Inhalt
Der Jude im Wandel der Zeit 3
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Haskala und Chassidismus 4
Die Haskala (Die jüdische Aufklärung) 6
Das Ziel der Haskala 7
Die Haskala speziell in Osteuropa 8
Chassidismus 9
Die jüdischen Unternehmer 11
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Conclusio 17
Literatur : 18
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Der Jude im Wandel der Zeit
Im Laufe der Zeit wurde der Jude ausgegrenzt und ihm / ihr wurde das Leben im christlichen Europa durch Bestimmungen des Staates erschwert. Viele Juden haben das geistige und kulturelle Leben in Europa mitgestaltet. Doch nur die Reichen, zum die Unternehmer konnten sich assimilieren, nicht aber durch die Bevölkerung integrieren. Der Jude wird immer als das Fremde, das Schlechte und als Geldgieriger gezeigt. Doch durch Toleranz von oben wurde der Versuch gestartet diesen Bevölkerungsteil zu integrieren, aber selbst unter Juden gab es Integrationsgegner. Diese wollten lieber in ihren Vierteln ± jüdischen Gemeinden ± Ghettos leben. Durch diese Abgrenzung gegenüber dem Staat und der innern Aufklärungsbewegung markierten die Juden den Staat im Staat. Dies lief nicht nur dem übrigen Volk zu wider sondern auch den Herrschern und den aufgeklärten Juden. Daher wundert es nicht, dass es zwischen aufgeklärten, assimilierten Juden (zumeist Maskilim) und religiösen, abgegrenzten Juden (Chassidim) zu inneren Meinungsverschiedenheiten und innere Abgrenzung kam.
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Handel und Handwerk waren die zwei großen Säulen jüdischer Berufstätigkeit in Kongresspolen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Innerhalb dieser beiden Wirtschaftsbereiche kam es zwar zu Verschiebungen, aber ihre Bedeutung für die Erwerbsstruktur und auch die Zahl der in ihnen Beschäftigten blieben konstant. Der politische Wandel und die einsetzende Industrialisierung brachten eine neue soziale Bevölkerungsschicht im Ostjudentum hervor, die so JHQDQQWHQÄ/XIWPHQVFKHQ³'LHVHZDUHQ3HUVRQHQRKQHEHVRQGHUH$XVELOGXQJ ohne Kapital, ohne einen spezifischen Beruf. Viele Luftmenschen zusammen ZHUGHQDOVHLQÄ/XItYRON³EH]HLFKQHW
'HQ%HJULII Ä/XIWPHQVFK³NDQQPDQELVLQGLH0LWWHGHV-DKUKXQGHUWV]u- rückverfolgen.Um die Jahrhundertwende galt er bereits in weiten Kreisen als
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Synonym für verarmte Juden, denen aufgrund von Repressalien, Vertreibung und Modernisierung nichts als Luft zum Leben blieb. Deutschsprachige Personen verstanden diese Bezeichnung am ehesten als ÄXn-SUDNWLVFKHU0HQVFK/XIWLNXVRGHUOHLFKWVLQQLJHU0HQVFK³ 1 , wobei mit dem jiddischen Wort luftmens in Wirklichkeit vieles gemeint war. So beispielsweise die 6SHNXODWLRQHQPLWÄ/XIW³DQGHU%|rVHPLWGHQVRJHQDQQWHQÄ/XIWJHVFKlIWHQ³ Ohne handIHVWH 0|JOLFKNHLWHQYHUVXFKWHQ YLHOH $UEHLWVORVH PLW Ä:LQG-, Luft-, XQG3DSLHUJHVFKlIWHQ³]X HWZDV*HOG]XNRPPHQ2IWVWHKWGHU%HJULII Ä/XIt-PHQVFK³ DEHU DXFK IU MGLVFKH 3UROHWDULHU IU GDV VR JHQDQQWH Ä/XIW-3UROHWDULDW³ 6R EH]HLFKQHWH PDQ 3HUVRQHQ GLH LQ +DQdwerkstätten und in der Heimindustrie beschäftigt waren. Ein gemeinsames Merkmal hatten alle Luftmenschen, sie waren in der Tätigkeit, sofern sie überhaupt eine Anstellung darin erhielten, dafür nicht ausgebildet. Es muss stets beachtet werden, dass Luftmenschen nicht Arme, sonder Verarmte waren.
Als Unternehmer wird hingegen der Leiter einer wirtschaftlichen Unternehmung, der eigenverantwortlich Produktionsfaktoren zu Herstellung neuer Güter einsetzt und das Risiko von Gewinn oder Verlust trägt. 2 Auf beide Personengruppen wird in den folgenden Beiträgen genau eingegangen.
Haskala und Chassidismus
Die Juden sprachen und sprechen die Sprache des Landes in denen sie leben und lebten, sowie das Jiddisch (Jüdische Sprache) und Iwrith (hebräische Sprache). Die Blüte der jüdischen Literatur fand auf polnischen Boden statt. Von dort aus gelangten viele Strömungen in andere Länder der Welt.
1 Haumann Heiko, Luftmenschen und rebellische Töchter , zum Wandel ostjüdischer Lebenswelten im 19. Jahr-
hundert , Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien 2003, Seite 68.
2 Das Bertelsmann Lexikon in 24 Bänden, Band 22.
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Bis Ende des 18. Jahrhunderts war das Schrifttum in hebräischer Sprache und in talmudischer Literatur, bei der Osteuropa die führende Position in der Welt einnahm. In Kontakt mit dem Orient bildete sich die neuhebräische Literatur. Es lassen sich dabei zwei Epochen unterscheiden. Zum einem die Haskala, die jüdische Aufklärung und der Chassidismus.
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Arbeit zitieren:
René Schreiber, Michael Reinberger, 2007, Luftmenschen und Unternehmer, München, GRIN Verlag GmbH
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