Tabelle 2 Einteilung nach Funktionserhalt
go goes unabhängige lebende Senioren
no goes pflegebedürftige Senioren
(Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., http://www.fitimalter-dge.de/index.php?id=93, 20.08.2009, 10:09 Uhr)
Im weiteren wurden die Altersphasen in der modernen Gesellschaft in einer Tabelle festgehalten. (Ulrich Wedding et al., 2007, S.46) Altersphasen Lebensjahre Kindheit 0-11 Jahre Jugendlichkeit 12-17 Jahre Frühes Erwachsenenalter 18-29 Jahre Mittleres Erwachsenenalter 30-65 Jahre 3. Erwachsenenalter (junge Alte) 66-85 Jahre 4. Erwachsenenalter (alte Alte) über 85 Jahre 2.2 Bewegungsmangel
„Unter dem Begriff „Bewegungsmangel“ versteht man eine muskuläre Beanspruchung, die permanent unter der Belastungsschwelle liegt, die zur Aufrechterhaltung der funktionellen Organ-Kapazität liegt.“ (Autor und Erstellungsdatum nicht bekannt, Bewegungsmangel und seine Auswirkungen, http://www.novafeel.de/gesund/bewegungsmangel.htm, 02.08.2009, 19:36 Uhr)
Eine muskuläre Beanspruchung, die an der Belastungsschwelle liegt, kann vor körperlichen Schäden schützen und Beschwerden lindern. Erkrankungen, die neben anderen Risikofaktoren wie Fehlernährung und Rauchen durch Bewegungsmangel hervorgerufen werden, sind zum Beispiel Bandscheibenvorfälle, Osteoporose, Adipositas, Koronare Herzerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Herzmuskelschwäche, Blutdhochdruck und Schlaganfälle. Auch die psychische Gesundheit wird durch Bewegungsmangel negativ beeinflusst, so kommt es zu demenziellen Veränderungen in der Hirnstruktur, Depressionen und Wesensveränderungen durch Abbau von Hirnmasse. Bei gesunder Ausprägung schützen und stützen Muskeln die Knochen und Gelenke. Eine weitere Gefahr besteht in der Sturzneigung älterer Menschen. Inaktivität führt zu einem Abbau von Muskelmasse. Sturzbedingte Verletzungen ziehen oft
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langwierige und somit kostenintensive medizinische Behandlungen nach sich. Durch Komorbidität, z.B. Diabetes mellitus Typ 2, Nikotinabusus und Adipositas, ist der Heilungsprozess häufig zusätzlich verzögert.
3. Problemlage des Bewegungsmangels Älterer auf der Grundlage aktueller Daten Im Bundes-Gesundheitssurvey 1998 wurde festgestellt, dass sich gerade einmal 13 Prozent der Erwachsenen mindestens dreimal in der Woche für eine halbe Stunde bewegen. Laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes in der Zusammenfassung vom Juli 2006 ist eine Steigerung der Aktivitäten in der Bevölkerung seit den 90er Jahren zu beobachten. Trotzdem bewegen sich viele im Alltag zu wenig, was auf ein verändertes Arbeits- und Freizeitverhalten der Bevölkerung zurückzuführen ist (sitzende Tätigkeiten, Computerarbeit, Computerspiele, Fernsehen etc.). Nach Daten des Telefonischen Gesundheitssurvey 2003 geben 41,7 Prozent der befragten Männer und 33,2 Prozent der befragten Frauen an, sich 2 oder mehr Stunden jede Woche zu bewegen. (nach Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Gesundheit in Deutschland, Zusammenfassung Juli 2006,
http://www.rki.de/cln_162/nn_204544/sid_E746848AF57894AE3A59151E7F411AE2/DE/C ontent/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GesInDtld/GesInDtld__node.html?__nnn=true 02.09.2009, 19:05 Uhr)
Arbeit zitieren:
Jan Grundfeld, 2009, Problemlage des Bewegungsmangels älterer Menschen, München, GRIN Verlag GmbH
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Hermann Nohl und seine Auffassung von Bildung und Kultur
Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie
Seminararbeit, 24 Seiten
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Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung
Hausarbeit (Hauptseminar), 20 Seiten
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Heiko Sebastian
Sehr gutes Grundlagenwerk, hilfreiche und interessante Quellenangaben für weitere Arbeiten!
am Tuesday, May 18, 2010-