Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1. Was ist die Stasi 3
2.Wie viele Menschen waren darin verwickelt 4
3. Stasi-Verbrechen und Gesetzesbrüche. 5
4. Das Ende der Staatssicherheit. 6
5. Resumè 7
Literaturverzeichnis. 8
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Einleitung
Verbrechen, Spionage, Verfolgung, Gefängnis, Flucht, Folter und Mord. Dies sind Begriffe, die die damalige DDR-Bevölkerung und auch Teile der BRD-Bevölkerung selbst heutzutage noch mit einer Sache verbinden, die man nur schwer vergessen kann. Sie war den Menschen ständig bewusst, ohne permanent in Erscheinung zu treten, stellte aber dennoch ein Element ihres Alltags dar: Die STASI.
Sogar heute ist die Stasi im Leben vieler Menschen noch präsent. Die damaligen Opfer dieser Institution möchten auch nach so vielen Jahren Gerechtigkeit erfahren und ihren damaligen Peinigern ihrer Strafe zuführen. Eine eigens gegründete Behörde „Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“ (Bstu), versucht die Geheimnisse der Stasi und somit ihre Verbrechen und die dafür Verantwortlichen aufzudecken.
Aus Gründen dieser vorab aufgeführten Punkte und des Hörn-Sagens der Menschen über die Stasi und persönlichem Interesse, da meine komplette Familie gebürtige Ost-Deutsche sind und sie daher permanent damit konfrontiert wurden, stellen sich für mich folgende die Fragen: „Was ist überhaupt die Stasi?“, „Wie viele Menschen waren darin verwickelt?“ und viel wichtiger noch „War die Stasi eine menschenverachtende Institution, die außerhalb der Gesetzgebung der Deutschen Demokratischen Republik agierte?“. Diese Fragen werde ich in meinen Essay beantworten und abschließend zu meinem Resumè führen.
1. Was ist die Stasi
Um erst einmal die Lebenssituation der Menschen der damaligen DDR- Bevölkerung nachvollziehen zu können, muss man im Vornherein wissen, was die Stasi überhaupt ist und welche Aufgaben ihr als Institution zu Teil kam.
Die Stasi, im gleichen Sinne, wurde Ministerium für Staatssicherheit (MfS) genannt, sie wurde am 8. Februar 1950 aus Gründen der Sicherung des Staates gegründet. Das Ministerium für Staatssicherheit war politische Geheimpolizei, geheimer Nachrichtendienst und Organ für strafrechtliche Untersuchungen, vor allem in politischen Strafsachen. Sie wurde faktisch nur von der Spitze der SED, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, angeleitet und kontrolliert.
Ihre Aufgabenverteilung und die rechtlichen Grundlagen für die Tätigkeit des MfS bildete das „Gesetz über die Bildung eines Ministeriums“, die strengster Geheimhaltung unterlagen und in denen die geheimdienstlichen Befugnisse von der Regierung oder dem Nationalen
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Verteidigungsrat sanktioniert wurden, sowie die Strafprozessordnung und das Volkspolizei-Gesetz.
Durch formalen Beschluss des SED-Politbüros vom 23.September 1953 wurden dem DDR-Geheimdienst folgende Aufgaben zugeteilt:
„Aufklärungsarbeit in Westdeutschland und Westberlin mit dem Ziel, dass Mitarbeiter des MfS in allen wichtigen Institutionen der Westalliierten anzutreffen sind (Bonner Regierung, Industrie,Forschung).
Aktive Spionageabwehr durch das Eindringen von MfS-Informanten in alle wichtigen Bereiche des öffentlichen westlichen Lebens.
Durchführung von Agenturarbeit z.B.: Kontrolle von Massenorganisationen, gezielte Zersetzung und Spaltung von Kirche und deren Jugendgruppen, Intellektuellenkreisen und Dissidenten.
Kontrollieren der eigenen DDR-Bürger unter Missachtung ihrer Bürgerrechte. Wurde im Jargon auch "Aufdeckung und Beseitigung feindlicher Zersetzungstätigkeiten" genannt. Dies erfolgte u.a. durch Bespitzeln von Opposition und Dissidenten, Aufrechterhaltung der Zensur, Unterdrückung der Meinungsfreiheit.
Gewährleistung des absoluten Schutzes von verantwortlichen Parteifunktionären. Gewährleistung der genauen Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsorganen und Polizei“ (Wikipedia 19.02.2006).
Anhand dieser Aufgabenverteilung lässt sich im späteren Verlauf dieses Essays deutlich machen, ob das Ministerium für Staatssicherheit außerhalb der für es vorgegebenen Gesetze und Aufgaben gehandelt hat.
2.Wie viele Menschen waren darin verwickelt
Nun stellt sich die Frage, wer alles für das Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet hat? Es wird geschätzt, dass 1989 etwa 91.000 Menschen hauptamtlich für das MFS gearbeitet haben. Da das Ministerium für Staatssicherheit das „Schild und Schwert“ der Partei war, war der Grossteil seiner Mitarbeiter zugleich Mitglied der SED. Hinzu kamen weit mehr als 100.000 Innoffizielle Mitarbeiter, von denen viele als Spitzel und im Ausland als Saboteure und Spione agierten. Bei dieser hohen Zahl der Stasimitarbeiter von circa 200.000 kann man sich leicht ausrechnen, dass auf die ganze BRD mit 80 Mio. Einwohnern jeder 200. bis 300. Bürger zwischen 18 und 80 Jahren Mitarbeiter der Stasi war. In der DDR ist das Verhältnis
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Arbeit zitieren:
Bacelor of Arts Political science Stefan Richter, 2007, Staatssicherheit der DDR - Wie verbrecherisch war sie?, München, GRIN Verlag GmbH
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