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INHALTSVERZEICHNIS
I. Sachanalyse 3
II. Stellenwert der Stunden innerhalb der Unterrichtseinheit und
Lehrplanbezug 5
III. Situation der Klasse 5
IV. Didaktische Analyse 6
1.Die Unterrichtsziele: 7
a) Allgemeine: 7
b) Grobziel: 7
c) Feinlernziele: 7
2.Thematik 8
3.Methodische Überlegungen 8
3.1. Einstieg 8
3.2. Erarbeitung 8
3.3. Vertiefung. 9
3.4. Sicherung. 9
V. Geplanter Unterrichtsverlauf. 10
VI. Literatur 11
VII. Unterrichtsmaterialien 12
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I. Sachanalyse
Geschichtliches Wissen bedeutet das Memorieren von unzähligen und unstrukturierten Einzelheiten. Die Schüler müssen eine Übersicht über die einzelnen geschichtlichen Perioden erhalten. Dass die Schüler weder die Motivation noch die intellektuelle Fähigkeiten zu einer sinnvollen Strukturierung dieses Deteilwissen haben, wird nicht berücksichtigt. Nicht die oberflächliche Hetze durch das Programm, sondern die gründliche Bearbeitung von begrenzten, überschaubaren, ausgewählten Sachverhalten bringt geschichtliches Wissen. Hier wichtiger sind:
Die Schülerarbeit ist das zentrale Element des Geschichtsunterrichts. Dazu ist eine Vielzahl von Kompetenzen notwendig, die es gilt nach und nach aufzubauen:
Möglich wird dieser Unterricht nur durch eine strickte Begrenzung der Themen. Weniger ist mehr, weniger Themen bringen mehr authentisches Wissen, das der Schüler wirklich beherrscht und in seiner Wirkung über den Geschichtsunterricht hinausgeht. Die Schüler sollen Freude an der Geschichte gewinnen und dazu bewegt werden, sich intensiver mit geschichtlichen Themen zu befassen. In dieser Doppelstunde geht es um die Wikinger. Vom 8. bis 11. Jahrhundert hielten die Wikinger die Welt in Atem. Auf der Suche nach Land, Sklaven, Gold und Silber verließen sie als Krieger und Entdecker ihre Heimat. Von Norwegen, Schweden und Dänemark aus fielen sie über ganz Europa her. Aber die Wikinger waren mehr als nur „wilde Barbaren“ aus dem Norden. Sie waren kluge Händler, geschickte Seefahrer, ausgezeichnete Handwerker und Schiffsbauer. Sie handelten Waren bis nach Bagdad und kamen auf ihrer Landsuche nach Amerika.
Es gibt viele Gesichtspunkte diesem Thema bearbeiten zu können, aber wir haben einen Aspekt ausgewählt- Krieger oder Händler? Wobei für die Schüler sehr wichtig ist, dieser einzigartiges Dualismus zu verstehen. Die Wikinger waren ja nicht nur mutige Krieger, die Beute mitgebracht wurden. Die Wikinger betrieben auch Handel und schließlich gab es ja auch mal friedliche Zeiten. Und sie handelten auch mit den Arabern, während die christliche Welt sich auf die Kreuzzüge vorbereitete. Die Handlungsrouten und Städten, mit dem sie gehandelt wurden, werden in der Stunde bearbeiten, sowie die Information über Haithabu wird von dem Lehrer mit dem Gegenwartsbezug vermitteln. Es werden die Namen erklärt, sowie die Bedeutung
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dieser Handlungsorten bearbeitet und verdeutlichen. Durch die Arbeit mit Text- und Bildquellen, die sich auf die Zeit des Mittelalters begrenzen, und ihrem Wissen über die Wikinger sollen die Schüler die Information bearbeiten: wo, womit , wie die Wikinger gehandelt wurden- Menschen, Tiere, Gegenstände, Schmuck, Gold, Silber, Gewürze. Wie sahen die arabischen Händler die Wikinger und Ihrer Handelsorten werden auch bearbeitet. Am Ende der Doppelstunde werden die neu gewonnene Wissen über die Wikinger, nicht nur als Krieger, sondern auch als Händler vertieft und einen kreativen Arbeitsauftrag gestellt.
II. Stellenwert der Stunden innerhalb der Unterrichtseinheit und Lehrplanbezug
Die Unterrichtseinheit “Wikinger” gehört in den Zusammenhang “Mittelalter” des Geschichtsunterrichts der Jahrgangsstufe 7. Da nur insgesamt sechs Unterrichtsstunden für den Themenbereich Wikinger zur Verfügung stehen, haben wir uns entschieden eine Erarbeitungsstunde aufzubauen. Die Schüler sollen verschiedene Arbeitsformen: Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit mit verschiedenen Aufträge bearbeiten, die am Ende gemeinsam kontrollieren werden müssen. Das eingeführte Schulbuch bietet praktisch wenige Informationen zum Thema Wikinger. Das vorliegende Material besteht im Wesentlichen aus drei Büchern, die wir als Arbeitsheft dargestellt haben, wobei jeder Schüler sein eigenes Arbeitsheft bekommen würde. Das erleichtert die Erarbeitung verschiedener Aufträge und gibt die Möglichkeit jeder Schüler allein mit dem Lernstoff einzusetzen und die Aufträge bearbeitet.
III. Situation der Klasse
Die Schülerinnen und Schüler in der Klasse haben recht unterschiedliche Lernvoraussetzungen, so dass innerhalb des Unterrichts auf die unterschiedliche Leistungsfähigkeiten Rücksicht genommen werden muss, was die Kinder können und auch, wo Schwierigkeiten liegen. Fast in jeder Klasse gibt eine gewisse Anzahl der Schüler, die Ausländer sind, oder aus ausgesiedelten Familien sind, aber über gute Deutschkenntnisse verfügen (Türkei, Russland, Italien). Das sozielen Klima in der Klasse muss gut sein, damit die Schülerinnen und Schüler an selbständiges Arbeiten gewöhnen und gut in den Gruppen arbeiten können. Der Lehrer kann versuchen die
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Vorwissen der Schüler abklopfen, wobei eine Begegnung von Bekannte und Unbekannte entsteht. Die Interessen und Besonderheiten der Schüler sind verschieden, auch Lernmotivation, Konzentration, Mitarbeit, Arbeitstempo und Arbeitsverhalten sind verschiedene. Die Situation der Klasse kann verständlicherweise nur dann beschrieben werden, wenn der Lehrer bereits über einen längeren Zeitraum unterrichtet, weil jede Klasse etwas Besonderes ist.
IV. Didaktische Analyse
In der Didaktik erklärt man, WARUM man ein bestimmtes Thema behandelt und welche Ziele man dabei verfolgt. Nach Klafki können die didaktische Begründungen in fünf verschiedene Bereiche eingeteilt, die einem gute Anhaltspunkte geben: 1. Gegenwartsbedeutung
Was wissen die Kinder zu dem Thema? Was wissen sie über die Wikinger und ihrer Zeit?
Was können die Kinder? Wo können sie ihr Wissen oder Können heute anwenden? Bei aktuellen Namen kann erklärt werden, woher sie kommen, indem einen Gegenwartsbezug erstellen kann. Die Normannen (Nordmänner) haben in gegenwärtigen Gebiete Frankreichs gewohnt, daher den Namen Normandie kommt. Unser Inhalt soll die Schüler an selbständige Überlegungen und Anregungen anregen, damit die Unterrichtsziele erreicht werden können. 2. Zukunftsbedeutung
Worin liegt die Bedeutung des Themas für die Zukunft? Hier können Verantwortungen, Verhaltensweisen, Notwendigkeiten, Kulturtechniken zukünftige private und berufliche Lebensführung aufzeigen, verantwortungsbewusstes Handeln und bewusste Kaufhaltung haben. 3. Exemplarität
Die Beispielhaftigkeit des Themas, Grundsätze, Grundprinzipien, die in diesem Thema gelernt werden können. Die Grundbegriffe aus dem Handel, die Handelsprinzipien und Handelsrouten können verdeutlicht werden. Exemplarität bedeutet, dass man aus verschiedenen Möglichkeiten ein Beispiel aussucht, um etwas zu unterrichten. Unser Thema ist die Wikinger, wir können uns exemplarisch mit Wikingern als Händler beschäftigen.
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4. Zugänglichkeit
Wie weckt man eine Fragestellung zu diesem Thema bei den Schülern? Wie bringt man die Sache in den Fragehorizont der Kinder? Womit kann man es erreichen? Wo stehen die Kinder und wo hole ich sie ab? Zum Beispiel ein Komik als Einstieg, Rollenspiel des Lehrers, andere Bilder, Gedichte, Texte, Aussagen. Man bemüht sich, Impulse zu finden, die bei den Schülern ein Problembewusstsein erzeigen.
5. Thematische Strukturierung
Was ist vorausgegangen? Womit haben sich die Schüler in den vorangehenden Stunden der Einheit auseinandergesetzt? Was folgt der Stunde nach? Wird aus dieser Stunde etwas aufgegriffen? Wie ist die Unterrichtseinheit strukturiert (Themen, Stundenthemen) und warum so und nicht anders ist:
1. Die Unterrichtsziele:
a) Allgemeine:
Aufgabe einer Stunde soll es sein am Ende der Stunde die Schülerinnen und Schüler wissen sollen, wie die Wikinger gelebt haben, wo und womit sie gehandelt wurden und die Handelsorte nennen.
b) Grobziel:
- Die Schüler sollen lernen wo die Wikinger gelebt haben, wo und womit sie gehandelt wurden.
c) Feinlernziele:
- Die Schüler sollen die Aktualität geschichtlicher Probleme erkennen, in dem sie dieser Dualität menschlicher Handlungen wissen- Krieger oder Händler ;
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- Die Schüler sollen befähigt werden die grundlegende Informationen zu einer Detailfrage über die Wikinger zusammentragen und diese Information in ihren eigenen Worten wiedergeben;
- Die Wikinger charakterisieren können und die Besonderheit seiner Erscheinung beschreiben können;
- Die Geschichtskarten benutzen und schematische Darstellungen von Handelsrouten der Wikinger eintragen und erläutern.
2. Thematik
Natürlich gibt es eine große Auswahl von Lernstoff und Literatur über die Wikinger. Aber wir haben uns überlegt was für die Kinder interessant seien würde .Deswegen haben wir uns entschieden als Schwerpunkt unserer Doppelstunde die Wikinger als Händler einzusetzen. Dieser Auswahl ermöglicht einen globalen Einblick über die Geschichte unseren Kontinent zu gewinnen. Die interdisziplinäre Beziehungen zwischen Geschichte- Geographie- Wirtschaftslehre werden auch möglich, wenn solche Doppelstunde mit diesem Schwerpunkt durchgeführt wird. Unser Thema gibt auch die Möglichkeit einen gewissen Gegenwartsbezug herzustellen- bei Namen von Orten, Menschen, Gegenstände.
3. Methodische Überlegungen
3.1. Einstieg
Zum Einstieg in der Stunde begrüße ich die Schülerinnen und Schüler und lege ein Komik auf. Die Schüler sollen was in der Geschichte passiert beschreiben und eigene Meinung äußern. Nachdem Komik beschrieben wurde, besteht ihre erste Aufgabe darin, das Arbeitsblatt I zu bearbeiten, d. h. den Text selber lesen und die Fragen beantworten können. Die Schüler erkennen, wo der Namen der Wikinger herkommt. Daraus ergeben sich in die Problematisierung die Fragen: Wo die Heimatländer der Wikinger waren? (Die Schüler sollen auf der vorliegenden Karte die Heimatländer rot, die eroberten/ besetzten Gebiete grün kennzeichnen)und auf die Frage „Warum wird ein Teil Frankreichs heute noch „Normandie“ genannt?“ beantworten.
3.2. Erarbeitung
In der Erarbeitungsphase durch Lehrervortrag erfahren die Schülerinnen und Schüler wer die Wikinger waren, und wie ihr Leben, in ihrer kalten Heimat Mut, Ausdauer
Arbeit zitieren:
Danka Todorova, 2005, "Die Wikinger - Krieger oder Händler?" als Thema einer Doppelstunde in der 7. Klassenstufe, München, GRIN Verlag GmbH
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