INHALTSVERZEICHNIS
1. Zur Ausgangslage des Unterrichts 3
1.1. Institutionelle Bedingungen 3
1.2. Anthropologische und soziale Bedingungen. 3
2. Zum Unterrichtsgegenstand: Überlegungen und Entscheidungen 4
2.1. Klärung des Unterrichtsgegenstands. 4
2.2. Didaktische Überlegungen 5
3. Ziele des Unterrichts 6
4. Überlegungen zum Lehr- und Lernprozess. 6
5. Unterrichtsverlauf. 8
6. Reflexion 10
7. Literatur für Analyse und Planung von Unterricht. 12
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1. Zur Ausgangslage des Unterrichts
1.1. Institutionelle Bedingungen
Die Grund- und Hauptschule B liegt im gleichnamigen Ortsteil von K., und hat derzeit rund 500 Schülerinnen und Schülern in zehn Klassen. Täglich engagieren sich zehn Lehrerinnen und Lehrer, eine Sozialpädagogin sowie zwei städtische Honorarkräfte an der Schule. Schon seit Jahren werden die Neuen Medien in den Unterricht und Schulalltag einbezogen. Grundlegende Ziele der Medienbildung für die Schule sind Medien für das Lernen und Üben zu nutzen im Unterricht selbst Medien zu produzieren Medieninhalte kritisch reflektieren
Die eigenen Ausdruckmöglichkeiten stärken, im Team arbeiten, Freizeit gestalten und Gemeinschaft leben sind wichtige Grundsätze des Erziehungskonzepts des Kollegiums.
Die Klasse 8 der Hauptschule setzt sich aus 13 Schüler/innen zusammen, darunter nur ein Mädchen. Es sind nicht so viele verschiedene Nationen vertreten, aber die Lernmotivation ist geringer als in den anderen Klassen. Folglich ist im Fach WZG mit Schwierigkeiten zu rechnen.
Die Atmosphäre im Klassenzimmer ist ruhig, so dass normaler Unterricht durchgeführt werden kann.
1.2. Anthropologische und soziale Bedingungen
Einzelne Schüler haben aufgrund ihrer sprachlichen Probleme noch Verständigungsschwierigkeiten. Anderen fällt es sehr schwer, sich sprachlich auszudrücken. Das Niveau darf daher in dieser Klasse nicht zu hoch angesetzt werden.
Für die Kommunikationssituation im Unterricht bedeutet das, dass die Schüler/innen, die nur über ein geringes Konzentrationspotenzial verfügen, nicht immer die volle Teilnahme gewährleisten können. Daher sollte die Lehrerin darauf achten, dass diese in das Unterrichtsgespräch miteinbezogen werden und klare Erklärungen zumindest der wichtigsten Unterrichtsinhalte und Arbeitsanweisungen gegeben werden.
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Im Unterricht werden recht häufige Wechsel der Sozialformen vorgenommen und die Schüler/innen kennen die verschiedensten Lernmethoden. Die Arbeit in Gruppen ist ihnen ebenso vertraut wie die Erarbeitung eines Lerninhaltes in Einzelarbeit. Gruppenbildungsprozesse lösen teilweise, wenn sie nicht vom Lehrer gesteuert sind, größere Unruhen aus. Das ist dadurch bedingt, dass aufgrund von recht häufigen Veränderungen der Klassenzusammensetzung die Freundschaften, Vorlieben und damit auch die Sitzordnung der Schüler/innen viele Wechsel erfahren.
Im Allgemeinen ist in der Klasse eine normale Bereitschaft zur Mitarbeit, besonders bei einzelnen Schülern (M., C., F.), vorhanden. Allerdings schwindet die Motivation dann auch schnell, wenn die Anforderungen nicht ihrem Leistungsniveau oder ihrem Interesse entsprechen (F, J.). Einige Schüler machen sich dann störend bemerkbar. Außerdem verlieren viele Schüler/innen in längeren Arbeitsphasen schnell ihre Konzentrationsfähigkeit, weshalb auf vielfältige Methodenwechsel geachtet werden sollte.
Gewisse Verhaltensauffälligkeiten und Provokationen mögen auf die großen sozialen und familiären Probleme der Schüler/innen zurückzuführen sein.
2. Zum Unterrichtsgegenstand: Überlegungen und Entscheidungen
2.1. Klärung des Unterrichtsgegenstands
In der Medienwissenschaft wird der Begriff Medien von den verschiedenen Autoren unterschiedlich definiert.
Nach Hartmut Winkler enthält der Begriff sechs Basisthesen 1 : Kommunikation, Symbolischer Charakter, Technik, Form und Inhalt, Medien überwinden Raum und Zeit, Unsichtbarkeit. Massenmedien können als Mittel zur Übertragung von Informationen an ein breites Publikum verstanden werden. Dazu werden technische Verbreitungsmittel (Medien) benutzt. Viele Publikationen setzen jedoch die Begriffe Medien und Massenmedien gleich, was besonders für viele Lehrbücher auffällig ist. 2
Eine weitere Unterteilung der Medien kann erfolgen, wobei unter anderem nach der Technologie (Printmedien, elektronische Medien), der Funktion (Unterhaltungsmedien) oder nach den angesprochenen Sinnen unterschieden wird.
1 Winkler, Hartmut: Mediendefinition. In: Medienwissenschaft-Rezensionen, Reviews, Nr.1 14. Mai. 2004. S. 9
2 Bax, Michael, Bratschke, Hans- Rudi, Kolb, Karlheinz und an.: (1996): Trio 1. Geschichtlich-soziale
Weltkunde. Schroedel Verlag. Hannover. S. 154- 168
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Arbeit zitieren:
Danka Todorova, 2006, "Aufgaben der Medien" als Thema einer Stunde im Fach WZG in einer 8. Klasse, München, GRIN Verlag GmbH
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