Positionierungsstrategie der Marke „i von Apple 2
III Inhaltsverzeichnis
Positionierungsstrategie der Marke „i von Apple. 1
II Inhaltsangabe 1
III Inhaltsverzeichnis. 2
1 Die Geschichte von Apple. 3
1.1 Die Apple Gründer. 3
1.2 Das Logo. 4
1.3 Der Durchbruch. 5
1.4 Apple und IBM - die Konkurrenz und Ihre Marketingstrategien 5
2. Das Erfolgsmodell. 6
2.1 Der iMac 6
2.2 Die Bedeutung des „i“ und die Information, die sich dahinter verbirgt. 7
2.3 Von der Grundsatzidee zum Statussymbol 8
3. Marktstrategien. 9
3.1 Die Wirkung einer Marke 9
3.2 Positionierung- was ist das? 10
3.3 Vom Kunden gehört 11
3.4 Absichern durch Markenvielfalt. 11
4. Fazit. 12
Abbildungsverzeichnis : 14
Literaturverzeichnis : 14
Positionierungsstrategie der Marke „i” von Apple 3
1 Die Geschichte von Apple
1.1 Die Apple Gründer
Die Firma „Apple“ wurde 1976 von drei jungen Männern in San Fransisco, Kalifornien gegründet. Sie hießen Stephen Gary Wozniak, Steven Paul Jobs und Ronald Gerald Wayne. Der Legende nach begann der Ursprung in dem Schlafzimmer von Steven Jobs und als es dort zu eng wurde, zog die Firma in die Garage um. Jobs arbeitete freiberuflich als Techniker bei „Atari“ (Eine amerikanische Unterhaltungselektronikfirma, die Videospiele und Spielautomaten auf den Markt brachte), Ronald Wayne wurde von dem Atari Gründer Nolan Kay Bushnell, als leitender Grafiker für den Video Game Maker ins Atari Unternehmen geholt und Stephen Wozniak (genannt Woz) arbeitete als Ingenieur bei Hewlett Packard „HP“.
Jobs und Wayne freundeten sich bei der Arbeit, bei Atari an und Steven Jobs bot seinem Freund einen 10-prozentitgen Anteil der Firma an, um ihm eine Partnerschaft schmackhaft zu machen. Da Apple damals keine sichere Anlage war behielt Wayne seinen Job bei Atari und arbeitete nachts am ersten Apple Logo und der Dokumentation für den Apple I. Der bestand aus einem individuell angefertigten Holzgehäuse und einer Platine, zu dem der Käufer die Stromversorgung, den Bildschirm und die Tastatur selbst hinzufügen sollte. Steven Jobs kümmerte sich um die Kundenabwicklungen und verkaufte an Paul Jay Terrell die ersten 50 Computer zu je 550 Dollar. Der Haken war nur, er wollte vollständige Computer haben und nicht nur die Platine. Ursprünglich wollte das Gründer Trio nur Platinen herstellen und an Hobbyanwender verkaufen. Jobs besorgte sich einen Kredit bei einem Mitarbeiter von HP und erwarb alle benötigten Teile um den Auftrag auszuführen. Durch den ersten Gewinn war Jobs Feuer und Flamme und wollte das Unternehmen weiter ausbauen. Diese Angelegenheit war Ronald Wayne zu heikel, er zahlte seinen 10-prozentigen Anteil zurück und stieg aus. Jobs brauchte mehr Geld um neue Computer zu produzieren, deshalb wandte er sich an den Atari Chef Nolan Bushnell, der ihn an Don Valentine weiterempfahl. Der allerdings hatte damals noch kein Interesse und riet Steven Jobs sich an Armas Clifford Markkura zu wenden. Der befand sich schon im Ruhestand und kam mit seinen Aktien des Chiphersteller „Fairchild“ zu einem kleinen Vermögen. Markkura erarbeitete mit Jobs einen Businessplan und berechnete, dass die Verkaufszahlen in nur 10 Jahren auf 500 Millionen Dollar ansteigen könnten, wenn die Platinen in nur 10 Computerläden in Amerika verkauft werden würden. Markkura investierte in kürzester Zeit 92.000 Dollar aus eigener Hand und 250.000 Dollar aus einem Überziehungskredit bei der Bank of America. 1977 beantragten die drei eine Vergesellschaftung von Apple Computer. Im Laufe der Jahre versuchte Jobs immer wieder Wayne als Angestellten von Apple zurückzuholen, der blieb aber bei Atari und eröffnete 1980 einen kleinen Laden und handelte dort mit Briefmarken, Münzen und anderen Sammlerstücken. 1985 fing er bei „Thor Electronics“ als leitender Ingenieur an und setzte sich 1998 zur Ruhe. Wozniak und Jobs bekamen 1985 im Weißen Haus, vom damaligen Präsident Reagan, die Nationalmedaille für Technologie verliehen.
Positionierungsstrategie der Marke „i” von Apple 4
1.2 Das Logo
Ronald Wayne entwarf das erste Logo für Apple. Es war eine Federzeichnung auf der sich Sir Isaac Newton gegen einen Apfelbaum lehnt. Den Rahmen gestaltete er mit einem Zitat aus einem Gedicht von William Wordsworth „Newton…A mind forever voyaging through stange seas of thought…alone.“ (Newton…ein auf ewig durch die fremden Gefilde des Denkens reisender Geist…allein).
Das Logo wurde aber nur kurze Zeit genutzt, da Jobs es zu altmodisch fand. Es ließ sich auch nicht verkleinert darstellen, deshalb forderten Sie 1977 Rob Janov, einen Art Director bei der PR Agentur Regis McKenna auf, eine bessere Lösung zu finden.
Abb.2: Das zweite Apple Logo von Rob Janov, erst bunt später einfarbig. Er begann zuerst mit schwarzweißen Schattenrissen eines Apfels, dann vereinfachte er die Form und nahm an einer Seite einen „Biss“ weg. Dieser Biss - im englischen „Bite“ klingt im Englischen genauso wie „Byte“. Das ist eine geniale Verknüpfung zwischen dem Logo und dem Inhalt. Um das Logo noch interessanter zu machen, füllte Janov das Logo mit sechs, horizontalen Regenbogenfarben, die auf die Farbkapazität des Apple II anspielen sollten. Ende 1997 entschied der Geschäftsführer Jobs, dass alle zukünftigen Apple Produkte ohne die bunten Streifen signiert werden und alle Produkte das einfarbige Logo tragen sollten.
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1.3 Der Durchbruch
Es gehörte Mut und eine große Portion Glück dazu, dass Steve Jobs seinen rot-weißen VW Bus und Steve Wozniak seinen programmierbaren Taschenrechner von HP verkauften, um die Produktion der ersten Platinen für den Apple I zusammenzukratzen. Ihr Mut wurde reichlich belohnt, denn als Morgan Stanley und Hambrecht & Quist, das Apple Unternehmen an die Börse brachten stieg der Aktienkurs ins Unermessliche. Zu erst war der Preis einer Aktie auf 14 Dollar angesetzt worden, die Börse eröffnete aber bei 22 Dollar und innerhalb weniger Minuten waren bereits 4,6 Millionen Aktien verkauft. Am selben Tag stieg der Aktienkurs um 32% und schoss auf 29 Dollar pro Aktie an. Aber nicht nur die drei Gründer von Apple Computer Inc. hatten großes Glück, denn von den 1000 Angestellten von Apple wurden mehr als 40 Mitarbeiter dank Ihrer Vorprämien mit einem mal Millionäre.
1.4 Apple und IBM - die Konkurrenz und Ihre Marketingstrategien
Ende der 70er Jahre hatte sich Apple im Bereich Personal Computer eine führende Marktposition erwirtschaftet. Der Apple II ließ sich auf dem Heim- und Arbeitsmarkt gut absetzten. Die gesamte Industrie für Personal Computer schien explosionsartig zu wachsen und Apple ging allen voran. Die größte Konkurrenz hieß „IBM - International Business Machines“ aus New York und es dauerte nicht lang, bis IBM einen Personal Computer mit Disketten-Laufwerk und einem Arbeitsspeicher von 16 KB auf den Markt brachte. Apple reagierte ziemlich überheblich auf die Einführung des IBM Computers und veröffentlichte im „Wall Street Journal“ am 24. August 1981 eine berühmte, ganzseitige Anzeige, in dem Sie Ihre Konkurrenz auf dem Markt willkommen hieß.
Abb.3: Apple begrüßt IBM auf dem PC - Markt, und fordert einen „verantwortungsvollen Wettbewerb“.
Arbeit zitieren:
Saskia Knäpper, 2008, Positionierungsstrategie der Marke „i” von Apple, München, GRIN Verlag GmbH
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