1. Zu Thema und Aufgabenstellung der Arbeit
Das dichterische Werk des mittelalterlichen Poeten Walther von der Vogelweide lässt sich bedenkenlos in einem Atemzug mit dem herausragender moderner deutschsprachiger Dichter wie Goethe oder Schiller nennen. Stehen jene stellvertretend für das Drama in der Weimarer Klassik, so gilt der Name Walther von der Vogelweide als Prototyp der mittelalterlichen Kultur des Minnesangs. Doch wie Goethe und Schiller nicht nur Dramen verfassten, so besteht auch das dichterische Werk Walthers nicht ausschließlich aus Liebeslyrik. Daher scheint die oft vorgenommene Reduktion dieses Dichters auf seinen Minnesang als schlichtweg unzureichend.
Denn Walther von der Vogelweide hat zeitlebens, und damit war er keine Ausnahme, auch politische Lyrik verfasst. In zahlreichen Überlieferungen können Bezüge auf aktuelle politische Themen seiner Zeit nachgewiesen werden. Von dem mittelalterlichen Dichter ließe sich nämlich für die Verarbeitung von Politik in der Literatur einiges lernen. So bediente sich Walther bereits einer Reihe von Strategien, die so raffiniert wie auch wirkungsvoll waren, dass sie bis heute als Vorbild für die Auseinandersetzung mit Politik in der Literatur dienen können. 1
Wenn also die politische Lyrik Walthers bis heute einen Anspruch auf Exemplifikation hat, müsste sich dessen Werk auch anhand uns heute bekannter und bewährter Strategien der politischen Sprachverwendung untersuchen lassen! Um diese These hinreichend diskutieren zu können, soll in der vorliegenden Hausarbeit der Versuch unternommen werden, ein lyrisches Werk Walthers von der Vogelweide sowohl einer Analyse der Merkmale politischer Sprachverwendung als auch der immanenten persuasiven Strategien zu unterziehen.
Als Exempel soll hierfür der zweite Reichsspruch - Ich hôrte ein wazzer diezen 2 - aus dem »Reichston« herangezogen werden, da diese Strophe während des Zeitraums, in dem erste Auflösungserscheinungen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen unübersehbar waren und sich der Autor sowohl mit der Gegenwart als auch mit der Zukunft des Reiches kritisch auseinandersetzte, 3 entstand. Der Strophe wird sich in Kapitel 2 auf inhaltlicher Ebe-
1 Vgl.Müller, Ulrich: Walther von der Vogelweide - Heute. Was kann man von Walther von der Vogelweide (und anderen) hinsichtlich Propaganda und Agitation lernen?. In: Der achthundertjährige Pelzrock. Walther von der Vogelweide - Wolfgang Erla- Zeiselmauer. hrsg. von Helmut Birkhan. Wien: Österreichische Akademie der Wissenschaften 2005. S. 347.
2 Die Textnachweise folgen der Ausgabe Karl Lachmanns wie sie in: Walther von der Vogelweide. Leich, Lieder, Sangsprüche. Hrsg von Christoph Cormeau. 14. bearb. Aufl. Berlin: Walter de Gruyter 1996. zusammen gefasst ist.
3 Vgl. Schwob, Anton: fride unde reht sint sêre wunt. Historiographen und Dichter der Stauferzeit über die Wahrung von Frieden und Recht. In: Sprache und Recht. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters. Festschrift für Ruth Schmidt-Wiegand zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Karl Hauck. Berlin: de Gruyter 1986. S. 868.
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ne genähert werden, denn ihr inhaltlich-kontextuelles Verständnis ist für eine solche Analyse unerlässlich. Von dieser Basis ausgehend erscheint es vor der eigentlichen Analyse notwendig, die theoretische Grundlage für die Merkmale der politischen Sprachverwendung sowie der persuasiven Strategien zu schaffen. Erst danach kann sich die praktische Umsetzung der theoretischen Kenntnisse im Bezug auf die zweite Strophe anschließen. 4
2. Ich hôrte ein wazzer diezen - Der zweite Spruch des Reichstons
2.1 Der zweite Spruch und seine Stellung im Gesamtverbund des Tons
Der zweite Spruch aus dem »Reichston« Walthers lässt sich auf die Zeit des deutschen Thronstreites 5 zwischen Philipp von Schwaben und dem Welfen Otto von Braunschweig zurückdatieren. 6 Es ist jene Zeit, in der das HRRDN von hartnäckigen Konflikten und Auseinandersetzungen heimgesucht wurde. Es ist die Zeit, in der es den einen deutschen König nicht gab.
So wundert es auch nicht, dass Klage das Zauberwort des Reichstons, wenn auch in unterschiedlicher Gestalt, ist. So tritt die Klage über die Unordnung im HRRDN in der ersten Strophe auf. Diese erweitert sich schließlich zu einer Klage über die Unordnung in der Welt in der zweiten Strophe und endet in einer Klage über das Verhältnis der Kirche zum Staat in der dritten Strophe. Die Drei Reichssprüche nehmen also inhaltlich auf politische Ereignisse Bezug. 7 Daneben lässt sich herausstellen, dass die Strophen eine strukturelle Vierteilung aufweisen. Stets gibt es einen Eingangsteil, in dem ein lyrisches Ich das Geschehen der Welt unter die Lupe nimmt. 8 Dieses tritt zwar in Form eines „Rollen - Ich[s]“ 9 in Erscheinung, verkörpert aber in allen drei Strophen „etwas Überindividuelles“ 10 . Die Strophen „sind [quasi] durch
4 Anhand der Erläuterungen zur Vorgehensweise in der Arbeit lässt sich erkennen, dass es nicht vorgesehen ist, auf den politisch-historischen Hintergrund der Strophe einzugehen. Dies erscheint insofern als nicht zwingend notwendig, da es für die Untersuchung der Strategien Walthers nicht kategorisch notwendig ist. Andererseits wird sich sicherlich an gegebener Stelle der selektive Bezug auf den historisch-politischen Hintergrund nicht vermeiden lassen.
5 Der Thronstreit währte unter der Amtszeit des Pabstes Innozenz III. von 1198-1215.
6 In der Forschung konnte konstatiert werden, dass die drei Strophen des »Reichstons« nicht zeitgleich verfasst wurden, sondern eine zeitliche Differenz aufweisen. Diese ist zwischen dem ersten und dem zweiten Spruch wesentlich geringer, wohingegen der Abstand dieser beiden zu der dritten Strophe um einiges höher ist. Daher vermutet die Forschung, dass die Entstehung der Strophen an historische Ereignissen geknüpft war.
7 Vgl. Hohmann, Stefan: Friedenskonzepte. Die Thematik des Friedens in der deutschsprachigen politischen Lyrik des Mittelalters. Köln: Böhlau 1992 (= ORDO. Studien zur Literatur und Gesellschaft des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Bd. 3). S. 65.
8 Vgl. Maurer, Friedrich: Die politischen Lieder Walthers von der Vogelweide. 3., durchgeseh. Aufl. Tübingen: Max Niemeyer 1972. S. 13.
9 Scholz, Manfred Günther: Walther von der Vogelweide. 2. Erg. Aufl. Weimar: Metzler 2005 (=Sammlung Metzler, Bd. 316). S. 45.
10 Ebd., S. 45.
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das gemeinsame ‘Leitbild’ des Dichters als Seher verbunden.“ 11 An diesen Eingangs- oder Zugangsteil fügen sich zwei „Glieder, die je zwei Tatsachen darstellen; sie sind stets antithetisch gegeneinandergestellt.“ 12 Der letzte Vers ist zugleich der vierte Teil. Dieser „enthält jedes Mal den entscheidenden Gedanken und spricht in Form eines Wunsches aus, was sich dem Dichter als Lösung der vorher dargestellten Antithese ergibt.“ 13
Neben dieser inhaltlichen Verbundenheit können Gemeinsamkeiten hinsichtlich der äußeren Form der drei Strophen nicht von der Hand gewiesen werden. Dies bewegte die Mediävistik stets zu der Annahme, dass die Strophen zwar in einer temporären Differenz 14 verfasst worden wären, dennoch aber zu einem Ton gehören würden. 15 Diese Annahme ließe sich mit einem Blick auf Melodie und Metrik zweifelsohne bestätigen. Schließlich haben alle drei Strophen jeweils 24 Verse und 100 Takte. 16 „Jede Strophe hat zwölf vierhebige Reimpaare mit abwechselnd klingender und voller Kadenz, die letzte Zeile ist durch eingefügte vierhebige Weise gekoppelt.“ 17
Auch wenn die drei Reichssprüche inhaltlich wie auch formal eine enge Verbundenheit aufweisen, ist ihnen die Eigenschaft inhärent, dass sie unabhängig vom Ton gelesen und gedeutet werden können. 18
2.2 Inhaltliche Analyse des zweiten Spruchs
Wie es bereits in Kapitel 2.1 erläutert wurde, kann der zweite Reichsspruch als eine Weiterdichtung des ersten interpretiert werden. 19 War die Thematik der ersten Strophe die Unordnung auf den Straßen Deutschlands, so ist es jetzt die „Unordnung und Ordnung in der Welt“. 20 Das lyrische Ich wandelt sich in der zweiten Strophe vom passiven Akteur zum aktiv Handelnden, indem es am Ende dieses Spruches Philipp von Schwaben direkt dazu auffordert, seine Aufgaben und Anforderungen endlich zu erfüllen: Philippe, setze den weisen ûf, und
11 Nix, Matthias: Untersuchungen zur Funktion der politischen Spruchdichtung Walthers von der Vogelweide. Göppingen 1993 (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik, Nr. 592). S. 15.
12 Maurer, F. Die politischen Lieder Walthers von der Vogelweide. S. 13.
13 Ebd., S. 13.
14 Bezüglich der Datierung der Strophen herrscht innerhalb des fachwissenschaftlichen Kanons Uneinigkeit. Vgl. hierzu: Hohmann, Stefan: Friedenskonzepte. Die Thematik des Friedens in der deutschsprachigen politischen Lyrik des Mittelalters. Köln: Böhlau 1992 (= ORDO. Studien zur Literatur und Gesellschaft des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Bd. 3). S. 65.
15 Vgl. Maurer, F: Die politischen Lieder Walthers von der Vogelweide. S. 13.
16 Vgl. Scholz, M. Walther von der Vogelweide. S. 45.
17 Maurer, F. Die politischen Lieder Walthers von der Vogelweide. S. 13.
18 Vgl. Scholz, M. Walther von der Vogelweide. S. 44.
19 Vgl. Mohr, Wolfgang: ‘Der Reichston’ Walthers von der Vogelweide. In: Der Deutschunterricht 5 (1953) H. 6. S. 49.
20 Ebd., S. 49.
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heiz si treten hinder sich (9, 15). Der „Seher“ jongliert im zweiten Spruch „mit der ‘allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden’ und spielt mit dem Mitdenken seiner Hörer.“ 21
Zu Beginn des Spruches befindet sich das lyrische Ich in einer ähnlichen Ausgangsposition, in der es sich schon in der ersten Strophe den Lesern vorstellt. Auch hier verkörpert es den „Seher“ 22 , der die gesamte Welt und das Geschehen darin überschaut und von oben im Blick hat. 23 Wiederum sitzt das lyrische Ich im Freien und nimmt „Schau“ 24 auf das irdische Geschehen. Doch es nimmt nicht nur mit seinen Sinnen wahr, sondern neben Hören und Sehen analysiert es mit deren Hilfe das Tierreich und ordnet seine Beobachtungen in den übergeordneten Zusammenhang der Ordnung und Unordnung ein. 25 Das Ergebnis aus seinen Betrachtungen des Tierreichs projiziert das lyrische Ich „antithetisch auf die (…) Lage des Reiches“ 26 .
Bei der Erläuterung des Tierreichs sticht die auffallend oft erwähnte Zahl vier hervor: Der Dichter beschreibt vier Lebensbereiche, vier Tierarten und demnach auch vier Bewegungsweisen. 27 „Die vier geschilderten Gattungen der Tiere - Wassertiere, Kriechtiere, Flugtiere und Schreittiere […] schöpft Walther aus dem enzyklopädischen Wissen seiner Zeit.“ 28 Dabei dominiert das Problem, inwiefern auch im Tierreich Konflikte und Kriege existieren, das Fragen des lyrischen Ichs: Der keinez lebet âne haz./ daz wilt und daz gewürme/ die strîten starke stürme,/ sam tuont die vogel under in.(8, 35-9,2) Dabei zieht es den Schluss, dass innerhalb einer jeden Tiergattung die Vertreter in Feindschaft und Konflikt miteinander leben und sich bekämpfen. Dabei stellt es fest, dass sich die Tiere, ähnlich den Menschen, nach Regeln formatieren und nach diesen leben. Das lyrische Ich weist also das menschliche Ordnungsverlangen den Tieren ebenso zu. D. h., dass diese Regeln in einer stets geltenden und für alle verbindlichen Rechtsordnung wirksam sind. Zudem existiert auch im Tierreich ein Kastensystem bzw. das Prinzip der Gesellschaftspyramide, in dem bzw. in der jedes Lebewesen einen festen und vorgeschriebenen Platz hat. Denn auch die Tiere wählen Herrscher, meist Könige
21 Mohr, W.: ‘Der Reichston’ Walthers von der Vogelweide. S. 50.
22 Nix, M.: Untersuchungen zur Funktion der politischen Spruchdichtung Walthers von der Vogelweide. S. 14.
23 Ebd., S. 14.
24 Ebd., S. 14.
25 Vgl. Mohr, W.: ‘Der Reichston’ Walthers von der Vogelweide. S. 50.
26 Hohmann, S.: Friedenskonzepte. S. 73.
27 Vgl. Scholz, M. Walther von der Vogelweide. S. 47.
28 Über die Naturbeschreibung zu Beginn des zweiten Reichsspruches wurde in der Forschung hinlänglich diskutiert. Bis heute ist man sich jedoch noch nicht darüber einig, ob es sich dabei um eine Tierparabel handelt, wie es Peter Göhler vermutet, oder ob er auf der augustinischen Kirchenlehre basiert, wie es Theo Schumacher und Rudolf Zitzmann deuten. Auch wird die Meinung vertreten, dass es sich dabei schlichtweg um Weltwissen des Autors handele. Siehe dazu: Hohmann, S.: Friedenskonzepte. S. 73.
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„und halten Recht und Standesordnungen ein“ 29 : Si dûhten sich ze nihte,/ si enschüefen starc gerihte./ si kiesent künige und reht,/ si setzent hêrren unde knehte (9,4 - 9,7). Es besteht also gewissermaßen ein Tierstaat, 30 in dem Gerechtigkeit dominiert. 31 „Es herrscht Einheit in der Vielfalt und Verschiedenheit, wodurch sich Ordnung bekundet.“ 32
Das Exempel des Tierreichs hat Idealbildcharakter, denn die Tiere sind fähig, trotz herrschender Konflikte rechtliche und herrschaftliche Ordnung herzustellen. Diese Ordnung ist immerhin der Garant für Frieden innerhalb der Gesellschaft und für ein gut funktionierendes Staatswesen. 33 Schließlich konstatiert das lyrische Ich, dass sogar die einfache Fliege einen König hat (9, 10). Diese Erörterung weist insofern Parallelen zum ersten Reichsspruch, als dass „das Begriffspaar fride unde reht (8, 26) unbestreitbar das Substrat des geordneten Gesellschaftssystems [ist], das sich aus den Anstrengungen der Tiere um Herrschaft und Gerichtsbarkeit ergibt.“ 34 Schließlich haben die Tiere erkannt, dass ausschließlich eine königliche Gewalt der Garant für Frieden und Recht sein kann. Mit dieser Erörterung wird eine Analogie zur menschlichen Gesellschaft hergestellt. Doch trotz dieser Parallelen unterscheidet sich das Tierreich vom Menschen, denn „in der menschlichen Gesellschaft, wie das Walthersche Ich sie beobachtet, funktionieren die unter den Tieren herrschenden Regeln nicht.“ 35
Mit der rhetorischen Frage, wie stêt dîn ordenunge (9,9), referiert das lyrische Ich scheinbar auf den Ordo - Gendanken Augustins, der im Mittelalter eine weite Verbreitung fand. Nach dessen Auffassung ist alles Tun Gottes Ordnen. 36 Gott ist der Schöpfer und teilt allem, was er geschaffen hat, einen Platz innerhalb der Hierarchie zu. 37 „Dieser ordo fehlt gegenwärtig unter den Menschen im Reich, die êre der tiutschen zunge liegt darnieder, ein Rückbezug auf den ersten der drei Werte [in der ersten Strophe des Tons] die nicht harmonisiert werden können, wenn nicht die legitime Königsgewalt herrscht.“ 38 Die tuitschen zunge (9, 8) verkörpert das negative Pendant zur mugge (9,10), die sogar einen König hat. 39
Die Ausführungen des lyrischen Ichs gipfeln schließlich in der Aufforderung zum Handeln einer historischen Person, nämlich Philipp von Schwaben, der die armen künege (9, 14) hinter
29 Hohmann, S.: Friedenskonzepte. S. 73.
30 Vgl. Ebd., S. 73.
31 Vgl. Willson, H. Bernard: Walthers >Erster Reichston<. In: Ritterliches Tugendsystem. Hrsg. von Günter Eifler. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1970 (= Wege der Forschung, Bd. 56). S. 437.
32 Ebd., S. 437.
33 Vgl. Hohmann, Stefan: Friedenskonzepte. S. 74.
34 Ebd., S. 74.
35 Scholz, M. Walther von der Vogelweide. S. 48.
36 Vgl. Scholz, M. Walther von der Vogelweide. S. 48.
37 Vgl. Ebd., S. 48.
38 Ebd., S. 48.
39 Vgl. Hohmann, S.: Friedenskonzepte. S. 74.
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Jennifer Koch, 2009, Ich hôrte ein wazzer diezen – Walther von der Vogelweide als politischer Redner? , München, GRIN Verlag GmbH
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