Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1. Definition, Typologie, Funktion und Geschichte der Kinderzeitschriften 4
1.1 Eine Begegnung mit das Medium Kinderzeitschrift 9
1.2 Allgemeiner Präsentation von Kinderzeitschrift Kleines Volk 11
2. Kinderliteratur als Werkzeug des Fremdspracehnunterrichts 14
2.1. Überblick über österreichische Autoren und seine Werke 16
2.2 Kriterien, Ziele und Methode 20
2.3 Literarische Texte im DaF-Unterricht - Ein Praxisbeispiel 22
Literaturverzeichnis 25
Prim ärliteratur: 25
Sekund ärliteratur: 25
Internet: 26
Einleitung
Die Kinderzeitschriften bzw. Schülerzeitschriften sind heute noch sehr nützlich und brauchbar, weil sie zur Unterhaltung und zur Informierung bereit stehen. Die Kinder brauchen dieses Printmedium, weil sie auf verschiedene Probleme und Fragen Antwort bekommen. In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, was für literarische Texte man in den österreichische Schülerzeitschrift Kleines Volk finden kann, und wie kann man diese Texte für Kinder im Fremdsprachenunterricht, bzw. Im DaF-Unterricht verwenden.
Als Beginn der Arbeit definiere ich den Begriff Zeitschrift, insbesonders der Kinderzeitschrift. Ich habe dieses Thema ausgewählt, weil dieses Medium ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts ist, und es ist noch interressant, dass in Rumänien noch nicht bekannte Kinderzeitschrift zu präsentieren. Der erste Teil soll über Typlogie, Funktionen und eine kurze Überblick über Geschichte der Kinderzeitschriften berichten.
Vor der Darstellung einer allgemeinen Präsentation der Kinderzeitschrift Kleines Volk , erläutere ich warum ich genau mit dem neusten Jahrgang mich beschäftige, und wie ich den Kinderzeitschrift kennengelernt habe.
In meiner Präsentation stelle ich den Inhalt der Kinderzeitschriften dar, und am Ende dieses Kapitels soll deutlich werden, wieviel Prozent der Kinderzeitschrift Kleiens Volk kinderliterarische Texte enthält.
In den zweiten Kapitel beschäftige ich mich nur mit gefundene kinderliterarische Texte von österreichische Autoren. Eine kurze Übersicht über die Biographie österreichischer Autoren des 20. Jhts und über die literarische Werke ist besonders wichtig, weil ich mich in den folgenden Teil nur auf die literaische Texte konzentriere. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im zweiten Abschnitt des zweiten Kapitels, wo ich untersuche wie kann man die gefundene kinderliterairsche Texte im Fremdspracheunterricht verwenden. Im Nächstens werde ich bestimmte Ziele, Strategien. Krieterien und Methode zu dieser Frage aufliste.n
Diese Arbeit hat die Aufgabe einer Kinderzeitschrift präsentieren, die in unserem Land noch nicht sehr bekannt ist
1. Definition, Typologie, Funktion und Geschichte der Kinderzeitschriften
Am Anfang der 20. Jht. waren die Kinder- und Jugendzeitschrifte die Liebliengsmedien, und zwischen die verschiedene Printmedien waren sie sehr beliebt und benützt. Aber die Printmedien für Kinder sind längst nicht mehr die Leitmedien, weil die Gesellschaftliche Mediennutzung sich innerhalb weniger Jahrzehnte in kaum vorstellbarer Weise verändert hat. Im Gegensatz zu den Printmedien wirken heute die audiovisuellen neuen Medien, wie das Fernsehen, Video, Computer usw.
Kinder und Zeitschrift ist ein Thema das in der Forschung schon wenig Aufmerksamkeit findet, weil die Medien-, Literatur- und Pädagogikwissenschaften sich mehr auf die audiovisuellemedien konzentrieren.
Ich finde, dass das Medium `Kinderzeitschrift`auch ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts ist. Man hat die Möglichkeit mehrere Untersuchungen und Präsentationen machen, und interessante Theorien finden.
Zu Beginn der Arbeit definiere ich den Begriff Zeitschrift, insbesonders den der Kinderzeitschrift bzw. Jugendzeitschrift. Zuerst soll ich erklären was ist der Unterschied zwischen Zeitschrift und Zeitung.
Zwischen zwei Printmedien, Zeitschrift und Zeitung, gibt es wesentliche Unterschiede auch im Form und auch im Inhalt. Zeitschrifte sind Printmedien oder elektronische Publikationen die in regelmässige Abständen (wöchentlich, monatlich, zweimonatlich) in gleicher, gehefteter oder gebundener Form erscheinen. Die sind Hefte mit bunte Fotos, Werbungen und verschiedenen Texte zur Information und Unterhaltung. Im Gegensatz zu Zeitungen sind sie weniger auf Nachrichten, sondern mehr auf Hindergrundberichterstattung zu aktuellen Themen ausgelegt. Die Zeitung ist auch ein gedrucktes Erzeugnis der Presse, aber das ist in der Regel täglich erscheint, auf großformatigen gefalteten Seiten Nachrichten und Berichte über aktuelle Ereignisse enthält, und normalerweise kein farbigen Fotos enthält.
Man kann über verschiedene Sorten von Zeitschriften sprechen: z.B. Fachzeitschrifte, Fernsehzeitschrifte, Filmzeitschrifte, Frauenzeitschrifte, Modezeitschrifte, Literaturzeitschrifte, Musikzeitschrifte, Kinder- und Jugenzeitschrfite.
Kinder- und Jugendzeitschrifte trennten sich von Erwachsenen-Zeitschrifte nach verschiedenene Kriterien. Die sind sprachlich und inhaltlich verschieden. Kinder- und Jugendzeitschriften sind zumeist selbständige Publikationsorgane, die auch periodisch erscheinen. Sie werden nur für Kinder und Jugendliche hergestellt, und erhalten eine Mischung aus Unterhaltung, Wissensvermittlung und
Verhaltensanleitung. 1 Es gibt Grenzen zwischen Kinder- und Jugendzeitschrfiten, und diese Grenzen haben schon viele Wissenschaftler untergesucht. Verschiedene Studien behandeln die Kinderzeitschriften getrennt von der Jugenzeitschriften, weil beide Gruppen sowohl vom Inhalt, als auch von der formalen Gestaltung ganz erheblich voneinander abweichen. Der Begriff `Kinderzeitschrift` meint die Publikationen für Leser im Vor- und Grundschulalter, der Begriff `Jugendzeitschrift´ benennt die Publikationen für Leser ab ca. 12 Jahren. In meiner Arbeit konzentriere ich mich nur auf dem Begriff `Kinderzeitschrift`.
Ich habe mehrere Definitionen auf das Begriff `Kinderzeitschrift gefunden. Zwischen verschiedne Definitionen findet man nicht wesentliche Unterschiede.
Jan-Uwe Rogge erläutert, dass „...Kinderzeitschrifte (als) besonders für Heranwachsende bis zu 12 Jahren hergestellt (einschließlich der Werbezeitschrifte, aber auch Erwachsenenzeitungen bzw. Zeitschriften beigelegte Seiten) die periodisch erscheinen und eine Mischung aus Unterhaltung, Information und Wissensvermittlung enthalten“. (Geretschlaeger, 1991, S.17) Nach der Meinung von Charlotte Niederle zum Wesen einer guten Zeitschrift es gehört „die Vielschichtigkeit des Kinderlebens in gestalteter Form widerzuspiegeln. Die Fülle von Interessen, die Kinder unserer heutigen Welt haben, die Vielfalt der Umweltbeziehungen und Sachbezüge, in denen unsere Kinder hineingestelt sind, müssen das Bild einer Kinderzeitschrift prägen, soll sie den Kindern wirklich entsprechen.“ (Niederle, 1972, S. 17 f)
Nach Definitionen kommt einen kurzen Überblick über die Typlogie und Funktion der Kinderzeitschriften .
Es gibt eine Reihe von Vesuchen, den unterschiedlichen und vielfältigen Komplex der Kinder- und Jugendzeitschrift zu typologisieren. Aspekte der Vereinfachung hierfür können sein: „inhaltliches Angebot, Aufbereitung und formale Gestaltung, pädagogische Fragestellungen,
Wirkungsmechanismen, ökonomische Strukturen“ u. a. (Lange, 1991, S.643) Bernhard Meier in der Studie Zeitschriften für Kinder- und Jugendliteratur betrachtet, dass die pädagogisch ausgerichteten Kinder-und Jugendzeitschriften, gelegentlich auch
„Alternativzeitschriften“ tituliert, sind der zweiten Kategorie zugeordnet. „An den Gesetzen des Marktes orintiert ist das Raster von Lindgens (1980); sie listet auf: „kommerzielle (primär gewinnorientiert) und nicht-kommerzielle (weniger/ nicht gewinnorientiert) Jugendzeitschriften“ bzw. Kinderzeitschriften. (Meier, in Lange, 1991, 643.)
Rogge differenziert nach Inhalt die Kinderzeitschrifte: „Die „monothematische“ Kinder- und Jugendzeitschrift: lediglich ein Thema steht im Vordergrund, die „mehrthematische Zeitschrift“, die
1 Kinder- und Jugendzeitschriften in Copy von Tar
„Spezial-Musikzeitschrift“ die „Zielgruppenzeitschrift“, die „Comic-Zeitschrift“, der „pädagogischkonfessionell orinetierte Mischtyp“ (Rogge 1984, 152)
Die Kinderzeitschriften kann man noch nach unterschiedliche Kategorien klassifizieren. Die Möglichkeiten sind: Erwerbsform, Zielgruppe, Inhalt und Herausgeber. Noch mehrere Studien behandeln die Kinderzeitschrifte als kommerzielle und nicht-kommerzielle Kinderzeitschrifte. Einige machen Unterschiede auch zwischen Kiosk- und Abonnementzeitschrifte, und es gibt viele wesentliche Verschiedenheiten zwischen zwei Zeitschriftsorten. Ich konzentriere mich mehr auf die Abonnementzeitschriften, weil in vorliegenden Arbeit werde ich eine Abonnementzeitschrift präsentieren. „Die Abonnementzeitschriften können auf eine längere Tradition ihres erscheinens zurückblicken. Die sind nicht nur durchweg billiger, sie sind auch zum größten Teil sorgfältiger und anspruchsvoller. Die Abonnementzeitschriften müssen beim Verkauf den Weg über die Erwachsenen gehen, desswegen sind die qualitativ besser und die sind pädagogisiert. Sie empfehlen sich besonders bei Lehrern und Erziehern, die dann ihrerseits wieder die Eltern auf das Angebot dieser Zeitschrift aufmerksam machen sollen. Dieser Zeitschrift kann nicht als kommerzielle Kinderzeitschrift eingestufft werden, da ihre Zielsetzung den ökonomischen Interessen der herausgebenden Verlage in der Regel übergeordnet ist.“ 2 Die Funktionen und die Aufgabe einer Kinderzeitschrift ist sehr komplex und vielfältig. Verschiedene Studien und Arbeiten untersuchen die Funktionen der Zeitschrifte bzw. Kinderzeitschrifte.. Baumgärtner listet noch folgende Funktioenen auf , denen Kinder- und Jugendzeitschriften genügen sollen: „Situationsadäquate Aufbereitung aktueller Inhalte, Informationsvermittlung, Thematisierung interessierender Lebensbereiche, Weckung von Neugierde, Unterhaltung, Anregen zum Weiterdenken, Experimentieren, Beobachten, verantwortungsbewußten Handeln zur Stellungnahme, Kritik und Meinungsbildung.“ 3 Für meiner Arbeit ist die Lektüre-Funktion das wichtigste Funktion der Kinderzeitschriften, und ich werde später dieser Funktion detailiert darstellen. Diese Funktionen findet man auch in der Studie von Charlotte Niederle, nur die Reihenfolge ist anders, und die verschiedene Funktionen sind präziser und besser erklärt, und dargestellt.
Nach Definitionen, Typologie und Funktionen der Kinderzeitschrifte stelle ich eine kurze und zusammenfassende Geschichte der deutschsprachigen bzw. österreichischen Kinderzeitschrifte. Die Zusammenfassung von Geschichte enthält auch etwas über die Ursprung der Kinderzeitschrift Kleines Volk.
Fast in allen Studien, die sich mit Kinderzeitschriften beschäfigen, kann man über die Geschichte
2 Copy von Tar
3 Meier in Lange: 2000, 645.
und Entstehung der Kinderzeitschriften lesen. Im Nächstens werde ich eine Zusammenfassung über ide Geschichte der Kinderzeitschriften darstellen.
Durch die Jahrzehnten haben viele Theoretikern, Literaturwissenschaftler und Pädagogern in verschiedenen Studien über die Ursprung und Entwicklung der deutschsprachigen Kinderzeitschriften geschrieben.
Die erste österreichische Kinderzeitschrift erscheint nur am Ende des 19. Jahrhundert, aber die erste deutschsprachige Kinderblätter bzw. Kinderzeitschriften erscheinen schon im 18. Jahrhundert in Deutschland. Es gibt fast zwei Jahrhundert zwischen Entstehung der österreichische und deutschen Kinderzeitschriften. In Deutschland halten im Evidenz am Ende des 18. Jahrhunderts schon zehn Kinderblätter, und in Österreich gibt es noch keine.
Als Begründer der deutschsprachige Kinderzeitschrift gilt Johann Christoph Adelung mit Leipziger Wochenblatt für Kinder (1772 bis 1775). Das Wochenblatt war eine Zeitschriftgattung, die nur an Kinder wandte „und nach heutigen Begriffen vor aufdringlichem Edelmut und Moral strozte.“ (Geretschlaeger, 1991. S. 19.) Diese Zeitschrift war nicht die erste Versuch, sondern „die erste eingenständige Zielgruppenzeitschrift für Kinder das Wochenblatt zum Besten der Kinder von Samuel Krickende erschien von 1760 bis 1769 in Berlin“ 4
Der Charakter der Kinderzeitschriften verändert sich durch ein ganzes Jahrhundert. Ich finde interessant, dass in einigen Studien zu lesen ist, dass für das 19. und Beginn des 20. Jahrhundert kaum Quellen über Zeitschriften zu finden sind, und „die Trennung von Kinder- und Jugendzeitschriften ist nicht eindeutig vorzunehmen.“ 5
Es ist wahr, dass in der Zeit der Aufklärung in Deutschland auch die Kinderzeitschriften mehr oder weniger regelmässig erscheinen, aber man kann Quellen aus dieser Epoche auch finden, weil diese Epoche der wissenschaftlichen Geschichtschreibung für Kinder- und Jugendliteratur auch gut erforscht ist.
Jutta Kleedorfer beschäftigt sich in einer Studie mit den deutschen und österreichischen Kinder- und Jugendzeitschriften in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 6 Sie skizziert ganz klar und deutlich die Geschichte der Kinderzeitschriften in dieser Periode. Die Kinder- und Jugendzeitschriften dieser Zeit spiegeln pädagogische Zielsetzungen, historische Entwicklungen und soziale Wunschvorstellungen. 7
4 Ingid Geretschlaeger: Kindermedien, 1991. S. 19.
5 Geretschlaeger, Kindermedien
6 Kleedorfer, Jutta;Kinder- und Jugendzeitschrifte in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts in Ewers, Hans-Heino/ Seibert Ernst (Hrsg.): Geschichte der österreichische Kinder- und Jugendliteratur seit 1800 bis zur Gegenwart, 1997.
7 „Wien war zeitlich wie bedeutungsmäßig das erste Zentrum der katholischen Restauration, das mit dem vormärzlichen System ein enges Bündnis einging und das einen idealen Nährboden für die Entwicklung der Kinder-und Jugendzeitschrifte bildete. (Seibert, 1985, S. 3.) So entwickelten sich die Kinder- und Jugendzeitschriften in eder erste Hälfte des 19. Jhts zu Presseorganen, die immer mehr die Ideale der moralisch-pädagogischen Aufklärung ablegten und zunehmend von marktwirtschaftlichen Überlegungen beeinflußt waren.“ - schreibt noch Jutta
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Orsolya Póti, 2008, Kinderliteratur als Werkzeug des DAF-Unterrichts, München, GRIN Verlag GmbH
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