Inhalt
1. Einführung 3
2. Alterspyramiden 4
2.1 Die Pyramidenform 4
2.2 Die Glockenform 5
2.3 Die Bienenkorbform 6
2.4 Die Urnenform 7
2.5 Probleme von Alterspyramiden 8
3. Vergleich von Industrie- und Entwicklungsländern 9
4. Fazit 11
Literaturverzeichnis 12
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1. Einführung
David Letterman sagte 1947 in einer seiner „Late Night with David Letterman“-Shows: “USA Today has come out with a new survey - apparently, three out of every four people make up 75% of the population.” Anders als Letterman es in seiner Show formulierte, lässt sich die Bevölkerung allerdings auf vielen verschiedenen Ebenen beschreiben. So kann im Speziellen auf ihre Struktur und Verteilung eingegangen werden.
Es ist wichtig die Oberbegriffe Bevölkerungsstruktur und Bevölkerungsverteilung kurz zu erläutern. Laut BÄHR bezeichnet die Bevölkerungsverteilung die Streuung der Bevölkerung im Raum, entweder nach der absoluten Zahl oder nach den Wohnplätzen (BÄHR 2004: 27). Unter dem Strukturbegriff versteht er, wie eine Bevölkerung sich nach einzelnen Attributen aufgliedert. Diese Attribute können miteinander verglichen werden, um so Aussagen für die Zusammensetzung einer Bevölkerung treffen zu können (BÄHR 2004: 31).
Geschlecht und Alter lassen sich dabei den demographischen Merkmalen einer Bevölkerung zuordnen.
Die Alters- und Geschlechtsstruktur sind zwei fundamentale Gliederungspunkte. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu hinterfragen, inwiefern sich beide Parameter in verschiedenen Ländern unterscheiden und wie sie im Zusammenhang bildlich dargestellt werden.
Unter dieser Betrachtung des Themas muss der Begriff der Bevölkerungspyramide erläutert werden. Bevölkerungspyramiden sind Diagramme, auf dessen Abszisse die Häufigkeiten der Bevölkerungsanteile in Prozent, getrennt nach männlicher und weiblicher Bevölkerung, abgetragen sind. Auf der Ordinate werden die verschiedenen Altersjahrgänge festgehalten. (vgl. BÄHR, JENTSCH, KULS 1992: 177). So kann ein Zusammenhang zwischen Alter und Geschlecht einer Bevölkerung verdeutlicht werden. Zusätzlich müssen verschiedene Formen unterschieden werden. Anhand dieser Formen muss untersucht werden, ob sich demographische Entwicklungen verschiedener Länder diesen verschiedenen Bevölkerungspyramiden zuordnen lassen. Deutschland sollte eines dieser Beispiele sein. Dabei ist der Vergleich von Entwicklungs- und Industrieländern besonders angebracht. Eine Frage ist allerdings, inwiefern sich theoretische Aussagen mit einer realen Verteilung vergleichen lassen. Eventuelle Unterschiede müssen daher näher erläutert werden.
Ein Vergleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sollte weiteren Aufschluss über die demographische Entwicklung weltweit geben.
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2. Alterspyramiden
Der Zusammenhang zwischen Alters- und Geschlechtsstrukturen lässt sich am besten anhand von Alters- oder Bevölkerungspyramiden darstellen. Allerdings muss die Frage beachtet werden, ob Theorie und Realität dabei übereinstimmen. Diese Frage soll mit Hilfe von verschiedenen Beispielen, die mit den unterschiedlichen theoretischen Formen von Alterspyramiden verglichen werden, beantwortet werden. Außerdem wird angenommen, dass Alterspyramiden Aussagen über die vergangene, gegenwärtige und zukünftige demographische Entwicklung eines Landes geben.
2.1 Die Pyramidenform
Wenn man das Bild einer Pyramide betrachtet, lässt sich sofort erkennen, dass sie auf einem breiten Fundament steht und sich im weiteren Verlauf nach oben hin zuspitzt. Ähnlich verläuft es auch bei der Bevölkerung von Ländern, die sich mit Hilfe dieser Form beschreiben lassen. Um eine ständig wachsende Bevölkerung zu erreichen, muss jeder neugeborene Jahrgang größer sein, als der Vorherige, d.h. die Geburtenrate nimmt konstant zu. Die nach oben hin spitze Form entsteht also durch eine frühe Sterblichkeit, sodass die Bevölkerung kaum zunimmt (vlg. LEIB, MERTINS 1983: 86).
Die Bevölkerungspyramide von Nigeria stellt eine exemplarische Pyramidenform dar. Es ist zu erkennen, dass die Basis leicht verbreitert ist, das liegt an der zurückgehenden Säuglingssterblichkeit, die auf eine verbesserte medizinische Versorgung in Afrika
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Arbeit zitieren:
Franka Girod, 2007, Alters- und Geschlechtsstruktur im weltweiten Vergleich, München, GRIN Verlag GmbH
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