INHALTSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 BEZUG ZUR MODULREIHE. 1
1.3 BEZUG ZU DEN AUSBILDUNGSSTANDARDS 2
1.4 LEITFRAGEN UND ZIELSETZUNGEN 2
2 UNTERRICHTSPRAXIS:
PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT 3
2.1 PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT 3
2.1.1 DIE KLASSE UND IHRE LERNVORAUSSETZUNGEN. 3
2.1.2 EINORDNUNG IN DEN LEHRPLAN UND DEN LAUFENDEN UNTERRICHT 4
2.1.3 THEORETISCHE BEZÜGE 4
2.1.3.1 DIDAKTISCHE ANALYSE - MARKETINGINSTRUMENTE 4
2.1.3.2 KOMPETENZRASTER 5
2.1.3.3 DAS KONZEPT DES KOOPERATIVEN LERNENS UND
DER METHODE „GRUPPENPUZZLE“ 7
2.1.4 GRUNDGEDANKEN ZUR DIDAKTISCH-METHODISCHEN UMSETZUNG 7
2.1.4.1 DIDAKTISCHE ASPEKTE. 7
2.1.4.2 METHODISCHE ASPEKTE 7
2.2 DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT 8
2.2.1 UNTERRICHTSSTUNDE VOM 07. SEPTEMBER 2009 8
2.2.2 UNTERRICHTSSTUNDE VOM 14. SEPTEMBER 2009
(UNTERRICHTSBESUCH DURCH FRAU EUHUS) 9
2.2.3 UNTERRICHTSSTUNDE VOM 21. SEPTEMBER 2009 10
2.2.4 UNTERRICHTSSTUNDE VOM 28. SEPTEMBER 2009 10
2.2.5 UNTERRICHTSSTUNDE VOM 05. OKTOBER 2009 10
3 EVALUATION DER UNTERRICHTSEINHEIT 11
3.1 VERFAHREN UND ERGEBNISSE 11
3.1.1 AUSWERTUNG DER KLAUSUR UND DES KOMPETENZRASTERS. 11
3.1.2 EVALUATION SEITENS DER SCHÜLER 13
3.1.3 BEOBACHTUNGEN DER LEHRKRAFT. 15
3.2 AUSWERTUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT IN BEZUG AUF DIE LEITFRAGEN. 17
4 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK 18
5 LITERATURVERZEICHNIS 19
6 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS 20
7 EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG GEM § 12 OVP 20
1 EINLEITUNG 1.1 PROBLEMSTELLUNG
Die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts ist durch einen ständigen Wandel gekennzeichnet: „Der Arbeitnehmer von morgen wird flexibler arbeiten als heute, selbstständiger, aber auch selbstverantwortlicher. Er wird in wechselnden Teams, wechselnden Projekten und für wechselnde Arbeitgeber arbeiten“ (Rettig 2008). Um die Schüler 1 zu befähigen, diesen anspruchsvollen beruflichen Anforderungen gerecht zu werden, zielt berufliche Bildung auch darauf ab, berufliche Handlungskompetenz zu vermitteln. So wird im Lehrplan für das Berufliche Gymnasium die Entwicklung berufsübergreifender Kompetenzen gefordert (Ministerium für Bildung und Frauen 2008: 6ff.). Demzufolge ist die Konzeption des Unterrichts dahingehend auszurichten, dass die Schüler selbstständig und selbsttätig in selbstgesteuerten Lernprozessen lernen und ihnen eigene Entscheidungsspielräume eröffnet und Verantwortung übertragen werden (Ministerium für Bildung und Frauen 2008: 15f.). Eine solche Möglichkeit bietet laut Literatur sowie Lehrplan das Kooperative Lernen, das im Sinne eines handlungsorientierten und schüleraktivierenden Unterrichts sinnvolle didaktisch-methodische Lernarrangements gestaltet (u.a. Brüning/Saum 2007: 12). 2 In diesem Sinne wurde im Rahmen dieser Arbeit eine Unterrichtseinheit zum Thema „Marketinginstrumente“ mit der Kooperativen Methode „Gruppenpuzzle“ 3 im Wirtschaftslehreunterricht im Beruflichen Gymnasium durchgeführt und anhand verschiedener Leitfragen reflektiert und evaluiert.
Im Zuge bereits durchgeführter Gruppenpuzzles kristallisierte sich aus meinen eigenen Beobachtungen und den Rückmeldungen der Schüler jedoch heraus, dass die Qualität des durch weitestgehend selbstständige Wissensaneignung und -vermittlung erzielten Ergebnisses kritisch zu hinterfragen ist. Dieser Umstand ist meines Erachtens auf ungleichmäßig konstruktive Vermittlungen zurückzuführen, da die Schüler die Sachzusammenhänge ihres Spezialgebiets unterschiedlich gut durchdrungen haben und weitergeben können. Es entstand darüber hinaus der Eindruck, dass sich das erworbene Wissen der Schüler überwiegend auf ihr Spezialgebiet fokussiert, wodurch der besondere Nutzen des Gruppenpuzzles für das Verstehen von Zusammenhängen vermindert wird (Meyer 2004: 3). Aufgrund dieser Erkenntnis möchte ich in einer Unterrichtseinheit untersuchen, ob das Gruppenpuzzle eine nachhaltige individuelle Wissensaneignung über alle Themenbereiche fördert und die Schüler durch die Selbsteinschätzungen auf dem Kompetenzraster auf ihrem selbsttätigen und selbstständigen Lernweg unterstützt werden können.
1.2 BEZUG ZUR MODULREIHE
Die durchgeführte Unterrichtseinheit bezieht sich auf die im ersten Ausbildungssemester angebotene Pflichtmodulreihe „Handlungs- und produktorientierter Unterricht“ sowie dem Wahlmodul „Einsatz von Kompetenzrastern im Unterricht von Wirtschaftsfächern“ vom 03. Juli 2009 unter der Leitung von Herrn Günther Riesinger. Während der Pflichtmodulreihe wurden uns Lehrkräften in Ausbildung das Konzept und die Methoden des Kooperativen Lernens erläutert und diese anschließend in eigenverant-wortlicher Arbeit an konkreten Unterrichtsstunden umgesetzt. Im Mittelpunkt des eintägigen Wahlmoduls standen die Erläuterung der theoretischen Grundlagen und die Erstellung eines Kompetenzrasters für eine „Klassenfahrt mit Betriebsbesichtigung der Meyer Werft“. Dazu wurden die Ziele der Klassenfahrt formuliert und Indikatoren für den Grad der Zielerreichung festgelegt. 4 Anschließend haben die Lehrkräfte in Ausbildung eigene Kompetenzraster zu aktuellen Unterrichtsthemen entwickelt, vorgestellt und diskutiert.
1 Hier und im Folgenden verwende ich zur besseren Lesbarkeit ausschließlich die männliche Form.
2 Vgl. dazu auch Ministerium für Bildung und Frauen (2008), S. 15f..
3 Synonym finden sich in der Literatur die Begriffe „Gruppen-Experten-Rallye“, „Laubsägemethode“ und „Jigsaw“.
4 Die Zielformulierung erfolgte entsprechend der SMART Kriterien: Ziele sollen spezifisch, messbar, aktiv beeinflussbar, realisierbar und terminiert sein (Riesinger 2009, Modulunterlagen).
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1.3 BEZUG ZU DEN AUSBILDUNGSSTANDARDS
In der durchgeführten Unterrichtseinheit haben folgende allgemeine 5 und fachrichtungspezifische 6 Ausbildungsstandards besondere Berücksichtigung gefunden:
ALLGEMEINE AUSBILDUNGSSTANDARDS: Die Unterrichtseinheit wird durch mich als Lehrkraft, entsprechend des aktuellen Lehrplans (Standard 1) 7 , im Kontext von Unterrichtseinheiten (Standard 2) und gemäß den Aspekten der Lernkompetenz (Sach-, Methoden-, Selbst-und Sozialkompetenz) (Standard 4) sachlich und fachlich korrekt (Standard 3) geplant und gestaltet. Durch die kooperative Methode „Gruppenpuzzle“ als eine schüleraktivierende Unterrichtsform wird die Selbstständigkeit der Lernenden gefördert (Standard 5) und die Lernenden aktiv in die Gestaltung des Unterrichts einbezogen (Standard 6). Durch die Verwendung des Kompetenzrasters wird die Kompetenzentwicklung der Lernenden dokumentiert (Standard 8). Die Evaluation des Unterrichts erfolgt mittels verschiedener, die Lernenden einbeziehender Evaluationsverfahren (Standard 14). Auf Basis der Evaluationsergebnisse und Reflexion der eigenen Arbeit werden Konsequenzen für die zukünftige Tätigkeit gezogen (Standard 25). Im Verlauf der Unterrichtseinheit findet eine Erweiterung der Kompetenzen der Lernenden statt (Standard 29). Die Schüler übernehmen Verantwortung für den eigenen Lernprozess (Standard 30).
FACHRICHTUNGSSPEZIFISCHE AUSBILDUNGSSTANDARDS: Im Rahmen der fachrichtungsspezifischen Ausbildungsstandards der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung wird im Unterricht die Kundenorientierung als wesentliches Element wirtschaftlicher Entscheidungen thematisiert (Standard 4) und die Schüler lernen durch die Bearbeitung der sich an die Gruppenpuzzle-Phase anschließenden Fallstudie, Abhängigkeiten und Wirkungsketten betriebswirtschaftlicher Abläufe bei Handlungen und Entscheidungen im Unternehmen zu berücksichtigen (Standard 5).
1.4 LEITFRAGEN UND ZIELSETZUNGEN
Obwohl das Gruppenpuzzle von den Schülern fordert, in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren, dient die Methode im Kern der fachlichen Wissens- und Informationsvermittlung durch die Schüler selbst (Brüning/Saum 2007: 111). Durch die aktive Beteiligung aller Schüler am kooperativen Lernprozess entsteht eine positive Abhängigkeit, denn die gegenseitige Vermittlung soll alle Schüler auf den gleichen umfassenden Wissensstand bringen (Brüning/Saum 2007: 115), woraus sich die erste Leitfrage ableiten lässt:
1. Führt die Wissensvermittlung durch die Schüler im Rahmen des Gruppenpuzzles zu guten Ergebnissen bei allen Schülern?
2. Eignet sich das Kompetenzraster als Instrument der Selbsteinschätzung für den Bereich der Fachkompetenz?
5 Vgl. Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (2007), S.7f..
6 Vgl. Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (2004), S.117.
7 Vgl. Ministerium für Bildung und Frauen (2008): Lehrplan für die Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium - Wirtschaftslehre.
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Die Kompetenzentwicklung soll unter Berücksichtigung des thematischen Schwerpunktes und der formulierten Leitfragen anhand folgender Ziele überprüft werden: 8
Im Bereich der FACHKOMPETENZ lernen die Schüler die verschiedenen Marketinginstrumente kennen, indem sie …
… wesentliche Sachverhalte aus dem Informationstext herausarbeiten und erfassen. … Fakten aus dem Informationstext in ihrer Expertengruppe übersichtlich strukturieren. … ihren Mitschülern mithilfe einer selbst erstellten Visualisierung das in Expertengruppen erarbeitete Fachwissen vermitteln. … das von ihren Mitschülern vermittelte Fachwissen erfassen. … die korrekte Fachterminologie verwenden.
… Testfragen zu den jeweiligen Marketinginstrumenten für ihre Mitschüler erstellen. … den von ihren Mitschülern erstellten Test lösen.
… in einer Fallstudie die geeigneten Marketinginstrumente auswählen und ihre Eignung beurteilen.
Im Bereich der METHODENKOMPETENZ entwickeln die Schüler die Fähigkeit, den eigenen Lernprozess bewusst und zielorientiert zu gestalten, indem sie … … das Gruppenpuzzle als Methode des kooperativen Lernens anwenden. … ihre Ergebnisse mittels einer selbstständig ausgewählten Methode visualisieren. … die Methode Kompetenzraster zur Dokumentation ihres Lernfortschritts anwenden. 9 … ihr Ergebnis der Fallstudie mit der Galeriemethode präsentieren.
Im Bereich der SOZIALKOMPETENZ zeigen die Schüler die Bereitschaft, … … in einer Gruppe kooperativ zusammenzuarbeiten. … ihr Wissen an ihre Mitschüler weiterzugeben. … einander zuzuhören und sich gegenseitig zu unterstützen. … Verantwortung für den gemeinsamen Lernprozess zu übernehmen.
Im Bereich der SELBSTKOMPETENZ stärken die Schüler die Fähigkeit, … … ihre Lernergebnisse zu überprüfen und zu überarbeiten. … Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen.
UNTERRICHTSPRAXIS: PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT 2
2.1 PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
Die genannten Zielsetzungen führen zu folgenden didaktisch-methodischen Überlegungen zur Planung der Unterrichtseinheit, die im Folgenden unter Berücksichtigung der Bedingungsfelder differenziert dargestellt werden.
2.1.1 DIE KLASSE UND IHRE LERNVORAUSSETZUNGEN
Die Unterrichtseinheit findet in einer Klasse des 12. Jahrgangs der Fachrichtung Ernährung des Beruflichen Gymnasiums statt. Seit Anfang des Schuljahres 2008/2009 unterrichte ich in dieser Klasse das Fach Wirtschaftslehre mit zwei Stunden pro Woche eigenver-antwortlich und unter Anleitung. Die Klasse besteht aus 25 Schülern, von denen zwei Schüler erst zum Schuljahresbeginn neu in die Klasse gekommen sind. Ein Schüler hat eine kaufmännische Ausbildung absolviert und verfügt über wirtschaftliches Vorwissen. Die Unterrichtsatmosphäre in der Klasse empfinde ich als freundlich und angenehm, was durch die Klassenfahrt nach Schweden, auf die ich die Klasse im Juni 2009 begleiten durf-
8 Entsprechenddem Lehrplan werden Kompetenzen unter der Aspekten Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz erworben, die einander bedingen, durchdringen und ergänzen (Ministerium für Bildung und Frauen 2008: 11f.).
9 Diese Kompetenz könnte ebenso der Fachkompetenz zugeordnet werden, da die Selbsteinschätzung auf dem fachlichen Wissen beruht. Da die Schüler zuvor noch nie mit der Methode „Kompetenzraster“ gearbeitet haben und somit
den Umgang mit diesem zunächst erlernen mussten, wurde diese für die untersuchte Unterrichtseinheit dem Bereich
der Methodenkompetenz zugeordnet. Der fachliche Bezug bleibt jedoch trotzdem bestehen, auch wenn auf eine expli-
zite Ausführung dieser Kompetenz im Bereich Fachkompetenz verzichtet wurde.
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te, noch verbessert wurde. Allerdings ist die Klasse teilweise sehr unruhig und leicht abgelenkt. Dennoch sind die Schüler meiner Einschätzung nach leistungsbereit und neuen Lerninhalten gegenüber aufgeschlossen, auch wenn sich nicht alle Schüler regelmäßig am Unterrichtsgespräch beteiligen und das Leistungsniveau der Klasse als durchschnittlich zu kennzeichnen ist. 10
Um möglichst viele Schüler aktiv in das Unterrichtsgeschehen einzubinden, versuche ich Unterrichtsmethoden und Sozialformen häufig zu variieren, wobei die Schüler mit dem Prinzip des Kooperativen Lernens schon wiederholt Erfahrungen sammeln konnten.
2.1.2 EINORDNUNG IN DEN LEHRPLAN UND DEN LAUFENDEN UNTERRICHT
Der Unterricht im Fach Wirtschaftslehre am Beruflichen Gymnasium orientiert sich an dem „Lehrplan für die Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium - Wirtschaftslehre“. 11 Der Lehrplan umfasst sieben Kernbereiche. Die durchgeführte Unterrichtseinheit ist Bestandteil des Kernbereichs 2 „Unternehmen in ihrer grundlegenden Systemstruktur“ (Ministerium für Bildung und Frauen 2008: 23f.). Im Rahmen dieses Kernbereichs sollen die Schüler den Aufbau und die Struktur eines Unternehmens kennen lernen. In diesem Zusammenhang haben die Schüler im vergangenen Schulhalbjahr die betrieblichen Grundfunktionen „Organisation, Verwaltung, Beschaffung, Leistungserstellung, Absatz und Finanzierung“ im Überblick kennen gelernt. Anschließend wurden die Bereiche „Beschaffung und Lager“ sowie „Produktion“ vertiefend behandelt. Die aktuelle Unterrichtssequenz „Marketing“ knüpft an diese bereits behandelten Inhalte an. Den Abschluss dieses Kernbereichs stellt eine sich an diese Einheit anschließende Unterrichtseinheit zur „Finanzierung“ dar. 12
2.1.3 THEORETISCHE BEZÜGE 13
2.1.3.1 DIDAKTISCHE ANALYSE - MARKETINGINSTRUMENTE 14
Die Marketingliteratur unterteilt die Marketinginstrumente in vier Gebiete. 15 Aufgabe der PRODUKTPOLITIK ist die Konzeption eines an den Bedürfnissen der Nachfrager ausgerichteten Angebots. Im Rahmen der Produktpolitik hat der Anbieter folgende Möglichkeiten: Unter Produktinnovation versteht man die Entwicklung von neuen Produkten. Er kann eine bestehende Produktart des Unternehmens durch ein neues Produkt ergänzen (Produktdifferenzierung) oder eine neue Produktart einführen (Produktdiversifikation). Unter Produktvariation versteht man die Veränderung oder Verbesserung der Eigenschaften (Grundfunktionen, ästhetische, funktionale, symbolische Eigenschaften, Name 16 und Zusatzleistungen). Bei der Produkteliminierung handelt es sich um die Bereinigung des Produktprogramms (u.a. Müller 2006: 49f.). Die PREISPOLITIK soll eine Antwort auf die Frage geben, wie der Preis des Produktes gestaltet sein muss. Wesentliche Elemente der Preispolitik sind die Preisgestaltung bei der Produktneueinführung (Hochpreisstrategie, Niedrigpreisstrategie) und die Preisdifferenzierung (räumlich, zeitlich, personell, nach Produktvariation und mengenmäßig). Rabatte, Liefer-, Zahlungs- und Finanzierungsbedingungen und die Preisbündelung werden häufig in die Preispolitik integriert (u.a. Müller
10 Die Einschätzung der Leistung der Schüler beruht auf der Wahrnehmung der Lehrkraft und der Ausbildungslehrkraft während des Unterrichts im vergangenen Schuljahr sowie auf den Resultaten der schriftlichen Leistungsüberprüfungen.
11 Vgl. Ministerium für Bildung und Frauen (2008): Lehrplan für die Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium -Wirtschaftslehre.
12 Entsprechend dem Lehrplan sind die Kernbereiche 1 und 2 in der Einführungsphase zu unterrichten. Aus didaktischen Gründen werden jedoch die zwei genannten Aspekte Marketing und Finanzierung als Abschluss dieses Kernbereichs
zu Beginn der Qualifizierungsphase unterrichtet.
13 Die Ausführungen zu den theoretischen Grundlagen umfassen lediglich die wesentlichen Aspekte und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
14 Die folgenden Ausführungen stützen sich im Wesentlichen auf Wöhe (2000), S. 518ff..
15 Die einzelnen Marketinginstrumente werden in der Unterrichtseinheit isoliert voneinander betrachtet und mögliche Zielkonflikte bzw. Korrelationen aus dem Marketing-Mix vernachlässigt.
16 In Anbetracht der ernährungswissenschaftlichen Fachrichtung der Klasse wird auf eine detaillierte Betrachtung des Markenrechts verzichtet und lediglich die Namensgebung als ein Aspekt der Produktpolitik betrachtet.
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Arbeit zitieren:
Dipl. Handelslehrer Carmen Richter, 2009, Die Eignung der kooperativen Methode des Gruppenpuzzles als Methode der Wissens- und Informationsvermittlung im Fach Wirtschaftslehre, München, GRIN Verlag GmbH
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Die beiden großen Parteien in den USA
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