Inhaltsverzeichnis 2
1 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 3
2 BESCHREIBUNG DES UNTERNEHMENS 5
2.1 LUCENT TECHNOLOGIES ÜBERBLICK 5
2.2 WIRTSCHAFTLICHE SITUATION 5
2.3 LUCENT IN DEUTSCHLAND 6
2.3.1 Geschäftstätigkeit 6
2.3.2 Markt und Wettbewerb 6
3 FIRMENGESCHICHTE 7
3.1 ANFÄNGE VON AT T UND BELL LABORATORIES 7
3.2 REGULIERUNGEN UND GERICHTSVERFAHREN 7
3.3 GRÜNDUNG VON LUCENT 8
3.4 JÜNGERE VERGANGENHEIT 8
4 UNTERNEHMENSBEREICHE PRODUKTE UND LÖSUNGEN 9
4.1 FESTNETZ-LÖSUNGEN (SPARTE INS ) 10
4.2 MOBILFUNK-LÖSUNGEN (SPARTE MOBILITY ) 10
4.3 LUCENT WORLDWIDE SERVICES 11
4.4 BELL LABS 11
5 PROBLEME UND HERAUSFORDERUNGEN 12
5.1 UMFELDANALYSE 12
5.1.1 Generelle Umfeldanalyse 12
5.1.2 Spezielle Umfeldanalyse anhand der Branchenstrukturanalyse 17
5.2 STÄRKEN UND SCHWÄCHENANALYSE 20
5.3 INTERPRETATION DER ANALYSE-ERGEBNISSE 22
6 ANHANG 23
3
_________________________________________________________________
1 Abkürzungsverzeichnis
3G Third Generation, dritte Mobilfunkgeneration
ATM Asynchronous Transfer Mode
BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation
und neue Medien e.V.
CDMA-Systeme Code Division Multiple Access
CEO Chief Executive Officer
COO Chief Operation Officer
DWDM-Systeme Dense Wavelength Division Multiplexing
DSL Digital Subscriber Line
GPRS General Packet Radio Service
GSM Global System Mobile
INS Integrated Network Solution
IP-Services Services basierend auf dem Internet Protocol
ISDN Integrated Services Digital Network
LAN Local Area Network
NGN Next Generation Network
NOC Network Operation Center
NYSE New York Stock Exchange
RegTP Referat für Presse und Öffentlichkeitsarbeit (Regulierungsbe-
TDM-Systeme Time Division Multiplex
4
_________________________________________________________________
UMTS Universal Mobile Communications System
VPN Virtual Private Network
VoIP Voice over IP
5
_________________________________________________________________ 2 Beschreibung des Unternehmens
Lucent Technologies entwickelt und vertreibt Systeme, Software und Serviceleistungen für die Kommunikationsnetze der Service Provider und wird von den unternehmenseigenen Forschungs- und Entwicklungszentren - den Bell Labs - unterstützt.
2.1 Lucent Technologies – Überblick
2.2 Wirtschaftliche Situation
Im vergangenen Geschäftsjahr 2002 ist der Umsatz um 42% im Vergleich zum Vorjahr auf 12,3 Mrd. Dollar eingebrochen. Die einzelnen Geschäftsbereiche haben unterschiedlich zu dieser negativen Entwicklung beigetragen:
- Integrated Network Solutions: 48% Rückgang auf 6,4 Mr. Dollar,
- Mobility Solutions: 13% Rückgang auf 5,4 Mrd. Dollar.
6
_________________________________________________________________ Der operative Verlust in Höhe von 19 Mrd. Dollar im Jahr 2001 konnte durch starke Restrukturierungsaktivitäten deutlich auf 7 Mrd. Dollar gesenkt werden. Dabei wurden die F&E-Aufwände um ein Drittel, die Vertriebs-, Gemein- und Administrationsaufwendungen um 50% gesenkt. Diese Restrukturierung führt zu einer Entlassungswelle, die das Unternehmen von 120.000 Mitarbeitern im Jahr 2001 auf 35.000 bis zum Ende des Jahres 2003 schrumpfen lässt.
2.3 Lucent in Deutschland
2.3.1 Geschäftstätigkeit
Lucent Technologies beschäftigt in Deutschland derzeit ca. 2.000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens in Deutschland liegt in Nürnberg. Dort ist die Forschung und Entwicklung sowie Produktion von optischen Übertragungssystemen und GSM-Systemen für den gesamten Weltmarkt angesiedelt. Die optischen Übertragungssysteme für TDM- und DWDM-Netze der nächsten Generation werden ebenso entwickelt wie wichtige Entwicklungsarbeiten im Mobilfunkbereich für UMTS, wie z.B. die Entwicklung von Software für Funkbasisstationen. Die Bell Labs in Nürnberg sind die größte Bell Labs-Forschungseinrichtung außerhalb der USA.
Der Geschäftsbereich Worldwide Services von Lucent Technologies in Neu-Isenburg bietet professionelle Beratungsleistungen und Kundendienst für Netzbetreiber und Geschäftskunden (vgl. Abschnitt 4.3).
2.3.2 Markt und Wettbewerb
Mit einem jährlichen Umsatz von ca. 110 Mrd. € ist Deutschland der größte Telekommunikationsmarkt in Europa mit 48 Mio. Festnetzverbindungen, 35 Mio. Mobilfunkverbindungen, 14 Mio. Internetnutzern und 20 Mio. Kabel-TV-Verbindungen. Wichtige Kunden von Lucent Technologies in Deutschland sind u.a. die Deutsche Telekom, ARCOR, T-Mobile, e-plus und Vodafone. Den Marktanteil bei Kommunikationsnetzen konnte Lucent in Deutschland innerhalb der letzten drei Jahre von 3 auf 8 Prozent erhöhen. Gemeinsam mit Österreich und der Schweiz trägt es etwa ein Drittel zum Umsatz von Lucent Technologies in Europa bei.
Bedeutende Partner bei der Vermarktung der Lösungen sind unter anderen Sun, HP, IBM, Siemens, Motorola und Debis.
7
_________________________________________________________________ Die Hauptkonkurrenten von Lucent Technologies in Deutschland sind unter anderen Siemens, Alcatel, Nortel und Cisco.
3 Firmengeschichte
3.1 Anfänge von AT&T und Bell Laboratories
Lucent´s historische Wurzeln im Bereich der Telekommunikation reichen bis in das Jahr 1856 zurück. Bevor das Telefon erfunden war, kaufte Western Union mehrere Telegraphen-Produzenten und formte daraus die Western Electric Manufacturing Company.
Im Jahr 1876 erfand Alexander Graham Bell das erste Telefon, nur Tage vor Elisha Gray, dem Gründer der Western Electric Manufacturing Company, dem im Jahr 1880 größten Hersteller der Elektroindustrie der Vereinigten Staaten. Kurz darauf wurde Western Electric von American Bell (der späteren AT&T) übernommen und war von da an exklusiver Entwickler und Produzent für die Telefongesellschaften von Bell.
Bell wechselte im Jahr 1899 den Namen und firmierte ab diesem Zeitpunkt unter American Telephone and Telegraph (AT&T). Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung. 1907 wurde AT&T und die Engineeringabteilungen von Western Electric zu einer Organisationseinheit verschmolzen, die ab 1925 unter dem Namen Bell Telephone Laboratories firmierten.
3.2 Regulierungen und Gerichtsverfahren
Eine Antitrust-Klage des U.S. Justizministeriums, die aus wettbewerbsrechtlichen Gründen (Gefahr des Monopols) eingereicht wurde, führte zu einer gerichtlichen Entscheidung, die Western Electric auf die Produktion von Ausrüstung für Bell System und Auftragsarbeiten für die Regierung beschränkte.
Im Jahr 1974 reichte das Justizministerium aus wettbewerbsrechtlichen Gründen eine weitere Klage ein, die dazu führte, dass AT&T bis zum Jahr 1982 aus 23 lokalen Telephongesellschaften aussteigen musste und die Gesellschaft dazu verpflichtete, sich in sieben regional selbständig tätige Unternehmen aufzuspalten. Im Gegenzug durfte AT&T die Firmen Long Distance, Bell Laboratories und Western Electric behalten und wurde dadurch von bestehenden Restriktionen befreit.
Quote paper:
Alexander Brem, J. Lorkowski, G. Schicker, A. Zeitner, 2003, Lucent Technologies - Zukunftstechnologien in der Kommunikationsbranche erfolgreich vermarkten, Munich, GRIN Publishing GmbH
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