Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Definition 5
2.1. Formen von Armut 5
2.2. Armutsrisikoquote: 7
3. Wen betrifft es? 7
4. Ursachen 8
4.1. Wie kann es zu Armut in Familien kommen? 8
5. Folgen von Armut in Familien 11
6. Soziale Arbeit 11
7. Fazit 12
Literaturangaben 14
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1. Einleitung
Seit Jahrzehnten nimmt das Thema Armut in der Welt und auch in Deutschland immer mehr zu. Gerade durch den ersten und zweiten Armuts- und Reichtumsbericht vom Deutschen Bundestag wurde diese Materie bedeutsamer denn je. Es ist ein ernst zu nehmendes Problem, da es jeden Menschen treffen kann und es bereits jetzt schon Millionen Menschen betrifft (vgl. Holz o.J.: 43). Das Thema „Armut in Familien“ ist deshalb Gegenstand dieser Prüfungsleistung. Aus dem Phänomen „Armut“ können viele andere Problemlagen wie zum Beispiel gesundheitliche Probleme durch Mangelernährung (vgl. Bude 2006: o.S) oder auch eine soziale Ausgrenzung entstehen (vgl. Hanesch 2005: 101).
Während der Ausarbeitung des Themas kristallisierten sich verschiedene Schwerpunkte heraus, die es zu beleuchten gilt. Von besonderem Interesse ist die Problematik der Armutsdimension in Deutschland. Dabei soll beleuchtet werden, wer und wie viele Menschen in der Bevölkerung von Armut betroffen sind.
Ziel dieser Ausarbeitung ist, über das breit gefächerte Thema zu informieren und zu zeigen, wie wichtig dieses in der Gesellschaft und für die Soziale Arbeit ist. Das erste Kapitel dient dazu, Armut zu definieren. Es gibt viele verschiedene Formen von Armut. Für diese Arbeit ist es sehr bedeutsam die für uns wichtigen Formen der Armut abzugrenzen, da es einen fast unerschöpflichen Vorrat von Armutsformen gibt. Um die Armutsformen beschreiben zu können, ist es wichtig, den armutsnahen Bereich anhand der Armutsrisikoquote zu erläutern und darzulegen.
Das zweite Kapitel in dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem Themenkomplex „Wen betrifft es?“. Es ist wichtig, dies näher zu erläutern, um sicherzustellen, welches Klientel (Familien oder einzelne Personen) die Soziale Arbeit als Zielgruppe hat. Genauso wichtig wie das Klientel sind die Ursachen für die Armutssituation. Deshalb wird dies der nächste Gliederungspunkt sein. Die daraus entstehenden Folgen sind gravierend und betreffen oftmals das gesamte Umfeld der Klienten. Dieses wird im fünften Kapitel der Ausarbeitung Thema sein. In diesem Kapitel beziehe ich mich hauptsächlich auf die
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Marienthalstudie und dem Deutschen Familienbund, da diese die Folgen realistisch beleuchten und mit empirischen Studien belegen. Der vorletzte Punkt wird der Aufgabenbereich der Sozialen Arbeit sein. Anschließend werden im Fazit die wichtigsten Erkenntnisse nochmals knapp zusammengefasst.
Im Folgenden wird ausschließlich die männliche Form der Betroffenen gewählt, da dieses den Lesefluss erleichtert und die Niederschrift des Themenkomplexes vereinfachte. Dies ist jedoch nicht geschlechterspezifisch zu sehen, sondern beinhaltet sowohl Frauen als auch Männer.
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2. Definition
Die Europäischen Union legte eine Armutsdefinition fest, in der es heißt “Als verarmt sind jene Einzelpersonen, Familien und Personengruppen anzusehen, die über so geringe (materielle, kulturelle und soziale) Mittel verfügen, dass sie von der Lebensweise ausgeschlossen sind, die in dem Mitgliedsstaat, in dem sie leben, als Minimum annehmbar ist.”(Hanesch/Krause/Becker 1984: 50).[A1] Armut ist jedoch mehr, als wenig Geld zu haben, denn sie bedeutet für Betroffene auch, persönliche Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten beraubt, sozial benachteiligt und (im Hinblick auf Bildung, Gesundheit und Wohnsituation) unterversorgt zu sein (vgl. Butterwege 2007: 2). Die Soziale Ausgrenzung ist eine andauernde oder immer wiederkehrende Anhäufung von Unterversorgungslagen, zum Beispiel Unterernährung und mangelnde Hygiene. Dieses Phänomen beschreibt die soziale Exklusion, dass bedeutet, dass Menschen keine oder nur eine geringe Teilhabe an der Gesellschaft haben (vgl. Kreft/Mielenz 2005: 101).
Um die Definition näher zu verdeutlichen, folgen nun ein paar Beispiele. Durch beengte familiäre Wohnverhältnisse wird der Kindergeburtstag nicht im Kreis der Schulkameraden und Freunden zu Hause gefeiert, sondern nur mit der Familien. Wenn das Geld für die Klassenfahrt fehlt, täuschen die Eltern oft ein Unwohlsein des Kindes vor. Zusammen mit anderen hinzukommenden Restriktionen kann eine Isolation der Betroffenen und ihrer Familien vorkommen. In vielen Familien reicht das Haushaltsgeld heute nur noch bis zur Monatsmitte. Wenn das Haushaltsgeld nicht mehr ausreicht, kann es zu Mietschulden oder einer Mangelernährung der gesamten Familie kommen(vgl. Butterwege 2007: 3).
2.1. Formen von Armut
Für das Thema „Armut“ gibt es keine einheitliche Definition, da es viele verschiedene Formen von Armut gibt. Fachleute, wie zum Beispiel Wissenschaftler oder Soziologen sprechen von:
- absoluter Armut,
- relativer Armut,
- materieller Armut,
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Arbeit zitieren:
Manuela Kolata, 2008, Armut in Familien, München, GRIN Verlag GmbH
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