Gliederung:
EINLEITUNG 1
1. WAS IST ARBEITSLOSIGKEIT? 2
2. WEN BETRIFFT ES? 3
3. AB WANN IST MAN LANGZEITARBEITSLOS UND WAS FÜHRT DAZU? 3
4. WIE KANN ES ZU ARBEITSLOSIGKEIT KOMMEN? 4
5. FOLGEN VON ARBEITSLOSIGKEIT 4
6. SOZIALE ARBEIT 6
7. UNTERSTÜTZUNG VOM STAAT/ ARBEITSAGENTUR 7
8. FINANZIERUNG MIT BEISPIEL 7
9. JOBANGEBOT 8
10. HANDLUNGSFELD 9
11. FAZIT 9
12. REFLEXION 10
LITERATUR 13
Einleitung
Seit Jahrzehnten nimmt das Thema Arbeitslosigkeit in der Welt und auch in Deutschland immer mehr zu. Gerade durch die Agenda 2010 und die Gesundheitsberichterstattung des Bundes wurde dieses Thema bedeutsamer denn je. Es ist ein ernst zu nehmendes Problem, da es jeden Menschen treffen kann und es mehr als drei Millionen Menschen betrifft (vgl. siehe Anhang 2). Ich habe dieses Thema aus verschiedenen Gründen gewählt. Es ist ein wichtiges Thema und nimmt ein großes Handlungsfeld ein, welches für mich sehr interessant ist und ich es mir vorstellen könnte, in diesem Bereich zu arbeiten beziehungsweise mein Praktikum zu absolvieren. Während der Ausarbeitung des Themas kristallisierten sich verschiedene Schwerpunkte heraus, die es zu beleuchten gilt. Von besonderem Interesse ist die Problematik der Arbeitslosendimension in Deutschland. Dabei soll beleuchtet werden, wer und wie viele Menschen in der Bevölkerung von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Ziel dieser Ausarbeitung ist, mir dieses Thema zu erschließen und mehr über dieses Handlungsfeld zu erfahren. Außerdem möchte ich über das breit gefächerte Thema informieren und aufzeigen, wie wichtig dieses in der Gesellschaft und für die Soziale Arbeit ist.
Das erste Kapitel dient dazu, Arbeitslosigkeit zu definieren beziehungsweise aus dem unerschöpflichen Vorrat von Definitionen eine für Deutschland passende zu finden.
Das zweite Kapitel in dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem Themenkomplex „Wen betrifft es?“. Es ist wichtig, dies näher zu erläutern, um sicherzustellen, welches Klientel die Soziale Arbeit als Zielgruppe hat. Als Übergang dient das dritte Kapitel. An dieser Stelle werden mögliche Antworten auf die Fragestellung „Ab wann ist man Langzeitarbeitslos und was führt dazu?“ gegeben. Weitere Kapitel befassen sich mit möglichen Ursachen für die Arbeitslosigkeitssituation und den daraus entstehenden Folgen. Diese können so gravierend sein, dass sie nicht nur den Klienten als Person sondern auch das gesamte Umfeld des Klienten verändern. Darauf richtet sich im fünften Kapitel der Fokus meiner Ausarbeitung. In diesem Kapitel beziehe ich mich hauptsächlich auf die Marienthalstudie, da diese die Folgen realistisch beleuchtet und anhand empirischer Studien belegt.
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Im sechsten und siebten Gliederungspunkt werden die Aufgaben sozialer Arbeit und die Unterstützungsformen der Agentur für Arbeit beleuchtet. Aus diesen Kapiteln wird die Leistung des Arbeitslosengeldes, im Folgenden achten Punkt näher erklärt. Im neunten Gliederungspunkt wird ein Jobangebot der ARGE stichpunktartig dargestellt. Jedoch soll an dieser Stelle nicht der Eindruck erweckt werden, dass Sozialarbeiter nur in der ARGE beschäftigt sind. Deshalb wird im letzten Gliederungspunkt kurz das Handlungsfeld „Soziale Arbeit mit sozial- und wirtschaftlich Benachteiligten, Soziale Arbeit mit Randgruppen“ (Klüsche 1999: 163) vorgestellt.
Entlang der einzelnen Gliederungspunkte habe ich, während der Sitzungsbetreuung zur besser Verdeutlichung, ein persönliches Fallbeispiel aus der eigenen Familie mit eingebracht. Auf dieses Beispiel wird jedoch in dieser Ausarbeitung nicht eingegangen, da ich aus persönlichen Gründen nicht mehr detaillierter auf dieses Beispiel eingehen möchte und dies den Rahmen der Verschriftlichung enorm überschreiten würde.
Anschließend werden in der Zusammenfassung die wichtigsten Erkenntnisse nochmals knapp zusammengefasst und im Folgenden die Sitzungsbetreuung reflektiert.
Im Nachstehenden wird ausschließlich die männliche Form der Betroffenen gewählt, da dieses den Lesefluss erleichtert und die Niederschrift des Themenkomplexes vereinfachte. Dies ist jedoch nicht geschlechterspezifisch zu sehen, sondern beinhaltet sowohl Frauen als auch Männer.
1. Was ist Arbeitslosigkeit?
Dieser Abschnitt soll als Einstieg in das Thema Arbeitslosigkeit dienen. Aus sechs verschiedenen Definitionen (siehe Anhang 1) wurden zwei Definitionen ausgewählt und an dieser Stelle zusammen geführt. Als „arbeitslos“ gilt und hat damit Anspruch auf finanzielle Unterstützung, wer ohne Erwerbsarbeit ist, davor aber die Beitragspflicht erfüllt hat oder aber aus rechtlich anerkannten Gründen von dieser Pflicht befreit war. Anspruchsberechtigte Personen müssen „vermittelbar“, d.h. in der Lage sein, eine Stelle zu suchen und auszuüben sowie entsprechende Bemühungen vorweisen. Der Anspruch auf eine je nach Situation festgelegte Höchstzahl Taggelder besteht für die Dauer einer so genannten Rahmenfrist von zwei Jahren (Tobler: 2004: 54). Es ist „ein Zustand in der Marktwirtschaft, in dem mehr Menschen eine Erwerbsarbeit suchen als
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finden, weil weniger Arbeitskräfte gebraucht werden als vorhanden sind“ (Thurich 2006: o.S.). Anders ausgedrückt: Das Angebot an Arbeitskräften ist größer ist als die Nachfrage.
2. Wen betrifft es?
Das Thema Arbeitslosigkeit kann jeden betreffen. So zum Beispiel kann es Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, Akteure ohne Bildung, Akademiker, Facharbeiter, die nach 20 Jahren arbeitslos geworden sind aber auch Selbstständige betreffen (vgl. Otto/Ziegler 2004: 119) In Deutschland gab es im April 2008 3.413.921 Millionen (siehe Anhang 2) Menschen ohne Job. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,1 Prozent. Aktuellere Zahlen vom Mai sind zurzeit nur Hochrechnungen und statistisch noch nicht ausgewertet. Jedoch lautet die Prognose, dass die Arbeitslosenzahl weiter sinken wird und die Arbeitslosenquote bei 7,9 Prozent liegen wird. In diese Statistik zählen jedoch nur die Personen rein, die nicht an den Maßnahmen der Arbeitsagentur teilnehmen (z.B. Trainingsmaßnahmen, Bewerbungstraining) beziehungsweise die keinen Ein-Euro-Job haben. Der Grund dafür wird sein, dass diese Personen einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen oder um es präziser auszudrücken „etwas zu tun haben“. Wenn alle diese Personen mit in die Statistik zählen würden, wäre die Arbeitslosenzahl höher als 3.412.921 Millionen. Hierbei bin ich der Meinung, dass diese Zahl nur zur Verschönerung der Lage gilt und nicht das wirkliche Ausmaß in Deutschland darstellt (vgl. www.arbeitsagentur.de).
3. Ab wann ist man Langzeitarbeitslos und was führt dazu?
Die Frage „Ab wann man Langzeitarbeitslos ist und was dazu führt“ wurde im Plenum besprochen. Ich stellte die Frage an die Gruppe, um herauszufinden, was sie zu diesem Thema denken und was es für mögliche Antworten gibt. Laut dem Statischen Bundesamt sind langzeitarbeitslose Menschen Personen, die zum Erhebungszeitraum mind. 1 Jahr durchgängig arbeitslos gemeldet waren (vgl. Grobe, Schwartz o.J.: 7).
Eine Ursache hierfür kann eine gesundheitliche Belastung sein, aber auch Motivationslosigkeit, was beispielsweise das Bewerben betrifft. Ich gehe in diesem Kapitel nicht näher auf die Entstehung ein, um eine Dopplung zu vermeiden. Das folgende Kapitel handelt von den Ursachen der Arbeitslosigkeit.
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Arbeit zitieren:
Manuela Kolata, 2008, Arbeitslosendimension in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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