Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG 3
2. METHODIK 3
2.1 UNTERSUCHUNGSGUT 3
2.2 UNTERSUCHUNGSVERFAHREN 3
Linear Sprint 4
2.2.1
Richtungswechsel Sprint 4
2.2.2
Drop Jump 5
2.2.3
Counter Movement Jump 5
2.2.4
Tapping 6
2.2.5
2.3 APPARATURBESPRECHUNG 6
Lichtschrankensystem „Speedflipper“ 6
2.3.1
Lichtschrankensystem 6
2.3.2
Niedersprungtestger ät 7
2.3.3
2.4 STATISTIK 7
3. ERGEBNISSE 8
3.1 LINEAR SPRINT 8
3.2 RICHTUNGSWECHSELSPRINT 9
3.3 DROP JUMP 12
3.4 COUNTER MOVEMENT JUMP 13
3.5 TAPPING 14
4. LITERATURVERZEICHNIS 16
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1. Einleitung
Die Schnelligkeit gehört zu den motorischen Hauptbeanspruchungsformen und
konditionellen Fähigkeiten im Sport. Daher ist sie für viele Sportarten ein signifikanter
Leistungsfaktor. Schnelligkeit effektiv zu testen und auf dieser Basis ein gezieltes
Trainingsprogramm auszurichten ist in der Sportpraxis, vor allem auf unteren Ebenen
kaum bis gar nicht berücksichtigt. Auf dieser Grundlage versucht die vorliegende
Ausarbeitung anzusetzen. Sie verfolgt das Ziel, einen Überblick über die
ausgewählten Schnelligkeitstest in der Praxis zu liefern und befasst sich
insbesondere mit den Ergebnissen der Kursteilnehmer des
Trainingswissenschaftlichen Seminars „Diagnostik und Training in den motorischen
Hauptbeanspruchungsformen“ des Sommersemesters 2008. Die von den
Kursteilnehmern veröffentlichten Ergebnisse wurden am Montag, den 16.06.2008
aufgenommen.
2. Methodik
2.1 Untersuchungsgut
Insgesamt nahmen 19 von 32 Kursteilnehmern an den Schnelligkeitstests teil. Es
handelte sich durchweg um Sportstudenten der Ruhr-Universität Bochum, die alle in
verschiedenen Sportarten aktiv sind. Darunter waren sechs weibliche und 13
männliche Probanden, die die ausgewählten Schnelligkeitstests im Rahmen des
Seminars praktisch in der Sporthalle an der „Marktstraße“ der Ruhr-Universität
Bochum durchgeführt haben.
2.2 Untersuchungsverfahren
Die Untersuchungen verfolgten das Ziel, durch Messungen von wesentlicher Start-und Wendegeschwindigkeiten sowie Vertikalkräfte und Bodenkontaktzeiten neue
bzw. weiterführende Erkenntnisse zur Bedeutung von Schnelligkeits- und
Schnellkraftanforderung für die Probanden zu erlangen. Die Testungen wurden
hauptsächlich von zwei Teilnehmern aus dem Kurs durchgeführt, allerdings im
Rahmen von Parallelarbeiten. D.h. die Gruppe wurde zweigeteilt und durchlief drei
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Stationen (Abb. 1), die eine Zeitspanne von 90 Minuten umfasste. Das Aufwärmen
vor Testbeginn wurde von den Referenten übernommen und durchgeführt. Bei allen
drei Stationen wurden zwei Wertungsdurchgänge absolviert.
2.2.1 Linear Sprint
Bei dem „20m-Lienarsprint“-Test sollten die Probanden in Schrittstellung Startposition
an einer markierten Startlinie einnehmen und ohne auf akustische oder optische
Startsignale zu achten einen Linearsprint starten. Die Distanz, durch ein
Lichtschrankensystem eingegrenzt, betrug exakt 20 m. Das Lichtschrankensystem
entnahm Messungen nach 10 m (Split-time), nach 20 m (Gesamtzeit) sowie die Zeit
zwischen 10 und 20 Metern.
2.2.2 Richtungswechsel Sprint
Bei dem „Wendigkeitstest“ starteten die Probanden mit Blickrichtung auf das
Lichtsignal aus einer Grundposition von der Mitte aus. Das Lichtschrankensystem
„Speedflipper“ wurde so positioniert, dass man sowohl nach links als auch nach
rechts den gleichen Weg zu sprinten hatte. Durch Eingabe an der Steuereinheit
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wurde das Signal durch eine Lichtdiode an die Probanden weitergegeben in welche
Richtung sie zu laufen hatten. Mit einem Fuß sollte die Umkehrmarkierung berührt
werden und zurück zum Startpunkt gesprintet werden. Neben der Gesamtzeit
konnten durch das Lichtschrankensystem separiert auch die Reaktionszeit,
Antrittszeit, Wendezeit sowie die Rücklaufzeit der Testpersonen erfasst werden.
2.2.3 Drop Jump
Beim Drop Jump, der in der Literatur auch als „Nieder-Hoch-Sprung“ bezeichnet wird,
starteten die Probanden stehend auf einem Turnkasten (Diplomarbeit; David
Rosenkranz). Ihre Aufgabe bestand darin, sich auf eine Kontaktplatte fallen zu lassen
und prellend in die maximal zu erzielende Höhe zu springen. Die Landung, bei
welcher der Proband nicht mit angewinkelten Beinen landen durfte, sollte erneut auf
der Kontaktplatte erfolgen, damit der dort angeschlossene Computer die
Sprungdauer bzw. Flugzeit (in ms) erfassen konnte. Vorher wurde bereits, die bei der
ersten Platten Berührung benötigte Bodenkontaktzeit (in ms) registriert. Aus dieser
und der Flugzeit errechnete, dass der Kontaktplatte zugehörige Computerprogramm
direkt die Sprungeffizienz nach der Formel: Flugzeit² : Bodenkontaktzeit.
2.2.4 Counter Movement Jump
Ziel des Counter Movement Jump ist es die vertikale Sprungkraft zu bestimmen. Die
Probanden standen auf der Bodenkontaktplatte und sprangen so explosiv wie
möglich in die Höhe. Dies wurde durch absenken des Körperschwerpunktes und
Armeinsatz nach unten-hinten erreicht. Die Landung erfolgte wieder auf der
Bodenkontaktplatte. Das Computerprogramm registrierte die Flugdauer bzw. Flugzeit
(in ms) zwischen Absprung und Landung. Diese kann anhand einer Tabelle in die
Sprunghöhe ausgewertet werden.
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Arbeit zitieren:
Rexhep Kushutani, 2008, Ausgewählte Schnelligkeitstests in der Praxis, München, GRIN Verlag GmbH
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