„TOO BIG TO FAIL“
Freibrief zum Zocken oder doch nur die Ultima Ratio?
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Entstehung des Liquiditätsengpasses 3
2.1 Von der Immobilienkrise zur Finanzkrise 3
2.2 Von „AAA“ zur „Ramschanleihe“ 4
2.3 „Too Big to Fail“ als Leitfaden des Handelns (Definition) 5
3 Funktion und Geschäftsmodell von Großbanken 8
3.1 Von der traditionellen Bank zum globalen Finanzdienstleister 8
3.2 Das Investmentbanking und der Leverage-Effekt 9
3.3 Das Modigliani-Miller-Theorem und Herr Ackermann 11
4 Die Rolle des Staates und seiner Finanzpolitik 13
4.1 Der marktwirtschaftliche Ordnungsrahmen 13
4.2 Folgen der Eingriffe durch den Staat 15
5 Fazit und kritische Würdigung 16
II
„TOO BIG TO FAIL“
Freibrief zum Zocken oder doch nur die Ultima Ratio?
Inhaltsverzeichnis
Quellenverzeichnis 18
Literaturverzeichnis 18
Internetverzeichnis 18
III
„TOO BIG TO FAIL“
Freibrief zum Zocken oder doch nur die Ultima Ratio?
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
TBTF = „Too Big to Fail“
NINJA = „no income, no jobs or assets“
USD = US Dollar
EUR = Euro
MBS = Mortgage-Backed Securities
PIGS-Staaten = Portugal, Italien, Griechenland, Spanien
IV
„TOO BIG TO FAIL“
Freibrief zum Zocken oder doch nur die Ultima Ratio?
Einleitung
1 Einleitung
„Wenn die Nacht am schwärzesten ist, ist der Morgen schon wieder nah.“ Schlägt man das durchaus plakativ klingende Buch „Kasino-Kapitalismus“ von Hans-Werner Sinn auf, wird man mit diesem Sprichwort begrüßt. Wenn der Morgen allerdings nah ist, dann impliziert dies, dass auch die nächste Nacht nicht fern ist. Und so bekommt dieses Sprichwort, welches von Herrn Sinn vermutlich als ein Lichtblick nach der schweren Zeit gedacht war, einen durchaus faden Beigeschmack. Nach der Krise kommt der Aufschwung, welcher wiederum eine Krise nach sich ziehen wird. Die Ausprägung und die Dauer der Krise sowie des Aufschwungs mögen sich unterscheiden. Von der Weltwirtschaftskrise 1929 über die Weltschuldenkrise in den Achtzigern, die Rettung der amerikanischen Sparkassen in den Neunzigern, die Asienkrise oder die lateinamerikanische Krise von 1998 bis 2004 zeigen allerdings deutlich, dass immer eine nächste Krise kommen wird. Im Jahre 2007 wurde dies durch die Subprime Krise und deren Auswirkungen eindrucksvoll noch einmal unterstrichen.
Eine Frage aber drängt sich nach der nüchternen Betrachtung der historischen Ereignisse jedem auf, egal ob Wirtschaftsweisen oder Studenten im ersten Semester. Warum hat man aus den Krisen und deren Folgen nicht gelernt, um zukünftigen Krisen mit den entsprechenden Maßnahmen begegnen zu können. Besser noch, sie präventiv zu verhindern. Vielmehr sah man jahrelang tatenlos zu und verschloss die Augen vor Problemen, welche sich auf der gesamten Welt schleichend aber sicher aufbauten.
Während der letzten, teilweise noch andauernden Krise, endeten diese Probleme häufig in Diskussionen um systemrelevante Banken und systemische Risiken. Allein im Jahre 2008 mussten 52 amerikanische Finanzinstitute der Realität ins Auge blicken. Wer nicht Konkurs anmeldete, begab sich wie sämtliche isländische Banken unter die rettende Hand des Vater Staat. 1 Wieso aber werden manche Institute durch den Staat vor der Pleite bewahrt und andere nicht? Das Zauber-wort für einen Teil der Banken heißt heut zu Tage „Too Big to Fail“ (TBTF). Diese Theorie besagt auf deutsch, dass etwas (meist ein Unternehmen, eine Institution oder auch ein Staat) zu groß ist, um zu scheitern. Warum jedoch ist das so?
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„TOO BIG TO FAIL“
Freibrief zum Zocken oder doch nur die Ultima Ratio?
Einleitung
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um als TBTF eingestuft zu werden? Welche Folgen hat das für den wirtschaftspolitischen Ordnungsrahmen und welchen Einfluss hat es auf jene Marktteilnehmer, welche sich ihrer TBTF-Eigenschaft bewusst sind.
Diese Arbeit soll nach einem kurzen Rückblick zur Entstehung der Finanzkrise Aufschluss darüber geben, welchen Einfluss TBTF auf die aktuelle Krise hatte und vor allem, ob dieser wirtschaftspolitische Ansatz auch heute und in der Zukunft noch einen Sinn darstellt.
1 Vgl. Sinn (Hans-Werner), »Kasino-Kapitalismus«, 2. Auflage, Ulstein Buchverlag, Berlin
2009, S. 15
2
Arbeit zitieren:
Nils Ziegemeier, 2010, "TOO BIG TO FAIL" - Freibrief zum Zocken oder doch nur Ultima Ratio? , München, GRIN Verlag GmbH
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