Inhalt
1. Einleitung. 2
2. Definitionen 2
2.1 Beratung. 2
2.2 Sexualpädagogik 3
2.3 Sexualpädagogische Beratung. 3
3. Sexualpädagogik im Wandel - Entstehung und Geschichte 4
4. Beratung im Internet 5
4.1 Vorteile der Online-Beratung. 5
4.2 Nachteile der Online-Beratung 6
5. Welche Chancen und Risiken für die sexualpädagogische Arbeit ergeben sich aus
diesen Erkenntnissen? 7
6. Ausblick 8
7. Quellenangaben/ Literatur 10
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1. Einleitung
Diese Seminararbeit im Rahmen des Seminares „Gesprächsführung und Beratung“ möchte ich der Frage widmen, inwiefern die Beratung betreffend Sexualpädagogik im Internet sinnvoll ist. Ich beginne diesen Aufsatz mit Definitionen und Erläuterungen zu den Kernbegriffen. Um deutlich zu machen, wie sich die Sexualpädagogik im Wandel der Zeit stark verändert hat, und auch die Beratungsmethoden sich entwickelten, möchte ich dann einen Überblick über die Entstehung und die Geschichte der Sexualpädagogik geben. Nachdem ich dann die soziale Beratung im Internet allgemein beleuchte, fasse ich die vorhergehenden Ausführungen zur Beantwortung der Kernfrage zusammen und beschäftige mich abschließend mit einem Ausblick in die Zukunft.
2. Definitionen
Im Folgenden möchte ich die Kernbegriffe dieses Aufsatzes definieren und in einen Kontext zu meiner Eingangsfrage stellen. Aufgrund der zahlreichen und umfangreichen Beschreibungen, die ich während meiner Recherchen fand, beschränke ich mich dabei auf die Aspekte, die für diesen Aufsatz nötig sind.
2.1 Beratung
Um einen Umriss von Beratung zu skizzieren, möchte ich einen Text aus „Das Handbuch der Beratung, Band 1“ zu Hilfe ziehen. Wir kennen die Beratung aus dem Alltag und aus professionellen Bereichen. Institutionelle Beratungen unterliegen dem Wandel der Zeit mit ihren sich verändernden Problemen und Fragestellungen. Beratung finden wir in unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie den sozialen, gesundheitsberuflichen, psychologischen und pädagogischen. Man kann Beratung als „Querschnittsmethode“ ansehen. Sie findet in den verschiedenen Wissenschaftsgebieten, Berufsfeldern, institutionell und außerhalb von Einrichtungen Verwendung. Durch die Expansion der Arbeitsbereiche und die Pluralisierung in der Gesellschaft vergrößert sich auch ständig das Spektrum der Beratung. BeraterInnen müssen sich also spezialisiert auf ihr Feld fortbilden. Sie müssen aber auch Grundkenntnisse erwerben, die feldunspezifisch sind. Dazu wird in dem von mir verwendeten Text der Begriff der „Doppelverortung“ angeführt. Doppelverortung von Beratung bedeutet also, dass BeraterInnen zum einen über „Bera-
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tungs- und Interaktionswissen“ verfügen müssen und zum anderen „Handlungsfeldspezifisches Wissen“ benötigen. (vgl. Nestmann, Engel, Sickendiek, (Hrsg.), 2004, S. 33ff)
2.2 Sexualpädagogik
Die Sexualpädagogik kann als Teil des gesamten Feldes der Pädagogik verstanden werden. Diese Teildisziplin beschäftigt sich mit der sexuellen Sozialisation der Menschen als auch mit der Sexualerziehung, also Einflussnahme auf die Sexualität der Menschen. (vgl. Sielert, 2007, S. 68)
In der Sexualpädagogik vereinen sich Forschung, Erziehung, Aufklärung und Beratung. Es haben sich verschiedene Schwerpunkt-Disziplinen herausgebildet. Diese beziehen sich beispielsweise auf die verschiedenen Altersstufen von Personen, auf die sexuelle Ausrichtung oder bestimmte Lebenssituationen. Über das biologische und medizinische Wissen hinaus, muss sich dieses Wissenschaftsfach also auch mit Aspekten von Beziehungen, sexueller Identität, Moral und Kultur auseinandersetzen. Als wissenschaftliches Fach entstand die Sexualpädagogik nach dem Zweiten Weltkrieg als Teildisziplin der Erziehungswissenschaft. (vgl. Sielert, 2007, S. 69) Näheres zur Entstehung der Sexualpädagogik erläutere ich in Kapitel 3.
2.3 Sexualpädagogische Beratung
Die Beratungen im Bereich der Sexualpädagogik sind vielseitig. Sie werden für unterschiedliche Personengruppen, in unterschiedlichen Methoden und in unterschiedlichen Settings durchgeführt. Einige Beispiele möchte ich hier auflisten: Einzelpersonen und Personengruppen
• Kinder und Jugendliche
• Senioren
• Menschen mit Behinderungen
• Menschen in Krisensituationen (ungewollte Schwangerschaft, AIDS, Opfer sexueller Gewalt)
• Personen mit Beratungsbedarf betreffend der sexuellen Ausrichtung (Homosexualität, Transsexualität, Intersexualität)
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Arbeit zitieren:
Sabrina Gavars, 2010, Sexualpädagogik im Internet, München, GRIN Verlag GmbH
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