Billiganbietern etc. Im Einzelnen sind, je nach Unternehmen, folgende Maßnahmen möglich:
1.1 Der zeitlich oder mengenmäßig begrenzte Rabatt. Egal, ob es sich um eine Dienstleistung oder eine (Soft-)Ware handelt, dieses Angebot kann sowohl generell als auch partiell, also nur für ausgewählte Produkte und Leistungen, ausgesprochen werden. Egal, ob „happy hour“ oder „nur die ersten 100“ oder „nur am …“, die Möglichkeiten, einen Rabatt zu geben, sind beinahe unbegrenzt. Eine Alternative kann auch ein Preisnachlass sein, wenn der Auftraggeber auf einen festen Termin verzichtet. Der Anbieter hat dann den Vorteil, dass er die auszuführende Arbeit dann erledigt, wenn er nicht voll ausgelastet ist.
1.2 Die Mehrleistung. Die Mehrleistungen können sehr unterschiedlich sein. Egal, ob es sich um Vor-, Zusatz-, Probe-, Wartungs- oder Serviceleistungen handelt, die Möglichkeiten sind vielfältig. Bei der Entwicklung derartiger Angebote sollte darauf geachtet werden, dass der Nutzen für die Interessenten möglichst groß und der eigene Aufwand möglichst gering ist.
1.3 Zusätzliche Garantien. Jeder weiß, dass das Sicherheitsbedürfnis bei vielen Kunden sehr ausgeprägt ist. Fast jeder Auftraggeber hat schon mal schlechte Erfahrungen gemacht und ist deshalb geneigt, den Anbieter zu bevorzugen, der ihm die größtmögliche Sicherheit bietet. Da sich viele Garantien -oft ohne Mehraufwand- problemlos aus dem „Wie“ der eigenen Arbeit ableiten lassen, bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten.
1.4 Der kostenlose Check. Dieses Angebot ist in vielen Fällen besonders erfolgversprechend, weil man immer einen konkreten Bedarfsfall, einen Interessenten, kennen lernt. Und man erfährt im persönlichen Gespräch, welche Zielvorstellung er verfolgt und kann den Check mit einem entsprechend individualisierten Angebot abgeben.
1.5 Die kostenlose Probeleistung. Diese Maßnahme eignet sich besonders für Dienstleister, Berater und Trainer. Da einem derartigen Angebot immer ein persönliches Gespräch voraus geht, um die Aufgabenstellung und das Problem zu besprechen, hat der Anbieter bereits im Vorfeld die Möglichkeit, sich und seine Leistungen „zu verkaufen“.
1.6 Der Subskriptionspreis. Der Subskriptionspreis ist eine gute und bekannte Methode Konkurrenten zu blockieren. Wenn man den Subskriptionspreis nicht 1:1 übernimmt, sondern diesen mit anderen Leistungen verbindet, entsteht ein Angebot, das für viele Interessenten verlockend ist. Egal, ob Handwerker oder Dienstleister, der Interessent leistet eine Anzahlung und erhält dafür zu einem späteren Zeitpunkt die vereinbarte Leistung zu Sonderkonditionen.
Arbeit zitieren:
Hans-Jürgen Borchardt, 2010, Aktiv neue Kunden kurzfristig gewinnen, München, GRIN Verlag GmbH
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