Das Vertrauen von Bundeswehrsoldaten in ihre Vorgesetzten im Kontext von Verantwortung und Führungskönnen
Inhaltsverzeichnis
2
1 Einleitung
3
2 Merkmale der Bundeswehr
2.1 Innere Führung 3
2.2 Vorgesetzte 3
2.3 Klima des Vertrauens 4
4
3 Experimentelle Forschung
3.1 Experimentelles Design 4
3.2 Hypothesen 9
3.3 Kontrolle von Störfaktoren 10
3.4 Die Durchführung 11
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Literaturverzeichnis
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Das Vertrauen von Bundeswehrsoldaten in ihre Vorgesetzten im Kontext von Verantwortung und Führungskönnen
1 Einleitung
Soldaten gelten als „Staatsbürger in Uniform“. Sie haben soldatische Pflichten, die nach den Grundsätzen der Bundeswehr mit ihren individuellen Rechten in Einklang zu bringen sind. Die Innere Führung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erfordernisse des militärischen Auftrages mit der geistigen und moralischen Mündigkeit des Staatsbürgers in Einklang zu bringen.
Die Balance zwischen den beiden Polen zu halten, gelingt nur dann, wenn Vorgesetzte und Untergeordnete in gegenseitigem Respekt und Vertrauen zusammen leben und arbeiten.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Verantwortung und Führungskönnen von Vorgesetzten bei der Bundeswehr auf das in sie gesetzte Vertrauen durch Untergebene auswirkt.
Die Untersuchung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilen. Der erste Abschnitt dient dazu, die zentralen Begriffe der Arbeit, nämlich Vertrauen und Verantwortung/Führungskönnen herauszuarbeiten und ihre Verortung im Rahmen der Inneren Führung der Bundeswehr darzustellen.
In Ergänzung dazu beschreibt der zweite Teil der Arbeit ein experimentelles Design, mit welchem die oben beschriebene Forschungsfrage untersucht werden kann.
Die verwendete männliche Sprachform gilt auch für weibliche Personen.
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Das Vertrauen von Bundeswehrsoldaten in ihre Vorgesetzten im Kontext von Verantwortung und Führungskönnen
2 Merkmale der Bundeswehr
2.1 Innere Führung
Das Konzept der Inneren Führung leitet sich aus der Einbindung der Bundeswehr in die Verfassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland ab und gewährleistet, dass die deutschen Soldaten Teil der Gesellschaft sind. Es verpflichtet die Streitkräfte zur Wahrung von Recht und soldatischer Ordnung. Sie prägt die Führungskultur der Bundeswehr.
Der Begründer des Konzeptes der Inneren Führung Wolf Graf von Baudissin, wollte jeden einzelnen deutschen Soldaten in die persönliche Verpflichtung nehmen, sein handeln gewissenhaft an der Werteordnung des Grundgesetztes auszurichten (vgl. www.deutschesheer.de, 23.02.2009)
Die neue zentrale Dienstvorschrift 10/1 „Innere Führung“ wurde am 28.Januar 2008 erlassen. Sie legt die Konzeption der Inneren Führung fest und ist die grundlegende Vorschrift für den Dienst in der Bundeswehr.
Das Regelwerk richtet sich an alle Angehörigen der Bundeswehr, insbesondere an die Vorgesetzten (vgl. BMVg - Führungsstab der Streitkräfte I 4: 2008, 2).“
2.2 Vorgesetzte
Die hierarchische Ordnung ist bei der Bundeswehr klar definiert. Der Dienstgrad legt fest, wer wem untergeben ist.
„Die Vorgesetzten leben Innere Führung vor und tragen eine besondere Verant- wortungfür die Gestaltung der Inneren Führung in allen Bereichen des militärischen Dienstes. Von ihren Soldatinnen und Soldaten werden sie als die vornehmsten Träger der Inneren Führung im Dienstalltag wie im Einsatz wahrge- nommen.(…) Dabei wirken sie so, dass sie für die ihnen anvertrauten Menschen glaubwürdig sind.
Menschenführung, politische Bildung sowie Recht und soldatische Ordnung stellen die hauptsächlichen Gestaltungsfelder für die Vorgesetzten dar, weil sie damit unmittelbar und nachhaltig ihre Soldatinnen und Soldaten führen und ausbilden (BMVg - Führungsstab der Streitkräfte I 4: 2008, 22).“
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Das Vertrauen von Bundeswehrsoldaten in ihre Vorgesetzten im Kontext von Verantwortung und Führungskönnen
2.3 Klima des Vertrauens
Die Menschenführung gilt als die Kernaufgabe aller Vorgesetzten in der Bundeswehr, da diese hier Einfluss auf den Geist der Truppe nehmen können. Ihr Fundament bildet das Grundgesetz mit seinen Wertmaximen der unantastbaren Würde des Menschen, der Achtung der Menschenrechte und der Prinzipien der Gleichheit (vgl. BMVg - Führungsstab der Streitkräfte I 4: 2008, 23). Die Zentrale Dienstvorschrift 10/ 1 Innere Führung sieht die Basis eines menschlichen Miteinanders und somit einer erfolgreichen militärischen Führung in vertrauensstiftendem Verhalten, da Vertrauen eine maßgebliche Voraussetzung für eine Verbundenheit in Belastungssituationen über alle Dienstgradgruppen hinweg ist. Die Konzeption der Inneren Führung rückt die Verantwortung der Vorgesetzten ins Licht, sich für die ihnen anvertrauten Soldaten Zeit zu nehmen. Die Vorgesetzten können ein Klima des Vertrauens fördern, indem sie aufgeschlossen auf ihre Untergebenen zugehen und ihrer Verantwortung als Vorbilder gerecht werden. Dafür ist es unabdingbar, dass sie selbstbeherrscht und berechenbar sind. Ein respektvoller Umgang mit den Soldaten ist essenziell in der verantwortungsbewussten Menschenführung und wichtiger Bestandteil des vertrauensstiftenden Verhaltens.
3 Experimentelle Forschung
3.1 Experimentelles Design
Im Anschluss an die Theorie bezüglich des Vertrauens von Bundeswehrsoldaten in ihre Vorgesetzten im Kontext von Verantwortung und Führungskönnen soll nun gezeigt werden, wie die methodische Überprüfung der Fragestellung aussehen kann. Dabei geht es um den Entwurf eines Experimentes, welches in einem sozialwissenschaftlichen Labor durchführbar ist.
Das Experiment umfasst insgesamt 5 Sessions. Jede Session umfasst fünf Teilnehmergruppen mit jeweils vier Mitgliedern. Das Experiment wird als one-shot Interaktion durchgeführt, da die Individuen so eine höhere Auszahlung pro Entscheidung und somit einen höheren Handlungsanreiz haben, als wenn eine Session mehrere Perioden umfassen würde (vgl. Skript Luhan: 2008). Folgende Beschreibungen beziehen sich jeweils auf eine Session.
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Arbeit zitieren:
2009, Das Vertrauen von Bundeswehrsoldaten in ihre Vorgesetzten im Kontext von Verantwortung und Führungskönnen, München, GRIN Verlag GmbH
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