Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis________________________________________________________________ 3
1 Einleitung 3
2 Was ist peer-to-peer? 4
3 Wie funktioniert peer-to-peer? 5
4 Einsatzgebiete von P2P 6
4.1 File-Sharing am Beispiel Napster 6
4.2 Vernetzte Zusammenarbeit am Beispiel Groove 7
4.3 Verteilte Computerverarbeitung am Beispiel Entropia 8
5 Fazit 10
Literaturverzeichnis 10
1 Einleitung
peer -to-peer (P2P) ist eine Bezeichnung für miteinander verbundene Computer unter der
Voraussetzung, dass beide Computer die Rolle des Servers oder Clients übernehmen können.
(Quelle: Computerlexikon.com - http://www.computerlexikon.com)
Seit dem Trubel um Napster gelten peer-to-peer-Systeme als große
Entwicklung im Internet - aber peer-to-peer-Netzwerke sind nicht
neu , bevor die Computer-Industrie mit den zentralisierten Client-
Server -Modellen aufwartete, basierten die Computer-Netzwerke auf
der P2P-Technologie 2 Auf den folgenden Seiten wird beschrieben, was unter peer-to-peer zu
verstehen ist, wie die P2P-Technik funktioniert und, anhand von drei Beispielen erklärt wie diese
Netzwerktechnik im Internet eingesetzt wird.
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2 Was ist peer-to-peer?
peer-to-peer (P2P) bezieht sich auf eine besondere Art von Netzwerk, das versucht weitgehend ohne eine zentralisierte Serverstruktur auszukommen. Die Kommunikation verläuft hier direkt von Nutzer zu Nutzer. Diese Netzwerke bilden sozusagen den Gegenpart zu den ansonsten im Internet vorherrschenden Client-Server-Verhältnissen, denn jeder Teilnehmer eines solchen Netzwerkes ist gleichzeitig Client und Server, ist zugleich Kunde und Anbieter. Prinzipiell können alle angemeldeten User innerhalb eines P2P-Netzwerkes ohne Umwege z.B. auf Dateien, die in freigegebenen Ordnern liegen, zugreifen oder miteinander kommunizieren.
Doch was alles unter P2P zu fassen ist, wird unter Entwicklern heftig diskutiert. Nimmt man P2P wörtlich, fallen alle Netzwerke, die mit zentralen Instanzen arbeiten aus der Definition heraus. So wären auch die bekannten File-Sharing-Dienste (z.B. Napster) strenggenommen keine P2P-Systeme gewesen. Sämtliche Informationen über abrufbare MP3-Titel wurden in Datenbanken auf zentralen Servern gespeichert. Auch die sehr viel dezentraler angelegten Weiterentwicklungen der klassischen File-Sharing-Dienste (z.B. Gnutella), könnten dann auch nicht mit dem Etikett P2P versehen werden, da sie semizentrale Zwischenspeicher auf Servern mit Breitbandanbindung anlegen, um Modembenutzern die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhalten. Der Hauptdatenverkehr wird bei diesen Programmen aber direkt zwischen den Nutzern abgewickelt. Daher ist nach dem Auffinden der gewünschten Dateien keine Zwischeninstanz mehr nötig. Diese beiden Punkte sprechen für eine Zuordnung von Napster und seinen Nachfolgern zur Familie der P2P-Produkte (siehe 4.1 File-Sharing am Beispiel Napster).
Ein anderes Einsatzgebiet von P2P ist die „vernetzte Zusammenarbeit“, die Personen aus allen Teilen der Welt in eine Art „virtuelles Büro“ zusammen bringt, in dem kommuniziert, geplant und Information ausgetauscht werden kann. Im Zuge der zunehmenden Globalisierung, könnte sich das zu einem entscheidendem Anwendungsgebiet von P2P entwickeln, wie in Punkt 4.2 Vernetzte Zusammenarbeit am Beispiel Groove gezeigt.
Neben der direkten Kommunikation zwischen Teilnehmern bietet P2P noch mehr - ein Peer kann nämlich nicht nur Dateien, sondern z.B. auch Rechnerleistung zur Verfügung stellen. Diese Technik führt in den Bereich des "Distributed Computing", einem Merkmal von P2P, dass seinen Siegeszug aus wirtschaftlichen Motiven begründen könnte. Das Distributed Computing nutzt brachliegende Rechnerkapazitäten, um sehr rechenintensive Aufgaben zu lösen (siehe 4.3 Verteile Computerverarbeitung am Beispiel Entropia)
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Arbeit zitieren:
Simon Loebel, 2001, Was sind peer-to-peer Systeme und wie funktionieren sie, stellen Sie drei Beispiele vor!, München, GRIN Verlag GmbH
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