II
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
Symbolverzeichnis IV
1 Einleitung 6
2 Die Lebenszyklushypothese (LZH) 7
3 Problemstellung 8
4 Mögliche Erklärungsansätze 8
4.1 Abnahme arbeitsbedingter Ausgaben 8
4.2 Eigenproduktion von Nahrung 10
4.3 Mangel an Selbstkontrolle 11
4.4 Unsicherheit im Lebenszyklus 13
4.4.1 Unfreiwilliger und frühzeitiger Ruhestand 13
4.4.2 Sparmotiv Vorsichtssparen 14
4.5 Sparmotiv Erbschaft 15
5 Schlussbetrachtung und Ausblick 17
Anhang 18
Literaturverzeichnis 20
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Konsum, Einkommen, Vermögen während Lebenszyklus 7
IV
Abkürzungsverzeichnis
Abk. Abkürzung CAMS Consumption and Activities Mail Survey CSFII Continuing Survey of Food Intakes by Individuals FES Family Expenditure Survey LZH Lebenszyklushypothese NHAPS National Human Activity Pattern Survey RCS Retirement Confidence Survey SFB Italian Survey of Family Budgets
V
Symbolverzeichnis
Symbol Erläuterung ↑ steigt ↓ sinkt < weniger als > mehr als C Konsum S Sparen W Vermögen Y Einkommen R Jahre bis Ruhestand T Jahre bis Tod α Marginale Konsumneigung aus Vermögen β Marginale Konsumneigung aus Einkommen Elementares Gut der i-ten Einheit Input der i-ten Einheit Vektor des Zeiteinsatzes der i-ten Einheit U(…) Nutzenfunktion g(…) Budgetrestriktion Z Grenze
6
1 Einleitung
Aktuelle Schätzungen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass der Anteil der über 60-jährigen, also von Personen im ruhestandsnahen Alter, von rund 25 % im Jahr 2005 auf über 40 % im Jahr 2050 der Gesamtbevölkerung steigen wird und dass die allgemeine Lebenserwartung dieser Personen ebenfalls ansteigt. 1 Vor einem solchen Hintergrund sind Kenntnisse über das Konsum-/Sparverhalten dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe nicht nur für die (Versicherungs-)Unternehmen von wachsender Bedeutung (etwa bei der Beratung von maßgeschneiderten und rentablen Altersvorsorgeprodukte), sondern auch für den Staat, bei dem Konsum/Sparen älterer Menschen sowohl für den Konjunkturverlauf als auch für die Effektivität und Effizienz des umlagefinanzierten gesetzlichen Rentensystems bzw. der Riester-Rente wichtig ist. Im Folgenden wird als Konsum die Differenz aus Einkommen und Sparen ist, wie dies makroökonomisch geläufig ist. Wenn von sinkendem Konsum die Rede ist, impliziert dies bei konstanten Einkommen also steigende Ersparnis. Ein Maß für das Sparverhalten ist die Sparquote. Diese fällt bei Älteren höher aus wie bei Jüngeren, was im Allgemeinen auf die geringere Konsumneigung ersterer zurückgeführt wird. 2 Solch ein statistisch erhobenes Ergebnis steht in
Kontrast zur neoklassischen Lebenszyklushypothese (LZH), die konkrete Aussagen über den Verlauf von Konsum sowie Sparen trifft und in dieser Arbeit im folgenden Kapital erläutert wird. Die Einführung in die LZH leitet über zu einer differenzierteren Problemdarstellung, dem sog. Retirement-Consumption Puzzle, indem empirische Befunde zum Konsum von Ruheständlern aus Deutschland und USA dargelegt werden. In dem Hauptteil der Arbeit werden 5 generelle Erklärungsansätze für geringeren Konsum im Alter auf empirischer sowie teilweise auch theoretischer Basis vorgestellt und kritisch beurteilt. In den beiden Abschnitten 4.1 und 4.2 werden dabei konkret 2 Konsumkategorien (arbeitsbedingte und nahrungsbedingte Ausgaben) behandelt, wohingegen sich Abschnitt 4.3 mit dem eher psychologisch-verhaltensorientierten Ansatz der sog. „Selbstdisziplin“ auseinandersetzt. Die beiden Ansatzpunkte Unsicherheit im Lebenszyklus (4.4 mit Unterkapiteln) sowie Erbschaft (4.5) setzen speziell an unrealistischen Annahmen der einfachen LZH an. Am Ende erfolgt eine Schlussbetrachtung, in der die Ergebnisse zusammengefasst werden sowie ein kurzer Ausblick auf andere, interessante Erklärungsansätze.
1 Vgl. Statistisches Bundesamt (2006), S. 39, 57.
2 Vgl. Grabka (2004), S. 70f.
Arbeit zitieren:
D. O., 2009, Erklärungsansätze für das Retirement-Consumption Puzzle, München, GRIN Verlag GmbH
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