Inhaltsverzeichnis
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1. EINLEITUNG 4
2. DAS SCOR MODELL: ENTWICKLUNG, ZWECKE UND FUNKTION 5
2.1. DER SUPPLY CHAIN COUNCIL (S)CC UND DAS SCOR MODELL 5
2.2. ZWECKE DES SCOR MODELLS 5
2.3. DAS SCOR MODELL ALS REFERENZMODELL: FUNKTION 7
3. STRUKTUR UND ANWENDUNG DES SCOR MODELLS 8
3.1. STRUKTUR DES SCOR MODELLS 8
3.1.1. Ansatz und Struktur des SCOR Modells 8
3.1.2. Kennzahlen und Leistungsattribute im SCOR Modell 12
3.1.3. Notation des SCOR Modells 12
3.2. ANWENDUNG DES SCOR MODELLS 14
3.2.1. Anwendungsbereiche des SCOR Modells 14
3.2.2. Durchführungsphasen der SCOR Modell basierte Analyse 15
3.3. SCOR MODELL BASIERTE EDV ANWENDUNGEN 16
3.3.1. G2 e SCOR 16
3.3.2. SAP SCM 16
3.3.3. ARIS SCOR 17
4. FAZIT 18
LITERATURVERZEICHNIS 19
QUELLENVERZEICHNIS 20
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Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNG 1: ELEMENTE DES SCOR‐REFERENZMODELLS ...................................................................... 6 ABBILDUNG 2: DIE VIER EBENEN DES SCOR‐MODELLS ........................................................................... 9 ABBILDUNG 3: STRUKTUR DES SCOR‐MODELLS ................................................................................. 11 ABBILDUNG 4: BEISPIEL DER SCOR‐NOTATION ................................................................................... 14
1. Einleitung
Prozessmodellierung ist eines der hilfreichsten Tools, welches für die Gestaltung und die Op‐ timierung produktiver Prozesse von modernen Unternehmen der Wertschöpfungskette ver‐ wendet wird. Die Prozessmodellierung ermöglicht durch die systematische Anwendung spezi‐ fischer Methoden und konkreter Techniken die Anpassung von den verschiedenen Elementen und Prozessen einer Organisation an die betrieblichen Strategien und Zielsetzungen, welche diese anstrebt.
Mit der kontinuierlichen Entwicklung im Bereich des Supply Chain Managements, welche sich in den letzten Jahren ergeben hat, ist die Notwendigkeit von Tools, welche diesen Prozess unterstützen, ebenfalls gesteigert. In diesem Kontext erscheint das SCOR(Supply Chain Opera‐ tions Reference)‐Modell in Form einer wichtigen Ressource, welche die Analyse und Bewer‐ tung von Versorgungsketten sorgfältig strukturiert und somit die Implementierung von Ände‐ rung im Hinblick auf eine Verbesserung der Prozesse vereinfacht.
Wie dieses Referenzmodell für die Analyse von Supply Chains genau gestaltet ist und welchen Ansatz dieses vorschlägt, sind die Fragestellungen, welche dieser Arbeit zugrunde liegen.
Die Beschreibung der Stufenstruktur des SCOR‐Modells, in welcher die Hauptkonzepte der Methodik in der oberen Ebene und deren Konkretisierung in den weiteren Unterebenen dar‐ gestellt werden, sowie des entsprechenden Ansatzes, dessen Begründetheit aus den Grunds‐ ätzen der „Best Practices“ hervorkommt, bildet die zentrale Aufgabe dieser Arbeit. Diesbezüg‐ lich wird eine Erläuterung hinsichtlich der Ausführung der zu jeder Stufe zugehörigen Prozesse innerhalb der Arbeitsreichweite nicht betrachtet.
Der Einleitung nachfolgend werden im zweiten Teil zunächst die wesentlichsten Aspekte der Entwicklung des SCOR‐Modells dargestellt. Eine kurze Verweisung auf den historischen Hin‐ tergrund des Modells wird durch die Erläuterung seiner Zwecke und Funktionen abgerundet.
Der dritte‐ und Hauptteil dieser Arbeit bildet eine detaillierte Schilderung der Struktur des SCOR‐Modells sowie der anderen Elemente, welche dessen Verwendung zugrunde liegen. Hierbei werden die wichtigsten Merkmale beschrieben, welche im Rahmen des Supply Chain Managements die Anwendung des Referenzmodells ermöglichen. Zusätzlich wird beispielhaft in diesem Abschnitt eine zusammenfassende Übersicht von drei Softwarelösungen, welche der praktischen Umsetzung des SCOR‐Modells dienen, erwähnt.
Als letzter Punkt werden das Fazit und die dazugehörigen Beurteilungen dargestellt. Eine all‐ gemeine Betrachtung hinsichtlich der Anwendbarkeit des Modells für Logistikzwecke wird hier schließlich präsentiert.
2. Das SCOR‐Modell: Entwicklung, Zwecke und Funktion
2.1. Der Supply Chain Council (SCC) und das SCOR‐Modell
Als Konsequenz des stets zunehmenden Komplexitätsniveaus von den geschäftlichen Netz‐ werken und angesichts des Bedarfes, die resultierenden betrieblichen Wechselverhältnisse steuern zu können, wurde im April 1996 der Supply Chain Council gegründet. Diese von den Unternehmen Advanced Manufacturing Research (AMR) und Pittaglio Rabin Todd & McGrath (PRTM) sowie 69 weiteren Unternehmen hervorbrachte Vereinigung hatte als Zielstellung, die Entwicklung eines standardisierten und branchenübergreifenden Systems, welches die Pla‐ nung, die Analyse, die Steuerung sowie das Treffen von Entscheidungen und die Kommunika‐ tionsprozesse zwischen Akteuren unterschiedlicher aber gebundener Branchen ermöglichen könnte. 1
Mit über circa 1000 Mitglieder weltweit konzentriert sich der Supply Chain Council auf fünf konkrete Industriebereiche, welche eine besondere Bedeutung für die Zwecke der Organisa‐ tion haben: Verteidigung und Luft‐ und Raumfahrt, Automobilindustrie, Elektronik, Einzelhan‐ del‐ und abgepackte Waren sowie Arzneimittel. 2
Produkt dieser Initiative, den aus unterschiedlichen Branchen stammenden Unternehmen einen gemeinsamen und für die Verwaltung ihrer Geschäftsbeziehungen geeigneten Refe‐ renzrahmen zu vermitteln, wurde bereits im November 1996 die erste Version des SCOR‐ Modells veröffentlicht und dementsprechend, mittels der Supply Chain Council Mitglieder, in die Praxis gebracht. 3
Heutzutage widmen sich der Supply Chain Council und seine Mitglieder einer kontinuierlichen Verbesserung und Verbreitung ihrer Methode sowie der Anwendung von den Grundsätzen des Supply Chain Managements. 4
2.2. Zwecke des SCOR‐Modells
An dieser Stelle, bevor die Methodik des SCOR‐Modells geschildert wird, ist es wichtig, eine ausführlichere Übersicht von seinen Zielen darzustellen. Diesbezüglich ergreift Poluha folgen‐ des: „Mit dem SCOR‐Modell soll mithin eine einheitliche Beschreibung, Analyse und Bewer‐ tung von Lieferketten, sowohl firmen‐ als auch branchenübergreifend, möglich sein“. 5 Dieser Einstellung nach repräsentiert das Modell somit eine Referenz, welche unter beliebigen Um‐
1 Vgl. (Schulte, 2009) S.528
2 Vgl. (Bolstorff, 2003) S.2
3 Vgl. (Bolstorff, 2003) S.2
4 Die Version 9.0 stellt die aktuellste Version des SCOR‐Modells dar. Stand Oktober 2010.
5 (Poluha, 2006) S.81
Arbeit zitieren:
Juan Gabriel Vallejo Leon, 2010, SCOR-Modell, München, GRIN Verlag GmbH
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