Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 4
Abk ürzungsverzeichnis 4
1. Einleitung 3
2. Zielsetzung der Arbeit 4
3. Entscheidungstabellen 5
3.1. Benötigte Informationen und Vorraussetzungen zur Anwendung der Methode 5
3.2. Aufbau und Formen von Entscheidungstabellen 6
3.3. Verfahrensbeschreibung anhand eines Beispiels 7
3.4. Einsatzbereiche 12
3.5. Bewertung der Methode 12
4. Literaturverzeichnis 20
2
Abb. Abbildung bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise d. h. das heißt etc. etcetera evtl. eventuell f. folgende gem. gemäß ggf. gegebenenfalls S. Seite u. a. unter anderem vgl. vergleiche www world wide web z. B. zum Beispiel
3
1. Einleitung
Die Systemtechnik als interdisziplinäre Wissenschaft will Methoden, Verfahren und Hilfsmittel zur Analyse, Planung, Auswahl und optimalen Gestaltung komplexer Systeme bereitstellen. Ihr Vorgehen beginnt mit der Gewinnung von Informationen über das geplante System, das sich aus Marktanalyse, Trendstudien oder bereits konkreten Aufgabenstellungen ergeben kann. Ziel solcher Systemstudien ist eine klare Formulierung der zu lösenden Probleme bzw. Teilaufgaben, die dann eigentlicher Ausgangspunkt für die Systementwicklung sind. Danach wird ein Zielprogramm aufgestellt, das die Zielsetzung für das zu schaffende System formal festlegt. Zur Auswahl eines für die Aufgabenstellung optimalen Systems werden nun die gefunden Lösungsvarianten mit dem eingangs aufgestellten Zielprogramm verglichen und die Lösungsvariante gewählt, welche den Anforderungen der Aufgabenstellung am besten erfüllt.
Entscheiden heißt, zwischen zwei oder mehreren Alternativen mit unterschiedlichen Auswirkungen auszuwählen. Für diesen „Auswahlprozess“ stehen einige in der Praxis vielfach erprobte Entscheidungstechniken zur Verfügung, wie zum Beispiel die ABC-Analyse, die Entscheidungstabelle, die Entscheidungsmatrix, der Entscheidungsbaum oder die Portfolio-Methode. 1
2. Zielsetzung der Arbeit
Diese Arbeit soll sich im Wesentlichen mit den Entscheidungstabellen befassen, um zu analysieren, wie Entscheidungssituationen jeweils getroffen und beurteilt werden können. Dabei wird die Methode in Ihrem Aufbau und ihren verschiedenen Formen aufgezeigt und die Verfahrensbeschreibung durchgeführt. Weiterhin werden die Einsatzbereiche in der Praxis dargelegt, um anschließend die Effektivität der Entscheidungstabellen zu bewerten.
1 Vgl. Pahl G. / Beitz W. / Feldhusen J. / K.-H. Grote Konstruktionslehre: Grundlagen erfolgreicher
Produktentwicklung; Springer Verlag Berlin-Heidelberg 2007; S. 18
4
3. Entscheidungstabellen
Die Standardmethode zur Lösung von Routineentscheidungen sind Entscheidungstabellen. Nachdem diese Methodik 1957 von einer Projektgruppe der General Electric Company im Rahmen eines Materialflussprojektes entwickelt wurde, wurde sie im Jahre 1979 nach DIN 66 241 genormt. Anlass für die Entwicklung war das immer wiederkehrende Problem, dass in der Softwareentwicklung die Ausführung von Aktionen gleichzeitig von mehreren Bedingungen abhängig ist.
Entscheidungstabellen gelten als bewährte Technik oder aber als verbindliche Arbeitsanweisung, um komplexe Entscheidungssituationen knapp, übersichtlich und vor allem eindeutig darzustellen. Ihr Einsatz findet überall dort Anwendung, wo rein verbale Beschreibungen eines Systems zu ungenau, oftmals unvollständig und mehrdeutig, sowie nicht immer widerspruchsfrei sind. 2
3.1. Benötigte Informationen und Vorraussetzungen zur Anwendung der
Methode
Die benötigten Informationen bei der Erstellung einer Entscheidungstabelle ist immer ein Sachverhalt der vorliegen muss. Das kann beispielsweise eine Bearbeitung einer Scheckeinlösung bei einer Bank sein. Vom Sachbearbeiter wird in verschiedenen computergestützten Arbeitsschritten dieser Sachverhalt geprüft. 1. Ein Scheck soll bei einer Bank eingelöst werden
2. Wenn die Kreditgrenze überschritten wird, das bisherige Zahlungsverhalten einwandfrei war, aber der Überschreitungsbetrag über 500 liegt, dann soll der Scheck eingelöst und dem Kunden sollen neue Konditionen vorgelegt werden. 3. War das Zahlungsverhalten nicht einwandfrei, wird der Scheck nicht eingelöst. 4. Der Scheck wird eingelöst, wenn der Kreditbetrag nicht überschritten ist. 3 Man kann dabei erst beginnen, wenn die zu lösende Aufgabe in überschaubare Teilprobleme zerlegt ist.
Unternehmensentwicklung, 3. Auflage, Springer-Verlag, S. 215
3 Vgl. Balzert, Helmut: Lehrbuch der Softwaretechnik: Basiskonzepte und requirements Engineering; 3. Auflage;
Akademischer Verlag Heidelberg 2009; S. 388
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Arbeit zitieren:
Marcus Linke, 2010, Methoden der Systemtechnik - Entscheidungstabellen, München, GRIN Verlag GmbH
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