In nh ha al lt ts sv ve er rz ze ei ic ch hn ni is s I
1. Einleitung 3
2. Was versteht man unter „Sozialisation im Beruf“? 4
2.1. Persönlichkeit und Identität 5
2.2. Familie und berufliche Sozialisation 6
3. Etappen der beruflichen Sozialisation 8
3.1. Die berufliche Entwicklung 9
3.2. Die neun Schritte zum Beruf 9
4. Einflussfaktoren für die Berufswahl 11
5. Fazit 12
Literaturverzeichnis 13
Internetquellenverzeichnis 13
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1. . Ei in nl le ei it tu un ng g 1 E
Das Thema „berufliche Sozialisation“ ist seit ungefähr 20 Jahren zunehmend ins Abseits pädagogischer Forschungen getreten. Doch angesichts der bedrückenden Arbeitsmarktlage wird das Thema immer wichtiger. Es sind gerade berufliche Sozialisationsprozesse, die fundamental die Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt und die Gewinnung von persönlichen Handlungsspielräumen beeinflussen.
Die berufliche Sozialisation ist ein anspruchsvolles Themengebiet und beinhaltet weitläufige Gebiete der Persönlichkeitsentwicklung, der elterlichen Sozialisation und der gesamten Umweltbedingungen.
Zur Entwicklung der Persönlichkeit gehören die Individualität jedes Einzelnen und der Sozialcharakter. Diese beiden Faktoren sind ein Teil der Gesellschaft und haben so großen Einfluss auf die allgemeine Sozialisation des Menschen, als auch auf die berufliche Sozialisation. Ein weiterer Punkt ist die soziale Heranführung an den Beruf durch das Elternhaus. Denn Eltern prägen ihre Kinder bereits sehr früh und leben ihren Kindern das für sie richtig erscheinende Berufsleben vor. Hier nimmt auch der Erziehungsstil enormen Platz ein. Weiteren Einfluss auf den Heranwachsenden haben auch die Umweltbedingungen. Dabei werden Faktoren, wie bspw. Anforderungen am Arbeitsplatz, Wohnsituation, Fernsehkonsum, elterliches Sprachverhalten usw., mit einander verknüpft und bilden somit ein Teil des beruflichen Sozialisationsprozesses. Aber nicht nur diese Größen beeinflussen das Aufwachsen und identifizieren mit der Gesellschaft. Kinder und Jugendliche müssen außerdem einen Lernprozess in der Schule durchlaufen, um der Kommunikation mit der Kollegschaft und dem Chef auf dem Arbeitsplatz stand halten zu können. Man bedenke ebenso, dass die Familie einen wesentlichen Beitrag zur Identitätsfindung- und bildung leistet. Die Persönlichkeit eines jeden Individuums unterliegt einem spezifischen Gefüge, welches den Menschen kennzeichnet. Es umklammert Merkmale, Eigenschaften, Einstellungen und Handlungskompetenzen. Dieses organisierte System entstand durch die biologischen Lebensgrundlagen des Menschen und durch die gesammelten Erfahrungen im Laufe des Lebens. Im Allgemeinen deckt die Sozialisationsforschung, in den verschiedensten Bereichen, die Zusammenhänge der Aspekte der inneren Realität zu den Bedingungen der äußeren Realität auf.
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2. . Wa as s v ve er rs st te eh ht t m ma an n u un nt te er r „ „S So oz zi ia al li is sa at ti io on n i im m B 2 W
Definition der „beruflichen Sozialisation“:
„U Un nt te er r d de em m B Be eg gr ri if ff f „ „b be er ru uf fl li ic ch he e S So oz zi ia al li is sa at ti io on n“ “ v ve er rs st te eh ht t m ma an n d di ie e E En nt tw wi ic ck kl lu un ng g v vo on n P Pe er r- - „
sö ön nl li ic ch hk ke ei it ts ss st tr ru uk kt tu ur re en n i in n d de er r A Au us se ei in na an nd de er rs se et tz zu un ng g m mi it t d de en n A An nf fo or rd de er ru un ng ge en n u un nd d B Be ed di in n- - s gu un ng ge en n d de es s A Ar rb be ei it ts sp pr ro oz ze es ss se es s“ “ (Bammé, Holling, & Lempert, 1983, S. 9). g
Auf Grund dieser Erklärung müsste man deshalb eigentlich von Sozialisation durch die Arbeit sprechen und nicht von beruflicher Sozialisation. Man bedenke jedoch, dass die berufliche Sozialisation ein Aneignungs- und Veränderungsprozess ist, der für den Einsatz in der Arbeitswelt vorbestimmt ist. In diese Prozesse werden Kenntnisse, Fähigkeiten, Motive, Orientierungen und Deutungsmuster integriert, die dann Anwendung in der fü ür r d de en n B Be er ru uf f als auch i im m Arbeitstätigkeit finden. Hiermit wird sowohl die Sozialisation f
Be er ru uf f angesprochen und damit natürlich auch die Beschäftigung selbst. Die berufsbezo- B
genen Lern- und Entwicklungsprozesse beinhalten jedoch nicht nur die Qualifikation für die Berufsausübung, sondern auch die komplette Persönlichkeitsentwicklung des Menschen.
Des Weiteren werden, bezüglich der beruflichen Sozialisation, zwei zusammenhängende Perspektiven aufgeführt. Zum einen geht es um die „Geschlechts- und schichtspezifische Sozialisation in Familie und Schule“. Hierbei steht vor allem die Aneignung von Werten, Interessen und Fähigkeiten für ganz spezielle Berufsfelder im Vordergrund. Die Erfahrungen, die man durch die Arbeit sammeln kann, verdeutlichen das Verhältnis der Arbeitenden gegenüber dem Arbeitsverhältnis, den Arbeitsbedingungen und Arbeitsergebnissen. Außerdem besitzen diese betriebliche Arbeitsprozesse im gesamten Lebenszusammenhang bewusstseinsbildende, persönlichkeitsfördernde oder aber auch persön-lichkeitsdeformierende Auswirkungen. (vgl. Heinz, 1982)
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Arbeit zitieren:
Julia Menzel, 2008, Berufliche Sozialisation, München, GRIN Verlag GmbH
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