In nh ha al lt ts sv ve er rz ze ei ic ch hn ni is s I
1. Einleitung 3
2. Was ist Sozialmanagement? 5
2.1. Die Entwicklung des Sozialmanagements 6
2.2. Qualitätsmanagement im Sozialmanagement 7
3. Modernisierung Sozialer Arbeit 8
3.1. Modernes Management in Non- Profit- Organisationen 9
3.2. Bezug zur Praxis: Spendenskandal 10
4. Aufgaben des Sozialmanagements 12
5. Konzeptionen und Ansätze 14
5.1. Sozialtechnokratisch orientiertes Konzept 14
5.2. Gruppen- bzw. interaktionsdynamisch orientiertes Konzept 14
5.3. Sozialplanerisch orientiertes Konzept 15
5.4. Innovationsorientiertes, sozialpolitisch ausgerichtetes Konzept 15
5.5. Sozialmanagement als Metakonzept 16
6. Führen und Leiten im Konzept des sozialen Managements 17
7. Das Interview 19
8. Fazit 20
Literaturverzeichnis 21
Internetquellenverzeichnis 22
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1. . Ei in nl le ei it tu un ng g 1 E
Das angestrebte Ziel dieser Ausarbeitung mit dem Thema „Sozialmanagement“ ist es, das noch relativ neue und unerfahrene Themenspektrum darzustellen und die Vielfalt dieses interessanten Arbeitsgebietes aufzuhellen.
In den vergangenen 15 Jahren haben sämtliche Umgestaltungen der sozial- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen zu einem außerordentlich starken Wandel in der Sozialwirtschaft geführt. Durch die zunehmenden Einführungen von Elementen aus der Marktwirtschaft, werden Mitarbeiter aus Führungsebenen im sozialen Dienstleistungs-sektor vor große Herausforderungen gestellt. Sie tragen die Verantwortung, dass Sozialdienste und soziale Einrichtungen unter diesen erschwerten Bedingungen im Wirt-schaftssektor weiterhin standhaft bleiben können und somit auch die unzähligen Arbeitsplätze im Sozial- und Gesundheitswesen gesichert werden können. Die rege Gestaltung von Veränderungen benötigt professionelle Managementmitarbeiter, die folgendes Sachverständnis besitzen sollten: Fachkompetenz im Sozial- und Gesundheitswesen;
Managementkompetenzen, um Mitarbeiter in Einrichtungen führen und leiten zu können und
fundamentales Know- how in Betriebs- und Volkswirtschaft. Die Ausbildung oder Qualifikation zu einer Position dieser Art, spielt im Rahmen der Aufgaben im Sozialmanagement eine bedeutende Rolle. Auf Grund der Veränderungen
im praktischen Bereich entstand diese Fachdisziplin „S So oz zi ia al lm ma an na ag ge em me en nt t“. Es werden betriebswirtschaftliche Mittel und Managementmethoden im Aufgabenfeld des Dritten Sektors realistisch übernommen, denn Theorie und Praxis stehen hier in enger Kooperation.
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Generell soll Sozialmanagement im Wesentlichen Wege aufzeigen, wie man zu „klien-torientiertem und zielbezogenem Handeln, Organisationstransparenz, Entscheidungsbeteiligung, Aufgaben- und Kompetenzklarheit, beteiligungsorientierter und systematischer Planung, Führung als Motivationsproblem und zielbezogener Erfolgskontrolle“ (Schöll & Priepke, 1983, S. 9) gelangen kann.
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2. . Wa as s i is st t S So oz zi ia al lm ma an na ag ge em me en nt t? ? 2 W
Definition:
„Sozialmanagement bezeichnet Versuche, die Ergebnisse der betriebswirtschaftlichen Managementlehre in der Sozialen Arbeit anzuwenden. Diese Überlegungen resultieren aus dem Bestreben, die Wirksamkeit der Sozialen Arbeit zu erhöhen (Effektivität, Effizienz, Organisationsentwicklung)„ (Uni Hamburg, Internetzugriff). Das sozialwirtschaftliche Management bezieht sich auf das Managen von Organisationen, Unternehmen oder Einrichtungen im Aufgabenfeld der Sozialen Arbeit. Hierbei handelt es sich um Non- Profit- Unternehmen, die sich beispielsweise mit der Kommunalverwaltung eines Vereins, Jugendamtes oder Wohlfahrtsverbandes beschäftigen. In der Vergangenheit wurden Aufgaben im Bereich des Sozialmanagements entweder von Sozialarbeitern/ Sozialpädagogen, Pädagogen oder Psychologen ausgeführt, die wenig bis gar keine Erfahrung im Management sammeln konnten. Oder aber der Aufgabenkreis wurde an Juristen und Betriebswirte übergeben, die wiederum keinen näheren Bezug zur Sozialarbeit hatten. Diese „Fachkräfte“ scheiterten daher teilweise und so kam es dazu, dass sie die Kostenkalkulationen aus den Augen verloren oder die Bedürfnisse der Klienten nicht ausreichend befriedigt werden konnten. Daher versucht das mo od de er rn ne e S So oz zi ia al lm ma an na ag ge em me en nt t sozialpädagogische, sowie psychologische Kenntnisse mit m
der Welt des Managements zu vereinen. Heute schließt das Sozialmanagement alle Funktionen mit ein, die für das Managen von sozialen Einrichtungen sowie Non- Profit-Organisationen erforderlich sind: Finanzierung, Marketing, Konzeptentwicklung,
Personalmanagement oder beispielsweise auch Qualitätsmanagement. (vgl. Wikipedia, 2007)
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2. .1 1. . D Di ie e E En nt tw wi ic ck kl lu un ng g d de es s S So oz zi ia al lm ma an na ag ge em me en nt ts s 2
Zu Beginn der 80er Jahre prägten Albrecht Müller- Schöll und Manfred Priepke den Begriff „S S o o z z i i a a l l m m a a n n a a g g e e m m e e n n t t “, dennoch wurde dieser Definition und den damit
verbundenen Konzepten in der Sozialen Arbeit damals noch wenig Beachtung geschenkt. Zu dieser Zeit ahnten die beiden Autoren noch nicht welchen „Konjunktur-Boom“ das Sozialmanagement später einmal erreichen würde. Es hat weitere 12 Jahre gedauert bis dieser Begriff im „Baukastensystem“ angeboten wurde und erst heute sind die Konzepte und Theorien aus dem Managementbereich eine Selbstverständlichkeit und haben einen festen Platz im sozialen Denken und Handeln gefunden. Der Aufschwung des Sozialmanagements wird auch daran deutlich, dass es inzwischen an Fachhochschulen und Universitäten zu einem eigenen Studienfach ge-worden ist. Diese Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen, denn verfolgt man das Fächerangebot an bundesdeutschen Universitäten und Fachhochschulen, so lässt sich ein ständiger Zuwachs verzeichnen. Natürlich findet diese starke Konjunktur nicht nur in der Bildung statt; nein, das Sozialmanagement wird in fast allen Einrichtungen umgesetzt und ist ein großes Thema innerhalb der Einrichtungen geworden (vgl. Bader, 1999, S. 15 ff.).
Man bedenke, dass sich ebenso die Anforderungen an das gesamte Berufsfeld des Sozialarbeiters geändert haben. Dies ist auch zum Beispiel dadurch erkennbar, dass in Stellenbeschreibungen keine verantwortungsbewussten, flexiblen und belastbaren Mitarbeiter mehr gesucht werden, die auch bereit sind Überstunden zu leisten. Stattdessen kommt es auf Qualifikationen in den Bereichen Sensibilität, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Know- how für eine betriebswirtschaftliche Unternehmensführung, Beratung sowie Empowerment an. Diese Schlagwörter verdeutlichen, wie grundlegend sich der soziale Bereich gegenwärtig verändert hat und das Sozialmanagement nicht mehr weg zu denken ist.
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Arbeit zitieren:
Julia Menzel, 2008, Sozialmanagement - ein Überblick über das Themenspektrum, München, GRIN Verlag GmbH
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