Inhaltsverzeichnis:
Abbildungsverzeichnis : 3
1. Einleitung 4
1.1. Definitionen 5
1.2. Ursachen der Flucht 5
1.3. Ausweisung und deren Gründe 7
2. Grenzen legaler Zuwanderung 8
2.1. Der rechtliche Rahmen 8
2.2. Abschiebung und Inhaftierung 10
2.3. Beschäftigung von Illegalen 12
2.4. Soziale Beziehungen 13
3. Aufenthaltsstatus 15
3.1. Statistik illegaler Zuwanderung 17
3.2. Beispiel eines illegalen Grenzübertritts 18
4. Fazit 20
Internetquellenverzeichnis: 22
Literaturverzeichnis : 23
2
Abbildungsverzeichnis:
Abb. 1 : Illegale, Asylbewerber und Aufgriffe unerlaubt Eingereister in S. 18
Deutschland (Lederer & Nickel, 1997)
3
1. Einleitung
Deutschland wird schon seit Längerem als ein Einwanderungsland bezeichnet. Dies entspricht auch der Realität, denn in Deutschland leben über 8% Ausländer. Die Bundesregierung zeigt dies bezüglich auch mehr und mehr Weltoffenheit, da auch Menschen mit Migrationsintergrund mit in Statistiken einbezogen werden. Die Untersuchungen weisen einen Wert von ca. 19% auf, d.h. rund 15 Millionen Menschen leben aus migrationspolitischen Gründen in Deutschland. So stehen wir nicht weiter hinten an und können bereits mit den Zuwanderungsländern Kanada und Australien verglichen werden. Aus diesem Grund muss verstärkt an der Integrationspolitik gearbeitet werden.
Da Deutschland immer mehr zu einem beliebten Einwanderungsland wird, versuchen auch Zuwanderer einzureisen, die keinen Aufenthaltstitel erwerben konnten. Diese statuslosen Migranten umfassen alle Bereiche und Gruppen von Zuwanderern. Jedoch wird oft vermutet, dass mit „Illegalen“ nur solche Ausländer gemeint sind, die unerlaubt in das Land eingereist sind. Jedoch gibt es etwaige Auffassungen von statuslosen Zuwanderern, da sie die Gesamtheit aller Ausländer umfassen. Der Staat muss sich mit dieser Problematik auseinandersetzen und hat vor allem mit zwei Fakten zu kämpfen. Auf der einen Seite geht es bei der aufenthaltsrechtlichen Illegalität um einen Verstoß gegen das Einreise- und Aufenthaltsgesetz. Diese Regelung hat der Staat sicher zu stellen und unter Umständen auch zwangsweise durch zu bringen. Auf der anderen Seite können Zuwanderungskontrollen die Verhinderung von illegal Einreisenden allein nicht völlig gewährleisten. Die Illegalität ist in Deutschland, wie auch in anderen europäischen Ländern, ein realer Bestandteil mit dem Staat sowie Bevölkerung adäquat umgehen müssen. Die Bewältigungsstrategien für den Umgang mit illegalen Migranten müssen dementsprechend eine Balance zwischen Ordnungspolitik und Lebenswahrheit finden. Dies ist jedoch eine Gestaltungsaufgabe des Staates, welcher hierbei aber niemals seine verfassungsrechtlichen Pflichten verletzen darf.
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Aber ganz ohne Zweifel lässt sich sagen, dass immer mehr Illegale nach Deutschland einreisen und hier Fuß fassen wollen. Es bleibt weiterhin ein Problem und eine Schwierigkeit dagegen anzugehen.
1.1. Definitionen
Unter die Definitionen „Illegale“ oder „Illegalität“ fallen diejenigen Ausländer, die sich ohne Aufenthaltstitel, ohne Duldung und ohne Kenntnis der Behörden in Deutschland aufhalten.
Illegalität (lateinisch: legix, „Gesetz“):
1. „die Abwesenheit einer gesetzlichen Berechtigung oder Erlaubnis einer Handlung; Ungesetzlichkeit; Gesetzwidrigkeit. 2. die gesetzwidrige, unrechtmäßige Handlung.“ (Wissen Digital, Illegalität)) Migration (lateinisch: migratio, "Wanderung"):
„ …Wanderung von Menschen innerhalb ihres Landes oder über Staatsgrenzen hinaus. Als Ursachen für weltweite Migrationen gelten Armut, Arbeitslosigkeit, Hunger und Umweltkatastrophen, die internationale Mobilität auf Grund moderner Verkehrsmittel sowie politische, rassistische und religiöse Verfolgungen. …“ (Wissen Digital, Migration)
1.2. Ursachen der Flucht
Es gibt viele verschiedene Ursachen für die große Migrationsbewegung in den vergangen Jahren. Im Allgemeinen können Flucht und Migration als Fortsetzung von unbesiegten Krisen betrachtet werden. Eine Eingliederung der häufigsten Ursachen in fünf Hauptgebiete verdeutlicht die Problematik der Flüchtlinge zentriert und kompakt:
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In den letzten 30 Jahren erlebte die Menschheit mehr als 30 bewaffnete Auseinandersetzungen mit ca. 750 000 Kriegstoten jährlich. Dabei ist zu bemerken, dass nur noch jeder 10. dieser Kriege auf förmliche Art und Weise zwischen Staaten geführt wird, denn die meisten Konflikte sind innerstaatlich. Ein Beispiel für einen verheerenden innerstaatlichen Krieg ist der Völkermord-Skandal von 1994 in Ruanda. Hier wird ganz deutlich, dass innerstaatliche Auseinandersetzungen meist drastischere Folgen mit sich bringen als zwischenstaatliche. Denn das Ergebnis dieser Katastrophe waren unzählige Tote und Schwerverletzte, materielle, geistige und kulturelle Verluste und natürlich auch Vertriebene und Flüchtlinge. Einen großen Beitrag zur Flüchtlingsbewegung leisten ebenso
Naturkatastrophen, da diese in den letzten Jahrzehnten drastisch gestiegen sind. Versicherungen hatten mit hohen Schadensersätzen zu kämpfen auf Grund der unvorstellbaren Verwüstungen. Außerdem wurde allein 1998 eine Zahl von 50.000 Todesfällen bekannt gegeben. So wuchs dementsprechend auch das Maß der Umweltflüchtlinge.
Die Hauptursache ist die Armut und die sozialen Ungleichheiten. Diese beiden Faktoren werden durch die weltwirtschaftliche Entwicklung bestärkt. Ein großes Thema sind hier die Arbeitslosigkeit sowie der Wandel von Lebens- und Haushaltsformen. Auch die Wiedervereinigung Deutschlands, die Zuwanderung von Menschen aus ökonomisch schwächeren Ländern und die demografische Alterung gehen mit großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen einher. Ein weiteres Problemgebiet ist die Zugänglichkeit zu Ressourcen, die einem regelrechten Wettbewerbsdruck unterliegt. Denn ein Mangel an fruchtbarem Land, Wasser und anderen Rohstoffe sind schwerwiegende Gründe für Migration. In Ländern mit hohem Bevölkerungswachstum und bedingten Anbaumethoden ist die Problematik einer nicht ausreichenden Bewirtschaftung von Naturalien gegeben. So beginnt der Teufelskreis, in dem sich Armut, Bevölkerungswachstum und mangelnde Anbaumöglichkeiten verknoten. Ganz besonders kann sich ein mangelnder Vorrat von Wasser schnell zu einer gewaltigen Krise entwickeln.
Arbeit zitieren:
Julia Menzel, 2009, Illegale in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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