Literaturverzeichnis 65
Anhang (Von S. Konstantina) 67
E. T. A. Hoffmanns Werke, Leben und Kanonisierung
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1. Über das Werk Entstehung.
1816 schickte E. T. A. Hoffmann das Manuskript von Nußknacker und Mausekönig an den Verleger Georg Reimer, zwei Monate nach Erscheinung des ersten Teils der Nachtstücke. Anfängliche sollte dieses Werk in einem Band mit Kindermärchen bei Dunker und Humboldt, dem Verleger der Elixiere des Teufels, erscheinen, was jedoch nicht geschah, wegen Buchgestaltung und Verlagstermine. Es wurde jedoch in der Reimerschen Realschulbuchhandlung, vor Weihnachten 1816 im ersten Band der Kinder- Märchen, publiziert. In diesen waren auch die Werke von Karl Wilhelm Salice-Contessa Das Gastmahl, von Foupué Die kleinen Leute und von Hoffmann Nußknacker und Mausekönig beinhaltet. Die Illustrationen stammten von Hoffmann. Ein Jahr später, im November 1817, erschien ein zweiter Band, der neben wiederum zwei Märchen von Salice-Contessa und Fouqué Hoffmanns Das fremde Kind enthielt. 1 Beide Märchen übernahm Hoffmann 1818 in der Erzählungssammlung Die Seraphionsbrüder, die er mit ein einleitendes und ein reflektierendes Gespräch einrahmte. 2 Nußknacker und Mausekönig wurde zum Schlußstück des ersten Bandes, der im Februar 1819 bei Georg Reimer erschien, Das fremde Kind beschloß den zweiten Band vom September 1819. 3
Was zu erwähnen ist, dass am Anschluss der Erzählung von Nußknacker und Mausekönig die Serphionsbrüder das Problem der Gattungsbezeichnung (Kindermäßigkeit) aufgegriffen hatten, indem Theodor Lother fragte, wie er nur [s]einen Nußknacker und Mausekönig ein Kindermärchen nennen mag[…], da es ganz unmöglich ist, dass Kinder die feinen Fäden die sich durch das Ganze ziehen, und in seinen scheinbar völlig heterogenen Teilen zusammenhalten, erkennen können. Sie werden höchstens am Einzelnen halten, und sich hin und wieder daran ergötzen. ‹‹Lothar erwider››. Und ist dies nicht genug? […] 4 Fantasiereiche Kinder
1 Vgl. Detlef, Kremer: E. T. A. Hoffmann: Erzählungen. Roman. Klassiker Lektüren 1. Berlin: Erich Schmidt Verlag. 1999. S. 87.
2 Vgl. Saße, Günther: Interpretation: E. T. A. Hoffmann Romane und Erzählungen. (Hrsg.) Stuttgart: Philipp Reclam. 2004, S.182.
3 Detlef, Kremer: E. T. A. Hoffmann: Erzählungen. Roman. Klassiker Lektüren 1. Berlin: Erich Schmidt Verlag. 1999. S. 87.
4 Vgl. Saße, Günther: Interpretation: E. T. A. Hoffmann Romane und Erzählungen. (Hrsg.) Stuttgart: Philipp Reclam. 2004, S.194.
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begnügen sich mit den realistischen Beschreibungen z. B. die Phoneme, die die Geräusche während der Schlacht imitieren, das Prr und Puff und Bum Burum- und mit der realitätsnahen Alltagsebene, die eine detaillierte Darstellung ihrer Welt ist. Eines ist jedoch sicher, dass „das Puppenreich die Kinder überglücklich machte“.
1.1 Einflüsse
E. T. A. Hoffmanns Werk Nußknacker und Mausekönig weißt große Ähnlichkeit mit einem Kapitel von Goethes Werk Wilhelm Meisters Lehrjahren(1795/96). Während Goethe eine männliche Figur im Mittelpunkt des Geschehens rückt, ist in Hoffmanns Märchen die Hauptfigur ein Mädchen namens Marie. Bei Goethe erhält der junge Wilhelm von der Mutter ein Puppenspiel, dass die Rollenfindung des Jungen nachdrücklich beeinflusst, sowie Marie den Nußkancker von ihrem Vater geschenkt bekommt und zum zentrallen Medium ihrer sexuellen Initiation wird. 5 Weiterhin sind die Einflüsse von Drama Gozzis, über eine chinesische Prinzessin Turandot (1762), in unserem behandelten Märchen sichtbar. Nicht nur, dass es um die Differenz zwischen Schönheit und Häßlichkeit einer Prinzessin geht, sonder es ist auch die Rede von einer Nuss die geknackt werden muss. Somit wird verständlich, wieso die Nuss im Binnenmärchen, das Pater Droßelmeier Marie und Fritz erzählt, eine chinesische Aufschrift trägt(Siehe NM, 228). 6
Eine weitere Quelle, ist das Märchen La chatte blanche aus dem Cabinet de fees von Mme d´Aulnoys bei dem es um eine Seeschlacht zwischen Katzen und Ratten geht, die jedoch ebenso ironisch Aufgebaut ist, wie der Krieg zwischen den Anhängern des Mausekönigs und denjenigen des Nußknackers bei Hoffmann. 7
5 Detlef, Kremer: E. T. A. Hoffmann: Erzählungen. Roman. Klassiker Lektüren 1. Berlin: Erich Schmidt Verlag. 1999. S.89f.
6 Ebd.
7 Ebd.
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1.2 Geschichtlicher Hintergrund
Zeitlich lässt sich das Werk der letzten Phase der Romantik zuordnen, der sogenannten Spätromantik, die sich von 1815(Wiener Kongress) bis 1830 (Julirevolution in Paris) ausdehnt und zugleich die Endphase der Goethezeit darstellt. 8 Es gibt keine Zweifel, dass Nußknacker und Mausekönig ein romantisches Werk ist, da es 1816 von Hoffmann geschrieben wurde, also mitten in der Zeitspanne in der sich die Romantik bewegt von ca.1795 bis 1830(35). Weitgehend ist E. T. A. Hoffmann der wichtigste Schriftsteller der Spätromantik. Ein weiterer Beleg ist, dass dieses Werk ein Märchen ist (mit einer weiblichen Protagonistin), was zu den wichtigsten Formen der Romantik neben Gedichten, Novellen und Sagen gehört z. B endet das Buch mit dem Satz: “Das war das Märchen vom Nußkancker und Mausekönig„ 9 . Weiterhin weist es typische romantische Themen auf, wie z. B das Abenteuer, das Übernatürliche, das Rätselhafte, das Phantastische wobei dieses in der Realität immer hinein bricht etc. 10 Es sind auch Motive der Romantik vorzufinden wie, dass alles Wunderbare in der Nacht in der alles ruhig ist geschieht, wo der Mensch nicht mehr von seinem Alltagsleben beeinflusst wird und sich ganz der Poesie hingeben kann. Weiterhin gibt es, das kindliche Gefühl von der einen und die Vernunft der Eltern auf der anderen Seite z. B. Marie ist die einzige in der Familie, die die Welt der Poesie sehen kann. Ihr etwas älterer Bruder glaubt zuerst den Erzählungen der Schwester, lässt sich dann aber von seinem Verstand leiten und verliert das Vertrauen in seine Gefühle. Er hält seine Schwester für eine „Einfältige Gans“(NM, 250) da sie an das Phantastische glaubt. Den Eltern erschließt sich die Welt der Gefühle erst gar nicht. Und schließlich ist eine Romantische Erlösungsthematik dargestellt. 11
8 Vgl. Hoffmeister, Gerhart: Sammlung Metzler - Realien zur Literatur. Deutsche und europäische Romantik. 2. Auflage. Stuttgart: J. B. Metzler. 1990. S.34.
9 Segebrecht, Wolf, Ursula, Segebrecht: E. T. A. Hoffmann die Serapiosbrüder. In: E. T. A. Hoffmann Sämtliche Werke in sechs Bänden. Hg. v. Harmut Steinecke und Wulf Segebrecht unter Mitarbeit von Gerhard Allrogger, Friedhelm Auhuver, Hartmut, Mangold und Ursula Segebrecht. Frankfurt am Main: Deutscher Klassiker Verlag. 2001. S. 252 Mit der Ziffer NM werd von jetzt an die Angaben aus diesem Buch dargestellt.
10 Vgl. http://www.lerntippsammlung.de/-g-Nussknacker-und-Mausek-oe-nig-g--von-E-.-T-.-A-.--
Hoffmann.html. (zuletz nachgesehen am 01.12.10).
11 Vgl. http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/102769.html (zuletzt nachgesehen am 01.12.10).
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Typisch romantisch ist, dass das Kind Zugang zu einer anderen Welt hat, die den Menschen verschlossen bleibt (die romantische Utopie wird mit der Realität konfrontiert). Typisch spätromanisch ist die Tatsache, dass der Optimismus verschwunden ist, der besagt, dass jeder, der sich den Kindern bzw. dieser anderen Welt öffnet, den Zustand der Kindheit auf höherer Stufe wieder erreichen kann. Eine Phantasiewelt und die frühe Kindheit wird 12 dargestellt, Entpädagogisierung findet statt, das Kind wird nicht zur Vernunft geführt. Jedoch muss erwähnt werden, dass Hoffmann mit seinen pessimistischen Ausblick auf die Gefahren, denen ››lebhafte fantasiereiche Kinder‹‹ aufgrund des mangelnden Verständnisses ihrer Umgebung ausgesetzt sind, in Nußknacker und Mausekönig ein Kinderbild schuf, dass sich radikal von der Kinderutopie der Frühromantik absetzte. 13
Weitgehend ist erkennbar, dass Nußknacker und Mausekönig unter dem Einfluss des Napoleonischen Zeitalters steht. E. T.A. Hoffmann, hat sowohl den Aufstieg, als auch die Niederlage Napoleons miterlebet und das bearbeitet er unserer Ansicht nach in seinem Werk, da Krieg ein herausstehendes Thema ist z. B der Nußknacker führt Krieg mit den Mausekönig,(Siehe, NM 206-215 und 234-239) die Bewohner des Puppenreichs erholen sich von vergangenen Anschlägen(Siehe, NM 242/246f.), der Bruder von Marie Fritz spielt mit seinen Zinnsoldaten und imitiert den Krieg nach mit einen Gesichtsausdruck der einen General ähnelt(Siehe, NM, 119, 201, 203, 205-207,209, 238). Dadurch lässt sich erschließen, dass vor und evtl. während der Entstehung, Krieg ein alltägliches und vertrautes Thema war. 14
Die Ironischen Grundzuge des Werkes und die Beschreibung des Kampfes zwischen den Mausekönig und den Nußknacker lassen, die Interpretation offen, dass Hoffmann mit der Niederlage des Mausekönigs, die Niederlage Napoleons darstellen möchte.
2. Zusammenfassung
Fritz und Marie warten auf das Christkind. Wie jedes Jahr herrscht eine geheimnisvolle und ganz besondere Stimmung. Endlich öffnen sich die Türen zum festlich geschmückten Weihnachtszimmer, und die Kinder nehmen ihre
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13 Kümmerling-Meibauer Bettina: Kinderliteratur, Kanonbildung und literarische Wertung. Stuttgart: J. B. Metzler. c2003. S. 255.
14 Vgl. http://www.lerntippsammlung.de/-g-Nussknacker-und-Mausek-oe-nig-g--von-E-.-T-.-A-.--
Hoffmann.html. (zuletzt nachgesehen am 01.12.10).
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Geschenke entgegen. Darunter ist neben Zinnsoldaten und Puppen auch ein von ihrem Paten Droßelmeier selbst angefertigtes, mechanisch betriebenes Puppenhaus. Auf den zweiten Blick entdeckt Marie auf dem Gabentisch einen hässlich aussehenden Nußknacker, den sie wegen seines gutmütigen Gesichtsausdruckes sofort lieb gewinnt und nicht mehr aus der Hand geben will. 15
Nachts als die Weihnachtsfeier der Familie vorüber ist, und Marie alleine im Wohnzimmer mit ihren Puppen und dem Nußknacker spielt, erscheinen ihr um zwölf Uhr hunderte von Mäusen aus den Ritzen und Spalten des Zimmers, angeführt von dem siebenköpfigen Mausekönig. Marie erschreckt sich so sehr, dass sie mit ihrem Ellenbogen die Glasscheibe der Vitrine einstößt und sich dabei schneidet. Der Nußknacker wird plötzlich lebendig und versucht den Mausekönig, gefolgt von Maries Puppen und den Zinnsoldaten ihres Bruders, Fritz, zu bekämpfen. Er ist aber den vielen Mäusen unterlegen. Marie, rettet den Nußknacker aus den Händen des Mausekönigs, indem sie ihren Schuh auf ihn wirft und die Mäusearmee so in die Flucht schlägt. Marie wird ohnmächtig.
Als sie wieder zur Besinnung kommt, liegt sie in ihrem Bett. Sie wäre beinahe an der Wunde, die sie sich am Glas der Vitrine zugezogen hat, verblutet. Am Abend bekommt Marie Besuch von ihrem Paten, dem Obergerichtsrat Droßelmeier. Um Marie zu erklären, weshalb ihr Nußknacker so hässlich ist, erzählt er ihr das Märchen von der harten Nuss:
Weil die Frau Mauserink und ihre Verwandten den Speck gefressen haben, der für die Würste des Königs gedacht war, lässt dieser vom Arkanisten und Hofuhrmacher Droßelmeier eine Mausefalle bauen. Die sieben Söhne und viele Verwandte der Frau Mauserink werden darin gefangen und getötet.
Um sich am König zu rächen, verwandelt sie die schöne Prinzessin in ein Kind mit einem viel zu großen Kopf, hässlichen Augen und einem Mund, der von einem Ohr zum andern reicht. Der König gibt die alleinige Schuld dem Hofuhrmacher Droßelmeier der in vier Wochen die ursprüngliche Schönheit der Prinzessin wieder hergestellt haben soll, oder ein Mittel zu ihrer Heilung finden muss. Ansonsten wird er hingerichtet.
15 http://www.lerntippsammlung.de/E-.--T-.--A-.--Hoffmann-d--Der-Nussknacker_-Interpretation.html. (zuletzt nachgesehen am 01.12.10).
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Droßelmeier findet zusammen mit dem Astronomen des Königs heraus, dass die Prinzessin die Nuß Krakatuk essen muss, die für sie von einem Mann, der noch nie rasiert worden war und noch nie Gummistiefel getragen hat geknackt und überreicht werden muss. Anschließend soll dieser Mann, mit verschlossenen Augen, sieben Schritte rückwärts gehen ohne zu stolpern. Der König schickt Droßelmeier mit dem Astronomen los um die Nuß zu suchen, ohne die sie nicht zurückkehren dürfen.
Nach 15 Jahren erfolgloser Suche bekommt Droßelmeier Heimweh. Sie gehen in seine Heimatstadt Nürnberg, wo sie Droßelmeiers Vetter, den Puppendrechsler Lackierer und Vergolder Christoph Zacharias Droßelmeier besuchen. Bei ihm finden sie die Nuß Krakatuk. Der Hofastronom findet heraus, dass der Sohn des Vetters, welcher Nußknacker genannt wird, dazu bestimmt ist die Nuß zu knacken. Droßelmeier informiert sofort den König. Dieser verspricht demjenigen, der es schafft seine Tochter zu erlösen ihre Hand. Der Sohn des Vetters erscheint bei Hofe und knackt die Nuß für die Prinzessin, die sich sofort zurückverwandelt. Als aber der junge Droßelmeier die sieben Schritte mit verschlossenen Augen zurückgehen will, tritt er die Frau Mauserink und stolpert. Dies hat zur Folge, dass er nun so hässlich ist wie die Prinzessin zuvor. Bevor die Maus an ihren Verletzungen durch den Tritt stirbt, schwört sie dem Neffen Droßelmeiers Rache durch ihren Sohn mit den sieben Köpfen. Die Prinzessin will ihren abschreckenden Retter nun nicht mehr heiraten. Zusammen mit dem Uhrmacher und dem Astronom wird er des Hofes verwiesen. Der Astronom sagt vorher, dass der junge Droßelmeier seine ursprüngliche Gestalt zurück bekomme, wenn er den Sohn der Frau Mauserink töte und sich eine Frau in ihn verliebe. Damit endet das Binnenmärchen.
Marie wird klar, dass ihr Nußknacker der Neffe Droßelmeiers ist und sich mit dem Mausekönig im Krieg befindet.
In den darauffolgenden Nächten erpresst der Mausekönig Marie, sie soll ihm ihr Zuckerwerk und ihre Dragantpuppen geben, sonst töte er den Nußknacker. Marie gibt ihm was er fordert. Eines Nachts hört sie das Quieken des Mausekönigs. Der Nußknacker tritt in ihr Zimmer, überreicht ihr die sieben Kronen des Mausekönigs, als Zeichen seines Sieges und bittet sie ihm zu folgen.
8
Marie folgt dem Nußknacker zum Kleiderschrank und durch den Pelzmantel des Vaters auf eine Wiese. Er führt sie durch sein Reich zum Schloss. Dort werden er und Marie von seinen Schwestern zum Essen eingeladen. Während Marie hilft das Essen zuzubereiten steigt sie in einem Nebel auf, fällt und erwacht in ihrem Bett.
Als Marie ihrem Nußknacker erklärt, dass sie ihn an der Stelle der Prinzessin nicht verschmäht hätte, öffnet sich plötzlich die Tür und die Mutter stellt Marie den Neffen des Obergerichtsrats Droßelmeier vor, der an dessen Hand in die Stube kommt. Als beide allein miteinander sind macht er ihr einen Heiratsantrag. Sie willigt ein und nach einem Jahr findet die Hochzeit statt und Marie lebt mit dem Neffen des Droßelmeiers auf seinem Schloss im Zuckerbäckerland.
2.1 Ort und Zeit der Handlung
Rahmenhandlung: Die Zeit, in die wir uns zurückversetzen, ist die Mitte des 19. Jahrhunderts; der Ort ist das festlich geschmückte Weihnachtszimmer im Hause der Familie Stahlbaum. Wie es auch im Märchen heißt: ,,Am vierundzwanzigsten Dezember durften die Kinder des Medizinalrats Stahlbaum den ganzen Tag über durchaus nicht in die Mittelstube hinein, viel weniger in das daranstoßende Prunkzimmer”(NM, 198). Die Handlung beginnt am Weihnachtsabend und dauert ungefähr 2 Wochen.
Binnenmärchen: Im Binnenmärchen wird das Märchen der harten Nuss erzählt. Wie es auch im Märchen steht: ,,Pirlipats Mutter war die Frau eines Königs, mithin eine Königin, und Pirlipat selbst in demselben Augenblick, als sie geboren wurde, eine geborene Prinzessin...”(NM, 219)
Der Pate Droßelmeier hat an drei Abenden nacheinander die Geschichte der „harten Nuß“ an die Kinder erzählt. Auch im Text finden sich eine Zeitangaben: „Drei Tage und drei Nächte hatte Droßelmeier mit dem Astronome ununterbrochen gearbeitet und es saß gerade des Sonnabends der König bei dem Mittagstisch.[…]“(NM, 225), ebenfalls gibt es eine Angabe im Text, dass es Abends ist: „Am anderen Abende, sowie kaum die Lichter angesteckt worden, fand sich Pate Droßelmeier wirklich wieder ein, und erzählte also weiter“(NM, 227).
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3 Ist Nußknacker und Mausekönig ein Kunstmärchen?
Darstellung des Märchens - Volksmärchens und Kunstmärchens.
Je selbstverständlicher uns heute ein Begriff vorkommt, umso wichtiger ist es ihn zu klären. Wenn man selbst versucht spontan zu Definieren, was ein Märchen ist, wird erkennbar das es nicht sehr leiht ist. Es gibt keine einheitliche Definition, da wenn man die Definitionen der Spezialisten und Wissenschaftler prüft, erkennt man, dass sich an jeder leicht etwas aussetzen lässt oder etwas Entscheidendes vergessen worden ist. 16 Das Unterstützt auch Bettina Kümmerling-Meibauer
Ein Blick in einige Lexika wird zeigen, daß manches, was scheinbar selbstverständlich ist, sich bei näherer Betrachtung als problematisch erweist und daß die Bedeutung des Begriffs ‛Märchens‛ von einem Wissenschaftsbereich zum anderen - etwa in der Volkskunde, Psychologie oder Literaturwissenschaft - wechselt, ohne daß diese Unterschiede genügend beachtet werden. 17
Das Wort “Märchen“ oder “Märlein“ ist eine Diminutivform des mittelhochdeutschen Wort “maere“(= Kunde, Bericht) und bedeutet zunächst kurze Erzählung. 18 Dieser Begriff hatte auch eine negative Bedeutung, da es als Synonym für eine unwahre, erfundene Geschichte oder Lüge benutzt wird, was sich sowohl in einigen Buchtiteln mit dem Begriff “Lügenmärchen“ als auch in umgangssprachlichen Formulierungen wie “Erzähl mir keine Märchen“ bis heute festgesetzt hat. 19 Wieso wird jedoch, das Märchen mit der Lüge gleichgestellt? Ein Grund ist, dass das Märchen paraphysische Elemente in sich trägt und die Wirklichkeit verschönert. Obwohl dies jedoch geschieht wird es von niemandem in Frage gestellt z. B der böse Wolf isst die Oma und das Rotkäppchen und sie steigen danach lebendig aus seinem Bauch heraus. Somit könnte die Ansicht vertreten werden, dass das Märchen geglaubt werden will.
Erst im 18. Jahrhundert erfuhr das Wort Märchen eine Bedeutungsverengung und wurde als Name einer literarischen Gattung verwendet. 20 Das was man hier
16 Vgl. Skript von Konstantinidou Th. Wahlfach :Volksmärchen. WS 2009-2010. S.1.
17 Kümmerling-Meibauer, Bettina: Die Kunstmärchen von Hoffmannsthal, Musil und Döblin. Kölner Germanistische Studien.. Böhlau: Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien. 1991. Bd. 32. S.15.
18 Laut Kluge, F.: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprach, Berlin 1975. Aus Kümmerling-Meibauer, Bettina: Die Kunstmärchen von Hoffmannsthal, Musil und Döblin. Kölner Germanistische Studien. Böhlau: Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien. 1991. Bd. 32. S.14.
19 Vgl. Kümmerling-Meibauer, Bettina: Die Kunstmärchen von Hoffmannsthal, Musil und Döblin. Kölner Germanistische Studien. Böhlau: Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien. 1991. Bd. 32. S.14.
20 Vgl. Ebd.
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noch hinzufügen muss, ist, dass die Mehrzahl der europäischen Märchen gegen Ende des 18. Jh. s. entstanden sind und durch die Sammlung und die Publizierung der Märchen von den Brüdern Grimm, entstand das Bild, das bis heute die Gattung bestimmt bzw. präg, 21 obwohl die Sammlung nicht nur Märchen, sondern auch Sagen und Schwänken enthielt. 22 Der Begriff Märchen wird seit den 18 Jh. Synonym mit den Volksmärchen verwendet. 23 Wir möchten an diesem Punkt eine wichtige Bemerkung einführen. Nach Bettina Kümmerling-Meibauer ist die Gleichsetzung des Volksmärchens mit den “Kinder- und Hausmärchen“, der Brüder Grimm fehlerhaft, da diesen nicht selbst die mündliche Erzähltradition in ihrer ursprünglichen Umgebung kennengelernt haben und zweitens durch stilistische und sprachliche Veränderungen, die auf eine Anpassung an den kindlichen Geschmack hinzieht, das Verständnis vom Volksmärchen verfälschten. Drittens versperrt die einseitige Konzentration auf die Grimmischen Sammlungen als Vorbild für das Kunstmärchen den Blick auf weitere Quellen und Anregungen z. B die orientalische Märchensammlung “1001“, die französische Feenmärchen, die innerliterarische Kunstmärchentradition usw. Somit könnte man zu der Fehleinschätzung gelangen, dass die Entdeckung der Volkmärchen und die Schöpfung der Kunstmärchen allein der Romantik zu verdanken seien, während ein Interesse für die Märchen, schon in der Aufklärung und im Barock entfacht worden war 24
Das Märchen lässt sich in Volksmärchen und Kunstmärchen unterscheiden, somit gibt es zu einem, das mündliche überlieferte Volksmärchen und zum anderen, das schriftlich tradierte und literarisch überarbeitete Kunstmärchen. Beide Traditionen haben sich weitläufig gegenseitig beeinflusst. Welche ist jedoch die Typologie und die Struktur des Volkmärchens und des Kunstmärchens? Ist Nußknacker und Mausekönig ein Kunstmärchen? Als konstituierende Merkmale des Volkmärchens lassen sich festhalten, dass es keinen (namentlich benannten) Verfasser hat, dass es über längere Zeiträume mündlich tradiert wurde und, dass es sich im Laufe der Zeit verändert und Varianten bildet.
21 Vgl. Lange, Günter: Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur. Hohengehren :Schneider Verlag. 2005. Band 1.S.246.
22 Vgl. Kümmerling-Meibauer, Bettina: Die Kunstmärchen von Hoffmannsthal, Musil und Döblin. Kölner Germanistische Studien. Böhlau: Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien. 1991. Bd. 32. S.14.
23 Vgl. Neuhaus, Stefan: Märchen. Tübingen: A. Francke Verlag Tübingen und Basel. 2005. S.2.
24 Vgl. Kümmerling-Meibauer, Bettina: Die Kunstmärchen von Hoffmannsthal, Musil und Döblin. Kölner Germanistische Studien.. Böhlau: Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien. 1991. Bd. 32. S.19/20.
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Stilistisch wir das Märchen durch einen parataktischen Satzbau geprägt, durch formelhaften Wendungen, direkte Reden und Verse und das Happy End, das das Märchen mit der Trivialliteratur verbindet. 25 Ihre Handlung ist einsträngig, es gibt keine Nebenhandlung. Das Geschehen ist ort- und zeitlos, die Figuren sind eindimensional, flächig, als entweder gut oder böse, klug oder dumm. Eine Psychologisierung der Figuren findet nicht statt, es gibt keine Namen es heißt immer nur das Fräulein, das Schneiderlein etc., darum ist auch die Rede nicht von Figuren sondern von Typen. Die Heldin oder der Held des Volksmärchens wird gleich zu Beginn mit einer Mangelsituation oder einem Problem konfrontiert, die es abzustellen oder das es zu lösen gilt. Auf dem Weg zum guten Ende helfen wunderbare-magische Requisiten oder Figuren. Sehr stark verträten ist das Wunderbare und die Magischen Elemente, die Umwelt wird nicht beschrieben, also es herrscht ein einfaches Weltbild, es gibt einen formelhaften Anfang und Schluss und es kann sogar eine Verbindung mit der Mythologie geben. Im Volkmärchen könne Tiere, Pflanzen etc. sprechen und es Charakterisiert sich von einer einfachen Sprache, auch die Symbolik und Metaphorik ist einfach und einprägsam. Die wichtigsten Symbolzahlen sind: 3, 4, 7, 12 und 13. Das was man nicht vergessen muss ist, dass die Märchen Grausame Elemente aufweisen. 26 Märchentypisch ist auch, dass beim Titel der Begriff Märchen oder der Name des Helden auftaucht wie z. B bei unseren Märchen ist der Name des Helden schon beim Titel präsent. 27 Was noch zu den Figurentypen zu sagen ist, dass diese meistens Zauberer, Hexen, Feen, Gnome, Geister, Zwerge, Riesen, etc. sind. Noch hinzuzufügen ist auch der bruchlose Übergang von der Alltagswelt ins Wunderbare und die emotionslose Akzeptanz. Ebenfalls gibt es keine Legitimierung des Unerklärlichen. Im Gegensatz zu den Volksmärchen sind Kunstmärchen, die es schon seit der Antike gibt, die Schöpfung eines bestimmten Dichters oder Schriftstellers z. B bei Nußknacker und Mausekönig, ist der Schriftsteller bekannt, nämlich E. T. A. Hoffmann. Sie übernehmen häufig Stil, Themen und Elemente der Volksmärchen(darauf wird im Verlauf der Hausarbeit näher eingegangen). Gleichwohl sind Kunstmärchen in der Regel umfangreicher und literarisch
25 Lange, Günter: Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur. Hohengehren :Schneider Verlag. 2005. Band 1. S.248.
26 Vgl. Neuhaus, Stefan: Märchen. Tübingen: A. Francke Verlag Tübingen und Basel. 2005. S. 5.
27 Vgl. Kümmerling-Meibauer, Bettina: Die Kunstmärchen von Hoffmannsthal, Musil und Döblin. Kölner Germanistische Studien. Böhlau: Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien. 1991. Bd. 32. S.71.
12
anspruchsvoller konzipiert, arbeiten insbesondere häufiger mit Metaphern und liefern detaillierte Beschreibungen von Personen und Ereignissen z. B benutzt Hoffmann in seinem Werk die Phrase „Mit spartanischer Tapferkeit hätten die Bataillon von Eliten dem Feind den Sieg entrissen […]“(NM, 214) um die Tapferkeit der Truppen zu betonen oder es gibt einen Intertextuellen Bezug mit Shakespeare Poesie(Siehe NM, 215). Weiterhin gibt es eine detaillierte Beschreibung des Weihnachtsabend (Siehe, NM, 198-203), oder es wird eine äußerliche Beschreibung von Pater Droßelmeier und dem Nußknacker gegeben(Siehe NM, 199, 204 etc.). 28 Das Kunstmärchen zeichnet sich von einer nicht linearen Handlung, es gibt Nebenhandlungen und zeitliche Rückblenden, bei unseren Werk könnte das Binnenmärchen als eine Art Rückblende bezeichnet werden, da Marie und der Leser die Vorgeschichte des Nußknacker erfahre und somit erkennen, dass der Nussknacker des Paten verhexter Neffe ist. Zur Komplexität der Handlung addiert sich jedoch der Sprache - komplizierte Satzbau und schwierige Vokabeln sind kein Ausnahme(künstliche Sprache). Es finden sich häufig Namen z. B Marie, Droßelmeier, Fritz etc. und Ort- und Zeitangaben z. B. in Nußknacker und Mausekönig befinden wir uns im 19. Jhr. und der Ort der Rahmenhandlung spielt im Haus der Stahlbaums, weiterhin werden die wichtigsten Figuren Psychologisiert z. B Marie und der Nußknacker. Zur Psychologisierung gehört, dass die Heldin oder der Held eine Entwicklung durchmacht. Die Figuren haben gute und böse Eigenschaften, auch wenn in der Regel das ein oder das andere überwiegt (gemischte Figuren) z. B ist Marie ein gutherziges und frommes Kinder, aber zögert nicht den Paten Droßelmeier zu beleidigen(Siehe, NM, 206) oder Fritz ist ein schlicht gestrickter Knabe aber hat sowohl gute als auch böse Eigenschaften (Siehe NM, 205, 250, 238)etc. Die Figuren werden oftmals in einer konkreten Gesellschaft und in Alltagssituationen gezeigt z. B beim Nußknacker und Mausekönig handelt es sich um einen konkreten gesellschaftlichen Ort und zwar den aufgeklärten, akademisch gebildeten Beamtenbürgertum, mit einer patriarchal strukturierten Familie. Die Kunstmärchen setzt nicht immer ein glückliches Ende voraus und es gibt relativ eine Offenheit des Schlusses, wie auch in unserem Werk. Es gibt auch keine formelhaften Anfang und Ende. Die Kunstmärchen bedienen sich häufig dem Stilmittel der Ironie(hierauf werden wir noch im Verlauf der Hausarbeit
28 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstm%C3%A4erchen. (zuletzt nachgesehen am 01.12.2010).
13
ausführlich darauf zu sprechen kommen), hervorstechend sind die magischen-wunderbaren Elemente, wie beim Hoffmanns Werk, da Puppen zu leben erwachen und mit den Mäusen Krieg führen oder es gibt ein phantastisches Puppenreich etc., jedoch ist das Wunderbare konsequenterweise nicht Bestandteil der Wahrnehmung aller Figuren. Das ist ein weiteres Merkmal des Kunstmärchen, das sich auch auf unserem Werk übertragen lässt, da Marie nur das Wunderbare-Phantastische sehen bzw. wahrnehmen kann und weitgehend Pate Droßelmeier, der Anteil an Maries Phantasie haben will und somit ihr von den Vorgeschichte des Nußknackers erzählt und ihre Phantasie vorantreibt. Somit ist bewiesen worden, dass Nußknacker und Mausekönig eher ein Kunstmärchen, als ein Volkmärchen ist. 29 Mit dem Volksmärchen stimmt das Kunstmärchen darin überein, dass es eine durch Mangel gekennzeichnete Ausgangssituation gibt. Bei der Suche nach einer Lösung begegnen dem Protagonisten wunderbare Gegenstände und Figuren. Die Symbolik und die Metaphorik sind ausgefeilt und originell, lehnen sich aber an die Muster der Volksmärchen an. Auch bei den Volkmärchen könne Tiere, Pflanzen etc. sprechen und es gibt eine Verbindung zu der Mythologie. 30 Jedoch halten wir es für effektiv, auch das europäische Kunstmärchen des 19. Jahrhunderts während der Romantik in Betracht zu ziehen.
Die poetische Funktion der romantischen Märchen sollte als eine gesellschaftliche aufgefaßt werden. Das zeigt ihre Einbettung in umfassendere gesellschaftsbezogene Kontexte wie Roman (Novalis´ ››Heinrich von Ofterdingen‹‹) oder Unterhaltungsrahmen (Tiecks ››Phantasus‹‹ und Hoffmanns ››Serapions - Brüder‹‹). […]Das zentrale Thema vieler romantischer Kunstmärchen ist der Versuch, nichtentfremdete Weltverhältnisse - Märchen ist dafür die Chiffre - mit einer durch die Reflexion hindurch wiedererlangten Unschuld zu imaginieren und die Entzweiung der Welt als wenigstens partiell aufhebbar vorzustellen, ohne zu vergessen, daß diese Vorstellung Literatur ist. Das ambivalente Verhältnis zur zeitgenössischen Gesellschaftswirklichkeit in vielen romantischen Kunstmärchen drückt sich, vor allem bei Tieck und Hoffmann, in einem Erzähltypus aus, der Elemente des Märchens mit denen der Novelle und des Romans kombiniert. Zur Kennzeichnung dieser Mischformen sind verschiedene Bezeichnungen vorgeschlagen worden: ››Novellenmärchen‹‹(Dippel), ››Märchennovelle‹‹ (Minor für Tiecks Märchen, zit. in Buchmann S. V), ››Wirklichkeitsmärchen‹‹; als Generalnenner für romantische Kunstmärchen wäre sie nicht 31 zutreffen.
29 Vgl. Neuhaus, Stefan: Märchen. Tübingen: A. Francke Verlag Tübingen und Basel. 2005. S. 8-9.
30 Vgl. Ebd. S. 9.
31 Tismar, Jens: Kunstmärchen. 2. Auflage. Stuttgart: J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung. 1983. S. 36f.
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Arbeit zitieren:
Melanie Meisch, 2010, Analyse von E.T.A Hoffmann's "Nussknacker und Mausekönig", München, GRIN Verlag GmbH
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Ausarbeitung, 39 Seiten
Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen: Analyse von E.T.A Hoffmann's "Nussknacker und Mausekönig" ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen: neuer Titel erschienen: Analyse von E.T.A Hoffmann's "Nussknacker und Mausekönig"
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Bildwelten zu E.T.A. Hoffmann "Nussknacker und Mausekönig"
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