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Inhaltsverzeichnis:
1 Situation der Klasse S.3
1.1 Zusammensetzung S.3
1.2 Soziales Klima S.3
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten S.4
2 Sachanalyse S.5
2.1 Satzglieder S.5
2.2 Das Subjekt S.6
3 Didaktische Analyse S.7
3.1 Bezug zum Bildungsplan S.7
3.2 Auswahl und Begrenzung des Stundeninhalts S.7
3.3 Vorwissen der Schüler S.8
4 Lernziele S.8
4.1 Inhaltliche Ziele S.8
4.2 Erzieherische Ziele S.9
5 Methodische Analyse S.9
5.1 Einstieg S.9
5.2 Wiederholung S.10
5.3 Arbeitsphase S.10
5.4 Abschlussgespräch S 12
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6 Literaturangaben S.12
7 Verlaufsplanung
8 Anhang
8.1 Geschichte: „Der Geheimgang“
8.2 Geplanter Tafelanschrieb
8.3 Lernspiel
8.4 Arbeitsblatt
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1 Situation der Klasse
1.1 Zusammensetzung
Die Klasse besteht aus 27 Schülern: 12 Mädchen und 15 Jungen. Zu Beginn des Jahres waren es 25 Schüler. Eine Schülerin ist bereits nach wenigen Wochen aus der Realschule gekommen und ein weiterer Schüler zum Halbjahr. Ein Schüler befindet sich derzeit auf Kur.
Alle Schüler stammen aus D. und den umliegenden Orten und haben die dortigen Grundschulen besucht.
Die Schüler sitzen in Reihen an Zweiertischen, umgeben von einer U - Form .
1.2 Soziales Klima
Schon zu Beginn des Schuljahres herrschte eine auffällige Unruhe in der Klasse, die sich nicht wesentlich verbessert hat. Dafür gibt es vermutlich mehrere Gründe. Die Schüler kommen aus unterschiedlichen Orten und Grundschulen und finden in der 5. Klasse nicht mehr die Unterrichtsbedingungen vor, wie noch in der 4. Klasse. Sie haben neue Mitschüler und neue Fächer, müssen zum Teil mit dem Bus zur Schule kommen. Hinzu kommt die Pubertät, die den Umgang miteinander erschwert. Ein weiterer Faktor der für die Unruhe verantwortlich sein könnte, ist die große Schülerzahl.
Deutliche Gruppierungen sind in der Klasse nicht zu erkennen. Es gibt einige Außenseiter, die gemieden und gehänselt werden. Am stärksten ist Alexander betroffen, der äußerst unbeliebt ist und oft als Zielscheibe für Scherze herhalten muss. Er ist lange alleine gesessen, da niemand einen Tisch mit ihm teilen wollte. Mittlerweile sitzt Sascha neben ihm, der ebenfalls ein Außenseiter ist, aber in Ruhe gelassen wird. Der Rest der Klasse spaltet sich in die Mädchen- und Jungengruppe auf, was ich auf das Alter zurückführe.
Die Mädchen der Klasse sind weitestgehend unproblematisch und verhalten sich angemessen. Mehr Schwierigkeiten bereiten die Jungen. Äußerst auffällig sind Murat und Tüncay, denen es nicht möglich ist, sich über eine gewisse Zeit zu konzentrie- ren. Auch ihre Deutschkenntnisse sind relativ schlecht. Die beiden stören oft durch
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Zwischenrufe und freche Bemerkungen gegenüber Mitschülern, die Hausaufgaben erledigen sie fast nie und die Leistung ist dementsprechend schwach. Vor allem Murat macht sich durch sein Verhalten auch bei den Mitschülern unbeliebt. Zwei weitere Schüler, Alessandro und Alban, fallen ebenfalls durch mangelnde Disziplin und störende Zwischenrufe auf. Alessandro ist kaum fähig sein Mitteilungsbedürfnis zu zügeln. Immerhin ist er sich dessen bewusst und hat sich nun einen Sitzplatz neben einem sehr ruhigen Schüler gesucht, der ihn an die Regeln erinnert. Alban sitzt auch aus diesem Grund in der ersten Reihe. Hinzu kommt, dass er ein sehr sensibler Schüler ist. Alban fühlt er sich sofort angegriffen oder beleidigt und reagiert dementsprechend impulsiv.
Am problematischsten ist mit Abstand Bruno, ein hyperaktives Kind. Trotz seiner offensichtlichen Intelligenz und einer abgeschlossenen Ritalin - Behandlung stört er permanent. Kurze Konzentrationsphasen sind möglich, aber selten. Brunos Verhalten ist extrem auffällig: oft ärgert er seinen Nachbarn oder schlägt sich selbst ein Buch gegen den Kopf. Manchmal spricht er laut mit sich selbst oder steht mitten im Unterricht auf. Auch Bruno sitzt in der ersten Reihe, damit er nicht abgelenkt wird und die Lehrer ihn im Blick behalten können.
Das Sozialgefüge der Klasse leidet sehr unter dieser Häufung von Verhaltensauffälligkeiten. Es finden oftmals Schlägereien statt, die auch nach der Schule fortgeführt werden.
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten
Viele Schüler der Klasse haben Probleme, sich über längere Zeit zu konzentrieren. Sehr deutlich wird dies in Doppelstunden oder in Stunden nach der großen Pause. Was das Arbeitsverhalten betrifft, sind große Unterschiede bemerkbar. Während einige Mädchen, wie zum Beispiel Sükran, Nina und Francesca sehr sauber und gewissenhaft arbeiten, verweigern andere Schüler jede Form von Anstrengung ( Murat , Tüncay ).
Durch das kritische Sozialklima ist eine Gruppenarbeit oft nicht möglich, weil die Schüler sich weigern, zusammen zu arbeiten. Am besten umsetzbar ist die Einzel -oder Partnerarbeit, wobei auch hier viele Schüler relativ unselbständig sind und nachfragen müssen, um die Arbeitsanweisungen zu verstehen. Gerade den unruhi-
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gen und schwierigen Schülern (Murat, Tüncay, Bruno) ist oft nicht klar, was zu tun ist.
Auch die Lernvoraussetzungen sind sehr unterschiedlich. Obwohl ein breites Mittelfeld durchschnittliche Leistungen bringt, fallen einige Schüler auf. Sabrina und Sükran sind sehr aufmerksame und leistungsstarke Schülerinnen. Zu den schwächsten Schülern gehören Murat, Tüncay und Alban.
Murat fehlt sehr oft und fertigt die Hausaufgaben nur selten zufriedenstellend an. Zudem wird bei ihm zu Hause nur türkisch gesprochen, was die Probleme im Fach Deutsch noch verstärkt. Bei Tüncay liegt die größte Schwierigkeit in der schlechten Konzentrationsfähigkeit, während Alban zu Flüchtigkeitsfehlern und unsauberem Arbeiten neigt.
2 Sachanalyse
Aufgrund der umfassenden Thematik und den zahlreichen Sonderfällen bin ich gezwungen, die Sachanalyse auf wenige, für das Verständnis und den Zusammenhang wichtige Aspekte zu beschränken.
Satzglieder 1 2.1
Satzglieder sind die kleinsten in sich zusammengehörigen Elemente des Satzes (Wörter und Wortgruppen), die sich nur geschlossen verschieben und als ganze ersetzen lassen. Die Satzglieder sind in ihrer Anordnung vom Prädikat bestimmt. Es lassen sich neben dem Prädikat folgende Satzglieder bestimmen:
- Glieder, die im Kasus bestimmt sind, wie z.B. Subjekt, Akkusativ-, Dativ-, Genitivobjekt...
- Glieder , die im Kasus nicht bestimmt sind, wie z.B. Satzadjektiv, Satzpartikel...
2.2 Subjekt
„ Das Subjekt ist der formale und funktionale Ansatz- bzw. Ausgangspunkt das verbalen Geschehens, das durch das Prädikat bezeichnet wird. Merkmal dafür ist die im deutschen Satz zwingend vorgeschriebene Kongruenz zwischen Subjekt und Fini-
1 Duden: Die Grammatik, Mannheim 1995, S.611
Arbeit zitieren:
2002, Das Subjekt, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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