Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1.Strukturierung
1.2.Motivation zur Wahl der Praktikumsstelle
2. Institution
2.1. Die Geschichte des Vereines
2.2. Die Zielgruppen
2.3. Der Verein als Arbeitgeber
2.4. Pädagogische und finanzielle Konzepte.
3. Einrichtung
3.1.Vorstellung der Krabbelstube
3.2. Pädagogisches Konzept
3.3. Organisatorisches Konzept
3.4. Die Räumlichkeiten
4. Aufgabenstellung
4.1. Meine Rolle als Praktikantin
4.2. Meine Tätigkeiten im Überblick
5.Tagesablauf
5.1. Was ist pädagogisch gesehen wichtig
5.2. Tagesablauf
6. Fallbeispiel (Wissenschaftliche Ausarbeitung)
7. Schlussbemerkungen
8. Literaturverzeichnis
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1.Einleitung
Der vorliegende Bericht bezieht sich auf das Praktikum, das ich im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen Studiums der Johann Wolfgang Goethe - Universität in Frankfurt am Main, in der Krabbelstube „Regenbogen“ in Frankfurt am Main absolviert habe. Hier beschreibe ich die Aufgaben, Ergebnisse und Erfahrungen die ich als Praktikantin erfüllte, erzielte und sammelte. Der offizielle Praktikumszeitraum umfasste die vier Monate vom 1.02.2010 bis zum 30.05.2010. 1.1 Strukturierung
Zunächst werde ich die Motivation zur Wahl meiner Praktikumsstelle begründen. Danach werde ich Gründung des Vereins, die Konzeptionen, Zielgruppen, Räumlichkeiten und Kriterien für die Aufnahme in die Krabbelstube darstellen und anschließend schildere ich die Finanzierung. Im nächsten Teil folgen eine Vorstellung meiner Praktikumsstelle und eine Darstellung der Institution und Einrichtung. Des weiteren gebe ich einen Überblick über den Ablauf des Praktikums. Hier werde ich meine Tätigkeiten im Überblick, sowie meine Rolle als Praktikantin beschreiben. Anschließend erkläre ich was pädagogisch gesehen im Tagesablauf wichtig ist und ich stelle den Tagesablauf in der Einrichtung vor. In den letzten Teil dieses Berichtes gehe ich auf eine Wissenschaftliche Ausarbeitung ein, stelle ein Fallbeispiel mit Verhaltensstörung dar und erkläre bzw. erläutere das Phänomen. Abschließend werde ich ein Fazit meines Praktikums ziehen und einen Rückblick auf die sechs Monaten und einen Ausblick auf die weitere Verwendung meiner recherchierten Daten geben.
1.2.Motivation zur Wahl der Praktikumsstelle
Für mich stand am Anfang des erziehungswissenschaftlichen Studiums fest, dass ich im Bereich der Elementarstufe Einblick erhalten wollte. Für Kinder wird schon in den ersten Lebensjahren das Fundament einer erfolgreichen Bildungsbiografie gelegt. Vom ersten Lebenstag an sind Kinder neugierige, kompetente und eigenständige Entdecker der Welt. Deshalb interessierte mich eine Institution die Frühkindliche Bildung und Betreuung anbietet und eine Institution die sich mit Kindheitsforschung beschäftigt. Kurz nachdem ich mein Studium angefangen hatte, fand ich eine nebenberufliche Tätigkeit bei einem Verein und zwar in der .
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Ich bewarb mich und nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch trat ich meine Praktikumsstelle da an.
2. Institution
2.1.Die Geschichte des Vereines
Der Träger der Krabbelstube „Regenbogen“ ist ein Verein zur familienergänzenden Erziehung. Er wurde von einer Elterngruppe gegründet. Seit 1980 werden unter der Trägerschaft des Vereins Kinder in Tageseinrichtungen betreut. Anfang 1990 änderte sich der Aufbau der Gruppen. Neben der Unterstützung der immer noch vorhandenen Initiative der Eltern, wurden zusätzliche Einrichtungen durch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in unterversorgten Stadtteilen aufgebaut. In diesen Jahren verdoppelte sich die Anzahl der Gruppen im Verein. Die neuste Herausforderung ist der Aufbau eines Kinder- und Familienzentrums, die die gesamte Familie im Blick hat und passende Angebote für diese entwickelt. Am Anfang lag der Schwerpunkt der Vereinsarbeit ausschließlich auf der Betreuung der unter drei-jährigen Kinder. Im Laufe der Jahre kamen dann Kinder- und später
Schülerläden dazu, inzwischen ist der Verein der Träger einer KITA und eines Kinder-und Familienzentrums. Aktueller Gesamtzahl der Einrichtungen ist 53, wo insgesamt 1138 Kinder betreut werden.
2.2. Zielgruppen
Typisch für diesen Verein ist bis heute die eingruppige Einrichtungen. Mittlerweile gibt es aber auch mehrere zwei bis dreigruppige Einrichtungen. Die Gruppengröße ist abhängig vom Alter der Kinder und den vorhandenen Räumlichkeiten. In den Krabbelstuben werden 10 - 12 Kinder betreut. Die Gruppenstärke der Kinderläden liegt bei altersübergreifenden Einrichtungen etwa bei 18 Kindern und bei den 3 - 6jährigen Kindern bei etwa 20. In einigen Schülerläden werden bis zu 25 Kinder betreut.
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2.3. Der Verein als Arbeitgeber
Insgesamt beschäftigt der Verein über 350 Arbeitnehmerinnen. Hinzu kommen 25 anerkannte Zivildienststellen und ebenso viele Stellen für das Freiwillige Soziale Jahr. 2 .4.Pädagogische Konzepte
Alle Einrichtungen entwickeln ihr eigenes pädagogisches Konzept und fixieren es schriftlich. Es wird kontinuierlich an den sogenannten Konzeptionstagen überarbeitet und ist abhängig von der Größe der Einrichtung, dem Alter der betreuten Kinder, den Erziehern, den Eltern und anderen Rahmenbedingungen. In die Konzeption gehört neben der Beschreibung der Einrichtung der tägliche Ablauf vom Bringen und Abholen der Kinder über die Gestaltung des Tages, die Regeln für Kinder, Eltern und Bezugspersonen, besondere Aktivitäten wie Sport oder Musikangebote ebenso wie größere Projekte (z.B. Feste, Ausflüge, Freizeiten). Das Konzept wird von den beteiligten Personen entwickelt und getragen. Es kann auf Elternabenden, Teamsitzungen und Konzepttagen (bei Einrichtungen mit größeren Kindern auch durch deren Mitsprache) überprüft und verändert werden. Unterstützung in der pädagogischen Arbeit, in Personal- und Konzeptionsfragen, bei Organisations- und Konfliktbewältigung erhalten alle Teams durch 14-tägige Supervision bzw. Fachberatung. Der Fachberatung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Verein versteht darunter neben Beratung und Supervision auch Fortbildung und Erfahrungsaustausch. Ziel ist die Qualitätssicherung der pädagogischen Arbeit unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen der unterschiedlichen Einrichtungen. Fachberatung soll u.a. gewährleisten, dass den großen Gestaltungsspielräumen der Bezugspersonen, das nötige Verantwortungsbewusstsein und die entsprechende Kompetenz gegenüber stehen. Durch telefonische und persönliche Gespräche stehen die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle in intensivem, regelmäßigem Kontakt mit den Bezugspersonen und Elternvertretern der Einrichtungen. Auch die gewünschte Teilnahme an Teamsitzungen, die Vermittlung von externen Beratern und Supervisoren gehören zur fachlichen Begleitung. Supervision wird grundsätzlich von freiberuflichen qualifizierten Fachkräften geleitet. Es gibt die Möglichkeit als Team eine Supervisionsgruppe zu bilden oder an größeren Supervisionskreisen mit
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Arbeit zitieren:
Chinara Kurmanbaeva, 2010, Aufgaben, Ergebnisse und Erfahrungen im Praktikum des erziehungswissenschaftlichen Studiums, München, GRIN Verlag GmbH
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