Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Begriffsbestimmung 3
2.1 Definition von Stress 4
2.2 Eustress vs. Distress 4
3. Wie entsteht Stress? 5
3.1 Stressmodell von Lazarus 5
3.2 Stressoren im Beruf 7
3.3 Entstehung von Eustress 7
4. Wahrnehmung von Eustress 9
5. Einsatz von Eustress 12
6. Fazit 14
7. Literaturverzeichnis 17
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1. Einleitung
„Die Arbeit wächst über den Kopf, Erfolgszwang, Ich bin der Sache nicht gewachsen“ (Biener, 1993). Das sind bekannte Gedankengänge, die uns durch den Kopf gehen, wenn wir unter Stress stehen. Wir schreiben dem Stress auf diesem Wege augenblicklich etwas Negatives zu und gehen davon aus, dass Stress ein negativer emotionaler Zustand ist, der durch befürchteten Verlust oder eine Gefahr entsteht. Nun entfernen wir uns von dieser Assoziation, betrachten Stress als Ganzes und stellen fest, dass es eine andere, positive Seite, den sogenannten Eustress gibt, der in Medien und Fachzeitschriften, im Vergleich zum negativen Stress, eher selten Beachtung findet. Denn im Optimalfall erleben wir Stress als Motivation in Folge einer Herausforderung, die uns beispielsweise im Sport hilft, die nötigen Energiereserven in der letzten Spielminute zu lockern oder uns in einer wichtigen Prüfung wach hält, ohne dass wir eine Minute geschlafen haben. Stress hat festen Bestand in unserem Alltag und je schneller wir begreifen, dass er auch gute Seiten hat, desto eher können wir beginnen, ihn für unsere Zwecke einzusetzen. So bekommen wir die Möglichkeit, mit der gezielten Anwendung von Eustress sowohl beruflich als auch privat noch erfolgreicher zu werden, indem wir Bereiche erkennen, die uns Antrieb verschaffen und uns darüber hinaus ein persönliches Wachstum versprechen.
Zu Beginn dieser Studienarbeit wird Stress definiert und anhand eines Modells seine Entstehung demonstriert. Im weiteren Verlauf werden die Begriffe „Eustress“ und „Distress“ immer weiter voneinander abgegrenzt und dargelegt welche Faktoren zur Entstehung von Eustress eine Rolle spielen müssen. Zum Schwerpunkt hingehend, als was Eustress überhaupt wahrgenommen wird und in welchen Bereichen er zum Einsatz kommt, wird im Zuge dessen gezeigt, wie man sich effektiv Ziele setzt, um diesen positiven Stress mit persönlichem und beruflichen Erfolg verbinden zu können.
2. Begriffsbestimmung
Der Begriff „Stress“ [engl. Druck, Anspannung] wurde 1936 von Hans Selye, einem Pionier der Stressforschung, ins Leben gerufen. Er fand anhand einer
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Versuchsreihe an Ratten heraus, dass der Einfluss von Stressoren 1 Organveränderungen bei ihnen verursacht hat und bezeichnete diesen Vorgang als Stress in Anlehnung an selbigen physikalischen Begriff, der den „Zug oder Druck auf ein Material“ beschreibt (Häcker & Stampf, 2009, S. 967).
2.1 Definition von Stress
Davon ausgehend, dass Stress oft mit etwas Negativem assoziiert wird, ist es für den weiteren Verlauf wichtig, diesen Begriff möglichst neutral zu halten. Unter diesem Gesichtspunkt lässt sich Stress ganz allgemein als „ein biologischer Prozess“ definieren, „der beim Körper Veränderungen hervorruft, um die, durch verschiedene Einflüsse erhöhten, Ansprüche zu bewältigen“ (Süss-Lindert, 1995, S.20).
Ergänzend beschreibt Weinert Stress als eine „adaptive Reaktion auf übermäßige psychische und/oder physische Anforderungen der Umwelt [] mit einer unterschiedlichen individuellen Toleranz“ (Weinert, 2004, S.278) mit der Betonung, dass es von Person zu Person unterschiedlich sein kann, ob eine Stressreaktion bei einem spezifischen Stimulus schlussendlich ausgelöst wird.
2.2 Eustress vs. Distress
Dass diese, durch Stress hervorgerufenen, Veränderungen nicht ausschließlich positiver oder negativer Natur sein können, stellte erneut Selye im Zuge seiner Forschungsarbeit (1974) fest und entwickelte die Konzepte „Eustress“ und „Distress“ (Selye, 1974). Eustress (griech. „eu“ - „gut“) wird dabei als positive und belebende Seite des Stresses beschrieben, von der eine stimulierende und motivierende Wirkung ausgeht (Hansen, 2000; Weinert, 2004). Weitergehend definierten die Psychologen Edwards und Cooper „Eustress“ als „eine positive Diskrepanz zwischen einem wahrgenommenen und dem dazu erwünschten Zustand [], der dem Individuum wichtig erscheint“ (Edwards und Cooper, 1988, S.1448). Distress im Kontrast dazu bezeichnet man als „unangenehmen, negativen Stress“ (Häcker & Stampf, 2009, S.223), der stets in einen negativen Zusammenhang zum gesundheitlichen Wohlbefinden gesehen wird (Weinert, 2004).
1 Stressauslöser.
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3. Entstehung von Stress
Stress wird in der psychologischen Stressforschung überwiegend als Response 2 dargestellt, was im Wesentlichen bedeutet, dass der Mensch als Individuum situativen Faktoren spezifische Reaktionen entgegenbringt, die als ein „Anpassungsverhalten“ auf Störungen von Außen angesehen werden können (Rosenstiel, 2003, S.101). Diese Störungen werden in der Stressforschung auch als potentielle Stressoren (z.B. Zeitdruck oder Unberechenbarkeit eines Vorgesetzten) bezeichnet. Aus dieser Vielfalt potentieller Stressoren kategorisierte der amerikanische Psychologe McGrath insgesamt fünf Stressgruppen (Arbeitsaufgabe, Arbeitsrolle, sozialer Verhaltensrahmen, physikalische Arbeitsumgebung und soziale
Arbeitsumgebung) heraus, welche additiv aufeinander wirken, was bedeutet, dass mit jedem Einzelnen der Umfang der Stresslast ansteigt (McGrath, 1976; Weinert, 2004).
Ob Stress überhaupt entsteht, hängt jedoch entscheidend davon ab, ob eine Person sich vermeintlich in der Lage sieht, einen potentiellen Stressor bewältigen zu können. Schlussendlich sind es nicht die objektiven Umstände, sondern aus psychologischer Sicht allein deren Bewertung, die den Stress verursachen (Greif, 1983; Ulich, 2005).
3.1 Stressmodell von Lazarus
Der Psychologe Richard Lazarus veranschaulichte diese sogenannte Person-Umwelt-Beziehung in einem Modell (1974) (Abbildung 1) und legte den Fokus der Stressentstehung auf die subjektiven Wahrnehmungs-und
Beurteilungsprozesse innerhalb des Individuums. Das Modell von Lazarus basiert hierbei auf drei kognitiven Bewertungsstufen (Primäre Bewertung, Sekundäre Bewertung, Neubewertung), die von einer Person durchlaufen werden, nachdem sie mit einem potentiellen Stressor konfrontiert wurde. Die Primäre Bewertung basiert auf Informationen aus der Umwelt (z.B. Alltagsanforderungen) und teilt die von der Person wahrgenommene Situation in die Kategorien „irrelevant“, „günstig“ oder „schädlich“ (stressend) ein. Situationen werden dann als stressend eingestuft, wenn ein Schaden, ein Verlust, eine Gefahr oder, im für den Eustress günstigen Fall, eine
2 Reaktion auf einen Stimulus (Reiz).
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Herausforderung, im Hinblick auf persönliche Ziele, Erwartungen oder auf persönliche Ziele, Erwartungen oder Überzeugungen, zu erwarten ist zu erwarten ist.
(http://www.ekonsil.de/articles/52249 (http://www.ekonsil.de/articles/52249-stressmodell-von-lazarus, 12.01.2011) lazarus, 12.01.2011)
In der sekundären Bewertung sekundären Bewertung erfolgt eine Überprüfung, ob man man sich in der Lage
sieht, die vorhandene Situation mit den vorhandenen Ressourcen zu die vorhandene Situation mit den vorhandenen Ressourcen zu die vorhandene Situation mit den vorhandenen Ressourcen zu bewältigen. Wenn die Ressourcen als nicht ausreichend bewertet werden, wird Wenn die Ressourcen als nicht ausreichend bewertet werden, wird Wenn die Ressourcen als nicht ausreichend bewertet werden, wird eine Stressreaktion ausgelöst und abhängig von der persönlichen Kognition 3 eine Stressreaktion ausgelöst und abhängig von der persönlichen eine Stressreaktion ausgelöst und abhängig von der persönlichen eine Bewältigungsstrategie (Coping 4 ) entwickelt. Diese stützt sich insbesondere eine Bewältigungsstrategie Diese stützt sich insbesondere auf individuelle Kompetenzen und/oder auf individuelle Kompetenzen und/oder Umweltmerkmale (z.B. Geld, Soziales Umweltmerkmale (z.B. Geld, Soziales
Netzwerk) und wird den eigenen Handlungsmöglichkeiten angepasst. Netzwerk) und wird den eigenen Handlungsmöglichkeiten angepasst. Netzwerk) und wird den eigenen Handlungsmöglichkeiten angepasst. Im Anschluss der Reaktion der Reaktion findet eine Neubewertung statt, in der das eigene statt, in der das eigene Verhalten reflektiert und im Bezug auf die Verhalten reflektiert und im Bezug auf die erlebte Stresssituation evaluiert w Stresssituation evaluiert wird. Der Erfolg der Bewältigungsstrategie steht im Der Erfolg der Bewältigungsstrategie steht im Vordergrund Vordergrund, wovon ausgehend eine Anpassung an eine Anpassung an die spezifische Art der Situation erfolgt. Im Fall Situation erfolgt. Im Fall eines Fehlschlags, führt die Fehlschlags, führt die Neubewertung dazu, dass beispielsweise aus einer dass beispielsweise aus einer Herausforderung nun eine Herausforderung nun eine potentielle Gefahr entstanden ist. den ist. Im Fall eines
Lebensereignis.
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Arbeit zitieren:
Mark Wolfsohn, 2011, Eustress - Positiven Stress erfahren und einsetzen, München, GRIN Verlag GmbH
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