Vorwort
Mir war es sehr wichtig eine sachliche Arbeit zu schreiben. Ich bitte alle Personen, die diese Arbeit lesen, nicht an dem Titel Anstoss zu nehmen, falls sie eine andere Einstellung besitzen. Es war auch nicht mein Ziel, durch den Titel irgendwelche Personen und Organisationen zu beleidigen, welche diese Theorie verwerfen. Ein weiterer Aspekt, der mir sehr am Herzen liegt, ist: Beim Lesen dieser Arbeit sollte man seine Vorurteile vergessen. Lasst euch lieber auf etwas Neues ein und urteilt dann erneut.
Warum ich dieses doch etwas spezielle und heikle Thema gewählt habe: Eine meiner Bekannten hatte kürzlich ihr Coming-Out. Um mehr darüber zu erfahren und um zu verstehen, warum meine Bekannte solche Gefühle und Neigungen an den Tag legt, wollte ich mich intensiv mit diesem Thema auseinander setzen. Meine Arbeitshypothese entwickelte ich unter Einbezug meines Hauptreferenten. Besonders bei diesem Thema ist es schwierig, Informationen zu sammeln, denen man vorbehaltlos trauen kann, da die Homosexualität noch immer als Tabu-Thema gilt. Dies, obwohl die Menschheit langsam zu akzeptieren beginnt, dass auch noch Personen mit anderen sexuellen Bedürfnissen unter Ihnen leben, welche einem normalem und geregeltem Tagesablauf nachgehen.
Die meisten Informationen fand ich über das Internet, in Büchern und durch verschiedene Gespräche mit homosexuellen und bisexuellen Personen. Ich bedanke mich bei allen Personen, die mich während meiner Arbeit unterstützt haben.
Speziell bedanke ich mich bei Herrn Bont, der mir sehr bei der Themen- und Hypothesenwahl behilflich war, sowie bei meinen zwei Informanten, die mir sehr persönliche Dinge anvertraut haben.
Mike J. Habermacher, 31.01.2008
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung. 4
1.1 WAS BEDEUTET HOMOSEXUALITÄT 4
1.1.1 Die Bezeichnung Homosexualität 4
1.1.2 Homosexualität in der Vergangenheit 4
1.2 KATHOLISCHE KIRCHE UND HOMOSEXUALITÄT. 6
1.2.1 Aussagen und Macht der katholischen Kirche. 6
1.2.2 Veränderungen in der katholischen Kirche 6
2 Hauptteil 8
2.1 WEIBLICHE UND MÄNNLICHE HOMOSEXUALITÄT 8
2.1.1 Weibliche Homosexualität 8
2.1.2 Männliche Homosexualität 9
2.1.3 Differenzierung männlicher und weiblicher Homosexualität 9
2.2 HOMOSEXUALITÄT: FAKTEN UND WERTUNGEN. 10
2.2.1 Die Homosexualität als Krankheit 10
2.2.2 Homosexualität in der Tierwelt. 13
2.2.3 Homosexualität und Biologie 14
2.2.4 Zwillingsstudien 15
2.2.5 Homosexualität und Neurologie 15
3 Schluss 17
3.1 ERKENNTNIS AUS DEN GESAMMELTEN INFORMATIONEN 17
3.1.1 Gründe welche für eine Heilung sprechen. 17
3.1.2 Gründe welche gegen eine Heilung sprechen 17
3.1.3 Meine Erkenntnisse zur Heilung von Homosexualität 18
3.1.4 Persönliche Erkenntnisse 18
4 Quellenverzeichnis 19
4.1 LITERATUR. 19
4.2 INTERNET 19
4.3 PERSONEN 20
4.4 BILDVERZEICHNIS. 21
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1 Einleitung
1.1 Was bedeutet Homosexualität
1.1.1 Die Bezeichnung Homosexualität
Die Bezeichnung Homosexualität besteht aus dem griechischen Homoios = gleich, gleichartig + lateinischem Sexus = das männliche und das weibliche Geschlecht. Diese hybride Wortbildung ist relativ neu, sie stammt aus dem 19. Jahrhundert, erstmals verwendet wurde sie von Karl-Maria Kertbeny, einem österreichischen Journalisten und Menschenrechtler. 1
Der Begriff, den man am ehesten mit dem neuen Wort Homosexualität vergleichen konnte, war Sodomie. Obwohl Sodomie nur den rein sexuellen Akt beschreibt. Der Unterschied zwischen Homosexualität und Sodomie besteht darin, dass die Homosexualität mehr ein Austausch der Gefühle ist und Sodomie mit Gefühl überhaupt nichts zu tun hat.
Für viele Homosexuelle hat der sexuelle Akt sogar wenig oder gar nichts mit der Homosexualität zu tun. Gemäss Aussagen von Homosexuellen betreiben viele hauptsächlich Fellatio (ist eine Form des Oralverkehrs, bei der der Penis durch Mund, Zunge, Lippe und/oder Zähne stimuliert wird) 2 und keinen Analverkehr. Teils aus gesundheitlichen (Ausdehnung des Schliessmuskels), teils aus ästhetischen Gründen.
1.1.2 Homosexualität in der Vergangenheit
In der Zeit der Griechen wurde Homosexualität offen ausgelebt, wenn auch auf eine andere Art und Weise. Die meisten Griechen waren bisexuell und die normale Homosexualität in Griechenland bestand zwischen einem Erwachsenen und einem Jüngling, der an der Grenze zwischen Pubertät und dem Erwachsenenalter stand. Allerdings wurden Beziehungen zu Knaben, die noch zu jung waren, ebenso missbilligt wie heute, das Schutzalter war jedoch erheblich tiefer. Die Liebe zwischen zwei
1 http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexuell
2 http://de.wikipedia.org/wiki/Fellatio
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erwachsenen Männern galt auch dato als seltsam, wurde aber toleriert. Das wichtigste Merkmal, welches ein solcher Knabe aufweisen musste um als Geliebter eines Mannes zu gelten, war die Fähigkeit, selber Entscheidungen zu treffen. Die Art der Homosexualität die in Griechenland gelebt wurde, war jedoch schon fast eine gesellschaftliche Pflicht.
Die Liebe zu den Jünglingen galt nicht als Gegensatz zur Ehe, sondern als wertvolle Ergänzung. Diese Art der Liebe war ein stetiger Kreislauf. Männer warben um einen Jüngling und der Knabe wählte einen von ihnen als Liebhaber aus. Dies ging solange, bis er selbst ein Mann war und um einen Jüngling werben konnte.
Bild 1: Zephyros und Hyakinthos
besassen einen Sonderstatus gegenüber den nicht Auserwählten. Im Römischen Reich war es ganz normal, dass sich Senatoren und Adlige (Patrizier) Jünglinge hielten, um ihre sexuellen Wünsche zu befriedigen.
3 http://www.androphile.org/DE/Culture/Griechenland/
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1.2 Katholische Kirche und Homosexualität
1.2.1 Aussagen und Macht der katholischen Kirche
Die Kirche lehnte die Homosexualität seit Beginn ihrer Gründung ab, versuchte sie als etwas Bösartiges hinzustellen und sie auszumerzen. Im alten Testament gibt es eine Passage, welche die Homosexualität/Sodomie erwähnt: „Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.“ Dies zeigt was die Kirche von Homosexualität hält.
Im neuen Testament wird Homosexualität nur in den Paulusbriefen erwähnt und wird strikte abgelehnt. Im Übrigen erlaubt die Kirche den Geschlechtsakt in der Ehe nur, um Kinder zu zeugen. Es ist auch so, dass die Kirche mit der Kontrolle über die Sexualität einen starken Einfluss auf die Menschen und deren Entwicklung ausüben konnte. Bisher war es für die Kirche einfach, gegen die Homosexualität anzukämpfen. Durch die neuen staatlichen Ehebündnisse wird es für die Kirche jedoch immer schwieriger, Gründe gegen die Homosexualität aufzubringen. Sollte die Homosexualität immer mehr an Akzeptanz gewinnen, untergräbt dies die Aussage der Kirche.
1.2.2 Veränderungen in der katholischen Kirche
Es hat jedoch auch in der Kirche vereinzelt Personen, welche sich für die Homosexualität aussprechen, obwohl das Oberhaupt der Katholischen Kirche strikte dagegen ist. Die Befürworter erklären dies mit der Behauptung: „Homosexuelle sind Leute wie du und ich, die jedoch das gleiche Geschlecht lieben. Die Liebe an sich ist nichts Schlechtes.“
Mit dieser Behauptung stellen sie sich jedoch gegen die Kirche und dies verursachte schon heftige Debatten. Die Kirche behauptet auch, die Personen welche homosexuell sind, seien in der Kirche willkommen, sofern sie ihre sexuellen Neigungen unterdrücken. 4
4 http://www.kirchen.net/bischof/laun/A-Homosexualitaet-Tagungsbericht.htm
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Arbeit zitieren:
Mike Habermacher, 2008, Homosexualität ist heilbar, München, GRIN Verlag GmbH
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