Inhaltsverzeichnis
I. Abkürzungsverzeichnis III
1. Einleitung und Aufbau der Arbeit 4
2. Portrait des Unternehmens Cisco. 5
3. Enterprise Resource Planning (ERP) 7
4. ERP-Einführung bei Cisco 9
4.1.Motive der ERP-Einführung und strategische Bedeutung 9
4.2.Positive Implementierungsschritte 10
4.3.Schwachstellen bei der Implementierung 14
4.4.Bewertung des Erfolgs dieses Projektes 16
5. Erfolgsfaktoren für ERP-Projekte. 17
6. Fazit. 20
II. Quellenangabe 21
a) Literaturverzeichnis 21
b) Internetquellen. 22
c) Online-Datenbanken. 23
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I. Abkürzungsverzeichnis
ERP Enterprise Resource Planning MRP Material Requirement Planning
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1. Einleitung und Aufbau der Arbeit
Unternehmen sind einem beständigen Wandel der gesamtwirtschaftlichen Situation ausgesetzt. Steigender Kostenoptimierungsdruck zwingt die Unternehmen so die Prozessabläuft zu optimieren. Das immaterielle Gut „Wissen“ wird inzwischen als vierter Produktionsfaktor, neben den klassischen Produktionsfaktoren 1 wie Boden, Arbeit und Kapital, angesehen. Daher ist ein reibungsloser Ablauf der internen Kommunikation von strategischer Bedeutung. Aus diesem Ursprung heraus entwickelte sich das Informationsmanagement. Hierbei besteht das größte Problem nicht in der Speicherung der ständig wachsenden Datenmengen, sondern in dem Wiederauffinden und dem Weiterverarbeiten dieser Daten und Informationen. Um diese Informationen innerhalb der Organisation für alle relevanten Stellen verfügbar zu machen, ist eine Vernetzung notwendig. Und diese Vernetzung übernimmt eine leistungsfähige Software, z.B. ein Enterprise Resource Planning System (ERP). Im zweiten Teil der vorliegenden Arbeit wird das Unternehmen Cisco dargestellt. Der dritte Teil beschäftigt sich mit ERP-Systemen im Allgemeinen, bevor der vierte Teil dann die Synthese zwischen dem zweiten und dritten Teil darstellt. In diesem Teil wird die Notwendigkeit von ERP-Systemen für Cisco beschrieben und anschließend werden positive wie negative Implementierungsschritte erörtert, bevor am Ende dann der Erfolg dieses Projektes bewertet wird. Der fünfte Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit den Erfolgsfaktoren für ERP-Projekte im Allgemeinen und das sechste Kapitel beinhaltet ein Fazit.
1 Die Volkswirtschaftslehre unterscheidet die Produktionsfaktoren Boden, Kapital und geistige und körperliche Arbeit (Martiny, Klotz, 1989). Die Betriebswirtschaftslehre unterscheidet in Elementarfakto-
ren (objektbezogene Arbeitsleistung, Betriebsmittel und Werkstoffe) und in dispositive Faktoren (Pla-
nung, Organisation und Kontrolle) (Gutenberg, 1979).
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2. Portrait des Unternehmens Cisco
Das Unternehmen Cisco wurde durch Wissenschaftler der Universität Stanford im Jahre 1984 gegründet. Das Ziel war es, die Vernetzung von Computern zu vereinfachen und sie effektiver zu nutzen. Mittlerweile geht es laut Herstellerangaben „um ein Netzwerk, das Menschen verbindet“. Es sind über 66.000 Mitarbeiter für Cisco tätig und auch in Deutschland gibt es sieben Niederlassungen mit über 850 Beschäftigten. Cisco legt sehr viel Wert auf die Unternehmenskultur. So ist auf der Homepage z.B. zu lesen: „Von anderen Unternehmen unterscheidet sich Cisco vor allem durch die Art und Weise, wie Teams zusammenarbeiten. Damit ist es gelungen, eine Kultur zu etablieren, die Eigeninitiative und Teamgeist gleichermaßen fördert. Flache Hierarchien, Transparenz und gegenseitiges Vertrauen prägen bei Cisco das Bild. Statt einer autokratisch geführten Belegschaft formiert sich bei Cisco eine multinationale Mitarbeiter-Community, in der Ideen ungehindert ausgetauscht und die besten davon schnell zu marktreifen Lösungen weiterentwickelt werden.“ (Cisco, 2009). Brandes et al. äußern sich folgendermaßen zur Unternehmenskultur: „Bei Cisco wurde die Internetrevolution von Anfang an als etwas verstanden, das einen noch nie dagewesenen Nutzen und neue Möglichkeiten für Kunden, Investoren, Ecosystem-Partner und die Mitarbeiter schaffen kann und vor allem den unbeschränkten Zugang zu Information und Bildung -unabhängig von der sozialen oder hierarchischen Stellung- gewährleistet. Diese Werte, die bei der Gründung von Cisco System wichtig waren, spielen noch heute eine tragende Rolle in der Unternehmenskultur und haben einen maßgeblichen Anteil am Erfolg des Unternehmens. Sie sind Bestandteil der Kultur geworden und damit Grundlage für die wirtschaftliche Entscheidungen bei Cisco“ (Brandes et al., 2005, S. 161).
Die Aufnahme in den Dow Jones (im Jahre 2009) belegt die gute Unternehmensentwicklung in den vergangenen Jahren. Im Juni 2009 wurde das Unternehmen mit etwa 114 Milliarden Dollar bewertet. Im Rahmen des Internetboom Mitte der 1990er Jahre war Cisco mit einem Börsenwert von 555 Milliarden Dollar sogar kurzzeitig das teuerste Unternehmen der Welt (Grundmann, 2009).
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Auch für die Zukunft ist das Unternehmen gut gerüstet, da es die Produktpalette ständig erweitert und Marktentwicklungen anpasst. So bestehen die Bemühungen, vom reinen Switch- und Router-Hersteller zu einem Anbieter für alle Netzwerk-, Internet- und Multimediabereiche zu werden. So setzt das Unternehmen nicht nur auf organisches Wachstum, sondern auch auf Zukäufe. Die jüngste Übernahme fand Ende Dezember 2009 statt. 2 Der Konzern verbuchte zwar im dritten Quartal 2009 einen weiteren Gewinneinbruch aber er konnte die Erwartungen übertreffen und verkündete bereits das Ende der Krise (Kuri, 2009).
2 Nach Zustimmung der US-Kartellbehörde darf Cisco das Unternehmen Starent Networks zu einem Kaufpreis von rund 2,9 Milliarden Dollar übernehmen. Starent ist nach Richards-Zeta Building
Intelligence (Gebäudevernetzung), Pure Digital Technologies (Mini-Camcorder), Tidal Software (An-
wendungssteuerung) und Tandberg (Videokonferenz-Systeme) ein weiterer Cisco-Einkauf im Jahr
2009, mit dem der weltweit führende Netzwerk- und Carrier-Ausrüster sein Portfolio komplettieren will.
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Arbeit zitieren:
Markus Geffers, 2010, Implementierung eines ERP-Systems, München, GRIN Verlag GmbH
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