Literatur - und Quellenverzeichnis II
I. Inhaltsverzeichnis II
II. Tabellen- und Abkürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. EPS-Anwendungsbereich 2
3. Grundlagen 3
3.1 Effekte der Verwässerung 4
3.2 Unverwässertes Ergebnis je Aktie- Ermittlung des Ergebnisses 5
3.3 Ermittlung der Aktienanzahl-Verfahren bei unterjährig ausgegebenen Aktien 7
3.4 Sonderfälle bei unverwässerten Aktien 8
4. Verwässertes Ergebnis je Aktie-Ermittlung des Ergebnisses 10
4.1 Ermittlung der Aktienanzahl 11
4.2 Sonderfälle bei verwässerten Aktien 11
4.3 Treasury-stock-method (tsm) 12
5. Ausweis und Ausgabepflichten bei IFRS, HGB, Empfehlung der DVFA/SG
und Fazit 13
Literaturverzeichnis 14
II. Tabellen- und Abkürzungsverzeichnis III
II. Tabellen- und Abkürzungsverzeichnis
Tabellen:
Tabelle 1: Internationale EPS p. a.
Abkürzungsverzeichnis:
AG Aktiengeselschaft AV Anlagevermögen EA Einzelabschluss EPS Earnings per share ERP European Recovery Program GBR Gesellschaft bürgerlichen Rechts GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung GuV Gewinn- und Verlustrechnung HGB Handelsgesetzbuch IAS International Accounting Standards IFRS International Finance Reporting Standards IPO Initial Public Offering JÜ Jahresüberschuss KA Konzernabschluss KFW Kreditanstalt für Wiederaufbau KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis Mio. Million OHG Offene Handelsgesellschaft PE Periodenergebnis SE Societas Europaea SFAS Statement of Financial Accounting Standards SG Schmalenbach Gesellschaft TSM Treasury stock method UN Unternehmen Vz Vorzugsaktien WSV Wandelschuldverschreibung
Earnings per share - Kapitalmarktkommunikation
1. Einleitung
Der Prozess des Börsengangs (IPO, Going Public) eines mittelständischen Unternehmens ist zunehmend von Interesse für mittelständische Unternehmen. Die anzusprechenden In-vestoren interessieren sich dabei im zunehmenden Maße am kennzahlenorientiertem Management. In Anlehnung an der neo-institutionalistischen Finanzierungstheorie mit der Heraus-forderung der asymmetrischen Informationsverteilung werden die Regeln für einen funktionierenden Kapitalmarkt dabei immer anspruchsvoller. Transparenzvorschriften und eine zeitnahe Kapitalmarktkommunikation stärken die Unternehmensdarstellung (corporate identy) und damit die eigene Position am Markt. Der ersten Schritt für den deutschen Mittelstand zur Teilhabe am globalen Finanzmarkt und damit zur besseren Möglichkeit Kapital für die Unternehmung zu erhalten, ist hierbei eine gesunde Eigenkapitalstruktur, die Öffnung zum internationalen Kapitalmarkt durch einen Börsengang und die Anwendung der IFRS. Die Zunahme der Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen ist seit 2005 stetig angestiegen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Liquiditätsziels, des Sicherheitsziels und des Unabhängigkeitsziels. 1 Ein hoher Eigenkapitalanteil sichert die Dispositionsfähigkeit der Geschäftsleitung. In Deutschland sind 99,9 % der Unternehmen nichtemissionsfähige Unternehmen (GbR, OHG, GmbH etc.). Die Möglichkeit der Verbesserung der Eigenkapitalausstattung nichtemissionsfähiger Unternehmen hängt maßgeblich vom Zugang zum organisierten Kapitalmarkt ab und somit auch vom Gang an die Wertpapierbörse. Frisches Kapital ermöglicht die Expansion in weitere, stetig wachsenden, Länder. Staatliche Hilfen für die Beteiligungsfinanzierung für das Eigenkapital ersetzende Darlehen sind durchaus attraktiv, z.B. in Form von ERP-Kapital oder KfW-Kapital für Arbeit und Investition, werden aber aus diversen Gründen selten von den Unternehmen in Anspruch genommen. Des Weiteren ist bei der Mittelbeschaffung via Wertpapierenen ein leicht expansives Verhalten deutscher Unternehmen zu verzeichnen, auch wenn im Gesamteindruck die Aktie als Finanzierungsinstrument noch eine relativ geringe Rolle bei den Unternehmen spielt. Vor diesem Hintergrund folgt die Erläuterung der Kennzahl: Ergebnis je Aktie. Diese Kennzahl beinhaltet eine Vielzahl von Auslegungsmöglichkeiten und deckt zugleich den zumeist erheblichen Informationsbedarf bei banknahen Analysten.
1 Siehe Deutscher Sparkassen- und Giroverband (Diagnose Mittelstand, 2010), S. 42 - 44.
Earnings per share - Kapitalmarktkommunikation
2. EPS-Anwendungsbereich
Die Earnings per Share (EPS) sind eine zentrale Kennzahl der aktienanalytischen Rentabilitätsanalyse. Sie gelten als wesentlicher Informationsfaktor für die Investoren, weil sie die vergleichende Beurteilung der Ertragskraft von Unternehmen ermöglichen sollen. Eine verbindliche Veröffentlichung der Ergebnis je Aktie-Kennzahl liegt nach IAS 33 vor, wenn Aktien ab bzw. nach dem 01.01.2005 eine Zulassung zum öffentlichen Handel beantragt haben oder bereits öffentlich gehandelt werden. 2 Für den Anwendungsbereich der EPS-Kennzahl gelten die folgenden Bedingungen. Ein Unternehmen legt einen Konzern- und Einzelabschluss (KA, EA) nach IAS 27 vor, dann folgt die EPS- Ermittlung auf Basis der konsolidierten Daten (IAS 33. 4). Das Unternehmen entschließt sich zur Veröffentlichung der EPS- Angaben auf Grundlage des EA, dann hat das EPS- Ergebnis ausschließlich in der Gesamtergebnisrechnung des EA zu erscheinen, nicht aber im KA, IAS 33.4. Ein nicht öffentlich gelistetes Unternehmen entschließt sich die EPS- Kennzahl im Rahmen eines IFRS Abschlusses zu veröffentlichen, dann nach IAS 33. Die folgende Tabelle beinhaltet exemplarisch eine ausgewählte tabellarische Übersicht einiger zufällig ausgewählter EPS-Kennzahlen.
Tabelle 1: Internationale EPS p.a.; Quelle: http://www.finanzen.net/, 24.06.2010.
2 Siehe IAS 33 (IFRS, 2009), S. 454.
Arbeit zitieren:
B.A. (BWL) Daniel Schurke, 2010, Das Ergebnis je Aktie (EPS) als Performancekennzahl innerhalb der Kapitalmarktkommunikation, München, GRIN Verlag GmbH
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