Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung. 1
2 Begriff der betrieblichen Wertschöpfung 3
2.1 Begriffsdefinition. 3
2.2 Abgrenzung zum Begriff Wertschöpfung in der Volkswirtschaftslehre 4
2.3 Modelle zur Wertschöpfungsanalyse. 6
2.3.1 Wertkette nach Porter. 7
2.3.2 Wertshop nach Stabell/Fjeldstad 9
2.3.3 Wertnetz nach Thompson 11
3 Erfassung der betrieblichen Wertschöpfung 13
3.1 Wertschöpfungsrechnungen im Rahmen des Jahresabschlusses 13
3.1.1 Entstehungsrechnung. 13
3.1.2 Verwendungs- / Verteilungsrechnung. 14
3.2 Berechnungen im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung 15
3.2.1 Kostenartenrechnung 16
3.2.2 Kostenstellenrechnung 16
3.2.3 Prozesskostenrechnung 17
4 Problematik der Erfassung der betrieblichen Wertschöpfung. 19
4.1 Ansätze des Strategischen Managements 20
4.1.1 Market-based View. 20
4.1.2 Relational View. 21
4.1.3 Resource-based View 22
4.1.4 Knowledge-based View 23
4.1.5 Capability-based View 24
4.1.6 Ressourcenabhängigkeitsansatz. 25
4.2 Synthetisierung der Ansätze. 25
4.2.1 Synthetisierung des Market-based View und
Resource -based View 26
4.2.2 Process-based View. 26
5 Zusammenfassung 28
Literaturverzeichnis 30
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Übersicht der Entstehungs- und Verteilungsrechnung.
Abbildung 2: Übersicht der Verwendungsrechnung.
Abbildung 3: Wertkette
Abbildung 4: Wertshop
Abbildung 5: Wertnetz
Abbildung 6: Übersicht der Entstehungsrechnung.
Abbildung 7: Übersicht der Verwendungs-/ Verteilungsrechnung
Abbildung 8: Wirkungskette des Market-based View.
Abbildung 9: Wirkungskette des Resource-based View
Abbildung 10: Kombination der Wirkungsketten des Market-based View
und des Resource-based View.
Abbildung 11: Wirkungskette des Process-based View.
III
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
BAB Betriebsabrechnungsbogen BIP Bruttoinlandsprodukt CBV Capability-based View GuV Gewinn- und Verlustrechnung KBV Knowledge-based View KLR Kosten- und Leistungsrechnung MBV Market-based View PBV Process-based View RBV Resource-based View RV Relational View VWL Volkswirtschaftslehre
IV
Einleitung
1 Einleitung
Der Begriff der Wertschöpfung ist in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur mit einer Vielzahl von verschiedenen Auslegungen und Kriterien belegt. Mit der Menge an unterschiedlichen Auslegungen im Rahmen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre geht einher, dass viele verschiedene Möglichkeiten zur Erfassung von Wertschöpfung bestehen und aufgrund verschiedener Sichtweisen eine gewisse Problematik der Erfassung von Wertschöpfung entsteht. Ziel dieser Arbeit ist somit die wissenschaftlich fundierte Darstellung und Erläuterung des Begriffes und der Problematik der Erfassung der betrieblichen Wertschöpfung.
Im Folgenden wird der Aufbau der vorliegenden Arbeit erläutert. Die Arbeit gliedert sich in fünf Kapitel. Kapitel 1 dient der kurzen Einführung in die Thematik bzw. Problemstellung und gibt einen Überblick über die inhaltliche Vorgehensweise dieser Arbeit.
Die Kapitel 2 bis 4 stellen den Kern der Arbeit dar. In Kapitel 2 wird auf den allgemeinen Begriff der betrieblichen Wertschöpfung eingegangen. Nach der Begriffsdefinition der betrieblichen Wertschöpfung erfolgt eine begriffliche Abgrenzung zur „Wertschöpfung“ in der Volkswirtschaftlehre. Im Anschluss daran wird ein Überblick über die Modelle der Wertschöpfungsanalyse gegeben: die Wertkette nach Porter, der Wertshop nach Stabell/Fjeldstad und das Wertnetz nach Thompson. In Kapitel 3 werden die Methoden zur Erfassung der betrieblichen Wertschöpfung aufgezeigt. Zum einen beinhaltet das Kapitel die verschiedenen Wertschöpfungsrechnungen im Rahmen des Jahresabschlusses des externen Rechnungswesens: die Entstehungs- und die Verwendungs- bzw. Verteilungsrechnung. Zum anderen werden die Berechnungen der Kosten- und Leistungsrechnung, die seitens des internen Rechnungswesens durchgeführt werden, zugrunde gelegt. Hier werden die Kostenarten-, Kostenstellen- und Prozesskostenrechnung unterschieden. In Kapitel 4 wird die Problematik der Erfassung der betrieblichen Wertschöpfung in den Mittelpunkt gerückt. Die innen- und aussenorientierten Ansätze des Market-based View, Relational View, Resource-based View,
1
Einleitung
Knowledge-based View, Capability-based View sowie der Ressourcenabhängigkeit werden erörtert. Im Anschluss daran erfolgen die Synthetisierung der Market-based View und Resource-based View sowie die Kombination von Merkmalen der innen- und außenorientierten Ansätze im Rahmen des Process-based View.
Im abschließenden Kapitel 5 wird ein Resumé gezogen und ausgehend von dem für diese Arbeit definierten Ziel die gewonnenen Ergebnisse zusammengefasst.
2
Begriff der betrieblichen Wertschöpfung
2 Begriff der betrieblichen Wertschöpfung
2.1 Begriffsdefinition
Im klassischen betriebswirtschaftlichen Sinne versteht man unter dem Begriff der betrieblichen Wertschöpfung jegliche Eigenleistung bzw. produktive Tätigkeit, bei der im Betrieb Werte geschaffen werden bzw. bei der den von anderen Betrieben übernommenen Wirtschaftsleistungen ein Wert hinzugefügt wird (vgl. Wunderer/Jaritz 2007, S. 35). Somit ist Wertschöpfung „nicht der Prozess des Schaffens von Werten“ (Wunderer/Jaritz 2007, S. 35), sondern das Ergebnis, welches durch diesen Prozess erreicht wird. Man kann auch von einem Mehrwert sprechen, den ein Betrieb durch den Transformationsprozess von Inputfaktoren zu Outputfaktoren schafft. Das Ziel jeder wirtschaftlichen Tätigkeit eines Unternehmens sollte das Erreichen einer höchstmöglichen betrieblichen Wertschöpfung sein. Dies begründet sich damit, dass ein Unternehmen nur langfristig am Markt überleben kann, wenn der erwirtschaftete Wert (Output) die Kosten der Erzeugung (Input) dieses Wertes übersteigt (vgl. Wunderer/Jaritz 2007, S. 40 zitiert nach Porter 1989, S. 59-92). Sollte der Wert des Inputs dauerhaft den Wert des Outputs eines Unternehmens überschreiten, könnte dies für einen Betrieb substanzgefährdend sein.
Die Erfassung der betrieblichen Wertschöpfung ist anhand unterschiedlicher Berechnungsmethoden möglich (siehe Kapitel 3). Die ermittelten Wertgrößen dieser Berechnungsmethoden sind ein relativ objektiver Maßstab für die Leistungskraft eines Unternehmens als Glied einer Volkswirtschaft. Der Wertzuwachs, der im Rahmen von betrieblicher Wertschöpfung entsteht und seitens des externen Rechnungswesens basierend auf gesetzlichen Vorschriften erfasst wird, ist mit dem Beitrag eines Unternehmens zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) identisch. Die Berechnungen des internen Rechnungswesens dienen eher der Planung und Kontrolle der Unternehmenstätigkeiten und -prozesse mit dem Ziel der Maximierung der Wertschöpfung.
Problematisch an dem Begriff „betriebliche Wertschöpfung“ und seiner Analyse ist das unternehmensweite und unternehmensbereichsbezogene
3
Arbeit zitieren:
Karen Baulig, 2011, Begriff und Problematik der Erfassung der betrieblichen Wertschöpfung, München, GRIN Verlag GmbH
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