Denn obgleich die mündliche Rede lebendiger und unmittelbarer wirken mag, so hat doch das geschriebene Wort den Vorzug, dass es mit Muße gewählt und gesetzt werden konnte, dass es feststeht und in dieser vom Schreibenden wohl erwogenen und berechneten Form und Stellung wieder und wieder gelesen werden und gleichmäßig wirken kann.
Inhaltsverzeichnis
A : Einleitung 5
B. Die Kulturtechnik Lesen im interkulturellen Kontextverständnis 6
I. Die Funktion des Lesergesprächs. 6
1. Erleichterung und Bereicherung durch kulturhistorisch gesicherte Ferne des Textes 6
2. Das Sprechen über Lese-Erfahrungen 7
3. Die „Flucht nach innen“ und die „Flucht nach oben“ 7
4. Funktionen des Lesergesprächs 8
5. Das interkulturelle Lesergespräch als Offenbarung kulturimmanenter Spezifika 8
6. Das Lesergespräch als grundlegendes Element und Chance der interkulturellen Germanistik 9
II. Der Leseakt 10
1. Das kognitive Moment des Lesens aus psychologischer Perspektive 10
2. Das Lesen als kreatives Moment 11
3. Lesen als Dekodierung von Informationen im Alltag 11
4. Der Leseakt im interkulturellen Kontext 12
5. Chancen und Problembereiche bei der Entschlüsselung schriftlicher Informationen 13
6. Der Leseakt als komplexer aktiver Prozess 13
7. Lesen ist nicht gleich Lesen/ Die Individualität des Lesens 14
8. Unterscheidungskriterien bezüglich Leseprozesses 14
9. Das fremdsprachliche Lesen 15
III. Zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden interkultureller Rezeption und 15
Interpretation 15
1. Gemeinsamkeiten von Rezeption und Interpretation 16
2. Die Charakteristika der Rezeption 16
3. Die Spezifika der Interpretation 17
4. Gemeinsamkeiten interkultureller Rezeption und Interpretation 17
5. Spezifika der Rezeption im interkulturellen Kontext 17
6. Die Merkmale der interkulturellen Interpretation 18
IV. Das interkulturelle Potential ausgewählter Texte zu Initiierung von Lesergesprächen 19
1. Analyse des Textes „Heimat - Ein Fragebogen“ von Max Frisch 19
1.1. Die Gestaltung des Fragebogens 19
1.2. Das Potential das Fragebogens zur Initiierung eines interkulturellen Lesergesprächs 19
a , Der kulturuniverselle Themenbereich „Heimat“ 19
3
b , Der Fragebogen als Gegenstand des Lesergesprächs 20
c , Die Besprechung einzelner Fragen im Lesergespräch 20
2. Analyse der Erzählung „Halbzeit“ von Sibylle Berg 22
2.1. Inhaltliche Widergabe der Erzählung 22
2.2. Analyse des Texte hinsichtlich seines interkulturellen Potentials zur Initiierung eines
Lesergespr ächs 23
a , „Fußball“ und „Pubertät“ als Kulturthemen in der Überschrift 23
b , „Einsamkeit“ als mögliches Thema für ein Lesergespräch 24
c , Das Thema „Älterwerden“ als Gegenstand eines interkulturellen Lesergesprächs 24
d , Männer- und Frauenrolle in der Gesellschaft als Themenbereich eines Lesergesprächs 25
e , „Sexualität“ im Lesergespräch 25
f , „Freundschaft“ als Thema für ein Lesergespräch 26
g , „Erziehung“ im Lesergespräch 26
3. Analyse der Kurzgeschichte „Fünfzehn“ von Reiner Kunze 27
3.1. Inhaltliche Widergabe des Textes 27
3.2. Analyse des Texte hinsichtlich seines interkulturellen Potentials zur Initiierung eines
Lesergespr ächs 27
a , „Pubertät“ und „Generationenkonflikt“ als Gegenstand des Lesergesprächs 27
b , „Mode“ und „Jugendliteratur“ im Kontext eines Lesergesprächs 28
c , „Erziehung von Jugendlichen“ als möglicher Ansatzpunkt zur Initiierung eines
interkulturellen Lesergesprächs 28
4. Analyse des Gedichtes „Kinderhymne“ von Bertolt Brecht 29
4.1. Beschreibung des Aufbaus und Inhalts des Gedichts 29
4.2. Analyse des Texte hinsichtlich seines interkulturellen Potentials zur Initiierung eines
Lesergespr ächs 29
a , Der Begriff „Kinderhymne“ als relevanter Anhaltspunkt für ein Lesergespräch 29
b , „Deutschland“ im Fokus des Lesergesprächs 30
c , „Deutschland“ und „Nationalsozialismus“ als Gegenstand des Lesergesprächs 30
d , „Völkergemeinschaft“ und „Grenzen“ im Lesergespräch 31
e , Entstehungskontext des Werkes und Leben des Autors als Gegenstand von
Lesergespr ächen 31
C : Schlussbetrachtung 31
4
A: Einleitung
Nach Einschätzungen der Unesco können 759 Millionen Menschen weltweit nicht lesen oder schreiben, zwei Drittel davon seien Frauen (vgl. Spiegel.de, 2010). Eine große Anzahl von Menschen in Entwicklungsländern wären froh über das „Privileg“ einer Bildung -basierend auf der Kulturtechnik „Lesen“- wie sie etwa in Deutschland ermöglicht wird. Für viele Schüler ist Lesen dennoch ein Graus, während für andere wiederum das Lesen essentielle Lebensgrundlage ist (Bsp.: interkulturelle Germanisten). Auf alle Fälle stellt die Fähigkeit des Lesens eine wichtige kulturelle Errungenschaft dar, die sich über die Jahrtausende der menschlichen Entwicklungsgeschichte immer wieder verändert hat und ständig weiterentwickelt wurde. Ohne die Kulturtechnik „Lesen“ wäre eine hoch technologiesierte Welt, mit all ihren Vorzügen (und auch Nachteilen) in der wir heute leben zweifelsohne nicht denkbar.
Ferner soll die Bedeutung des „Lesens“ in der anschließenden Ausarbeitung anhand von vier Themenbereichen dargestellt werden. Im ersten Themenbereich wird die „Funktion des Lesergesprächs“ mittels einer Reihe von Beispielen veranschaulicht. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit dem „Leseakt“, der aus verschiedenen Perspektiven durchleuchtet werden soll. Im Anschluss an den Themenbereich „Leseakt“ wird das „Problem interkultureller Rezeption und Interpretation“ geklärt. Zu guter Letzt erfolgt eine Analyse des „interkulturellen Potentials zur Initiierung von Lesergesprächen“ anhand von vier ausgewählten Texten.
5
B. Die Kulturtechnik Lesen im interkulturellen Kontextverständnis
I. Die Funktion des Lesergesprächs
1. Erleichterung und Bereicherung durch kulturhistorisch gesicherte Ferne des Textes In diesem ersten Teil der Arbeit soll auf die Funktion des „Lesergesprächs“ in der interkulturellen Germanistik eingegangen werden. Dietrich Krusche verweist in seiner Bearbeitung des Themas „interkulturelles Lesergespräch“ zunächst auf eine potentielle „Lese-Erleichterung“ durch die Distanz des fremdkulturellen Rezipienten (vgl. Krusche, 1985, R: S.17). Somit kann man, ausgehend von dieser Annahme Krusches, festhalten dass die Lektüre von Fremdliteratur (wie man vielleicht zunächst annehmen könnte) den Leser nicht nur vor Verständnisschwierigkeiten oder dergleichen stellt, sondern dem Leser auch eine
Erleichterung bzw. eine Bereicherung bringt. Diese „Erleichterung“ ist in den veränderten Lese-Erwartungen zu finden (vgl. Krusche, 1985, R: S.17), die den Leser „risikofreudiger“ oder auch „experimentierfreudiger“ macht und zudem bewirkt, dass der Leser bei seiner Lektüre weniger Bestätigung erwartet, jedoch im Gegenzug für mehr Überraschungen offen ist. Auch hat diese Lese-Erleichterung, die sich aus jener Distanz im Sinne einer „kulturhistorischen gesicherten Ferne“ (Krusche, 1985, R: S.17) ableiten lässt, zufolge, dass ein „befremdlicher“ Text, tendenziell nicht mehr (wie etwa bei einem „eigenkulturellen Text“) als ein des individuelle Selbst gefährdendes Moment aufgefasst wird. Stattdessen wirkt der fremdkulturelle Text auf den Rezipienten als „Abgrenzung“ oder gar „Ergänzung“ erzeugendes Neues. Die angesprochene „Bereicherung“ liegt vorwiegend darin, dass der Text einer anderen kulturellen Traditionsgemeinschaft, den Rezipienten zum Einen dazu bewegt, andere Lese-Wege zu gehen (vgl. Krusche, 1985, R: S.17). Zum Anderen sind die Erfahrungswelten, in die man dabei eintaucht von den eigenkulturellen zum Teil sehr verschieden, was den Erfahrungshorizont des Lesers erweitert, aber auch laut Krusche die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Leser durch seine Lese-Erfahrung bewegt wird (vgl. Krusche, 1985, R: S.17).
Dies alles führt nach Krusche nun dazu, dass der fremdkulturelle Rezipient im Großen und Ganzen entspannter mit dem Text umgehen kann, da er wie bereits angesprochen nicht mehr den Zwängen und Erwartungen, die der Rezeption eigenkultureller Texte zugrunde liegen, unterworfen ist. Gerade diese Voraussetzungen der Rezeption fremdkultureller Texte im Gegensatz zur Rezeption eigenkultureller Texte in Verbindung mit den veränderten
6
kulturspezifischen Deutungsmustern und Normalitätserwartungen, machen ein Gespräch über die gemachten Leseerfahrungen besonders interessant.
2. Das Sprechen über Lese-Erfahrungen
Ein besonderes Interesse der interkulturellen Germanistik liegt zweifelsohne in der Betrachtung des Phänomens „interkulturelles Lesergespräch“. Beim „interkulturellen Lesergespräch“ steht die Betrachtung des Gesprächs zwischen Lesern kulturdifferenter Herkunft, welche den gleichen Text rezipiert haben, im Mittelpunkt. Zudem erscheint der Vergleich der Lese-Erfahrungen, die aus den kulturell verschiedenen Erfahrungspositionen heraus entstehen von besonderem Interesse. Krusche (1985, R: S.17) verweist bezüglich der unterschiedlichen (kulturspezifischen) Lese-Erfahrungen auf eine „zentrale Wirktendenz“ des „ästhetischen Wertes“. Nach Krusche besteht diese Wirktendenz des „ästhetischen Wertes“ darin, „wie wir von dem Kunsttext mit seiner Redundanz an Binnenstruktur in unserem zentralen Vermögen angesprochen werden, Außenwelt in Innenwelt umsetzen, nicht-Ich zu Ich assimilieren und im Gefolge davon: uns als Selbst erfahren“ (Krusche, 1985, R: S.17). Zwar erfolgen diese genannten Prozesse bei einem jeden Rezipienten, jedoch unterscheiden diese sich hinsichtlich ihrer Form der kulturspezifischen Umsetzung des jeweils gleichen Textes. Man kann also annehmen, dass die Leser eines gleichen Textes auf die „vorstrukturierte Lese-Erfahrung“ (Krusche, 1985, R: S.18) unterschiedlich reagieren und in unterschiedlicher Weise damit umgehen. Diese Unterschiede können im interkulturellen Leser-Gespräch durch das Sprechen über die Lese-Erfahrungen veranschaulicht werden.
3. Die „Flucht nach innen“ und die „Flucht nach oben“
Krusche geht zudem in seiner Ausarbeitung auf zwei interessante Phänomene bezüglich des Lesergesprächs ein. Er (Krusche, 1985, R: S.18 f.) verweist dabei auf die „Flucht nach innen“ und auf die „Flucht nach oben“. Bei der „Flucht nach innen“ handelt es sich laut Krusche um “die Tendenz im Leser-Gespräch, das Eingeständnis der subjekthaften Bedingtheit und Vergleichbarkeit der eigenen Lese-Erfahrung durch ein Verstummen zu vermeiden…“ (Krusche, 1985, R: S.18). Das Individuum vermeidet bei der „Flucht nach innen“ eine Aussage über seine individuellen Ansichten, und entgeht somit der möglichen Gefahr, dass sein Selbstkonzept in Frage gestellt und damit eventuell gefährdet wird. Die „Flucht nach oben“ beschreibt Krusche (1985, R: S.19) als „die Tendenz, die eigene Leserposition um die Konkretheit des ,soziohistorischen Apriori´ zu verkürzen, die eigene Rezeptionslage zu enthistorisieren…“. Man kann bei der Betrachtung der Funktion des Lesergesprächs in der
7
interkulturellen Germanistik bei diesen beiden soeben beschriebenen Rezeptionsphänomenen ansetzen.
4. Funktionen des Lesergesprächs
Eine Funktion des Lesergesprächs liegt nach Krusche (1985, R: S.18) darin, dass das Gespräch die beim Lesen gemachte Erfahrung nicht infrage stellt, sondern sie fortsetzt, indem es sie ergänzt und bestätigend verfestigt. Somit liegt eine Funktion des Lesergesprächs darin, dem „Verstummen“ („Flucht nach innen“) entgegenzuwirken und die Beteiligten zu der Äußerung ihrer individuellen subjektiv geprägten Leseerfahrungen zu ermutigen. Eine weitere Funktion des Lesergesprächs ist in der Gegebenheit zu finden, dass das Lesergespräch zwischen Vertretern verschiedener Kulturen, Aufschlüsse über die Besonderheit der unterschiedlichen kulturell geprägten Abläufe der „Sinnbildung“ verdeutlicht und in diesem Zusammenhang das Bewusstsein für das „Risiko des unaufhörlichen Prozesses unserer Identitätsbildung“ geschärft wird (Krusche, 1985, R: S.18). Zudem kann hinsichtlich der von Krusche beschriebenen „Flucht nach oben“, auf das interkulturelle Lesergespräch bezogen festgehalten werden, dass gerade eine Ermutigung der Gesprächsteilnehmer in Bezug auf die Vermittlung des jeweiligen eigenen gesellschaftlichen Hintergrundes, eine Funktion des interkulturellen Lesergesprächs darstellt. Somit wäre auch eine Bewusstmachung der jeweiligen grundlegenden sozio-kulturellen Prägung und wie sich diese spezifisch auf die Rezeption eines Textes auswirkt, als eine Funktion des Lesergesprächs zu betrachten. Man könnte zu diesem Unterpunkt noch die Frage aufwerfen, ob eine mögliche Unterscheidung Sinn macht, wenn man das Lesergespräch in eine Meta- und eine Praxisebene untergliedert. Unter der Metaebene (oder Theorieebene) wäre etwa die Sensibilisierung der Gesprächsteilnehmer auf das Phänomen der kulturdifferenten Wahrnehmung aufgrund der kulturspezifischen Prägung zu nennen. Unter die Praxisebene wäre dann beispielsweise das konkrete Sprechen über die jeweiligen individuellen kulturspezifischen Lese-Erfahrungen einzuordnen.
5. Das interkulturelle Lesergespräch als Offenbarung kulturimmanenter Spezifika Wie bereits erwähnt, können aus den unterschiedlichen subjektiven Positionen der Leser heraus, für das Lesergespräch etwaige Schwierigkeiten entstehen. Aber gerade die Betrachtung dieser Unterschiede in der kulturell geprägten Wahrnehmung und die daraus resultierenden differenten Ansichten und Überzeugungen in Bezug auf einen Text sind Aspekte, welche das Lesergespräch für die interkulturelle Germanistik interessant machen.
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Diese unterschiedlichen Leserpositionen sind nach Krusche (1985, R: S.19) auf die, das menschliche Individuum konstituierenden Differenzen seines kulturspezifischen Hintergrundes zurückzuführen. Krusche verweist zudem darauf, dass um eine möglichst fruchtbare Diskussion unter den Lesern anzuregen, auf diverse Eigenheiten der Texte zu achten ist. Da wäre beispielsweise das Alter des Textes zu nennen. Der Text sollte demnach nicht zu alt sein, um den Lesern -auch den Nichtmuttersprachlern- einen möglichst unkomplizierten Zugang zu dem Text zu ermöglichen. Zudem bemerkt Krusche, dass bei den ausgewählten Texten ein angemessenes Maß an „Uneindeutigkeit“ vorhanden sein sollte, um den Lesern die Möglichkeit zu geben, die Leerstellen, die einer Deutung bedürfen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu füllen (vgl. Krusche, 1985, R: S.20). Die Funktion des interkulturellen Lesergesprächs, die sich aus dieser Darstellung ergibt, ist zunächst eine Sensibilisierung der Gesprächsteilnehmer bezüglich der kulturdifferenten Verstehensweise des gleichen Textes. Dabei wird deutlich, welche kulturspezifischen Mittel den Betroffenen zur Interpretation eines Textes zur Verfügung stehen. Weiter kommt es zu einer Horizonterweiterung der Gesprächsteilnehmer, indem sie gegebenenfalls fremdkulturelle Begebenheiten aus „erster Hand“ erfahren. In diesem kokonstruierten „Expertenstatus“, im Kontrast zu einem „Laienstatus“, kann auch auf die konkreten Inhalte eines Textes eingegangen werden und die fiktiven Elemente gegen realitätsnahe Textinhalte abgegrenzt werden. Somit erhalten die Leser im Gespräch eine „professionelle“ Hilfestellung zur Texterschließung und folglich zum grundlegenden Verstehen des Textes.
6. Das Lesergespräch als grundlegendes Element und Chance der interkulturellen Germanistik Abschließend kann festgehalten werden, dass das Lesergespräch für die interkulturelle Germanistik einen reichhaltigen Fundus bereithält, aus dem man interessante und für die (Fort-) Bildung wichtige Erkenntnisse schöpfen kann. Letztendlich sollte nicht vergessen werden, dass ein konstruktives Gespräch unter Vertretern unterschiedlicher Kulturen, so banal es auch klingen mag, einen Beitrag für das gegenseitige Verständnis verschiedener Menschen leistet. Da die Ziele der interkulturellen Germanistik unter Anderem der Dialog auf Augenhöhe, ein Fremdverstehen ohne Aneignung und interkulturelle Kompetenz (mit
Hinsicht auf einen grundsätzlichen Toleranzgedanken) sind, stellt das Lesergespräch (ohne dies idealisieren zu wollen) eine einmalige Möglichkeit dar, Menschen aus verschiedenen Kulturen im Gedanken der interkulturellen Germanistik einander näher zu bringen und das wechselseitige Verstehen zu fördern.
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Arbeit zitieren:
2010, Die Kulturtechnik Lesen, München, GRIN Verlag GmbH
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am Wednesday, September 28, 2011-