Der Markt für Lernumgebungen ist stark am Wachsen. Mehrere Standards buhlen derzeit um die Marktführerschaft. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Verbreitung von Lernobjekten
durch 3HHUWR3HHU±1HW]ZHUNH. Der Fokus wird dabei auf die technische Sicht gesetzt.
Der erste Teil gibt eine Einführung in 3HHUWR3HHU1HW]ZHUNH , und warum diese besonders für den Austausch von Lernobjekten geeignet sind. Des weiteren wird dabei auf die Wichtigkeit von Metadaten eingegangen und wie diese in RDF oder XML dargestellt werden können.
Es werden zwei Klienten als Beispiel vorgestellt, die beide auf JXTA beruhen , ein von Sun entwickeltes Package, welches als Grundlage für P2P-Software dient. Es wird ein kurzer Überblick über die Schichten von JXTA und deren Funktionalität gegeben.
Schließlich wird grob die Funktionsweise zweier P2P-Klienten (Lomster , Edutella) aufgezeigt und deren Stärken und Schwächen miteinander verglichen. Da diese Anwendungen noch sehr neu sind, ist davon auszugehen, dass es bald neue Applikationen und vermutlich auch neue Lösungsansätze geben wird, um Probleme wie z.b. das Generieren von Metadaten zu lösen.
Abbildungsverzeichnis IV
1 Einführung in Peer to Peer-Netzwerke 1 1.1 Vor- und Nachteile von P2P-Netzwerken 1 1.2 P2P ist besonders geeignet für Educational Objects 2 1.3 Besonderheiten von Metadaten bei P2P-Learning 3
2 RDF als Beispiel für einen Metadatenstandard 3
3 JXTA als technische Umsetzung 4 3.1 Die Schichtenarchitektur von JXTA 5 3.2 Protokolle von JXTA 5
4 Edutella als Beispiel für einen P2P-Klienten 6 4.1 Die elementaren Dienste von Edutella 6 4.2 Der Edutella Query Service im Detail 7 5 Lomster 9 5.1 Der Lomster Query Service im Detail 9
6 Lomster und Edutella im Vergleich 10 Literaturverzeichnis
1
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Besonders in den letzten Jahren wurde viel über Peer to Peer (P2P) geschrieben. Programme wie Napster, Audiogalaxy oder Kazaa waren die ersten Vertreter einer Generation von Software, die die breite Masse auf P2P-Technologien aufmerksam machten. Trotz ihrer umsatzschädlichen Wirkung auf Medienkonzerne, ist diese neue Art des Datenaustausches anscheinend nicht zu stoppen.
Dabei handelt es sich bei P2P gar nicht um etwas grundsätzlich Neues. Das Wort Peer kommt aus dem Englischen und bedeutet Gleichgestellte. Damit wird unterstrichen, dass es sich um eine bilaterale Kommunikation handelt. Jeder Teilnehmer besitzt die gleichen Rechte und Pflichten. Es gibt keine Rollenverteilung mehr. Beide Seiten können demnach Dienste nutzen, müssen aber auch Dienste anbieten.
Auch wenn das derzeitige Internet eher dem klassischen Client/Server-Modell entspricht, war
dies am Anfang anders. Wichtigstes Ziel des Internets oder damals $WWDFKHG 5HVRXUFH &RPSXWHU 1HWZRUN $53$1HW ist die Autonomie der dezentralen Teilnehmer, so dass ein punktueller Ausfall einer Datenleitung nicht zum Zusammenbruch der Kommunikation des ganzen Netzes führte.
Dies implizierte, dass jeder Teilnehmer gewisse Dienste anbieten musste, so dass eine gewisse Redundanz vorhanden war. Es handelt sich also bei P2P- Netzwerken nicht wirklich um eine neue Technologie, sondern eher um die Wiedergeburt eines elementaren Prinzips des Internets ([a]).
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Technisch gesehen sind die Vorteile des P2P Netzwerkes gegenüber einem Client/Server Modell die Verteilung der Netzlast auf mehrere Rechner. Jeder Rechner kann Server oder
Client sein, sodass ein ERWWOHQHFN bei einem Server vermieden wird [b]. Dieser positive Effekt wird dadurch verstärkt, dass sich stark nachgefragte Inhalte sehr schnell verteilen.
Arbeit zitieren:
Sasan Safai, 2002, P2P-Learning - Ein technischer Überblick, München, GRIN Verlag GmbH
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