Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 3
2. Klimatologische Einflussfaktoren Seite 4
2.1 Globalstrahlung Seite 4
2.2 Vegetation - Beispiel Mitteleuropa Seite 4
2.3 Innertropische Konvergenzzone Seite 5
2.4 Hadley-Zelle Seite 6
3. Beispiel - Wüste Sahara ( tropisch/subtropische Trockengebiete, n. Schultz ) Seite 7
3.1 Sahara Seite 7
3.2 Sahara - Klima, Flora und Fauna Seite 9
3.3 Landnutzung Seite 9
4. Veränderung d. Ökozonen durch den Menschen am Bsp. der Desertifikation Seite 10
4.1 Desertifikation Seite 10
4.2 Gründe für Desertifikation Seite 11
4.3 Bekämpfungsmethoden gegen die Desertifikation Seite 12
Literaturverzeichnis Seite 14
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1. Einleitung
Vor allem die Sonneneinstrahlung ( Energiequelle für die Fotosynthese ) mit ihren verschiedenen Strahlungsintensitäten und Dauer hat einen immensen Einfluss auf die Verteilung der Ökozonen.
Des Weiteren hat die Vegetationsperiode ( als jährliche Zeitspanne für die Primärproduktion ) einen beträchtlichen Einfluss auf die Ökozonen. Weitere relevante Klimafaktoren sind die Lufttemperatur, Niederschlag und auch die Verdunstung etc. Die Ökozonen unterscheiden sich nach dem jährlichen und täglichen Klimagang.
Die ökozonale Gliederung ( nach Jürgen Schultz ) folgt vorrangig naturräumlichen Kriterien wie zum Beispiel dem Klima, Böden oder auch der Vegetation. Der wichtigste Einflussfaktor für die Ökozonen ist das Klima. Das Klima bestimmt großräumig die Rahmenbedingungen für die exogenen geomorphologischen Prozesse, Bodengenese, Vegetationsentfaltung und Landnutzungspotenziale.
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2. Klimatologische Einflussfaktoren 2.1
Globalstrahlung
Die gesamte Sonnenstrahlung ( Summe aus direkter Strahlung und diffuser Himmelsstrahlung ) die am Erdboden ankommt wird auch als Globalstrahlung bezeichnet. Die diffuse Himmelsstrahlung und direkte Sonneinstrahlung bilden die wichtigste Größe der Globalstrahlung. ( vgl. Hupfer, Kuttler 2005, S.49 ). Dabei ist die Stärke der Strahlung die den Erdboden erreicht unterschiedlich. Sie ist abhängig von der geografischen Breite, Tageszeit, Jahreszeit, klimatischen Verhältnissen und dem Einstrahlungswinkel, unter dem die Strahlung auftrifft. Man könnte die Globalstrahlung auch als das Energieangebot an die Erdoberfläche aus der kurzwelligen Strahlung bezeichnen ( vgl. Häckel 2005, S.197 ). 2.2
Vegetation - Beispiel Mitteleuropa
Der Zeitraum in dem die Pflanzen fotosynthetisch aktiv sind wird, als Vegetationsperiode bezeichnet. Die Wachstumszeit beginnt, in dem das Tagesmittel der Lufttemperatur mindestens 5° Celsius ( für einige Pflanzen auch 10° Celsius ) beträgt. Wird diese Temperatur unterschritten, tritt eine sogenannte Vegetationsruhe ein ( vgl. Schultz 2002, S.27 ). Die feste Erdoberfläche ist zu einem großen Teil von einer Vegetationsdecke überzogen. Diese Vegetationsdecke ist abhängig vom Klima, wirkt sich aber auch selbst auf das Klima aus. Das heißt, dass Klimaschwankungen mit Änderungen der Vegetation verbunden sind, in beidseitiger Abhängigkeit.
Wenn in den Phänophasen Veränderungen auftreten, sind dies gute Hinweise dafür, dass Klimaänderungen stattfinden. Besonders in den Frühjahrsphasen sind deutliche Tendenzen der Verfrühung festzustellen. Dies liegt an den höheren Temperaturen, seit Ende der 1980er Jahre in Mitteleuropa. Das Phänomen des Verführens bei der Vegetation ist bei fast allen Pflanzenarten festzustellen.
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Zum Beispiel hat sich der Vegetationsbeginn in Europa in den letzten Jahren verschoben. Immer früher beginnen Bäume an zu ergrünen. Der Trend macht sich besonders in Mitteleuropa bemerkbar. Die höheren Temperaturwerte in Europa zwischen Februar und April sind auf die Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation über Europa, seit Ende der 1980er Jahre zurückzuführen.
Auch die Vegetationszeit dehnt sich aus, da sich der Vegetationsbeginn, wie eben erwähnt, verfrüht. Generell ist eine allgemeine Verlängerung der Vegetationsperiode von positiver Wirkung für die Landwirtschaft. Jedoch führen die teilweise höheren Temperaturen zu einer Verkürzung der Phasenlängen der Vegetation. Dies hat eine negative Auswirkung auf die Landwirtschaft, bzw. für Nutzpflanzen. Folgen sind hier Mindererträge, und negativen Änderung der Ertragsbildung. Trotzdem ist es möglich, dass gegen den Trend der Frühjahrserwärmung durch bestimmte Wetterlagen, auch Kaltluft aus Norden nach Mitteleuropa gelangt ( vgl. Hupfer, Kuttler 2005, S.257, 277 und 490 ). 2.3
Innertropische Konvergenzzone
Die Innertropische Konvergenzzone ( ITCZ ) kann man auch Kalmengürtel nennen. Auf Satellitenbildaufnahmen, wird die ITCZ durch ein zonales Wolkenband sichtbar, was wie lang gezogen wirkt. Bis 15° - 20° Grad geografischer Breite reicht die Passatzirkulation. Es folgt der subtropische Hochdruckgürtel mit überwiegend absinkenden Luftbewegungen. Durch den Hochdruck ist es fast nicht möglich, dass sich Wolken bilden. ( diese Zone wird auch Rossbreitenhoch genannt ) ( vgl. Häckel, 2005, S.301 ).
Durch Strömung in den unteren Schichten der Atmosphäre entsteht in der Innertropischen Konvergenz ein Massenüberschuss. Dieser Massenüberschuss wird durch aufsteigende Luftströmung ausgeglichen. Dadurch entsteht eine starke Labilität feuchter Luftmassen und daraus häufig recht intensive Konvektion, mit hoch reichenden Wolken, starken Niederschlägen und teils heftigen Gewittern.
Die Innertropische Konvergenzzone verläuft beiderseits des geografischen Äquators, wo die Passate der beiden Erdhalbkugeln in der äquatorialen Tiefdruckrinne konvergieren. Sie verläuft ungefähr bei 5° nördlicher Breite, wandert im Jahresverlauf mit dem
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Arbeit zitieren:
Benjamin Johannes Forg, 2008, Ökozonen-Einflussfaktor Klima, München, GRIN Verlag GmbH
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