II
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise 2
2. Anforderungen und Gestaltung einer Internetpräsenz 3
2.1 Grundlagen der Webseitengestaltung 3
2.1.1 Begrifflichkeiten 3
2.1.2 Historie 3
2.2 Typologien von Internetnutzern 5
2.2.1 Bedeutung von Typologien 5
2.2.2 Kriterien einer Segmentierung 5
2.2.2.1 Soziodemografische Merkmale 5
2.2.2.2 Psychografische Merkmale. 6
2.2.2.3 Verhaltensorientierte Merkmale 6
2.2.3 Die Facts-Studie 6
2.3 Erfolgsfaktoren der Webseitengestaltung 8
2.3.1 Struktur der Webseite als Erfolgsfaktor 8
2.3.1.1 Lost in Hyperspace 8
2.3.1.2 Benutzerfreundlicher Aufbau einer Webseite 10
2.3.2 Design der Webseite als Erfolgsfaktor 11
2.3.2.1 Text- und Bildanteil 12
2.3.2.2 Farbgestaltungen 12
2.3.2.3 Multimedialität 12
2.3.3 Informationswert der Webseite als Erfolgsfaktor 13
2.3.3.1 Quantität des Inhalts 13
2.3.3.2 Qualität des Inhalts 13
2.3.3.3 Aktualität des Inhalts 14
2.3.4 Funktionalität der Webseite als Erfolgsfaktor 14
III
2.3.4.1 Kontaktmöglichkeiten 14
2.3.4.2 Suchfunktion 14
2.3.5 Unterhaltungswert der Webseite als Erfolgsfaktor 15
3. Die Internetpräsenz der PORTOLAN Commerce Solutions GmbH. 16
3.1 PORTOLAN Commerce Solutions GmbH 16
3.1.1 Kurzportrait 16
3.1.2 Die momentane Internetpräsenz der PORTOLAN Commerce Solutions GmbH
16
3.2 Die Überarbeitung der Internetpräsenz der PORTOLAN Commerce Solutions
GmbH 17
3.2.1 Planung 17
3.2.2 Durchführung 19
3.2.2.1 Struktur und Design der Webseite 19
3.2.2.2 Informationswert der Webseite 21
3.2.2.2.1 Quantität des Inhalts 21
3.2.2.2.2 Qualität des Inhalts 22
3.2.2.2.3 Aktualität des Inhalts 22
3.2.2.3 Funktionalität der Webseite 22
3.2.2.3.1 Kontaktmöglichkeiten 22
3.2.2.3.2 Suchfunktion 23
3.2.2.3.3 Sprachwechselfunktion 23
3.2.2.3.4 Suchmaschinenoptimierung 24
3.2.2.4 Unterhaltungswert der Webseite 24
3.2.3 Kontrolle 25
4. Schlussbetrachtung 26
Anhang 27
Literaturverzeichnis 33
Verzeichnis der Internetquellen 36
IV
Abkürzungsverzeichnis
ARPAnet Advanced Research Projects Agency Network
CERN European Organization for Nuclear Research
FTP File Transfer Protocol
MarkenG Markengesetz
NSF National Science Foundation
PCS PORTOLAN Commerce Solutions GmbH
PDF Protable Document Format
TMG Telemediengesetz
UrhG Urheberrechtsgesetz
UWG Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
WWW World Wide Webs
V
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb. 1: Online-Nutzertypen 2007
Abb. 2: Problem des Lost in Hyperspace
Abb. 3: Blickverlauf einer unbekannten Webseite
Abb. 4: Überarbeitete Startseite der Internetpräsenz
Abb. 5: Klassisch strukturierte Weboberfläche
Abb. 6: Kontaktformular PCS
Abb 7: Einsatz eines multimedialen Instruments
1. Einleitung
„Eine Website 1 ist heute kein „Projekt“ mehr, sondern ein Prozess. Eine erfolgreiche Site lebt und wird ständig ergänzt und verbessert.“ 2
1.1 Problemstellung
Die Bedeutung des Internets hat in den letzten zwei Jahrzehnten stark zugenommen. Dies verdeutlicht eine ARD/ZDF-Onlinestudie aus dem Jahr 2010. 3 Seit Einführung des World Wide Webs (WWW) Anfang der neunziger Jahre ist die Anzahl an Webseiten stetig gestiegen. Diese Entwicklung hat zu grundlegenden Veränderungen von Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Waren im Jahr 1993 weltweit gerade einmal 500 Internetauftritte online, lag diese Zahl 2010 hingegen schon zwischen sechs und acht Milliarden. 4 Dies ist unter anderem auf die Weiterentwicklung der zugrundeliegenden Technologien zurückzuführen, wodurch maßgebliche Anwendungs- und Einsatzpotentiale geschaffen wurden. 5
Heutzutage ist kaum ein anderes Kommunikationsmittel so effektiv und bietet eine dermaßen große Reichweite mit vergleichsweise geringen Kosten. Somit ist eine innovative und effiziente Internetpräsenz gegenwärtig ein unverzichtbares
Marketinginstrument. Dieses wird täglich durch die Schnelllebigkeit des WWW, bedingt durch technische Innovationen und Algorithmusänderungen 6 der Suchmaschinen beeinflusst. Zudem führen häufige Gesetzesänderungen dazu, dass sich Betreiber einer Webpräsenz regelmäßig auf dem Laufenden halten müssen, um aktuellen Bedingungen gerecht zu werden. 7 Abgesehen von diesen dynamischen Kriterien müssen auch grundlegende statische Regelungen eingehalten werden, um den Internetnutzer auf die Webseite aufmerksam zu machen und ihn mit Hilfe eines attraktiven Angebots auf dieser zu halten. So ist es relevant den Internetauftritt sowohl der Bandbreite, Hard- und Softwareausstattung, als auch den Fachkenntnissen der multikulturellen Besucher anzupassen. 8 Abgesehen von diesen zu beachtenden Faktoren stellen auch Messkonzepte in der Erfolgskontrolle weitere Problemfelder dar. So ist es für Anbieter schwierig, sich objektive Meinungen über die Anwendbarkeit ihrer Internetpräsenz aus
1 Auch: Internetpräsenz, Internetauftritt, Webseite
2 Jacobsen, J. (2007), S. V
3 Vgl. o.V. (2010), ARD/ZDF-Onlinestudien, http://www.ad-zdf-onlinestudie.de/ (Stand: 16.08.2010)
4 Vgl. Van Eimeren, B.; Frees, B. (2010), S. 334 ff.
5 Vgl. Harde, N. (2008), S. 1
6 Ein Algorithmus ist eine Vorgehensbeschreibung zur Lösung eines Problems. Algorithmen von
Suchmaschinen ordnen Internetseiten in Abhängigkeit des Suchbegriffs nach ihrer jeweiligen
Relevanz an.
Vgl. Pomberger, G.; Dobler, H. (2008), S. 29 ff.
7 Vgl. Gollas, S.(2008), S. 6
8 Vgl. Martin, T.; Richter, A. (2008), S. 5
2
diversen Ansprechgruppen einzuholen, um somit bestehenden Verbesserungsbedarf ausfindig zu machen. 9
Der aktuelle Internetauftritt der PORTOLAN Commerce Solutions GmbH (PCS) wurde im Jahr 2005 programmiert, gestaltet und veröffentlicht. Zwar wurde versucht, den entscheidenden Erfolgsfaktoren nachzukommen, jedoch wirkt die Webseite im Vergleich zur Konkurrenz nicht mehr zeitgerecht. Um also weiterhin im virtuellen Marktgeschehen mitmischen zu können, ist eine umfassende Überarbeitung der alten Internetpräsenz unumgänglich.
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
Das Ziel der vorliegenden Projektarbeit besteht darin, die Internetpräsenz der PCS als Marketinginstrument zu optimieren und die zugehörigen Prozesse bezüglich der Erstellung aufzuzeigen. Zuerst soll anhand der Literatur herausgearbeitet werden, welche Erfolgsfaktoren zu einer effizienten Internetpräsenz führen. Daraufhin soll die Webseite der PCS überarbeitet und neu gestaltet werden. Dieses Marketinginstrument soll so ausgearbeitet werden, dass es die optimalen Erfolgsfaktoren besitzt und in den folgenden Jahren als Basis für das Internetmarketing des Unternehmens dienen kann. Im ersten Theorieteil dieser Arbeit werden grundlegende und rechtliche Begrifflichkeiten für gewerbliche Webseiten erläutert und deren Notwendigkeit für ein Unternehmen herausgearbeitet. Danach werden die Internetnutzer typologisiert und deren soziodemografische, psychografische und verhaltensorientierte Merkmale anhand einer Studie aufgeführt.
Der zweite große Theorieteil besteht aus den eigentlichen Erfolgsfaktoren der Webseitengestaltung. In diesem werden die Elemente Struktur, Design, Informationswert, Funktionalität und Unterhaltungswert einer Internetpräsenz abgearbeitet und auf beachtenswerte Gestaltungsinstrumente hingewiesen.
Im Praxisteil der Arbeit wird zuerst auf den momentanen Internetauftritt der PCS und daraufhin auf die grundlegenden Schritte der Planung, Durchführung und Kontrolle einer neuen Internetpräsenz eingegangen. Die Durchführung wird anhand der im Theorieteil genannten Erfolgsfaktoren in einem Abgleichverfahren erörtert.
9 Vgl. Wünschmann, S.; Schwarz, U.; Müller, S. (2008), S. 206
3
2. Anforderungen und Gestaltung einer Internetpräsenz
2.1 Grundlagen der Webseitengestaltung
2.1.1 Begrifflichkeiten
Eine Internetpräsenz ist ein virtuelles Projekt, welches die Gesamtheit der Funktionalitäten eines Anbieters im Internet darstellt. In der Regel besteht ein ökonomischer Internetauftritt aus mehreren, miteinander verlinkten Webseiten, einer leicht verständlichen Navigationsmöglichkeit, einem einheitlichen Seitenlayout und einem charakteristischen Design. 10
2.1.2 Historie
Das Internet als globales Netzwerk existiert schon bedeutend länger als das WWW. Auf technologischer Ebene gesehen ist das Internet ein Überbegriff, der über verschiedenen Diensten steht, zu denen sich neben dem Web auch E-Mails, FTP 11 und viele weitere zählen. 12 Sein Ursprung hat es 1969 in den USA, wo das amerikanische Verteidigungsministerium das ARPAnet 13 ins Leben rief, um Universitäten zu verbinden. Die Idee dahinter war ein revolutionäres Informationsnetz mit dezentraler Architektur. Nachdem in den 80er Jahren die National Science Foundation (NSF) das NSF-Net zur Vernetzung weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen einführte, wurde ab 1983 dieses als Internet bezeichnet. Der Ursprung des Webs ist jedoch wesentlich jünger. Anfang der 90er Jahre wurde beim CERN 14 , mit der Entwicklung des ersten Webbrowsers, der Grundstein für das WWW gelegt. 15 Dieses war der Auslöser für das explosionsartige Wachstum des Internets. Es bildete nun Vorteile für eine kommerzielle Entwicklung innerhalb dieses Netzes, welches mit der Einführung des ersten grafikfähigen Webbrowsers 16 namens Mosaic von einem textbasierten Medium zur multimedialen Anwendung wurde. 17
10 Vgl. Münz, S. (2008), S. 16 f.
11 File Transfer Protocol ist ein Netzwerkprotokoll zur Datenübertragung über Netzwerke von oder
zu einem Computer. Vgl. Henning, P. A. (2007) S. 322 f.
12 Vgl. Hauser, T.; Wenz, C.; Maurice, F. (2006), S. 32 ff.
13 Advanced Research Projects Agency Network
14 European Organization for Nuclear Research
15 Vgl. Harde, N. (2008), S. 20
16 Ein Webbrowser ist ein Programm, das hauptsächlich zum Anzeigen von Webseiten benutzt
wird. Vgl. Jendryschik, M. (2009), S. 65
17 Vgl. MacDonald, M. (2009), S. 9 ff.
Arbeit zitieren:
Kay Winter, 2010, Erfolgsfaktoren einer Internetpräsenz als Marketinginstrument, München, GRIN Verlag GmbH
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