Methoden der Nachschubdisposition
Methoden
Methoden
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
1. Einleitung 3
1.1. Problemstellung 3
1.2. Finalziel 3
1.3. Vorgehen in der Arbeit 4
1.4. Definition wesentlicher Begriffe 4
2. Auswirkungen der Logistikstrategie auf die Nachschubdisposition 5
2.1. Rahmenbedingungen für das Management 5
2.2. Der Entkopplungspunkt (Postponement) 6
2.3. Vorratsergänzung und Selektive Lagerhaltung 7
2.4. Güteranalyse durch die ABC /XYZ Methode 8
3. Methoden der Nachschubdisposition 9
3.1. Bereitstellverfahren. 9
3.2. Meldebestandsverfahren 10
3.3. Zyklusverfahren 11
4. Ausblick und Fazit 11
Literaturverzeichnis (nach ISO 690) 14
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Methoden der Nachschubdisposition
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
Das vorliegende Assignment beschäftigt sich mit der Fragestellung, welche Dis‐ positionsverfahren es für den Nachschub eines Lagers gibt und wie sie zu bewer‐ ten sind.
Die Fragestellung setzt deshalb zwingend das Vorliegen einer Lagerhaltung vo‐ raus und beschreibt ausschließlich die Lagerhaltung von Materialgütern. Theore‐ tisch denkbar ist auch die Nachschubdisposition von anderen Ressourcen in ei‐ nem wirtschaftlichen Betrieb: „Nicht nur Material und Waren, auch Aufträge und Daten lassen sich speichern, puffern oder lagern“ 1 . Dies wird im Rahmen dieses Assignments nicht behandelt.
Die hier behandelte Thematik stellt eine wesentliche Herausforderung für die meisten produzierenden Betriebe dar. Die heutigen Methoden zur Nach‐ schubdisposition bauen auf historische Ereignisse und geänderten Rahmenbe‐ dingungen auf.
Die Auswahl der Methode hängt nicht zuletzt von wichtigen strategischen Ma‐ nagement‐Entscheidungen ab. Das Zusammenspiel zwischen Unternehmens‐ strategie und Logistik wird aus diesem Grund ebenfalls erläutert.
1.2. Finalziel
Das Assignment hat zum Ziel die Zusammenhänge der verschiedenen Verfahren in der Disposition von Nachschübe, sowie deren Vor‐ und Nachteile, darzustel‐ len. Aus diesem Grund wird die Entwicklung einer entsprechenden Unterneh‐ mensweiten Logistik dargestellt. Dies ist wichtig, da die optimale Nach‐ schubstrategie auf wesentliche unternehmerische Kennzahlen, wie Kosteneffizi‐ enz, Leitungsverbesserung und Autonomieerhaltung 2 , Einfluss hat.
1 Vgl. hierzu S. 274 (Gudehus, 2000)
2 Vgl. hierzu S. 268 (Schulte, 2009)
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Methoden der Nachschubdisposition
1.3. Vorgehen in der Arbeit
Die eigentliche Analyse der „Methoden der Nachschubdisposition“ (Kapitel 3.) beginnt mit einer Einleitung der optimalen Unternehmensstrategien (Kapitel 2.). Auf dieser Basis werden die Anforderungen an die moderne Logistik erläutert, wieso es in Betrieben verschiedene Möglichkeiten der Nachschubdisposition gibt.
Schließlich folgen im Rahmen des Kapitels vier die Schlussfolgerungen und das Fazit des Autors. Aufgrund der Seitenzahllimitierung werden bestimmte The‐ mengruppen nicht erläutert: So wird die Sourcing‐Strategie, die die Nach‐ schubdisposition wesentlich beeinflussen kann, nicht behandelt.
1.4. Definition wesentlicher Begriffe
Für das vorliegende Assignment wurde unterschiedliche Literatur verwendet. Die wesentlichen Begriffe sind nachfolgend erläutert, da es in der Literatur teil‐ weise unterschiedliche Auslegung gibt, je nach dem in welchem Kontext der Be‐ griff verwendet wird.
Als Logistik wird hier die „Planung, Steuerung und Überwachung der Material‐, Personen‐, Energie‐ und Informationsflüsse in Systemen“ 3 bezeichnet. Die Flüsse werden betriebswirtschaftlich auch Prozesse genannt.
Wie im Kapitel 1.1 bereits erwähnt, soll an dieser Stelle jedoch nur die Logistik im Sinne der materialwirtschaftlichen Prozesse betrachtet werden. Der Begriff Materialwirtschaft bezeichnet hierbei den „Aufgabenbereich, in dem das Mate‐ rial (Baugruppen, Einzelteile, Rohmaterial und Hilfs‐ und Betriebsstoffe) mit dem Ziel der Erhöhung der Lieferbereitschaft disponiert werden.“ 4 Manche Quellen sprechen deshalb auch von „Materiallogistik“. 5
3 Vgl. hierzu S. 11 (Jünemann, 1989)
4 Vgl. hierzu S. 194, zu „Materialwirtschaft“ (Heidenblut, 2011)
5 Vgl. hierzu S. 15 (Pfohl, 2010)
Methoden der Nachschubdisposition
In diesem Zusammenhang beschriebene Nachschubverfahren, meinen eine Be‐ standsergänzung durch Auffüllung von Lagern“. Hierzu ist eine Disposition von Gütern notwendig. Disposition „bezeichnet die Zuordnung von Warenbeständen zu Aufträgen und die optimale Abarbeitung der Aufträge unter Berücksichtigung technischer und personeller Ressourcen sowie zeitlicher Restriktionen.“ 6
2. Auswirkungen der Logistikstrategie auf die Nachschub‐ disposition
2.1. Rahmenbedingungen für das Management
Die Unternehmensstrategie ist die Grundlage jedes Unternehmens, unabhängig von seiner Branche und/oder der Größe. Abhängig vom Unternehmenszweck muss das Management verschiedene Entscheidungen treffen, die festlegen, mit welchen Produkten auf welchen Märkten der Gewinn und der Wettbewerbsvor‐ teil des Unternehmens erzielt werden. Gemäß dem ökonomischen Prinzip muss daher jedes Unternehmen mit knappen Ressourcen einen möglichst hohen Er‐ trag zu erzielen bzw. mit möglichst geringem Aufwand ein gegebenes Ziel errei‐ chen. 7 Dies gilt nicht zuletzt in der Logistik von Gütern. „Das Hauptziel der Lo‐ gistik ist die Optimierung der Logistikeffizienz.“ 8 Zu den wesentlichen Faktoren zählen dabei die Bestands‐ und Lagerkosten, die durch die Disposition von Nachschub und Bestand (Lager‐Erhaltung) entstehen. „Nachschübe und Bestände sind so zu disponieren, dass bei minimalen Kosten eine vorgegebene Lieferfähigkeit gewährleitstet ist.“ 9 Nachschübe sind die Kon‐ sequenz aus der Fremdfertigung von Gütern (Diese kann das Ergebnis einer Make‐or‐Buy‐Analyse sein.) 10
6 Vgl. hierzu S. 65 zu „Disposition“ (Heidenblut, 2011)
7 Vgl. hierzu S. 49 (Sperber, 2009)
8 Vgl. hierzu S. 12 (Wannenwetsch, 2010)
9 Vgl. hierzu S. 270 (Gudehus, 2000)
10 Vgl. hierzu S. 149ff. (Wannenwetsch, 2010)
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Arbeit zitieren:
Georgi Karagyaurov, 2011, Methoden der Nachschubdisposition, München, GRIN Verlag GmbH
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