Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
1 EINLEITUNG. 1
1.1 ZIELSETZUNG UND MOTIVATION. 1
1.2 DEFINITION UND ABGRENZUNG. 2
2 TECHNOLOGISCHE GRUNDLAGEN 3
2.1 P2P IM KONTEXT EXISTIERENDER INTERNETTECHNOLOGIEN. 3
2.2 GRUNDLAGEN DER P2P-PROTOKOLLIMPLEMENTIERUNGEN. 4
2.2.1 Adressierung von P2P-Ressourcen. 4
2.2.2 Ressourcensuche. 5
2.2.3 Datenaustausch. 6
3 BETRIEBLICHE ANWENDUNGSBEREICHE VON P2P-TECHNOLOGIEN 7
3.1 RELEVANZ DES BETRIEBLICHEN EINSATZES. 7
3.2 BEDEUTUNG FÜR ORGANISATION UND ANWENDER. 7
3.3 JURISTISCHE ASPEKTE BEIM BETRIEBL ICHEN EINSATZ. 8
3.4 FILESHARING. 9
3.4.1 Existierende betriebliche Anwendungsbereiche. 9
3.4.2 Betriebswirtschaftliche Potentiale und Risiken. 9
3.4.3 Technologische Betrachtung. 10
3.5 INSTANT MESSAGING. 11
3.5.1 Existierende betriebliche Anwendungsbereiche. 12
3.5.2 Betriebswirtschaftliche Potentiale und Risiken. 13
3.5.3 Technologische Betrachtung. 13
3.6 DISTRIBUTED COMPUTING. 14
3.6.1 Existierende betriebliche Anwendungsbereiche. 14
3.6.2 Betriebswirtschaftliche Potentiale und Risiken. 16
3.6.3 Technologische Betrachtung. 18
3.7 (P2P-) COLLABORATION. 19
3.7.1 Existierende betriebliche Anwendungsbereiche. 19
3.7.2 Betriebswirtschaftliche Potentiale und Risiken. 19
3.7.3 Technologische Betrachtung. 20
4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK. 20
LITERATURVERZEICHNIS VI
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG. VIII
II
Abbildungsverzeichnis
Bild 1 Darstellung des P2P-Modelles ......................................................... 2 Bild 2 Vergleich des ISO/OSI Modells mit dem Internet Schichtenmodell . 3 Bild 3 Kategorien von Distributed Computing Geschäftsmodellen.......... 16
Abkürzungsverzeichnis
API Application Programming Interface B2B Business-to-Business B2C Business-to-Consumer bzw. beziehungsweise C/S-Client/Serverca. zirka CPU Central Processor Unit (Rechnerkern) d.h. das heißt Def. Definition DNS Domain Name Service/System/Space f. folgende ff. fortfolgende ID Identifikation IM Instant Messenger/Instant Messaging IP Internet Protocol ISP Internet Service Provider IT Informations-Technologie MS Microsoft P2P Peer-to-Peer PC Personal Computer S. Seite sog. so genannten TCO Total Cost of Ownership TCP Transmission Control Protocol u.a. unter anderem/anderen vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Motivation
In den letzten Jahren wurde die Diskussion über Internettechnologien belebt durch einen ne uen Begriff: die Peer-to-Peer Technologie (P2P-Technologie). Abstammend von lateinischen par (gleich) in der deutschen Umschreibung in etwa ein „Verbund Gleichberechtigter“ oder „vom Gleichen zum Gleichen“. Dabei ist P2P die Bezeichnung für ein technisches Netzwerkprinzip, bei dem zwei oder mehr miteinander verbundene Computer gleichberechtigt jeweils die Funktion des Servers oder des Clients übernehmen.
Die Bedeutung dieses Konzept zeigt sich unter anderem daran, dass verschiedene Autoren von der dritten Generation des Internets sprechen [Doug01, S. 13]. Nach dessen textbasierten Anfängen, vorbehalten für professionelle Computeranwender und nahezu irrelevant für den Rest der Welt, folgte das „Internet für die Massen“, das World Wide Web, als zweite, auch für Unternehmen relevante, Generation und schließlich P2P als neueste Entwicklung der dritten Generation. Ist diese Erwartung vielleicht auch etwas übertrieben, so hat sich P2P dennoch innerhalb kürzester Zeit zu einem der meistdiskutierten Begriffe des Internets entwickelt [Schod03, S. V]. Was ist der Hintergrund für dieses Interesse? Als Synonym für P2P gilt noch immer vielfach die kontrovers diskutierte Musiktauschbörse Napster, über die nicht nur das Unternehmen Bertelsmann in die Schlagzeilen geriet, sondern in der letztlich auch eine Ursache für die aktuelle Novellierung des deutschen Urheberrechtes zu sehen ist [CtKa03, S. 88]. Tatsächlich umfasst P2P Technologie jedoch ein wesentlich breiteres Spektrum. Übereinstimmend wird in der Literatur die P2P-Technologie unterschieden in fo lgende vier Bereiche: (1) Filesharing (Stichwort: Napster), (2) Instant Messaging,
(3) Distributed Computing / Processing bzw. Grid Computing und (4) (P2P-) Collaboration.
In dieser weiter gefassten Abgrenzung wird auch die unternehmerische Bedeutung erkennbar. Der Aspekt von Informationszugriff, -austausch und -management mittels P2P-Technolgien ist heute an der Schwelle zur praktischen, betriebswirtschaftlichen Relevanz für Unternehmen. Damit einher ergeben sich, parallel zur Einführung der Internettechnologien in den 90er Jahren, auch neue rechtliche, technologische und betriebswirtschaftliche Herausforderungen, die für einen er-
folgreichen Einsatz berücksichtigt werden müssen. Ziel dieser Arbeit ist es, diese Potentiale und Ris iken zu erläutert und zu bewerten. Zur Abgrenzung des Themas werden zunächst die relevanten P2P Definitionen aufgezeigt und diskutiert. Anschließend werden die technologischen Grundlagen dargestellt und im Hauptteil die marktorientierten und unternehmensinternen Möglichkeiten aufgezeigt und hinsichtlich ihrer betriebswirtschaftlichen, technologischen und rechtlichen Möglichkeiten und Ris iken bewertet. Die Arbeit schließt mit der zusammenfassenden Bewertung und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
1.2 Definition und Abgrenzung
Nach gängiger Definition [Sear01] wird unter P2P zum einen ein allgemeines Kommunikationsmodel zwischen gleichberechtigten Beteiligten mit äquivalenten Fähigkeiten verstanden, zum anderen ein kurzzeitiges, ve ränderndes Netzwerk innerhalb des Internets, welches den Anwendern erlaubt, direkt auf beteiligte Ressourcen (Dateien, Speicherplatz, CPU-Zeit) zuzugreifen (Bild 1).
Weitere Detaillierung liefert die Gliederung in vollständig dezentrale P2P-Netzwerke und solche mit einer Anzahl zentraler Server [Luen02], wobei nach strengeren Definitionen letztere kein reines Peer-to-Peer Konzept mehr darstellen. Wie im Folgenden aufgezeigt werden wird, haben beide P2P-Netzwerktypen ihre betriebliche Relevanz, wenn auch mit unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Eine umfassendere Sicht vertritt Koman [Doug01]. Er definierte P2P nicht als bestimmte Technologie oder Industrie sondern als Mentalität (mindset), als einen neuen Weg, über das Internet verteilte Ressourcen, zu nutzen. Damit steht die Dezentralisierung im Mittepunkt seiner Definition. Die drei Charakteristiken für ein
P2P-System sind danach (a) die Kenntnis über den aktuellen Status der Verfügbarkeit einer Ressource, (b) die Bestimmung seiner eindeutige Identität und (c) die Ressource als Teil des Internets selbst (Presence, Identity, Edge Resources). Im Ansatz der Dezentralität ähnelt Koman den schon aufgeführten Definitionen. Zumindest aus Sicht der heutigen Literatur hat sich der deutlich umfassenderer Mentalitätsanspruch jedoch nicht durchgesetzt, so dass im Folgenden die technische Definition als Basis dient.
2 Technologische Grundlagen
2.1 P2P im Kontext existierender Internettechnologien
Zur Beschreibung von Technologien im Umfeld des Internets, und damit auch von P2P ist es sinnvoll, zunächst eine Einordnung dieser Technologie in die existierenden und bekannten Internet-Spezifikationen und Protokolle vorzunehmen. Das ISO/OSI analoge Modell (Bild 2) bietet eine hilfreiche Basis für die Definition dem Internet zu Grunde liegender technologischen Ablä ufe.
Bild 2 Vergleich des ISO/OSI Modells mit dem Internet Schichtenmodell (Quelle: Ericsson) OSI (Open System Interconnection) wurde als Referenzmodell im Bestreben nach Vereinheitlichung Ende der siebziger Jahre (1978/79) geschaffen und 1984 als internationaler Standard durch die International Standardization Organization (ISO) verabschiedet. Allgemein wird mit OSI festgelegt, auf welcher Grundlage (Protokolle) die Kommunikation zwischen einzelnen Systemen stattfindet. Es wurden sieben, aufeinander aufbauende Schichten (Layer) definiert, mit jeweils verschiedenen Kommunikationsfunktionen und definierten Schnittstellen. Dabei übernimmt eine Schicht n-1, transparent für die darüber liegende Schicht n, eine bestimmte Aufgabe, z.B. die Fehlerkontrolle beim Transport einzelner Datenpakete. Sie liefert der n-ten Schicht, über eine standardisierte Protokollschnittstelle die Daten zur Weiterverarbeitung, wobei darauf geachtet wurde, dass zwischen den Schichten möglichst wenig Informationen weitergegeben werden müssen. Damit
kann eine Schicht dann unabhängig davon, was vor ihr passiert ist, die Daten gemäß ihren Spezifikationen verarbeiten [Lari97].
Dieses vom Netzwerktyp unabhängige Modell lässt sich auf das Internet übertragen. Da die wichtigsten Internetprotokollfamilien (TCP/IP) jedoch früher als das OSI-Modell entwickelt wurden (1983), passen deren Schichten nicht 1:1 zusammen (s. Bild 2). Für die Betrachtung von P2P-Systemen lässt sich jedoch eine wichtige Schlussfolgerungen ableiten: Die eingesetzten Protokolle, welche die P2P-Technologie im Kern ausmachen, befinden sich vollständig auf der Ebene der Anwendungsschicht, d.h. sie überlassen die korrekte Übertragung den Protokollen der Transport- (TCP-), Internet- (IP-) und Netzwerk- bzw. Datenschicht (X.25, ATM, Ethernet, u.a.), verarbeiten diese im Sinne einer Anwendung jedoch anders.
Werden in den folgenden Kapiteln die P2P-Systeme unter dem Aspekt der betrieblichen Bedeutung aus verschiedenen Blickrichtungen diskutiert, ist der Ablauf auf Netzwerkebene weitgehend unabhängig von der verwendeten Anwendungssoftware oder vom Einsatzziel. Das im Folgenden beschriebene Prinzip der Protokollimplementierung kann so zur Darstellung der technologischen Grundlagen aller P2P-Varianten verwendet werden.
2.2 Grundlagen der P2P-Protokollimplementierungen
Allen P2P-Anwendungen liegt der Austausch von Informationen zwischen zwei Computern eines Netzwerkes, meist des Internets, zu Grunde: Rechner A verbindet sich mit dem Internet und stellt Daten zur Verfügung. Ein zweiter Rechner B benötigt die Funktionalität nach diesen Daten zu suchen, sich dann mit Rechner A zu ve rbinden um schließlich die Daten auf seinen Computer zu kopieren. Derzeit existiert eine größere Anzahl von Protokollimplementierungen, häufig sind diese proprietär und nicht dokumentiert. Prominentes Beispiel ist das im Filesharing verbreitete eDonkey Protokoll. Damit ist die Implementierung des Datenaustausches je nach Protokoll im Detail unterschiedlich gelöst. Sie funktioniert jedoch nach dem folgenden einheitlichen Schema [Mill01].
2.2.1 Adressierung von P2P-Ressourcen
Die bekannten Internet Adressierungsmechanismen basieren auf dem DNS (Domain Name Service). Jeder Rechner, der sich mit dem Internet verbindet, bekommt eine eindeutige (IP-)Adresse zugeteilt, die zur besseren Verwendbarkeit in einen leichter zu merkenden Namen übersetzt werden kann. Dieses Konzept ist für den Aufruf von Webseiten und Adressierung von Emails akzeptabel, da hier gezielt und asynchron von einer namentlich bekannten Rechnerressource, zum Beispiel www.oestereich.de, Daten übermittelt werden. Für P2P-Systeme ist die-
Arbeit zitieren:
Ralf Oestereich, 2003, Potentiale und Risiken von Peer-to-Peer-Technologien, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Peer-to-Peer - Überblick über Konzepte, Architekturen, Plattformen und...
Informationswissenschaften, Informationsmanagement
Seminararbeit, 27 Seiten
Was sind peer-to-peer Systeme und wie funktionieren sie, stellen Sie ...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Studienarbeit, 11 Seiten
Zentrale und dezentrale Peer-to-Peer-Filesharing-Systeme im Vergleich
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 18 Seiten
Peer-to-Peer - "Technologie und Anwendungen" oder Das Netz ...
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Studienarbeit, 37 Seiten
Ralf Oestereich's Text Potentiale und Risiken von Peer-to-Peer-Technologien ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Ralf Oestereich hat den Text Potentiale und Risiken von Peer-to-Peer-Technologien veröffentlicht
Ralf Oestereich hat einen neuen Text hochgeladen
The Open Knowledge Society: A Computer Science and Information Systems...
First World Summit on the Know...
Miltiadis D. Lytras, John M. Carroll, Ernesto Damiani, Robert D. Tennyson, David Avison, Gottfried Vossen
Databases, Information Systems, and Peer-to-Peer Computing
Second International Workshop,...
Wee Siong Ng, Beng Chin Ooi, Aris Ouksel, Claudio Sartori
Databases, Information Systems, and Peer-to-Peer Computing
First International Workshop, ...
Karl Aberer, Vana Kalogeraki, Manolis Koubarakis
Databases, Information Systems, and Peer-to-Peer Computing
International Workshops, DBISP...
Gianluca Moro, Sonia Bergamaschi, Aris M. Ouksel, Jean-Henry Morin, Sam Joseph
Databases, Information Systems, and Peer-to-Peer Computing
First International Workshop, ...
Karl Aberer, Manolis Koubarakis, Vana Kalogeraki
In Search of an Integrative Vision for Technology: Interdisciplinary S...
Interdisciplinary Studies in I...
Sytse Strijbos, Andrew Basden
0 Kommentare