EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG
„Ich erkläre hiermit an Eides statt, dass ich die vorliegende Bachelorarbeit selbstständig angefertigt habe. Die aus fremden Quellen direkt oder indirekt übernommenen Gedanken sind als solche kenntlich gemacht. Die Arbeit wurde bisher weder in gleicher noch in ähnlicher Form einer anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch nicht veröffentlicht.“
I., 2012-01-13 ………………………………….
I. Inhaltsverzeichnis
I. Inhaltsverzeichnis 3
II. Abbildungsverzeichnis 5
III. Tabellenverzeichnis 6
IV. Abkürzungsverzeichnis 6
1 Einleitung 7
1.1 Zielsetzung der Arbeit 7
1.2 Fragestellungen 7
1.3 Problemstellung und Stand der Forschung 7
1.4 Geplante Vorgehensweise und Methodik 8
2 Die Katholische Jungschar 9
2.1 Zahlen zur Jungschar 9
2.2 Tätigkeit der Katholischen Jungschar 10
2.3 Die Katholische Jungschar I. 12
3 Qualitative Sozialforschung 14
3.1 Vorgehensweise und Methodik 15
3.1.1 Formulierung der Fragestellung 15
3.1.2 Falldefinition 15
3.1.3 Auswahl der Methode 16
3.1.4 Aufbereitung des Materials 18
3.1.4.1 Leitfadenkonstruktion 18
3.1.4.2 Pilotphase - Leitfadenerprobung 18
3.1.4.3 Fixierung des Materials 18
3.1.4.4 Kommentierung des Materials 18
3.1.5 Fallzusammenfassung 18
3.1.6 Fallstrukturierung 24
4 Auswertung - Vorschlag für Implementierung von Instrumenten und
Methoden 26
4.1 Implementierung - Interne Kommunikation 27
4.2 Implementierung - Anreize 31
4.3 Implementierung - Wissenskommunikation 32
5 Methodenkritik 34
6 Zusammenfassung und Ausblick 34
V. Literaturverzeichnis 36
3
A1 Anhang ....................................................................................................... 37
4
II. Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Struktur KJ Österreich 11
Abbildung 2 Organigramm KJ I. 12
Abbildung 3 Bereiche der KJ I. 13
5
III. Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 Zahlen zur Jungschar 10
Tabelle 2 Instrumente der KJ 26 Tabelle 3 Soll-Ist-Zustand 28
IV. Abkürzungsverzeichnis
Katholische Jungschar: KJ
Ehrenamtliche/r Mitarbeiter: EA Hauptamtliche/r Mitarbeiter: HA Diözesanleitung DL Mitarbeiter MA
6
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es, durch Experteninterviews die derzeitige Situation des Kommunikationsmanagements und der Anwendung von Anreizsystemen der Katholischen Jungschar zu evaluieren, um dann einen Vorschlag für die Implementierung von Instrumenten abzugeben.
1.2 Fragestellungen
Welche Instrumente des Kommunikationsmanagements verwendet die Katholische Jungschar? Welche Anreizsysteme werden für die ehrenamtlich Engagierten angewendet? Welche Instrumente könnten neu implementiert werden, um die Mitarbeiter zu motivieren?
1.3 Problemstellung und Stand der Forschung
Die Katholische Jungschar ist die größte Kinderorganisation Österreichs. Sie versteht sich als Lebensraum für Kinder, Kinder für kirchliche Auseinandersetzung, Lobby für Kinder und durch die Dreikönigsaktion auch Hilfe für Kinder in Not. Die ehrenamtliche Tätigkeit spielt dabei eine große Rolle, da 11.000 ehrenamtlichen Gruppenleiter 1 für 100.000 Kinder verantwortlich sind. In der Diözesanleitung der Katholischen Jungschar I. gibt es 4 hauptamtlich tätige Mitarbeiter und 10 ehrenamtlich tätige Mitarbeiter. Wichtig dabei ist es, einen aktiven Austausch mit den ehrenamtlich Engagierten zu pflegen, diese damit zu motivieren und an die Katholische Jungschar zu binden. „Da NPOs eher hierarchiearm und auf Grundlage demokratischer Strukturen aufgebaut sind, haben interne Stakeholder nicht nur in Bezug auf die
1 Sämtliche Begriffe dieser Arbeit werden - aus Gründen der Übersichtlichkeit - geschlechtsneutral definiert und gelten sowohl für Frauen, als auch für Männer.
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Organisationsziele, sondern auch bei Entscheidungsprozessen eine höhere Bedeutung als beispielsweise in wirtschaftlichen Konzernen“ (Wagner in Ruckh et al., 2006, S. 54). So gilt es, die Erwartungen und Motive der EA durch Kommunikationsstrategien gezielt herauszufinden und zu fördern. Dabei muss Kommunikation einem strengen Management unterliegen. Besonders die interne Kommunikation wird immer mehr zum Erfolgsfaktor, um Unternehmen auf den richtigen Kurs zu bringen. „Der Faktor Mitarbeiter ist zu lange in zu geringem Maße berücksichtigt worden“ (Zowislo/Schwab, 2003, S. 25). Aber auch das Profitieren von Erfahrungen anderer Mitarbeiter hat einen hohen Stellenwert bei ehrenamtlichen Tätigkeiten. Dabei hilft der Wissenstransfer. Wissenstransfer bedeutet Wissen nicht nur zu sammeln, sondern auch zu prüfen und Methoden der Weitergabe zu entwickeln, die eine lebendige Übernahme in neue Kontexte ermöglicht, was mehr bedeutet, als die bloße Übertragung auf Datenträger (Lechner-Kreidl et al., 2006, S. 33). Aber auch die Relevanz von nicht-monetären Anreizen kann die Motivation von ehrenamtlichen Mitarbeitern fördern.
Diese Arbeit soll nun klären, welche Instrumente der Kommunikation und der Anreizsysteme die Katholische Jungschar verwendet werden und welche eingeführt werden könnten.
1.4 Geplante Vorgehensweise und Methodik
Nach dem Recherchieren der notwendigen Literatur wird die Ausarbeitung der Fragebögen zweier Mitarbeiter der Katholischen Jungschar vorgenommen. Danach wird ein qualitatives Interview mit einem Hauptamtlichen (Jakob W.), sowie mit einem ehrenamtlich Engagierten (Frederic P.) der Katholischen Jungschar I. durchgeführt. Die Ergebnisse werden dann verglichen und ausgewertet.
Auf Basis dieser Erhebung wird ein Vorschlagskatalog für die Katholische Jungschar erstellt, welche Instrumente der internen Kommunikation, des Wissenstransfers und der Anreizsysteme sich für die KJ eignen würden, um diese im Umgang mit ihren Mitarbeitern zu implementieren.
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2 Die Katholische Jungschar
Die katholische Jungschar ist die größte Kinderorganisation Österreichs. „Grundlage der kommunikativen, wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenarbeit der diözesanen Jungscharleitungen ist der gemeinnützige Verein „Katholische Jungschar Österreichs“ der zugleich der Rechtsträger der Dreikönigsaktion ist“ (http://www.jungschar.at/index.php?id=174, Stand: 2010-06-15).
2.1 Zahlen zur Jungschar
Tabelle 1 Zahlen zur Jungschar (http://www.jungschar.at/index.php?id=174, Stand 2010-06-09)
100.000 Kinder in Österreich sind bei der Jungschar, diese sind in 8500 Jungschargruppen mit durchschnittlich 12 Kindern verteilt. 2/3 dieser Gruppen treffen sich dabei jede Woche, um Aktivitäten durchzuführen und werden dabei von zwei oder mehr Gruppenleitern betreut.
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2.2 Tätigkeit der Katholischen Jungschar
Im Leitbild beschreibt sich die Katholische Jungschar als Lebensraum für Kinder durch: x das Schaffen von Erlebnisräumen x das Fördern des Miteinanders und x der spielerischen Auseinandersetzung mit der konkreten Lebenswelt. Zweites sieht sich die Jungschar auch als Kirche mit Kindern. Kinder werden in ihrer religiösen Entwicklung bestärkt und auch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ermutigt.
Die Jungschar versteht sich als Lobby im Interesse der Kinder. Das heißt, dass Impulse für eine kinderfreundliche Gesellschaft gesetzt werden und Lebensbedingungen von Kindern zur Sprache gebracht werden. Auch in der Politik setzt sich die KJ ein, damit diese sich mehr an den Bedürfnissen der Kinder orientiert.
Dabei ist es wichtig zu betonen, dass die Jungschar auch Hilfe für andere getragen von Kindern ist. Sie leistet in Zusammenarbeit und Solidarität mit Benachteiligten in den Entwicklungsländern einen Beitrag für eine gerechte Welt. Dazu dient vor allem die Dreikönigsaktion, die von den Sternsingern getragen wird (http://I..jungschar.at/index.php?id=leitbild, Stand. 2010-06-17).
Relevanz von freiwilligem Engagement in der Katholischen Jungschar
Es zeigt sich sehr deutlich, wie relevant das freiwillige Engagement der Mitarbeiter ist. Denn würde jeder Freiwillige mit einem Stundensatz von 10,00 € entlohnt, wären das bereits 75 Mio. € pro Jahr österreichweit. Da diese Ausgaben nicht getätigt werden müssen, besteht die Möglichkeit der Katholischen Jungschar, die Voraussetzungen für das ehrenamtliche Engagement bereitzustellen. Dazu gehören: Räume, Bildungsveranstaltungen, Sachbudgets, Unterlagen etc. Unterstützt wird die Jungschar dabei von Pfarren, Gemeinden und der öffentlichen Hand. (http://www.jungschar.at/index.php?id=174, 2010-06-09)
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Aufbau der Katholischen Jungschar Österreich - Struktur
Abbildung 1 Struktur KJ Österreich (Quelle: Jahresbericht Kath. Jungschar, 2008)
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Arbeit zitieren:
Susanne Obermaier, 2010, Instrumente zur Optimierung des Kommunikationsmanagements am Beispiel der Katholischen Jungschar I., München, GRIN Verlag GmbH
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