Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Verschriftlichung des Referats 4
2.1 Allgemeines zu GB 4
2.2 Kurzer Exkurs zur EU -Arbeitsmigration in GB 4
2.3 Arbeitsmigrationssituation am Beispiel London 6
2.4 Migrationswelle polnischer Arbeitnehmer nach GB 7
2.5 Arbeitsmarktanalyse 8
2.6 Ergebnisse der Analyse 10
2.7 Benachteiligte der Arbeitsmigration 12
2.8 Vor- und Nachteile für das Einwanderungsland und die Migranten in GB 13
3. Vertiefungsthema 15
3.1 Was ist das The Highly Skilled Migrant Programme (HSMP) 16
3.2 Wie begründet es sich? Inkl. einer punktuellen kritischen Bewertung des
Programms 17
Quellenverzeichnis 20
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1. Einleitung
Die folgende Hausarbeit besteht aus zwei Teilen: der Verschriftlichung des Referats und einem vertiefenden Thema, das an die Inhalte des Referats anknüpft. Das Referat beschäftigte sich mit der Arbeitsmigrationssituation in Großbritannien. Die einzelnen Vortragssequenzen sind im Inhaltsverzeichnis aufgeführt und entweder durch Kyra Kruse oder Marie-Christine Nitzsche ausgearbeitet worden. In der Ausarbeitung geben wir einen Überblick, von der allgemeinen Migrationssitauation in GB, bis hin zu Arbeitsmarktanalysen, die sich im Detail mit den Migranten und den Auswirkungen auf GB beschäftigen. Der vertiefende Teil dagegen, beschäftigt sich mit dem „Highly Skilled Migrants Programme“, das inhaltlich an die Vor- und insbesonders an die möglichen Nachteile für Migranten anschließt, die es durch solch ein Programm zu verhindern gilt. Diese Teile sind ebenfalls entweder durch Kyra Kruse oder Marie-Christine Nitzsche bearbeitet worden.
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2. Verschriftlichung des Referats
2.1 Allgemeines zu GB
Großbritannien ist ein Vollmitglied der EU und hat im Gegensatz zu den anderen EU- Ländern seinen Arbeitsmarkt für Migranten nicht abgeriegelt, zumindest nicht in vollem Umfang.
Dadurch lassen sich die Migrationswellen einwenig erklären, die besonders in den letzten 10 Jahren aus EU- und nicht EU-Ländern kamen. Die Migranten gehören heute fest in das Bild von Großbritannien und stellen dort fast 30% der Arbeitskräfte. Sie werden von der „einheimischen“ Bevölkerung offiziell integriert und akzeptiert und sind in vielen Berufszweigen anzutreffen. So arbeiteten zwischen den Jahren 1979 und 2000 fast 50% Bangladeschi im Hotelgewerbe, weiß geborene Briten dagegen nur 4%. Im Gesundheitswesen arbeiten verhältnismäßig viele Afrikaner, im Gegensatz dazu nur 3% „weiße Briten“.
Leben die Migranten bereits seit mind. 20 Jahren in GB sind diese soweit integriert, dass diese quasi als „Briten“ bezeichnet werden. Sie haben nun annähernd gleiche Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt. Den britischen Pass dagegen, können die Migranten schneller erhalten, bereits nach 5 Jahren. Neben der eigentlichen Akzeptanz der Migranten, sprechen sich allerdings auch viele Briten für striktere Zuwanderungsbestimmungen aus. 2.2 Kurzer Exkurs zur EU -Arbeitsmigration in GB
Am 1. Mai 2004 wurde die Anzahl der EU Mitgliedstaaten erweitert. Das hatte Einfluss auf die Freizügigkeit von Arbeitnehmern bei der Arbeitsaufnahme im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) 4 . Nun war es auch zehn neunen Mitgliedsstaatenbürgern (EU- Osterweiterung), die aus Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Slowenien, Litauen, Estland und Lettland kamen, möglich, ohne grundsätzliche Beschränkungen in GB legal zu arbeiten. Um die „Erweiterung des Arbeitsmarktes“ 4 jedoch zu überwachen, müssen sich die Mitglieder der EU -Osterweiterungsstaaten , im sogenannten „Worker Registration Scheme“ registrieren.
Spätestens einen Monat nach Aufnahme einer Arbeit in Großbritannien sind diese Migranten verpflichtet sich im „Home Office“, dem Innenministerium, zu melden.
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Ausgenommen von der „Meldepflicht“ sind die Staaten Zypern und Malta, für die anderen wird dann bei der Registrierung eine „Meldegebühr“ von £ 70 4 erhoben. Dauert die aufgenommen und registrierte Arbeit länger als 12 Monate, müssen sich die Arbeitsmigranten nicht noch einmal beim „Home Office“ melden und erhalten eine vollwertige Aufenthaltsgenehmigung. Wird die Arbeit jedoch unterbrochen, verlangt das „Worker Registration Scheme“ eine erneute Registrierung um einen dauerhaftes Arbeitsverhältnis nachzuweisen.
Zum Schaubild 5 : Siehe Säulendiagramm im Jahr 2004. Statistischer Beweis für deutlichen Migrationzuwachs aus den neuen EU- Mitgliedsstaaten.
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2.3 Arbeitsmigrationssituation am Beispiel London
London ist eine der größten Städte im vereinigten Königreich und hat im Verhältnis den größten Migrantenanteil. Dies wird besonders anhand der Tatsache deutlich, dass hier 90% 1 aller gering bezahlten Jobs von Migranten ausgeführt werden. Ebenfalls durch die „sichtbaren Minderheiten“, denn London beheimatet die meisten „Nicht- Weißen“ in Großbritannien.
Dieser immense Zustrom in Großbritanniens Hauptstadt verringert sich nun jedoch, da z.B. der Arbeitsmarkt seit Dezember 2006 8 nicht mehr frei zugänglich für Migranten aus den neuen EU Staaten Rumänien und Bulgarien ist. Die Beschränkungen für diese beiden Staaten gelten allerdings nicht nur für London, sondern für ganz Großbritannien. Diese waren besonders wegen der schlechten Lebensbedingungen in ihrer Heimat, nach GB migriert.
Carsten Pohl 7 zitiert in seinem Artikel C. Dustmann, welcher in seinem „Online Report“ mit einer Einwanderung aus den Osteuropäischen Staaten von 5.000 bis 13.000 Personen im Jahr rechnete, dies so aber dann nicht eintrat. Es wurde eine sehr viel höhere Anzahl von Arbeitserlaubnissen erteilt. Zwischen Mai 2004 und Juni 2007 waren es laut dem „Worker Registration Scheme“ ca. 715.000 Zuwanderer 8 .
Der Arbeitsmarkt GB vollzieht laut Innenminister John Reid nun einen politischen Wandel. Das Konzept der „offenen Tür“ Großbritanniens wird es so nicht mehr geben. Ausschließlich Migranten aus Schweden und Finnland hätten hier weiterhin freien Zugang zum Arbeitsmarkt.
Des weitern wird in London die Einwanderungswelle der EU-Osterweiterung durch die Arbeitsmigration von 200.000 Polen 6 sichtbar. Innerhalb Londons sprechen sehr viele Kellner polnisch und der osteuropäische Lebensstil hat bereits in den vielen Pubs Londons Einzug gehalten.
Hierzu ein Zitat über die Queen, das die Migrations- und Integrationsintensität der Polen in London verdeutlicht: „Sogar die Queen kommt nicht mehr ohne sie aus. In ihrem Palast im schottischen Balmoral arbeiten "mehrere Bürger osteuropäischer
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Arbeit zitieren:
Master of Education Marie-Christine Nitzsche, Kyra Kruse, 2007, Arbeitsmigrationssituation am Beispiel Großbritanniens, München, GRIN Verlag GmbH
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