Abstract
Das Etablieren einer starken Marke gewinnt für Dienstleistungsunternehmen immer mehr an Bedeutung, da eine alleinige Produkt-Differenzierung deutlich erschwert wurde und im Zeitalter multimedialer Kommunikation nicht mehr ausreicht, um im verstärkten Wettbewerb auf den Finanzdienstleistungsmärkten bestehen zu können.
Studien haben ergeben, dass im Dienstleistungssektor der Anteil von Markenwerten am Gesamtunternehmenswert alleine 43% ausmacht.
Durch neue multimediale Kommunikationsmöglichkeiten und Interaktionswege entsteht eine zunehmende Markttransparenz, die der Kunde zur gezielten Information und Kommunikation nutzen kann. Um sich unter diesen veränderten Bedingungen behaupten zu können, wird der Kundenservice für Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor immer wichtiger.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Themenkomplexen „Markenaufbau“ und „multimediale Kommunikation“ und beschreibt das Zusammenspiel dieser Komponenten im „Finanzdienstleistungssektor“.
Anschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse anhand von Praxisbeispielen beim Markenaufbau der Volksbank/Raiffeisenbank-Gruppe eruiert und ein Ausblick auf die Zukunft für Finanzdienstleistungsunternehmen gegeben.
Entscheidend beim Aufbau von Marken im Zeitalter multimedialer Kommunikationsmedien im Finanzdienstleistungssektor scheint dabei der Grundsatz: Unternehmenserfolg durch Markenbekanntheit und Kundenzufriedenheit über zeitnahen und individualisierten Service und Kommunikation!
Inhaltsverzeichnis
S e i t e
Abbildungsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis II
1. E i n l e i t u n g
1.1 Problemstellung beim Aufbau von Marken im
Finanzdienstleistungssektor 1
1.2 Abgrenzung des Themas und Gang der Untersuchung 1
2. Begriffliche und thematische Grundlagen
2.1 Definition des Markenbegriffs 3
2.2 Multimediale Kommunikation und ihre Anwendung 4
2.3 Definition und Begriffsinhalt von Finanzdienstleistung 5
3. Aufbau einer Marke
3.1 Allgemeine Bedeutung von Marken 6
3.1 Entstehung einer Marke 7
3.2 Einflussfaktoren beim Aufbau einer Marke 8
4. Elemente des Markenaufbaus
4.1 Markenidentität und ihre Bedeutung 9
4.2 Core Values und prototypische Merkmale einer Marke 9
4.3 Wertesphären einer Marke 10
5. Markenaufbau im Zeitalter multimedialer Kommunikationsmedien im
Finanzdienstleistungssektor
5.1 Besonderheiten des Finanzdienstleistungssektors 12
5.2 Markenaufbau über das Internet am Beispiel der Volks und
Raiffeisenbanken 13
5.3 Ausblick für den Finanzdienstleistungssektor 15
L i t e r a t u r v e r z e i c h n i s 1 7
I
Abbildungsverzeichnis
S e i t e
Abbildung 3.1: Einfluss von Marken auf den 11
Unternehmenserfolg (n=126 Unternehmen)
Abbildung 5.2: Genossenschaftliche Markenstrategie 14
in Form einer Pyramide
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
aktualis. aktualisierte
Aufl. Auflage
BIuGf Bank Information und Genossenschafts forum
CD-Rom Compact Disc – Read only memory
DVD Digital Versatile Disc
et Al. et alii (lat.: und andere)
Hrsg. Herausgeber
erw. erweiterte
hbv Handel, Banken und Versicherungen
Jg. Jahrgang
lat. lateinisch
o.V. ohne Verfasser
PWC PricewaterhouseCoopers
S. Seite
s. siehe
überarb. überarbeitete
II
1. Einleitung
1.1 Problemstellung beim Aufbau von Marken im Finanzdienstleistungssektor
Ein starker Markenname wird für eine Unternehmung im Finanzdienstleistungssektor immer wichtiger, um sich von Mitbewerbern abzugrenzen. Das richtige Marketing- Management stellt heute daher eine elementare Grundvoraussetzung für den Aufbau von Marken dar. Doch mit den neuen multimedialen Kommunikationsmöglichkeiten nimmt nicht nur die Markttransparenz zu, sondern auch der Wettbewerb zwischen den einzelnen Finanzdienstleistern.
Für den Verbraucher bedeutet das eine stark erleichterte und gezielte Informations- beschaffung, die ihm die Wahl des seinen Bedürfnissen am besten entsprechenden Finanzdienstleisters erleichtert. Für die Finanzdienstleistungsunternehmen hingegen ergeben sich neben neuen Kommunikationskanälen und Absatzwegen auch erschwerte Bedingungen bei der alleinigen Differenzierung auf Produktebene.
Es müssen neue Wege gefunden werden, um das eigene Produkt auf dem Markt zu etablieren.
1.2 Abgrenzung des Themas und Gang der Untersuchung
In dieser Arbeit wird der eigentliche Markenbegriff beleuchtet und wichtigen Faktoren beim Aufbau einer Marke gegenübergestellt. Insbesondere wird dabei auf die veränderten Rahmenbedingungen auf dem Finanzdienstleistungssektor eingegangen, die ein besonders starkes Markenimage als Grundvoraussetzung für den späteren Erfolg der Unternehmung erforderlich machen. Viele Unternehmen setzten daher auf den Ausbau der werblichen Positionierung, die primär über TV und lokale Print-Medien erfolgt. Dennoch scheint der zeitnahen Interaktion zwischen Kunden und Unternehmung beim Aufbau von Commitment, also der Markenverpflichtung, und dem daraus resultierenden Aufbau von Vertrauen eine entscheidende Schlüsselrolle zuzukommen.
Dazu bedienen sich die Finanzdienstleistungsunternehmen verstärkt neuer multimedialer Kommunikationsmöglichkeiten wie dem Internet.
- 1 -
Die Webpräsenzen der Unternehmungen sind längst viel mehr als nur Informations- Portale. Sie werden mehr und mehr zu komplexen Serviceeinrichtungen mit vielseitigen Anwendungs- und Informationsmöglichkeiten mit einem hohen Unterhaltungswert. In dieser Arbeit werden nach einer theoretischen Einführung in die Thematik des Markenaufbaus moderne Marketing-Strategien anhand der Volksbank/Raiffeisen- Gruppe verdeutlicht.
- 2 -
Quote paper:
Oliver Riehl, 2001, Aufbau von Marken im Zeitalter multimedialer Kommunikationsmedien im Finanzdienstleistungssektor, Munich, GRIN Publishing GmbH
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DOI
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