Internationalisierungsstrategien
zur Erschließung neuer Märkte
im Prozess der Globalisierung
von: Friederike Zähringer
Inhaltsverzeichnis II
1. Themeneinführung und Problemstellung IV
2. Die Begriffe "Globalisierung" und "Internationalisierung" V
3. Entscheidungstatbestände zur Internationalisierung VII
4. Internationalisierungsstrategien IX
4.1 Basisstrategien: Grundorientierungen internationaler Unternehmen IX
4.2 Ethnozentrische Orientierung (Internationale Marketingstrategie) X
4.3 Polyzentrische Orientierung (Multinationale Marketingstrategie) XII
4.4 Geozentrische Orientierung (Globale Marketingstrategie) XIII
4.5 Opportunistische Orientierung (Mischstrategie) und Entwicklungspfade der Internationalisierung XIV
5. Implementierung auf neuen Märkten mittels Markteintrittsstrategien XVII
5.1 Länderübergreifende Timingstrategien XVII
5.2 Form und Dynamik des Auslandsengagements XIX
6. Mittelständische Unternehmen versus Großunternehmen XXII
7. Kritische Schlussbetrachtung XXIII
Literaturverzeichnis XXV
1. Themeneinführung und Problemstellung
Da der Konkurrenzkampf in den meisten Branchen immer härter wird und auch die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland zur Zeit schwierig ist, müssen sich die Unternehmen profilieren, um ihre Zukunft und somit ihr Überleben zu sichern. Die Gewinnmaximierung ist daher ihr primäres Ziel, welches gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit nur durch Anpassung an die ständigen Marktveränderungen erreicht werden kann. Dabei besteht die Hauptaufgabe des Unternehmens darin, Leistungen anzubieten, welche die Bedürfnisse bzw. Anforderungen der Kunden besser erfüllen als die Angebote der Wettbewerber.
In Zeiten, in denen das Wort Globalisierung sogar als Jahrhundertwort betitelt wird und grenzüberschreitendes Handeln immer mehr an Bedeutung gewinnt, müssen zur Unternehmenssicherung somit für den Absatz auch neue Märkte im Ausland in Betracht gezogen werden. Besonders in den 90er Jahren machte sich bemerkbar, dass der Prozess der Globalisierung die Wirtschaft in besonderem Maße betrifft. Der Druck des internationalen Wettbewerbs wurde durch verschiedenste politische und wirtschaftliche Entwicklungen wie Liberalisierung des Welthandels, Öffnung der Grenzen nach Osten und EU-Integration, Sättigung traditioneller Märkte sowie durch wachsenden Kostendruck auf heimischen und ausländischen Märkten, ausgelöst. Diese historischen Veränderungen im Umfeld der Unternehmen werden in verschiedenen, heute alltäglichen Problemlagen sichtbar. So ergeben sich vermehrt Absatzeinbußen im traditionellen Export oder es müssen Teile des Produktspektrums im Zuge der verschärften Konkurrenzsituation aufgegeben werden.
Um dauerhaft im Wettbewerb bestehen zu können, wurden daher immer mehr deutsche Unternehmen gezwungen, ihre Tätigkeiten über die heimischen Grenzen hinweg auszuweiten. Dieser Trend findet zwar überwiegend noch bei Großunternehmen statt, aber auch viele mittelständische Unternehmen wagen trotz knapperer finanzieller und personeller Ressourcen vermehrt den Schritt zur Internationalisierung. Doch vereinfacht auch eine Verminderung von Risiken und Kosten die Erschließung internationaler Märkte. Neue technologische Entwicklungen in den Bereichen Kommunikation, Verkehr und Finanzdienstleistungen eröffnen bessere und vielfältigere Möglichkeiten für den Einstieg in ausländische Märkte und für die Bewältigung der länderübergreifenden Geschäftsabläufe.
Internationalisierung ist somit als Notwendigkeit aber auch als Chance zu betrachten.
Für den Eintritt auf neuen Märkten gilt es jedoch gewappnet zu sein. Grundlage eines jeden Internationalisierungsvorhabens sollte somit eine weitsichtige, strategische Planung sein, nämlich das Festlegen auf eine Internationalisierungsstrategie. Doch welche generellen Zielrichtungen gibt es, wie stehen diese zueinander und in welcher unternehmerischen Situation sollten diese eingesetzt werden?
Ziel dieser Arbeit ist es daher aufzuzeigen, welche unterschiedlichen Grundstrategien Unternehmen zur Expansion auf internationalen Märkte einschlagen können und welche konkreten Umsetzungsformen ihnen offen stehen. Im Zuge dessen werden die Gründe für Internationalisierung sowie der strategische Entscheidungsweg näher erläutert. Im 4. Kapitel stellt die Autorin dann ausführlicher die einzelnen Internalisierungsstrategien dar und geht im Anschluss auf Eintrittsmöglichkeiten ein. Schließlich werden noch die unterschiedlichen Ausgangssituationen von Großunternehmen und Mittelständischen Unternehmen erörtert, denn letztgenannte verkennen oft die Chancen eines Internationalisierungsgangs. Nachstehend erfolgt jedoch zunächst eine Definition von Globalisierung und Internationalisierung.
2. Die Begriffe "Globalisierung" und "Internationalisierung"
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Friederike Zähringer, 2003, Internationalisierungsstrategien zur Erschließung neuer Märkte im Prozess der Globalisierung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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