Inhalt:
1. Einleitung 2
2. Spuren der anglo-amerikanischen Balladentradition in frühen Bob 2
Dylan Songs
2.1 Geschichte und Entwicklung der ballad im anglo-amerikanischen 2
Raum
2.2 Ballade vs. Songtext 4
2.2.1 Ballad of Hollis Brown 4
2.2.2 The Lonesome Death of Hattie Carroll 8
2.2.3 Who Killed Davey Moore? 11
2.2.4 A Hard Rain’s A-Gonna Fall 15
3. Schlussbetrachtung 18
4. Literaturverzeichnis 20
5. Anhang 24
1
1. Einleitung
Bob Dylan schrieb in den Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts einige Songtexte, deren Nachwirkungen so immens waren, dass sie ihm für Jahrzehnte das Image des protest singers anheften sollten. Diese Songs gehören in den Kontext der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und kritisieren meist anhand von Einzelschicksalen Ungerechtigkeiten und staatlich sanktionierte Misstände innerhalb der amerikanischen Gesellschaft, so z.B. die Benachteiligung und Diskriminierung der Afro-Amerikaner oder das kapitalistische System. Die Ursprünge des sozialkritischen Liedes liegen im anglo-amerikanischen Raum jedoch weit vor den politischen Folksongs im civil rights movement der Sechziger Jahre. Die Nachwirkung der Balladen auf das frühe Werk Bob Dylans und das seiner Zeitgenossen beschränkt sich nicht auf Formalien, sondern ist - im Hinblick auf die bisweilen sozialkritsche broadside ballad - daneben auch inhaltlicher Natur. Spuren dieser Tradition sollen im Rahmen dieser Hausarbeit thematisiert und in vier Songtexten Dylans exemplarisch nachgewiesen werden. Es soll im Rahmen der Interpretationen gezeigt werden, dass es Dylan auf virtuose Art gelingt, traditionelle, balladentypische Elemente in seinen Stil einfließen zu lassen, um so etwas Neues zu erschaffen, das in seiner Radikalität und Ausdrucksstärke so packend wie beispiellos ist.
2. Spuren der anglo-amerikanischen Balladentradition in frühen Bob Dylan Songs
2.1 Geschichte und Entwicklung der ballad im anglo-amerikanischen Raum
Vor der Behandlung der Dylan Texte und deren Einordnung in die Balladentradition scheint es zweckmäßig, zunächst einen groben Abriss über selbige zu liefern und einige Begriffe zu klären. Der Begriff „Ballade“ hat im Laufe der Kulturgeschichte auf verschiedene Lied- und Gedichtformen verwiesen. Seit dem 18 Jahrundert bezeichnet der Begriff „ballad“ oder auch „popular ballad“, im Deutschen als „Volksballade“ bezeichnet, im angelsächsischen Raum die seit dem Mittelalter ausschließlich mündlich weitergegebene und tief in der popular culture verwurzelte Form des narrativen Volksliedes. Zentrales Merkmal dieser Form ist die dem mündlichen Charakter entsprechende Beschränkung auf das Wesentliche. Da nur eine bestimmte Anzahl Strophen zur Verfügung steht, muss die popular ballad sich notwendigerweise inhaltlich auf eine „single episode“ beschränken, ansonsten wäre eine rein mündliche Überlieferung nicht möglich. Die Betonung liegt im weitesten Sinne auf einer Handlung, einem Erlebnis oder einer Reaktion, wobei umfangreiche Exkurse interpretatorischer Art ausbleiben müssen. Motivationen und Charakterzüge der Protagonisten ergeben sich allein aus der komprimiert dargestellten Handlung. Die inhaltliche Beschränkung geht einher mit der sprachlichen Überschaubarkeit. Wiederholungen ganzer Verse sind ein gängiges Mittel, das beim Hörer und beim Vortragenden Verständnis und Einprägung des Gesungenen unterstützen. Ein weiteres Merkmal der traditionellen Volksballade ist ihre Dialogform. Zumeist handelt es sich um ein Zwiegespräch, in dem sich Fragen und Antworten abwechseln. Es steht in direkter Rede und kommt in der Regel ohne einleitende Sätze wie „the mother said: ...“ o.ä. aus. Die popular ballad besitzt meist einen entweder internen oder externen Refrain. Ersterer schließt direkt an eine Strophe
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an, bzw. steht an ihrem Ende, während letzterer ähnlich wie beim heute gängigen Popsong für sich steht und eine eigene Einheit bildet. Ort der Handlung der Ballade ist generell der ländliche Raum, zumal zur Blütezeit der Gattung der Großteil der Bevölkerung auf dem Land lebte. Aufgrund des mündlichen Charakters der popular ballad verwundert es nicht, dass von manchen Balladen über 15 verschiedene Versionen dokumentiert sind. Hierfür ist nicht nur die mündliche Überlieferung verantwortlich. Auch nachträgliche, den zeitgenössischen Moral- und Wertvorstellungen angepasste Veränderungen, die durchaus zu einer „Verwässerung“ des Inhalts der Texte führen konnten, spielen eine erhebliche Rolle.
Im Gegensatz zur popular ballad steht die nach der Erfindung des Buchdrucks und zur Zeit der zunehmenden Urbanisierung entstandene „broadside“ oder „ street ballad“, zu deutsch „Straßenballade“. Sie wird nicht mehr nur mündlich überliefert, sondern aufgrund eines oftmals ganz spezifischen, tagesaktuellen Ereignisses zu einer feststehenden Melodie komponiert und kommerziell vertrieben. Daher gilt sie als Vorläufer des Boulevard Magazins und damit wichtiger Bestandteil der 1 Im Gegensatz zur popular ballad, die ihren Ursprung in den ländlichen Gegenden popular culture.
hatte und in eben diesem Milieu spielt, richtet sich die broadside in erster Linie an ein städtisches Publikum, insbesondere die Unterschicht. Thematisch deckt sie ein weites Spektrum ab: Politik, Religion, Satire, Liebe und Sex, Schlachten und Kriege, Seemannserzählungen, mit der Tendenz, 2 Wahrscheinlich war den sogenannten penny-poets jedesoziale Ungerechtigkeiten zu thematisieren.
Thema recht, solange es sich verkaufen ließ, und daher bot es sich im Hinblick auf die Zielgruppe an, über soziale Misstände zu schreiben oder zumindest sozialkritsche Verweise - die unter Umständen mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hatten - zu integrieren. Eine ganze Reihe von broadsides beschäftigt sich mit dem Thema Recht und Justiz. Dabei kommt oft das Rechtsempfinden des gemeinen Volkes und dessen Gegensatz zum staatlichen Rechtskodex zum Ausdruck, teils mit deutlich apologetischen Zügen gegenüber Wilderern, Falschmünzern oder Steuerhinterziehern. Im nordamerikanischen Raum setzt sich das sozialkritische Moment der broadsides in anti-britischen Revolutionsliedern (z.B. „The Rich Lady over the Sea“), Liedern gegen die Sklaverei („Go Down, Moses“, „My Country“) und Arbeiterprotestsongs („Dark As a Dungeon“, „Miner’s Flux“, „Solidarity Forever“) fort. Zentrales Thema dieser nordamerikanischen Formen ist die Benachteiligung von Individuen oder einer Gruppe durch eine repressive Umgebung oder ein schädliches System und der 3 daraus resultierende Wunsch nach Freiheit bzw. Befreiung.
Eine weitere Untergattung der Ballade ist die literarische Imitation der ursprünglichen Volksballade. Während der Renaissance kam es zu einer Rückbesinnung auf das alte volkstümliche 4 Diese Form der Ballade ist im Rahmen dieser Liedgut, die noch bis in die Romantik hinein anhielt.
Hausarbeit allerdings nicht weiter von Interesse, zumal die für die Dylan Texte relevanten Elemente ausschließlich aus popular ballad und - gerade was die sozialkritschen Elemente angeht - broadside
1 Vgl. Mathias R. SCHMIDT, Bob Dylans message songs der Sechziger Jahre und die anglo-amerikanische Tradition des sozialkritschen Liedes, Frankfurt am Main 1982, S. 139f.
2 Vgl. Peter URBAN, Die Poesie des Pop-Song - Gesellschaftlicher Bezug und persönliche Erfahrungswelt in anglo-amerikanischer Populärmusik , Dissertation, Frankfurt am Main 1979, S. 18. 3 Vgl. SCHMIDT, Bob Dylans message songs, S. 149-177.
4 Vgl. Alex PREMINGER u.a. (Hrsg.), The New Princeton Encyclopedia of Poetry and Poetics, Princeton 1993, S. 116.
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stammen, während in der Renaissance-Ballade lediglich Aspekte der popular ballad künstlerisch bzw. künstlich weiterentwickelt werden.
2.2 Ballade vs. Songtext
Bob Dylan ist nicht in erster Linie poet, sondern songwriter. Bei der Behandlung von Songtexten und dem Vergleich mit Balladen ergibt sich zunächst die methodische Schwierigkeit, dass Songtexte grundsätzlich nicht von der Musik isoliert betrachtet werden dürfen. Während der Balladentext für sich steht und zumindest heute gänzlich ohne musikalische Elemente auskommen kann, zeichnet sich ein qualitativ hochwertiger Song durch die gelungene Symbiose von Musik und Text aus und kann nur im Zusammenwirken der beiden Elemente seine volle „Durchschlagskraft“ entfalten. Es gilt, sich zu vergegenwärtigen, dass ein Dylanvers wie
And it’s a hard, and it’s a hard, it’s a hard, it’s a hard,
And it’s a hard rain’s a-gonna fall. 5
gedruckt oder gesprochen nicht im Geringsten den Spannungsbogen und die Wirkung erreichen kann, die er in gesungener Form beim Hörer auslöst. Während die ständige Wiederholung von „it’s a hard“ auf dem Papier eintönig (sic!) und unnötig erscheinen mag, wird, wenn Dylan den Text singt, durch die kontinuierlich ansteigende Tonhöhe und die Begleitkadenzen eine enorme Spannung erzeugt, die sich erst ganz zum Schluss entlädt. Es ist die Kombination aus textgebundener Stärke des Ausdrucks einerseits und Melodiebögen, hooklines und catchiness andererseits, die ausschlaggebend für die Wirkung auf Seiten des Hörers ist. Die musikalische Ebene der Dylan Songs kann in dieser Arbeit aus Platzgründen nicht oder nur oberflächlich behandelt werden. Nichtsdestotrotz sollte man sich dieser zusätzlichen Dimension, die Songtexte von Gedichten unterscheidet, stets bewusst sein.
2.2.1 Ballad of Hollis Brown
In diesem Song über das blutige Schicksal eines kleinen Farmers und seiner Familie schildert Bob Dylan stellvertretend die Not der Landbevölkerung während der Besiedlung der Vereinigten Staaten. Von Hunger und Verzweifelung schwer gezeichnet, sieht Hollis Brown keinen anderen Ausweg, als seine Frau, die fünf Kinder und zum Schluss sich selbst zu erschießen.
Hollis Brown, he lived on the outside of town
Hollis Brown, he lived on the outside of town With his wife and five children and his cabin fallin' down You looked for work and money and you walked a rugged mile You looked for work and money and you walked a rugged mile Your children are so hungry that they don't know how to smile
In den ersten beiden Strophen wird die katastrophale Lage der Familie bereits überdeutlich: Die Hütte („cabin“) ist morsch, es gibt keine Arbeit und kein Geld, und die fünf Kinder haben vor Hunger das Lachen verlernt. Die Situation ist ernst, denn obwohl Hollis Brown in der Umgebung, vermutlich im
5 aus: Bob DYLAN: A Hard Rain’s A-Gonna Fall, The Freewheelin’ Bob Dylan, Columbia Records 1963.
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nahegelegenen „town“, nach Arbeit gesucht hat, blieb die Suche offenbar erfolglos. Im Folgenden wird der Konflikt allgegenwärtig:
You walk the floor and wonder why with every breath you breathe
Wir erfahren mehr darüber, wie sich die Misere manifestiert: Die Vorräte fielen den Ratten zum Opfer, das Pferd - nicht nur Verkehrsmittel, sondern auch wichtiges Statussymbol - ist tot:
The rats have got your flour, bad blood it got your mare
If there's anyone that knows, is there anyone that cares?
Außerdem wird die Ignoranz der Umgebung deutlich. Auf Hilfe von außerhalb zu hoffen, ist zwecklos, denn selbst wenn irgendjemand vom Schicksal der Browns wüsste, ist unklar, ob dies eine Veränderung mit sich bringen würde. Das Schicksal der Familie scheint besiegelt, selbst beten hat an der Ausweglosigkeit der Situation nichts geändert:
You prayed to the Lord above, oh please send you a friend
Your empty pockets tell yuh that you ain't a-got no friend
Dabei zeigt sich, dass Geld offenbar ein entscheidendes gesellschaftliches Kriterium darstellt - kein Geld, keine Freunde. Von Strophe zu Strophe wird die Lage prekärer, und die Spannungen in der Familie steigern sich ins Unermessliche:
Your babies are crying louder, it's pounding on your brain
Your wife's screams are stabbin' you like the dirty drivin' rain
Ab hier, etwa in der Mitte des Songs, rückt ein Faktor in den Mittelpunkt, der wahrscheinlich der Auslöser der Katastrophe war: die Natur. Absurderweise ist es gerade der offenbar ausgebliebende Regen, der mit den Schreien der Ehefrau verglichen wird. Die Hoffnung, die an dieser Stelle entstehen könnte, wird jedoch schon in der nächsten Strophe mit drastischen Worten rücksichtslos zerschlagen:
Your grass is turning black, there's no water in your well
You spent your last lone dollar on seven shotgun shells
Die Auswirkungen der Trockenheit sind verheerend und werden von Dylan einfach, aber wirkungsvoll dargestellt, so dass die Hoffnungslosigkeit für den Hörer fühlbar wird: das Gras ist längst vertrocknet und so schwarz wie die Zukunft, der Brunnen ist versiegt. Dies führt logisch zur privaten Katastrophe, denn gleichzeitig erhält der Hörer mit den „seven shotgun shells“ den ersten greifbaren Hinweis auf das blutige Ende der Geschichte. Die Zahl sieben, sonst Glückszahl, wird zum Träger der sich anbahnenden Tragödie, denn zwei - Hollis Brown und seine Frau - und fünf - die Kinder - ergeben zusammen sieben. Ab hier, übrigens der siebten Strophe, kann es keinen anderen Ausweg als den Tod geben. Und so taucht in der nächsten Strophe ein Tier auf, das neben dem Geier wie kein anderes mit dem Tod assoziiert wird: der Kojote:
Way out in the wilderness a cold coyote calls
Your eyes fix on the shotgun that's hangin' on the wall
Ebenso wie der Kojote noch weit entfernt ist (“way out in the wilderness”), bleibt auch das Gewehr vorerst auf Distanz. Es befindet sich jedoch schon in greifbarer Nähe und wird mit den Augen fixiert. So wie das Heulen des Kojoten bereits hörbar ist, rückt auch das Unheil bedrückend näher, bis die Anspannung in der folgenden Strophe ihren Höhepunkt erreicht.
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Your brain is a-bleedin' and your legs can't seem to stand Your eyes fix on the shotgun that you're holdin' in your hand
Die Not hat den Zustand von Körper und Geist nunmehr extrem verschlechtert, das Gewehr befindet sich in Hollis Browns Hand, und die Bluttat steht unmittelbar bevor. Der Song erreicht hier seinen dramatischen Höhepunkt, so dass die Schüsse der folgenden Strophe wie eine Erlösung wirken:
There's seven breezes a-blowin' all around the cabin door
Seven shots ring out like the ocean's pounding roar
In poetischer Verbildlichung stellt Dylan die Schüsse als Windstöße dar und vergleicht ihr Knallen mit dem Brüllen des Meeres. Wiederum ist es mit dem „ocean’s pounding roar“ das Element, das durch sein Ausbleiben hauptverantwortlich für die Not der Farmersfamilie war, das Dylan nun als doppeltes Symbol gebraucht, einmal um die Lautstärke der Schüsse zu umschreiben, und um die zuvor ausgebliebene Erlösung durch Wasser bzw. Regen erneut zu thematisieren. In der letzten Strophe, da der Protagonist nicht mehr am Leben ist und nicht mehr direkt angesprochen werden kann, kehrt die Erzählperspektive zurück zur distanzierten, unpersönlichen Form der ersten Strophe. Sie ähnelt der Schlagzeile einer Zeitung:
There's seven people dead on a South Dakota farm
Somewhere in the distance there's seven new people born
Hier kommt die Perspektive der unbeteiligten, weit entfernten Außenwelt zum Ausdruck. Hollis Brown und seine Familie werden zu anonymen „seven people“ irgendwo in der Weite des Präriestaats South Dakota. Früher oder später werden sieben Neugeborene ihren Platz einnehmen. Es bleibt jedoch im Dunkeln, ob es sich dabei um einen Teufelskreis handelt und den Nachfolgern das gleiche Schicksal 6 blüht , oder ob durch den Schluss die rücksichtslos brutale, aber zugleich zuversichtliche 7 Tatsache ist, die Grundhaltung während der Besiedlung Nordamerikas beschwört werden soll.
Tragödie spielt sich jenseits der Öffentlichkeit ab („Hollis Brown, he lived on the outside of town“) und wird unbeachtet bleiben.
„Ballad of Hollis Brown“ ist einer von Bob Dylans depressivsten Songs überhaupt. Das Lied besitzt gerade wegen seiner einfachen Struktur eine enorme innere Dynamik. Die Steigerung angefangen bei den „seven shotgun shells“, über das an der Wand hängende Gewehr, bis hin zum Griff danach ist so immens, dass die Schüsse auch für den Hörer befreiend wirken. Eine Grundstimmung lähmender Hoffnungslosigkeit dominiert den Song und wird von Dylan über die Schilderung elementarer Bedürfnisse („there’s no water in your well“) und die direkte Erzählperspektive so plastisch umschrieben, dass die Not für den Hörer nachfühlbar wird. Bereits der Titel des Songs suggeriert eine formale und inhaltliche Verwandschaft mit der Tradition der Ballade. So finden sich denn auch zahlreiche Merkmale, die dies untermauern: Auf den ersten Blick ist die klar auf Wiederholungen basierende Struktur der Strophen erkennbar:
The rats have got your flour, bad blood it got your mare
The rats have got your flour, bad blood it got your mare If there's anyone that knows, is there anyone that cares? You prayed to the Lord above, oh please send you a friend You prayed to the Lord above, oh please send you a friend Your empty pockets tell yuh that you ain't a-got no friend
6 Vgl. Guido BIERI, Lebensspuren in Bob Dylans Songs, Zürich 1999, S. 60.
7 Vgl. URBAN, Die Poesie des Pop-Song, S. 202.
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Christian Spieß, 2002, Spuren der anglo-amerikanischen Balladentradition in frühen Bob Dylan Songs, München, GRIN Verlag GmbH
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