INHALT
Vorwort 3
1. Überblick 3-4
2. Ursachen 4-5
3. Die Symptome 5
3.1. Formale Denkstörungen 5-7
3.2. Störungen des Gefühls 7-9
3.3. STÖRUNGEN DES WOLLENS, HANDELNS UND DES ICH ERLEBENS 9-10
3.4. STÖRUNGEN DES ICH-ERLEBENS 10
4. AKZESSORISCHE SYMPTOME 11
4.1. WAHN 11-13
4.2. HALLUZINATIONEN 13
4.2.1. AKUSTISCHE HALLUZINATIONEN 13-14
4.2.2. OPTISCHE HALLUZINATIOEN, GERUCHS-UND
GESCHMACKSHALLUZINATIONEN 14
4.2.3. TAKTILE HALLUZINATIONEN 14-15
4.2.4. BERÜHRUNGS- UND LEIBHALLUZINATIONEN
4.3. KATOTONE SYMPTOME 15
5. THERAPIE 15-16
5.1. MEDIKAMENTE 16
5.2. PSYCHOTHERAPIE 17
5.3. SOZIOTHERAPEUTISCHE HILFEN 17
5.4. ANGEHÖRIGEN UND PATIENTENHILFE 18
6. SCHLUSSFOLGERUNG 18-19
7. KÜRZUNGEN 19
8. LITERATUR 19-20
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VORWORT
Es geht in dieser Hausarbeit um die Schizophrenie. Ich beschäftige mich in diese Hausarbeit hauptsächlich um eine kurze Darstellung der Schizophrenie. Sie beeinflusst und verzerrt Handeln, Intention, Denken, Wahrnehmung und Motorik. Sie tritt in mannigfaltigsten Erscheinungsformen auf. Wie Ariette, Finzen u.a. Autoren beschrieben haben, hat sie tausend Gesichter. Es ist unmöglich, alle ihre Aspekte zu schildern. Die Schizophrenie kann leicht sein oder schwer. Sie kann akut und dramatisch verlaufen oder schleichend. Sie ist für Außenstehende kaum wahrnehmbar. Sie kann kurze Zeit andauern oder ein ganzes Leben. Sie kann einmalig auftreten oder in längeren und kürzeren Abständen wiederkehren. Sie kann ausheilen oder zur Invalidität führen. Weil sie so schillernd ist, ist sie auch für Erfahrene oft nur schwer greifbar. (vgl. Finzen, 1996, S. 12). Diese Erscheinungsvielfalt macht die Schizophrenie zu einer nur sehr schwer diagnostizierbaren Psychoseform. Man konnte/kann bisher nicht, ein rein spezifisches Krankheitsbild oder einen spezifischen Laborparameter herauszufiltern. Die Schizophrenie gilt noch heute als äthiologisch ungeklärte Erkrankung. Es gibt allenfalls Erklärungsversuche und Hinweise auf die Herkunft. Diskutiert wird mittlerweile eine genetische Veranlagung, in Verbindung mit peristatischen, das heißt von außen herrührenden, psychogenen Faktoren (vgl. Süllwold, 1986, S. 10).
1. ÜBERBLICK
Von der "Dementia praecox" zur "Gruppe der Schizophrenie"
Was in früheren Jahrhunderten als Wahnsinn,Irresein auch als " Mente Capti" bezeichnet wurde, ist in dem Krankheitsbild der Schizophrenie aufgegangen (vgl. Helchem, 2000, S. 372). Emil Kraepelin (1856-1926) trug im späten 19. Jahrhundert zur beginnenden Klasifisierung von seelischen Krankheiten bei. Dieser Beitrag war ein charakterischtisches Merkmal dieser Psychose, dass sie in ihrem Verlauf immer schlimmer wird. Kraepelin führte die lateinische Bezeichnung " Dementia praecox" ein. Kraepelin bemühte sich für den zur Demenz führenden Symptome herauszuarbeiten. Er zählte vor allem Halluzinationen und Wahnbildungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Negativismus, Bewegungsstoreotypen,
Denkstörungen und inaduquate Affekte bei intakten Wahrnehmungsfunktionen dazu. ( vgl.von Peter Berner aus: Peters, 1983, S. 358). Obwoh er die Krankheitserscheinungen, die bei der " Dementia praecox" auftreten können, umfassend darstellte, spürte er nicht eine einheitliche in allen Fällen nachweisbare Grundstörung oder ein für die Diagnose obligatorisches
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Kennzeichen der Erkrankung (vgl. von Peter Berner aus: Peters,1983, S. 358). Im Gegenstaz zu Kraepelin löste Eugen Bleuer 1902 die Diagnose der " Dementia praecox" von der vorrangigen Bezugnahme ab. Bleuer versuchte für die Erkrankung charakterischtische Grundstörungen herauszuarbeiten. Er stellte gegenüber akzessorischen Symptome ( vgl.von Peter Berner aus: Peters,1983, S. 358). Bleuer unterschied innerhalb der Grundsymptome noch Veränderungen (vgl. Peters,1983, S.376) und zählte es zu den ersteren "Störungen der Assoziationen", welcher er in den Mittelpunkt einräumte, vor allem Störungen der Affektivität, Ambivalenz. Hingegen hat er die Wahnbildungen, Sinnestäuschungen, Katotone Symptome und Gedächtnisstörungen als akzessorisch aufgefaßt ( vgl.von Peter Berner aus: Peters, 1983, S. 358).
Uwe Henrik Peters schrieb: nach Bleuer ist die Schizophrenie die Folge eines körperlichen Krankheitsprozesses. Er kann diesen Prozess am ehesten als Infektion vorstellen, für den es jedoch keine Beweise gibt (vgl. Peters,1983, S. 374). Berner berichtet in Psychiatrie Band I von Uwe Henrik Peters, dass Bleuer die Entstehungsbedingungen von Symptomen letzlich in physischen Krankheitsprozessen vermutete, und physische Krankheitsprozesse für das Auftreten von Primärsymptomen verantwortlich seien. Sie würden sich, aus welchen durch Interaktionen mit persönlichen Triebregungen und Strebungen bzw. mit Umwelteinflüssen die Sekundärsymptome entwickeln. Nach Bleuer ist das wichtigste Primärsymptom die Assoziationslockerung. Bleuer war der Meinung, dass die Assoziationslockerung das Eindringen verdrängter Komplexe ins Beußtsein ermögliche, welche das unbewußte Material erfährt wird (vgl. von Peter Berner aus: Peters,1983, S. 359). " Für Bleuer war dies einerseits weiter durch die zur Spaltung der psychischen Funktionen führenden Krankheitsprozesse, andererseits durch jene Vorgänge determiniert, welche die Psychoanalyse als symbolhafte Darstellung, Projektion, Isolierung usw. beschrieben hat ". (vgl. von Peter Berner aus: Peters, 1983, S. 359).
Nach Bleuer kommen die Grundsymptome in jedem Falle vor. Akzessorisse Symtome können im Einzelfall gänzlich fehlen, kommen und treten Sie in gewissen Abschnitten des Leidens auf oder dieses begleiten sie immer, während sich Sekundersymptome als Reaktion auf die Primärsymptome darstellen (vgl. von Peter Berner aus: Peters, 1983, S. 359).
2. URSACHEN
Bis heute weiß niemand, wie Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis entstehen. Aus dem schizophrenen Formenkreis sind mannigfache Vorstellungen von möglichen Ursachen
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der Psychosen vorgetragen worden: Psychologische, soziale und biologische. Es gibt keine genügende Erklärung von der vorgetragenen Erklärungsversuche. Keiner der angenommemen ursächlichen Faktoren ist wirklich die Ursache. Jedoch ist das ja keinesweg so, dass die vorgetragenen biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren gar nicht mit der Entstehung der Psychosen aus dem schizophrenen Kreis zu tun hätten. Gewissermaßen spielen alle 3 Faktoren eine Rolle der Lebensveränderungen der Kranken (vgl. Finzen, 1993, S. 103)
3. DIE SYMPTOME
Die für die Erforschung der Psychopathologie der schizophrenen Psychose bedeutendsten Psychiater waren Eugen Bleuer (1857-1939) und Kurt Schneider (1887-1967). Bleuer teilte die einzelnen Krankheitsbestandteile in Grundsymptome und akzessorische Symptome ein. Dabei stellte er die Grundsymptome als charakteristisch und grundlegend den Verlauf und das Erleben der Krankheit als akzessorischen Symptomen dar, die zum einen meist mehr passager auftreten und desweiteren "gehäuft auch bei anderen Psychosen vorkommen würden. Die zusammenhängende Darstellung der Krankheitssymptome ist unumgänglich, obwohl sie das Bild der Krankheit verfälscht. Denn Symptome können leicht bis schwerwiegend sein, und sie kommen nie alle zur gleichen Zeit vor (vgl. Finzen, 1993, S. 47). Folgendermaßen werden die Symptome gruppiert: Störungen des Denkens, Störungen des Gefühls, Störungen des Wollens, Handelns und Ich-Erlebens, Zusätzliche (akzessorische) Symptome ( vgl. Finzen, 1993, S. 48)
3.1. FORMALE DENKSTÖRUNGEN
Während Eugen Bleuer die Formale Denkstörungen in seinem System als Grundsymptome einordnete, teilte Kurt Schneider ihnen eine geringere Bedeutung zu. K. Schneider rechnete sie zu den Ausdruckstörungen (vgl. Punk: 4.5 von aus:
http://www.hausarbeiten.de/rd/cgi.bin/superDBautorBenachrichtigung.pl?id=4196&which=0) Bei den formalen Denkstörungen geht es um eine relative Zerfahrenheit, so dass die Gedanken aus dem Zusammenhang gerissen werden (Neigung zur Sprunghaftigkeit und Assoziationen bis zum Wortsalat) (vgl. von Chiristian Beste Punk: 2.3.2 aus http:// www. hausarbeiten .de /rd/cgi-bin/superDBautorBenachrichtigung.pl?id=4480&which=0).
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Das Zerfahrene Denken ist der Verlust des logischen Zusammnenhangs von Denkinhalten. Die Gedanken stehen beziehungslos nebeneinander oder sie erscheinen zerrissen, zusammengewürfelt, als Gedankenbruchstücke (vgl. Faust, 1999, S. 326). "In leichten Fällen kommt es dadurch gelegentlich zu sprunghaftem Denken. In schweren Fällen kommt es zu regelrechter Denkzerfahrenheit, bis alles keinen Sinn mehr ergibt" ( Faust, 1999, S. 326).
"Wenn Gedanken nicht so miteinander assoziiert werden, nennt man gemeinhinWortsalat" ( Arrietti, 1985, S. 89). Gedankengänge weisen oft ein Sperrung auf, das heißt, dass sie unterbrochen werden. Nennt man das Gedankenabreißen (vgl. Christian Beste: http:// www. hausarbeiten .de /rd/cgi-bin/superDBautorBenachrichtigung.pl?id=4480&which=0). auch Gedankenabbrechen, Gedankensperre, Denksperre oder Denkblockierung. Nach Faust stockt der Betroffene mitten im Gespräch und schweigt. Nach dieser unfreiwilligen Denklücke könne er die alten, aber auch neue Themen oder Gedanken wieder aufnehmen und weiterführen (vgl. Faust, 1999, S. 325). Hier wird subjektiv eine Blockierung, ein Faden verlieren empfunden. Wenn dieses Phänomen oft auftritt, führt es zu einer entsprechenden Verunsicherung und die Betroffenen vermeiden längere sprachliche Äußerungen (vgl. Süllwold, 1986, S. 16). Nach einer Untersuchung wissen die Patienten kurzfristig nicht, was sie eben gemacht haben oder gesagt haben; was um sie herum vorging. Sie sehen die Umgebung kurzfristig nicht klar; Bewegungen stoppen. Beim Sprechen stoppt der Worteinfall. Der Verstand schaltet kurzfristig ab. In dieser Untersuchung wurde festgestellt, dass manche Patienten auf Lücken in der Kontunuität der Selbswahrnehmung mit Angst reagieren und die Vorstellungen entwickeln, sie könnten unwissentlich etwas schlimmes getan haben (vgl. Süllwold, 1986, S. 16- 17 ). Eine solche Gedankenblockierung könnte für Betroffenen sehr peinlich sein oder zu einem Zustand führen, dass die Betroffenen kurzfristig wie weggetreten wirken. Wenn dieses Gedankenabreißen als von außen gemacht erlebt wird, liegt dann ein Gedankenentzug, das auch als Gedankenenteignung bezeichnet wird vor. Gedankenentzug ist ja schon mehrfach ein erwähntes klassisches Merkmal der Schizophrenie ( vgl. Faust, 1999, S. 325). Jedoch wäre die Gedankeneingebung das Gegenteil von Gedankenabreißen. Die Gedanken beim Gedankenentzug werden entzogen, förmlich enteignet. Bei der Gedankeneingebung werden sie von anderen gemacht, aufgedrängt. Hier drohen noch weitere schockierende Beeinträchtigungen.
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Arbeit zitieren:
Dipl. Sozialpädagoge, Dipl.Sozialarbeiter Koray Boyrali, 1991, Schizophrenie - Ein kurzer Überblick über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Autorität und Informalität im deutschen Bundestag
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Seminararbeit, 20 Seiten
Koray Boyrali's Text Schizophrenie - Ein kurzer Überblick über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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