1. Einleitung 4
2. Definition von E-Learning und dessen Grundeigenschaften 4
3. Gründe für die Entwicklung des E-Learning 6
4. Vor- und Nachteile von E-Learning 7
5. Verschiedene Aspekte des E-Learning 8
5.1 Technische Aspekte des E-Learning 8
5.2 Didaktische Aspekte des E-Learning 9
5.3 Inhaltliche Aspekte des E-Learning 11
6. E-Learning Beispiel - Deutsche Bahn AG 11
7. Zukünftige Entwicklungen und Trends im E-Learning 13
8. Resümee 14
Begriffsbestimmung 15
Literaturverzeichnis II
3
E-Learning Irka Schneider
1. Einleitung
In dieser Ausarbeitung soll ein Überblick über das facettenreiche Thema E-Learning geben werden.
Zunächst soll erläutert werden, was genau unter E-Learning zu verstehen ist und wodurch diese Form des Lernens im wesentlichen gekennzeichnet ist. Anschließend werden die gesellschaftlichen und unternehmerischen Gründe für die zunehmende Popularität für das E-Learning aufgezeigt sowie Vor- und Nachteile des E-Learnings und die wesentlichen Aspekte des E-Learnings beleuchtet. Im A nschluss daran soll die praktische Umsetzung des E-Learning-Konzeptes am Beispiel der Deutschen Bahn AG dargestellt werden. Abschließend werden dann noch zwei Trends im Bereich des E-Learning kurz angesprochen.
2. Definition von E-Learning und dessen Grundeigenschaften
Der Begriff des E-Learning wird heute sehr unterschiedlich gebraucht. In dieser Ausarbeitung soll E-Learning folgendermaßen definiert werden: „E-Learning kann begriffen werden als Lernen, das mit Informations - und
Kommunikationstechnologien unterstützt bzw. ermöglicht wird.“ 1 Damit fallen unter den Begriff des E-Learning also alle „digitalen und multimedialen Inhalte“ 2 die auf elektronischem Wege vertrieben werden können. 3
1 Seufert, S., Back, A., Häusler,M.: Weiterbildung im Internet, 2001, S. 13.
2 Landesbetrieb für Informationstechnik Berlin (LIT): Modetrend oder neue Potenziale netzgestützter Medien für das Lernen im öffentlichen Dienst?, http://www.lit.berlin.de/BVC/splitter/sp2-2000/e_learning.htm,
23.07.02, o.S.
3 vgl. Landesbetrieb für Informationstechnik Berlin (LIT): Modetrend oder neue Potenziale netzgestützter Medien für das Lernen im öffentlichen Dienst?, http://www.lit.berlin.de/BVC/splitter/sp2-2000/ e_learning.htm, 23.07.02, o.S.
4
E-Learning Irka Schneider
E-Learning wird durch die folgenden Polungen charakterisiert:
o personale vs. organisationnel,
o lokal vs. verteilt,
o synchron vs. asynchron,
o individuell vs. kollaborativ,
o statisch vs. interaktiv. 4
Mit der personellen oder organisationellen Ausrichtung von E-Learning ist gemeint, dass sowohl einzelne Personen (z.B. Hausfrau, die an einem virtuellen Sprachkurs teilnimmt) oder Gruppen (der Kundendienst wird zu einem neuen Produkt geschult) mit dem Medium lernen können, als auch ganze Organisationen (Schulung zu Schlüsselqualifikationen für alle Mitarbeiter eines Unternehmens).
E-Learning kann lokal oder räumlich verteilt organisiert sein. Da auf eine CD-ROM nur vor Ort zugegriffen werden kann, ist sie zu den lokalen Lernressourcen zu zä hlen. Im Gegensatz dazu ist ein E-Learning-Kurs via Internet, als „räumlich verteilt“ anzusehen, weil dabei auf entfernte Ressourcen zugegriffen werden kann.
Die Unterscheidung nach der Synchronisierung bezieht sich auf die Art des Lernens. „Beim asynchronen Lernen finden Wissensvermittlung und -aufnahme nicht zum gleichen Zeitpunkt statt. Der Lernende kann die Lektionen dann abrufen, we nn er die Inhalte benötigt ("learning on demand").“ 5 Für das asynchrone Lernen werden zum Beispiel Diskussionsforen eingesetzt. Im Gegensatz dazu treffen sich beim synchronen Lernen die Teilnehmer (Lernende und Tutoren) zu einer bestimmten Zeit in einem „virtuellen Klassenzimmer. 6
Die Polarisierung individuell vs. kollaborativ nimmt Bezug auf die am Lernprozess beteiligten Personen. Das E-Learning-Angebot kann sowohl von einzelnen Personen oder Organisationen wahrgenommen werden (z.B. unternehmensinternes E-Learning-Programm), als auch von einem Konsortium
4 Seufert, S., Back, A., Häusler,M.: Weiterbildung im Internet, 2001, S. 13.
5 NetSkill AG: E-Learning als Antwort auf lebenslanges Lernen, http://www.competence-site.de/elearning.nsf/PrintView/AB80F990C8DCA3E8C1256ABF0044E583!OpenDocument, 22.07.02, o.S.
6 vgl. NetSkill AG: E-Learning als Antwort auf lebenslanges Lernen, http://www.competence-site.de/elearning.nsf/PrintView/AB80F990C8DCA3E8C1256ABF0044E583!OpenDocument, 22.07.02, o.S.
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E-Learning Irka Schneider
(verschiedene Banken nutzen ein gemeinsam entwickeltes E-Learning -Programm).
Die Lerneinheiten können statisch (wie ein Buch) oder interaktiv aufgebaut sein. Bei dem interaktiven Aufbau des Programms, wird der Lernstoff auch durch Interaktionen des A nwenders vermittelt. Während der Lernende bei einem statischen Programmaufbau passiv bleibt (nur lesen), hat er bei einem interaktiven Programm die Möglichkeit selbst aktiv zu werden (z.B.: Ausfüllen eines Wissenstests). 7
3. Gründe für die Entwicklung des E-Learning
Die zunehmende Globalisierung und Entwicklung hin zu einer
Wissensgesellschaft, hat auch zu starken Veränderungen im Bereich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung geführt. Viele Unternehmen sind heute weltweit tätig und müssen sich der verschärften Konkurrenz auf diesen internationalen Märkten stellen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen sie kostengünstiger und innovativer als ihre Mitbewerber agieren. Dies stellt völlig neue Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Das Konzept des E-Learning ermöglicht es den Unternehmen ihre Mitarbeiter einfach, kostengünstig und
flexibel auf die gestiegenen Anforderungen vorzubereiten und so konkurrenzfähig zu bleiben. 8
Die Entwicklung zu einer Wissensgesellschaft, ist ein wichtiger Aspekt, der auch stark die Entwicklungen im Bereich des E-Learning einwirkt. Der ständig schneller werdende
Wissenszuwachs in allen Bereichen der Gesellschaft und die damit verbundene kürzere Halbwertzeit 9 von Wissen, stellt auch Unternehmen zunehmend vor neue
7 vgl. Seufert, S., Back, A., Häusler,M.: Weiterbildung im Internet, 2001, S. 13.
8 vgl. Seufert, S., Back, M., Häusler, M.: Weiterbildung im Internet, 2001, S. 22ff.
9 Ein aus der Kernphysik stammender Begriff, für die Zeit in der die Hälfte einer Anzahl radioaktiver Atome zerfallen ist (o.V.: Duden, 1996, S.333). In diesem Fall ist das schnell veralten von Wissen gemeint.
6
Arbeit zitieren:
Irka Schneider, 2002, E-Learning, München, GRIN Verlag GmbH
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