I
INHALTSVERZEICHNIS
Abbildungsverzeichnis II
1 EINLEITUNG 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 ZIELSETZUNG 1
1.3 GANG DER ARBEIT 1
2 HUMANKAPITAL ALS BESTANDTEIL DES UNTERNEHMENS 2
2.1 DEFINITION DES BEGRIFFS „HUMANKAPITAL“ 2
2.2 EINORDNUNG DES BEGRIFFS „HUMANKAPITAL“ IN DIE VERSCHIEDENEN KAPITALARTEN
IM UNTERNEHMEN 3
3 PROBLEME AUFGRUND DER GERINGEN WERTSCHÄTZUNG DES
HUMANKAPITALS 4
3.1 GESELLSCHAFTLICHE FAKTOREN 5
3.1.1 Alter und Bevölkerungsgröße 5
3.1.2 Aus- und Weiterbildung 5
3.2 HUMANKAPITAL IM UNTERNEHMEN 6
3.2.1 Fehlende Investitionen in die Mitarbeiter 6
3.2.2 Geringe und falsche Wertschätzung der Mitarbeiter und fehlende Bindung
an das Unternehmen 7
4 DIE BEDEUTUNG DES HUMANKAPITALS ERKENNEN 8
4.1 RICHTIGE PERSONALAUSWAHL 8
4.2 MITARBEITERENTWICKLUNG ZUR MOTIVATIONSSTEIGERUNG 9
4.3 RICHTIGE FÜHRUNG UND MOTIVATION 11
4.4 MITARBEITERORIENTIERTE UNTERNEHMENSKULTUR 13
5 SCHLUSSBEMERKUNG 14
Literaturverzeichnis 15
II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Sichtbare und unsichtbare Vermögenswerte eines Unternehmens
Abbildung 2: Wie sich das Humankapital zusammensetzt
1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Humankapital ist eine der wichtigsten Ressourcen in den Unternehmen - und doch wird das Humankapital oftmals ignoriert und seine Bedeutung unterschätzt. Die Aufmerksamkeit der Manager gilt vielmehr der Automatisierung. Jedoch kann nur der Mensch kreativ sein, nicht die Maschine. 1 Laut einer österreichischen Studie, durchgeführt u. a. von der Akademie für Arbeitsmedizin, können 58 % der Unternehmen mit dem Begriff „Humankapital“ nichts anfangen, und nur 28 % assoziieren damit menschliches Kapital. 2 Dies ist erschreckend angesichts der Tatsache, dass kein deutschsprachiges Land über eigene Bodenschätze verfügt und somit das Humanvermögen die einzige Ressource darstellt.
Leider wird jedoch gerade in wirtschaftlich schwächeren Zeiten die menschliche Ressource zum lästigen Kostenfaktor degradiert und fällt der kurzfristigen Gewinnmaximierung zum Opfer. Der richtige Weg wäre aber, das Personal als Vermögenswert zu akzeptieren. Ein Mitarbeiter verursacht nicht nur Kosten, er ist auch ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Unternehmens.
1.2 Zielsetzung
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Begriff „Humankapital“ und hat zum Ziel, Gründe für die unterschätzte Bedeutung des Humankapitals aufzuzeigen. Es wird erklärt, warum Humankapital so wichtig für ein Unternehmen ist. Außerdem werden Lösungsansätze zur Steigerung des Humankapitals und zur richtigen Wertschätzung desselben erarbeitet.
1.3 Gang der Arbeit
Im folgenden Kapitel wird zuerst auf die Definition des Begriffs „Humankapital“ eingegangen, anschließend erfolgt eine Einordnung des Humankapitals in die verschiedenen Kapitalarten im Unternehmen. Im 3. Kapitel werden Probleme darge-
1 Vgl.Schmidt, Josef: Erfolgspotential Mitarbeiter: Personal besser auswählen: Mitarbeiterfähigkeiten wecken und fördern, Planegg/ München 1990, S. 16.
2 Vgl. Arbeiterkammer Wien (Hrsg.): http://www.akwien.at/arbs_1439.htm, 10.11.2003.
2
stellt, die sich aufgrund der geringen Wertschätzung des Humankapitals im Unternehmen und in der Volkswirtschaft ergeben. Im 4. Kapitel schließlich werden Lösungsansätze präsentiert, die zu einer verbesserten Wertschätzung des Humankapitals beitragen können.
2 Humankapital als Bestandteil des Unternehmens
Neben Grundbesitz, Maschinen und Finanzkraft stellen die Mitarbeiter eines Unternehmens den wichtigsten Produktionsfaktor dar.
2.1 Definition des Begriffs „Humankapital“
Humankapital wird in der Literatur oftmals synonym mit den Begriffen Human Resources, Human- oder Personalvermögen verwendet.
Es wird definiert als „… die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Wissen, das in Personen verkörpert ist und das durch Ausbildung, Weiterbildung und Erfahrung erworben werden kann.“ 3 Diese Definition der Europäischen Union unterstreicht gleichzeitig die Wichtigkeit der Aus- und Weiterbildung - übertragen auf die Unternehmung zeigt dies die immense Bedeutung der Personalentwicklung. 4 Humankapital soll nicht mehr als austauschbare Ressource betrachtet werden, sondern als wertvolles Gut, was es zu entwickeln gilt. 5
Edvinsson und Brünig gehen in ihrem Buch „Aktivposten Wissenskapital“ 6 noch einen Schritt weiter: Sie verstehen unter Humankapital nicht nur die Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter, sondern auch die Werte, Kultur und Philosophie eines Unternehmens. Es wird davon ausgegangen, dass man Humankapital nicht besitzen, sondern nur mieten kann. 7 Das Humanvermögen ist also an die Personen gebunden und scheidet mit ihnen aus dem Unternehmen aus.
3 Europäische Union (Hrsg.): http://europa.eu.int/employment_social/employment_analysis/human_de.htm,
10.11.2003.
4 Vgl. hierzu Kapitel 4.2
5 Friedman, Brian S.; Hatch, James A.; Walker, David M.: Mehr-Wert durch Mitarbeiter, Neuwied u. a. 1999, S. 24.
6 Edvinsson, Leif; Brünig, Gisela: Aktivposten Wissenskapital: Unsichtbare Werte bilanzierbar machen, Wiesbaden 2000.
7 Vgl. Edvinsson, Leif; Brünig, Gisela: Aktivposten Wissenskapital: Unsichtbare Werte bilanzierbar machen, Wiesbaden 2000, S. 19, 28 und 40.
3
Das Humankapital zählt zu den unsichtbaren Vermögenswerten eines Unternehmens, was die folgende Grafik verdeutlicht:
Abbildung 1: Sichtbare und unsichtbare Vermögenswerte eines Unternehmens
Quelle: in Anlehnung an: Edvinsson, Leif; Brünig, Gisela: Aktivposten Wissenskapital - Unsichtbare Werte bilanzierbar machen, Wiesbaden 2000, S. 19
Ein Baum kann ohne Wurzeln nicht existieren, genau so wie das Unternehmen nicht ohne seine Mitarbeiter, die wiederum die Unternehmenskultur erlebbar machen, existieren kann.
2.2 Einordnung des Begriffs „Humankapital“ in die verschiedenen Kapitalarten im Unternehmen
Humankapital ist ein Bestandteil des Wissenskapitals (auch intellektuelles Kapital genannt). Die zweite Komponente des Wissenskapitals ist das Strukturkapital eines Unternehmens. Darunter versteht man zum einen alle organisatorischen Elemente, welche die Produktivität der Mitarbeiter unterstützen, wie z. B. Computer, Patente oder Warenzeichen; zum anderen zählt auch das Kundenkapital zum strukturellen Kapital. Das Kundenkapital repräsentiert den Wert sämtlicher Kun- denbeziehungen des Unternehmens, bspw. das Kundenvertrauen. Im Gegensatz
Quote paper:
Nina Bauer, Simone Weber, 2004, Die unterschätzte Bedeutung des Humankapitals, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Communications - Public Relations, Advertising, Marketing
Scholarly Research Paper, 28 Pages
Kurzer Überblick zur Corporate Identity
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Presentation (Elaboration), 19 Pages
Markenidentität vs. Corporate Identity - Abgrenzung und Aussagewert fü...
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholary Paper (Seminar), 20 Pages
Der Demographische Wandel in Deutschland
Sociology - Individual, Groups, Society
Scholarly Research Paper, 12 Pages
Die Prozyklizität von Bankenregulierung
Economics - Monetary theory and policy
Scholary Paper (Seminar), 23 Pages
Theorien zum Führungsverhalten - Klassische Ansätze aus der Führungsfo...
Psychology - Work, Business, Organisational and Economic Psychology
Scholary Paper (Seminar), 19 Pages
Mitarbeitergespräch - ein Rollenspiel "Worüber man nicht reden ka...
Business economics - Controlling
Scholary Paper (Seminar), 30 Pages
Die Lernende Organisation - notwendige Überlebensstrategie oder modisc...
Termpaper, 16 Pages
Steigerung des Bekanntheitsgrades als zentrale Strategie des reputativ...
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholarly Research Paper, 63 Pages
Konzepte individueller Bindung an den Arbeitsplatz - Darstellung und k...
Business economics - Personnel and Organisation
Scholary Paper (Seminar), 18 Pages
Wettbewerbspolitik und Regulierung
Economy - Theory of Competition, Competition Policy
Scholary Paper (Seminar), 29 Pages
Aufgaben der Unternehmensführung
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Termpaper, 34 Pages
Die Interview-Methode - Eine kritische Analyse
Business economics - Personnel and Organisation
Termpaper, 18 Pages
Open Source Software und innovative Möglichkeiten zur Kommerzialisieru...
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 26 Pages
Konflikte: Definition, Arten, Lösungsansätze
Business economics - Personnel and Organisation
Termpaper, 21 Pages
Event/Eventmanagement - Kulturevent
Event Management
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholary Paper (Seminar), 17 Pages
Branchen und Branchenattraktiv...
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholary Paper (Seminar), 22 Pages
Nina Bauer has published the text Die unterschätzte Bedeutung des Humankapitals
Nina Bauer has uploaded a new text
Humankapital und wertorientierte Berichterstattung
Darstellungsmöglichkeiten mita...
Jochen Semmler
Wachstum, Struktur und Nutzung...
Martin Werding, Robert Jäckle, Christian Holzner, Marc Piopiunik, Ludger Wößmann
Die Bedeutung der Tradition für die Markenkommunikation
Konzepte und Instrumente zur g...
Nicolai O. Herbrand, Stefan Röhrig
Bilanzierung und Bewertung von Humankapital am Beispiel des Profifußba...
Carolin Schmückle
Die Bedeutung der Idee in der Architektur von Valerio Olgiati / The Si...
Markus Breitschmid
0 comments