Inhalt
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Einleitung 3
1. Aufgaben, Organisation, Struktur und Arbeitsweise des
Wissenschaftsrates (WR) 4
2. Defizite der Lehrerbildung 7
2.1. Institutionelle Verortung und Struktur des Studiums 7
2.2. Wissenschaftliche und berufspraktische Ausbildung 8
2.3. Fort- und Weiterbildung 9
3. Empfehlungen 10
3.1. Künftige Anforderungen und Entwicklungsaufgaben
der Lehrerbildung 10
3.2. Weiterbildung und Karriereperspektiven 11
3.2.1. Zur Berufseingangsphase 11
3.2.2. Schulentwicklung und Lehrerfortbildung 11
3.2.3. Zur Gestaltung von Berufskarrieren 12
4. Literaturverzeichnis 13
2
Einleitung
In der vorliegenden Hausarbeit möchte ich nochmals, im Bezug auf das Referat, einen kurzen Überblick zum Wissenschaftsrat geben. Als erstes werde ich dessen Aufgaben, Organisation, Struktur und Arbeitsweise darstellen. In den folgenden Ausführungen werde ich die Defizite der Lehrerbildung unter verschiedenen Aspekten, beispielsweise die Institutionellen Verortung des Studiums und die Fort- und Weiterbildung, aufzeigen.
Im zweiten Teil dieser Arbeit werden die Empfehlungen des Wissenschaftsrates dargelegt, diese beinhalten die künftigen Anforderungen und Entwicklungsaufgaben der Lehrerbildung, aber auch auf die Weiterbildung und Karriereperspektiven soll aufmerksam gemacht werden.
Bereits seit einiger Zeit kommen von verschiedensten Seiten Klagen über die mangelnde Qualität der Lehrerbildung in Deutschland. Aus der großen gesellschaftlichen Bedeutung der Schule, ihrer Lehrer und damit auch deren Ausbildung ergibt sich der Umfang der Debatte. In der Länge, dem Verlauf und der Organisation sowohl des Studiums als auch des Referendariats werden die massivsten Mängel gesehen.
Aus den eben genannten Gründen steht vielfach der Ruf nach Verbesserung der Qualität der Schule und der Schulausbildung in Deutschland. „Die Entstehung eines internationalen Arbeitsmarktes und globalen Leistungswettbewerbes ebenso wie die Verbreitung der Ne uen Medien, die zunehmende Multikulturalität und ethnische Heterogenität der Schüler sowie Veränderungen in den traditionellen Sozialstrukturen stellen neue Anforderungen an das Berufsbild des Lehrers.“ 1
1 Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur künftigen Struktur der Lehrerbildung. Köln, 2001. S. 5.
3
1. Aufgaben, Organisation, Struktur und Arbeitsweise des
Wissenschaftsrates (WR)
Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung sowie des Hochschulbaus zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung, übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Organisation, Struktur und Arbeitsweise
Der Wissenschaftsrat ermöglicht zu diesen Fragen einen kontinuierlichen Dialog zwischen Wissenschaft und Politik, denn in ihm wirken Wissenschaftler und Repräsentanten des öffentlichen Lebens gleichberechtigt mit den Vertretern von Bund und Ländern zusammen. Er ist eine Einrichtung der Politikberatung und ein Instrument des kooperativen Föderalismus zur Förderung der Wissenschaft in Deutschland. Der Wissenschaftsrat übernimmt damit eine doppelte
Vermittlungsfunktion, nämlich zwischen Wissenschaft und Politik sowieentsprechend der föderalen Struktur der Bundesrepublik - zwischen Bund und Ländern.
Träger des Wissenschaftsrates sind gemeinsam die Regierungen des Bundes und der sechzehn Länder. Er besteht aus zwei Kommissionen, der Wissenschaftlichen Kommission und der Verwaltungskommission, die in der Vollversammlung zusammentreten und dort Beschlüsse - insbesondere zur Verabschiedung von Empfehlungen und Stellungnahmen - fassen.
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Arbeit zitieren:
Kerstin Kaline, 2004, Der Wissenschaftsrat, München, GRIN Verlag GmbH
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