L32
Andersen, Hans Christian, o. J. :Gesammelte Märchen, München (Goldmann Verlag).
Blum Ulrich; Leibbrand, Frank, 2001: Entrepreneurchip und Unternehmertum, Denkstrukturen für eine neue Zeit; Wiesbaden (Gabler), ISBN 3-409-11872-1.
Dieterle, Gabriele S. ,1992: Verhaltenswirksame Bildmotive in der Werbung, Theoretische Grundlagen - praktische Anwendung, Heidelberg (Physica-Verlag), (= Konsum und Verhalten Bd. 34), ISBN 3-7908-0614-5.
Frey, Siegfried, 1999: Die Macht des Bildes, Der Einfluß der nonverbalen Kommunikation auf Kultur und Politik, Bern, Göttingen, Toronto, Seattle (Verlag Hans Huber), ISBN 3-456-83088-2.
Häcker, Hartmut, Dorsch, Becker-Carns (Hrsg.),1998: Dorsch Psychologisches Wörterbuch, Bern (Huber), ISBN 3-456-83007-6.
Handlos, Andrea, 1993: Zeitgeist in Stellenanzeigen, Personalanzeigen von Großunternehmen, Mühlheim (publicom-Medienverlag), ISBN 3-924757-08-9.
Hansen, Katrin, 2001: Diversity Management in: WISU, Das Wirtschaftsstudium, Jg. 2001, H. 8-9, S. 1113-1114.
Hartmann, Hans A. (Hrsg.) 1992: Bilderflut und Sprachmagie, Opladen (Westdt. Verlag), ISBN 3-531-12365-3.
Helmholtz, H., 1867: Handbuch der physiologischen Optik in Allgemeine Encyklopädie der Physik Leipzig (Voss), (= Band 9).
Kuhn, Thomas, 2000: Internes Unternehmertum, München (Vahlen), ISBN 3-80006-2631-4.
Lippmann, W., 1998: Public opinion, New Brunswick (Transaction).
52 Leider konnte nicht bei allen Titeln die ISBN Nummer in Erfahrung gebracht werden, um jedoch die Nachvoll-
32
ziehbarkeit zu vereinfachen, wurden die bekannten ISBN Nummern mit angeführt.
L33
Mogdans, J., 2001, Bonn: Institut für Zoologie, Universität Bonn, Skript zur Vorlesung SS 2001, Einführung in die Ethologie s.a. CD
Neuberger, Oswald, 2002: Führen und führen lassen, Vorabdruck.
Neuberger, Oswald, 1992, Miteinander arbeiten - Miteinander reden, München, Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit
Schulz von Thun, Friedemann, 1981: Miteinander Reden, Störungen und Klärungen, Bd.1, Reinbek bei Hamburg, (Rowohlt Taschenbuch Verlag), ISBN 3-499-61151-1.
Trautmann, W. P., (Hrsg.), 1966: Die Stellenanzeige - ein Werkzeug der Personalpolitik, Eine Dokumentation, Ludwigshafen-Rheingönheim (VWRT).
Wagner Dieter / Sepehri Payvand, 2000: Managing Diversity - Wahrnehmung und Verständnis im Internationalen Management In: Personal, Nr. 9/2000.
33
Seminar : „Personalanzeigen“
Thema : Interpretation ausgewählter Personalanzeigen zum Thema „Individualität“
Verfasserin: Claudia Hafenmayr
Gliederung
0. Ziele und Methodik der Arbeit
1. Auf der Suche nach Individualität
1.1 Wirkung von Bildern in Personalanzeigen
1.2 Individualität als Persönlichkeitsmerkmal
1.3 Intrapreneurship und Diversity als Wettbewerbsvorteile
2. Interpretation ausgewählter Motive zum Thema „Individualität“
2.1 Auswahl der Motive
2.2 Personalanzeigen
2.2.1 Motivgruppe „Einzelner vs. graue Masse“ - GRUNER JAHR
2.2.2 Motivgruppe „Körperteile als Symbol für Individualität“ - THYSSEN-KRUPP
2.2.3 Motivgruppe „Team von Individualisten“ - PRICEWATERHOUSECOOPERS
2.2.4 Motivgruppe „Abenteuer und Spaß für Individualisten“ - ALLIANZ
2.2.5 Motivgruppe „Individualisierter Einzelner“ - ERICSSON, COMMERZBANK
3. Das Problem der Glaubwürdigkeit und der teamfähigen Individualisten
2
Verfasserin: Claudia Hafenmayr
0. Ziele und Methodik der Arbeit
Ziel dieser Arbeit soll sein, möglichst umfassend das Interpretationspotential von aktuellen Stellenanzeigen und die verschiedenen Wirkungen der ausgewählten Anzeigen bei den befragten Betrachtern darzustellen. Die Auswahl der Anzeigen wurde durch die Themenvorgabe „Individualität“ bestimmt. Durch die Auswertung einer Übersicht von Anzeigen 1 wurde noch eine weitere Untergliederung in fünf besonders häufig vorkommende Motivgruppen vorgenommen, aus welchen dann jeweils eine bzw. zwei repräsentative Anzeigen ausgewählt wurden.
Die empirischen Daten wurden im Rahmen von fünf qualitativen Interviews mit Gruppen von 1 - 4 Studierenden bzw. Hochschulabsolventen der Wirtschaftswissenschaften bzw. verwa ndter Disziplinen 2 erhoben. Zuerst wurde den Befragten nur das Bild gezeigt, dann zusätzlich die Headline der Anzeige und schließlich das zugehörige Unternehmen. Die dabei durchgeführten qualitativen Interviews wurden durch 6 Leitfragen strukturiert 3 , die sehr allgemein gehalten wurden, um die Assoziationen der Interviewten nicht zu beeinflussen.
Das Hauptaugenmerk der Analyse liegt auf der Bildwirkung, wobei versucht wurde, die bei der Untersuchung festgehaltenen, spontanen Eindrücke der befragten Persone n mit theoretischen Konzepten zu unterfüttern.
1. Auf der Suche nach Individualität
Selbst bei oberflächlicher Beobachtung müsste einem interessierten Betrachter in letzter Zeit der Trend in der Gestaltung von Personalanzeigen aufgefallen sein, den Textanteil zugunsten eines immer größeren Bildanteils zu reduzieren. Doch noch ein weiterer Trend scheint sich abzuzeichnen, viele Unternehmen suchen offenbar nicht mehr den durchschnittlichen, unauffälligen, dienstbaren und pünktlichen Mit-
1 s.Anhang 2
2 Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Sozioökonomie und Jura, Kommunikationswissenschaften
3 s. Anhang 2
3
Verfasserin: Claudia Hafenmayr
arbeiter, sondern im Gegenteil, sogar die sprichwörtlich konservativen Banken scheinen heutzutage auf der Suche nach Querdenkern und Revolutionären zu sein. Um sich jedoch dem speziellen Thema „Individualität“ in Personalanzeigen zu nähern, ist es sinnvoll, zuerst einen kurze n Blick auf die Wirkung von Bildern in Personalanzeigen allgemein zu werfen.
1.1 Wirkung von Bildern in Personalanzeigen
Als Grundschema für das Verständnis von Kommunikation soll im folgenden das Modell von Schulz von Thun (s. Abb.1) dienen 4 . Es wird also davon ausgegangen, dass jede Nachricht nicht nur durch den Sachinhalt, sondern auch durch die Aspekte Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell mitbestimmt wird.
Dies ist vor allem auch deshalb wichtig, weil die große Spannbreite der Interpretationen der Befragten einem mechanistischen Kommunikationsmodell (s. Abb.2) widerspricht. Da in diesem Modell davon ausgegangen wird, dass im Regelfall die gesendete Nachricht eindeutig ist und von allen Empfängern gleich übersetzt werden müsste.
4 Schulz von Thun, 2001, S.30
4
Arbeit zitieren:
Claudia Hafenmayr, 2002, Interpretation ausgewählter Personalanzeigen zum Thema Individualität, München, GRIN Verlag GmbH
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