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Hausarbeit Volkswirtschaftstheorie Patrick Clausius
Inhalt
1.0 DIE QUANTITÄTSTHEORIE DES GELDES. 4
1.1 GELD UND DESSEN AUFGABE IN EINER VOLKSWIRTSCHAFT. 4
1.2 GELD ALS VORAUSSETZUNG FÜR DIE QUANTITÄTSTHEORIE 4
2.0 GESCHICHTLICHER URSPRUNG DER THEORIE 4
3.0 DIE QUANTITÄTSGLEICHUNG. 5
3.1. DIE GELDMENGE 5
3.2. DIE UMLAUFGESCHWINDIGKEIT 6
3.3. DAS HANDELSVOLUMEN 6
3.4. DAS PREISNIVEA.U 6
4.0 DER KASSENHALTUNGSANSATZ. 7
4.1. DIE TRANSAKTIONSKASSE / VORSICHTSKASSE. 7
4.2. DIE SPEKULATIONSKASSE 8
5.0 DER UMLAUFGESCHWINDIGKEITSANSATZ. 8
6.0 DER NEOKLASSISCHE ANSATZ. 9
7.0 ANWENDUNGSBEREICHE
UND KRITISCHE WÜRDIGUNG DER THEORIE 9
8.0 LITERATURVERZEICHNIS. 11
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Hausarbeit Volkswirtschaftstheorie Patrick Clausius
1.0 Die Quantitätstheorie des Geldes
Ausgangspunkt der Quantitätstheorie bildet die Identität zwischen dem Wert des sich um Umlauf befindlichen Geldes und dem Wert der auf dem Markt verfügbaren Gütern und Dienstleistungen. Erst mit der Einführung von Annahmen über das Verhalten der einzelnen Größen und über die Beziehungen zwischen den einzelnen Größen der Theorie entsteht aus der Identität eine ökonomische Hypothese über volkswirtschaftliche Prozesse. Die Theorie gehört zu den ältesten und meist diskutierten Bestandteilen der Wirtschaftswissenschaften. Viele Wissenschaftler haben sich mit ihr beschäftigt und haben sie weiterentwickelt. In den meisten Fällen wurden nur Teilbereiche von ihr überdacht und als Ansätze überarbeitet.
1.1 Geld und dessen Aufgabe in einer Volkswirtschaft
Geld dient in einer Volkswirtschaft als Zahlungsmittel und als Recheneinheit. Dabei ermöglicht es den Wert von Gütern oder Dienstleistungen in Form von Preisen auszudrücken und macht damit Preisvergleiche möglich. Weiterhin hat Geld eine Aufbewahrungsfunktion. Es kann gespart werden um es für spätere Ausgaben zu nutzen. Dabei stellt es lediglich eine neutrale Verbindung zwischen den Güter- und Dienstleistungstransaktionen (Dichotomie) dar und hat keinerlei Einfluss auf die relativen Preise. Es bestimmt lediglich die Höhe der absoluten Preise und des Preisniveaus. Nur wenn der Wert des Geldes konstant bleibt, wird es von den Markteilnehmern anerkannt und genutzt. Der Geldwert ist durch die relative Knappheit bestimmt. Je größer die Geldmenge im Verhältnis zum verfügbaren Güter- und Dienstleistungsangebot ist, so geringer ist die reale Kaufkraft des Geldes.
1.2 Geld als Voraussetzung für die Quantitätstheorie
Die Quantitätstheorie des Geldes setzt eine Wirtschaft voraus, in der Güter und Dienstleistungen nicht direkt gegen Güter und Dienstleistungen, sondern gegen einen universellen Tauschschein, also Geld, getauscht wird 1 .
2.0 Geschichtlicher Ursprung der Theorie
Mitte des 16. Jahrhunderts diente Gold und Silber als Zahlungsmittel. Das Edelmetall wurde zu Münzen geprägt und stellte das Geld dar. Man war der Überzeugung, dass der Edelmetallvorrat auf der Welt nicht weiter vermehrbar und daher konstant sei. Ein Land könnte auf Grundlage dieser Theorie seinen Reichtum nur auf Kosten der anderen Länder vergrößern. 2 Bedingt durch
1 vergleiche Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaften, Band 6, Stuttgart 1981 Seite 392
2 vergleiche Dr. Bernd Ziegler, Leitfaden zum Grundstudium Volkswirtschaftslehre
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eine starke Vergrößerung des Edelmetallangebots durch z.B. die Entdeckung Amerikas und neue Funde herrschte eine sehr hohe Inflation.
Zur damaligen Zeit beschäftigen sich Jean Bodin und Jehan Cherruyt de Malestroict mit dem Problem der Geldentwertung. Malestroict führte den Preisanstieg nur auf die damalige Verschlechterung der Münzen durch die Verminderung des Edelmetallgehaltes zurück. 3 Bodin schloss die Annahme Malostroict nicht ganz aus zeigte aber mit seiner Quantitätstheorie des Geldes, daß das Hauptproblem in der Vermehrung des Geldstoffs liegt. Seiner Theorie nach entspricht die Geldmenge auf dem Markt dem Handelsvolumen. Denn alles was angeboten und verkauft wird, muss zwangsläufig auch bezahlt werden. Erhöhe sich also die Geldmenge bei gleichem Warenangebot, so steige zwangsläufig auch das Preisniveau, so urteilte er.
Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes wurde erst rund hundert Jahre später mit in die Theorie aufgenommen. John Locke fand heraus, dass die für die Bezahlung des Handelsvolumen benötigte Geldmenge von der Schnelligkeit der Geldzirkulation, also der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, abhängig ist. Auch eine relativ geringe Geldmenge könne bei entsprechend hoher Umlaufgeschwindigkeit ausreichen, das Handelsvolumen zu bezahlen. John Locke war fest davon überzeugt, dass die Umlaufgeschwindigkeit hauptsächlich von den Zahlungsgewohnheiten abhängig ist. Da sich diese nicht kurzfristig ändern, sei der Faktor Umlaufgeschwindigkeit konstant. Preisniveauänderungen seien daher allein auf Geldmengenerhöhungen zurückzuführen.
3.0 Die Quantitätsgleichung
In der Fisher`schen Identitätsgleichung unterstellt Irving Fisher, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes nicht von Geldmengenänderungen abhängig ist. Die Umlaufgeschwindigkeit sei kurzfristig konstant und das Handelsvolumen gegeben. Aufgrund dieser Annahmen wird die Theorie zur klassischen Quantitätstheorie und besagt, dass eine Erhöhung der Geldmenge zu einer proportionalen Preisniveauerhöhung führt. Das Preisniveau sorgt damit für den Ausgleich zwischen der realen Güterseite und der monetären Geldseite der Gleichung. Die Fisher`sche Verkehrsgleichung: M * V = P * T
monetäre Seite = reale Seite
3.1. Die Geldmenge
Als Geldmenge M wird hier die Menge an Zahlungsmitteln auf dem Markt bezeichnet, die für Zahlungen zur Verfügung steht.
3 vergleiche Dr. Bernd Ziegler, Leitfaden zum Grundstudium Volkswirtschaftslehre
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Arbeit zitieren:
Patrick Clausius, 2003, Die Quantitätstheorie des Geldes, München, GRIN Verlag GmbH
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